Unsere Glückskinder sind richtig begeisterte kleine Gärtner_innen! Das Glückskleinkind hilft jeden Tag beim Gießen des Balkongartens („noch mehr Wasser, Mama!“) und unser kleines Glückskleinkind hilft beim Ernten. Sie hat bereits den ganzen Ribiselstrauch abgepflückt, wobei sich ganze 4 Ribisel auf unserem durch Raupen dezimierten Strauch befunden haben. Eine rote, drei grüne. Lecker! Und unsere Himbeeren sind auch schon reif, davon hatten wir 7 Stück. Jetzt sind es noch 5, heute Abend wahrscheinlich weniger....(Nachtrag: Am Abend des selben Tages waren es nur noch 2, am nächsten Morgen 0) :) Die Tomaten darf dann hoffentlich Mama ernten, zumindest, wenn sie schnell genug ist und keine Raupen oder anderes Getier dazwischen funken.
Weil also alle Beeren in kürzester Zeit abgeerntet waren, musste sich die Mama im Glück was Neues einfallen lassen. Und so habe ich einfach ein paar der frisch am Markt gekauften Ribisel mit den kleinen Stengeln (die glücklicherweise noch dran waren) auf unseren Busch gehängt, ganz so, als wären sie dort über Nacht gewachsen. Die Glückskinder haben große Augen gemacht und gleich alles gepflückt und verschnabuliert!
Die titelgebende Inspiration und gleichzeitig eine passende Lektüre zu unserer neuen Lieblingsbeschäftigung ist ein Buch aus der Serie Pettersson und Findus von Sven Nordqvist, „Aufruhr im Gemüsebeet“ (Oetinger Verlag, 1991). Darin pflanzen der gutmütige alte Pettersson und sein Kater Findus Kartoffeln und säen Gemüsesamen … sie versuchen es jedenfalls. Denn auf ihrem Bauernhof gibt es allerlei Bewohner, die sich auch für das Gemüse interessieren. Eine tolle Geschichte, und unser großes Glückskleinkind liebt Pettersson und Findus über alles.
So, und in den nächsten Blogeinträgen wird es dann endlich wieder ein paar Rezepte geben, denn wir kochen und backen immer so fleißig hier, nur Fotos werden nie gemacht, weil alles immer so schnell aufgegessen ist. Anyway, frohes Ernten allerseits! Und noch einen schönen Vatertag! :)