“Ich habe aufgehört, mich zu erklären, als ich begriffen habe, dass jeder nur von seiner eigenen Wahrnehmung aus versteht.”
seen from Malaysia

seen from Australia
seen from China

seen from Malaysia
seen from Germany
seen from Japan
seen from China
seen from Germany

seen from Malaysia

seen from Malaysia

seen from United States
seen from Malaysia

seen from Argentina
seen from United Kingdom

seen from Malaysia

seen from United Kingdom

seen from Malaysia

seen from Palestinian Territories

seen from United States
seen from United Kingdom
“Ich habe aufgehört, mich zu erklären, als ich begriffen habe, dass jeder nur von seiner eigenen Wahrnehmung aus versteht.”
Sie sagt, dass sie mich liebt, ich liebe es, denn ich lieb' mich auch
Immer wenn ich meine Grenzen, Gefühle und Gedanken äußern möchte, schweige ich, da ich unfair werden würde.
Doch werde ich wirklich unfair, oder habe ich nur gelernt, nie Umstände zu bereiten, aus Angst verlassen zu werden?
Ich war immer ein Mensch, der Sicherheit brauchte.
Ordnung, Routinen, Vorhersehbarkeit – das war meine Welt. Wer mich von außen betrachtete, hätte meinen können, ich sei süchtig nach Struktur. Nach festen Abläufen. Nach einem Leben, das sich in klaren Bahnen bewegt.
Normalerweise.
Doch im Moment ist nichts mehr normal. Alles, woran ich mich klammerte, habe ich losgelassen. Alles, was mir Halt gab, über Bord geworfen. Und ich?
Ich dachte, ich würde daran zerbrechen. Aber ich bin nicht zerbrochen.
Ich bin gewachsen.
Inmitten des Chaos, ohne einen einzigen Anker, habe ich etwas gefunden, das ich nie für möglich hielt:
Meine eigene Stärke.
Ich habe keine Sicherheiten mehr im Außen – und genau dadurch erkenne ich, was für eine unerschütterliche Kraft in mir liegt. Ich bin nicht nur gefallen und liegen geblieben. Ich bin aufgestanden. Und nicht einfach nur aufgestanden – ich bin aufgestanden mit einem brennenden Stolz in der Brust, wie ich ihn noch nie gespürt habe.
Ich bin mein eigenes Fundament. Meine größte Sicherheit. Mein Glück.
Was ist alles möglich, wenn ich beginne, an mich zu glauben? Wenn ich diese Stärke anerkenne, nicht als Ausnahme, sondern als Wahrheit?
Ich bin so unfassbar stolz auf mich. So voll von Kraft, dass es mich selbst überwältigt.
Und ich weiß jetzt: Ich kann das. Ich darf groß träumen. Ich wachse selbst über mich hinaus.
Du hast mich vergessen zu gießen. Willst du wirklich, dass deine Rose verwelkt, bevor sie erblühen konnte?
Tue dir selbst den Gefallen und schreibe einen Brief an dein inneres Kind. Schließe deine Augen und stelle dir dein inneres Kind vor.
Gehe in dich hinein und mach dir Gedanken darüber, wie sich dieses kleine Kind gefühlt hat. Was hat es ihm oder ihr gefehlt? Was hätte er sich gewünscht zu hören? Was hätte es genau gebraucht? War es Liebe, Zuneigung, dass es gesehen wird? Mache dir Gedanken darüber und dann wandle alle negativen Punkte in positive.
Schreibe, dass du für dieses Kind nun da bist, dass du es liebst und dass du stolz darauf bist. Lese diesen Brief laut vor und schäme dich nicht, es zu fühlen weine wenn du weinen musst, lache, wenn du lachen musst um arme dich selber wenn es dir gut tut.
Schreib mir gerne, ob du einen Brief an dein inneres Kind geschrieben hast und wie diese Erfahrung war. ❤️
Ich sehne mich danach, auszubrechen, fort von dem Leben, das sich nicht mehr wie meines anfühlt. Es ist, als hätte ich den Weg zu mir selbst verloren, zu der Person, die einst so selbstbewusst war, so mutig, so voller Liebe zu sich selbst und zum Leben. Damals brannte ich für alles, was ich wollte, ich kannte meinen Weg und ging ihn mit fester Entschlossenheit. Doch all das ist verblasst, wie ein Bild, das zu lange in der Sonne hing, und ich erkenne mich selbst kaum wieder.
Jetzt ist da nur noch eine Leere, ein stummer Ruf nach etwas, das ich nicht benennen kann. Ich will zurück zu den Abenteuern, zurück zu den Momenten, in denen mein Herz schneller schlug und meine Seele vor Leben pulsierte. Ich will das Leben wieder fühlen, roh, echt und voller Intensität, so wie damals, als ich wusste, dass es für jeden Atemzug etwas zu entdecken gibt. Tief in mir weiss ich, dass ich das Leben liebe, doch irgendwo auf diesem Weg habe ich vergessen, wie sich diese Liebe anfühlt. Und das tut weh, so sehr, dass es manchmal scheint, als hätte ich etwas Unersetzliches verloren.
Manchmal wünsche ich mir, dass jemand mich einfach packt mich mitreisst in ein Abenteuer, das ich selbst nie geplant hätte. Etwas Unerwartetes, das mich herausfordert und gleichzeitig heilt. Ein Abenteuer voller Liebe, voller Energie, das ehrlich und echt ist, ohne Masken, ohne falsche Versprechen. Ich wünsche mir, dass mich jemand sieht, mich erkennt, und mich mitnimmt in etwas, das grösser ist als ich. Etwas, das mich wieder an das Leben erinnert.
Doch ich weiss, dieser Wunsch ist selbstsüchtig. Denn das Leben schuldet mir nichts, und niemand sollte meine Last tragen müssen. Aber manchmal, in stillen Momenten, kann ich nicht anders, als zu hoffen, dass irgendwo ein Funke auf mich wartet eine Begegnung, eine Chance, ein Abenteuer, das mir zeigt, dass ich all das, wonach ich mich sehne, auch in mir selbst finden kann.