Ausriss aus einem Tag, einem Sonntag, nennen wir ihn heute (auch wenn die Bezeichnung schon morgen von gestern sein wird), etwa 13 Uhr; das Bild bezeichnet eine Stelle der Metropole am Main, die Ortskundige sicher sofort als einen Point of View an der Straßenbahnstation "Melibocusstraße" identifizieren. Kurz vor Aufnahme der Szene entstieg ich einem Personenkraftwagen, der mich bis zur der der Straßenbahnstation vorgelagerten Ampelanlage brachte. Zwei junge Frauen warteten mit mir an der Verkehrslichtstation auf die lichtsignalene Erlaubniserteilung zum Überqueren der Verkehrswege. Bei Grün gingen wir, überquerten Straße und Schienen, bogen dann nach links ab, um uns dort auf den Halt einer ankommenden Straßenbahn vorzubereiten. Eigentlich mag ja niemand beim Warten oder Einsteigen unangemessen agieren. Trotzdem gelang es mir nicht zu verhindern auf dem welligen Knochensteinbelag kurz hängen zu bleiben, was dem von mir eher souverän intendierten Auftritt eine zur Lächerlichkeit neigende, äußerlich eher unsichere Note verlieh, innerlich gerierte sich die Gemütslage eher in Richtung verherenden Ausmaßes, durchflutete mich doch für Sekundenbruchteile eine Panik, ich könne vielleicht komplett die Kontrolle über meine Handlung verlieren, was sich zwar schnell anders darstellte, aber die Irreversibelität des Geschehens, das von den beiden jungen Damen in meinem Rücken gewiss beobachtet wurde, behagte mir nicht. Wieder sicheren Schritts ging ich weiter zu einer Stelle, die mir als adäquat für das Absolvieren der übrigens Wartezeit bis zur Ankunft des ausgewählten Verkehrsmittels erschien. Als ich nach oben schaute, sah ich einen Laternenpfahl mit einem daran befestigten Schild und einer Leuchtmittelquellenhalterung sowie Himmel, einige Zweige und einen weiteren Pfahl. Ich machte eine photographische Aufnahme. Die ist da oben zu sehen und die Umstände zu ihrem Entstehen sind bis hierher nachlesbar.
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A snapshot from a day—a Sunday, let’s call it today (even if that designation will be "yesterday" by tomorrow)—around 1:00 p.m. The image depicts a spot in the metropolis on the Main River that locals will surely instantly recognize as a specific vantage point near the "Melibocusstraße" tram stop. Shortly before this scene was captured, I stepped out of a passenger car that had dropped me off right at the traffic light system situated just ahead of the tram stop. Two young women were waiting there with me for the signal to change, granting us permission to cross the roadway. When the light turned green, we set off—crossing the street and the tracks—and then turned left to position ourselves for the arrival of an approaching tram. Generally speaking, no one likes to make a clumsy spectacle of themselves while waiting or boarding. Yet, despite my best efforts, I failed to avoid briefly stumbling on the uneven cobblestone pavement. This lent my intendedly suave entrance a rather ridiculous—and outwardly quite unsteady—air; internally, my emotional state veered toward the catastrophic, as for a split second I was flooded with panic that I might completely lose control of my movements. Although that fear quickly proved unfounded, the irreversibility of the incident—which was undoubtedly witnessed by the two young women walking behind me—did not sit well with me. With my stride once again steady, I continued on to a spot that seemed appropriate for passing the remainder of the wait until my chosen mode of transport arrived. When I looked up, I saw a lamppost with a sign attached to it and a light fixture, as well as the sky, a few branches, and another pole. I took a photograph. It can be seen above, and the circumstances surrounding its creation are recounted in the text leading up to this point.













