Freundschaft, Freunde, soziale Stärke, alles Dinge die oft in Verbindung zueinander gestellt werden. In der Schule lernen wir außerhalb des Unterrichtes, dass Freunde der Schlüssel für soziale Stärke sind. Du hast viele Freunde, du bist beliebt, du bist angesehen, cool und jeder will so sein wie du, was besonderes.
„Freundschaft bezeichnet ein auf gegenseitiger Zuneigung beruhendes Verhältnis von Menschen zueinander, das sich durch Sympathie und Vertrauen auszeichnet.“
Der Mensch entscheidet innerhalb weniger Sekunden, ob ihm jemand sympathisch vorkommt oder eher weniger. Innerhalb weniger Sekunden wird entschieden, ob man eine potenzielle Freundschaft eingehen sollte oder eher nicht.
Ein falscher Blick, ein falscher Spruch, eine falsche Reaktion und man ist fürs Erste raus.
Aber keine Angst, wahre Sympathie ist etwas, was sich entwickelt und letzten Endes hören wir doch alle lieber, „am Anfang fand ich dich so unsympathisch und eigebildet, aber jetzt wo ich dich kenne, bin ich froh die in meinem Leben zu haben“; anstatt „ich hab dich irgendwie anderes eingeschätzt….“.
Sympathie, man wird gemocht. „Sie müssen mich alle mögen, dann können wir alle befreundet sein.“
Das Gefühl von der Wahrheit von Handlungen und Aussagen von Personen. Sie ist nicht nur ein zentraler Bestandteil für Freundschaften, sondern auch jeder anderen zwischenmenschlichen Beziehung. Egal ob familiäre oder Liebesbeziehungen, ohne Vertrauen sind diese zum scheitern verurteilt. Aber naja anderes Thema und auch wenn ich dir jetzt so viel mehr über Vertrauen erzählen könnte, sparen wir uns das für wann anderes auf.
Das Gefühl, der Wahrheit….
Wenn man noch jung ist lässt man sich oft von seinen Gefühlen täuschen. Man vertraut, leider auch mal den falschen Leuten. Enttäuschung. So habe ich es früher genannt, heute bin ich froh um jede Erkenntnis, die mir zeigt, wem man wirklich vertrauen kann und bei wem man es lieber lassen sollte. In guten wie in schlechten Zeiten, wie in einer Ehe, denn genau darauf basieren gute Freundschaften. Du weisst, dein gegenüber ist immer für dich da, lässt dich nie alleine und will nur das Beste für dich.
Oft ist man unzufrieden, wenn man nicht das hört was an eigentlich erwartet zuhören, aber mit der Zeit fängt man an zu verstehen, dass gute Freunde einen nur weiter bringen wollen und dies braucht auch manchmal Worte, die man nicht hören will. Und hier kommen wir wieder zum Vertrauen. Es ist ok mal auf andere zu hören und nicht nur auf seine eigene Ansicht fixiert zu sein. Ich gebe zu sowas muss man erlernen, aber genau das gehört zu wahrer Freundschaft.
Zwei unverzichtbare Elemente für eine Freundschaft.
Es ist einfach jemanden zu mögen, doch schwierig und riskant jemanden zu vertrauen, so zu vertrauen, dass man jemanden sein Leben und seine dunkelsten Geheimnisse anzuvertrauen. Sich fallen zu lassen und zu wissen, man wird aufgefangen.
Qualität über Quantität, mehr muss ich nicht mehr sagen.