Es wird auf eine stationäre Traumabearbeitung hinauslaufen & macht mir wieder extrem viel Angst, obwohl ich weiss, wie es ablaufen wird, weil ich es schon einmal geschafft habe.
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Es wird auf eine stationäre Traumabearbeitung hinauslaufen & macht mir wieder extrem viel Angst, obwohl ich weiss, wie es ablaufen wird, weil ich es schon einmal geschafft habe.
Had my first acupuncture session today at the day clinic (the empirically proven variant, not esoteric stuff), indicated for anxiety and depression, and I feel absolutely amazing—seriously, it's wild. Normally, I'm not a fan of alternative healing methods, but I love acupuncture. Seems like I've now followed in the footsteps of my fictional idol, Lin Beifong (she also had a acupuncture session in season 3 for trauma). 💅
Hatte heute meine erste Akupunktursitzung in der Tagesklinik (empirisch belegte Variante, nicht Esoterik), indiziert fur Angstzustände und Depressionen, und ich fühle mich echt mega gut, richtig krass, normalerweise bin ich kein Fan von so alternativen Heilmethoden, aber ich liebe Akupunktur, bin scheinbar jetzt in die Fußstapfen meiner fiktionalen Idolin Lin Beyfong getreten 💅
Over pijn
Pijn berooft ons van alle controle over ons lijf, onze gedachten en onze taal. Wat hebben we als we pijn hebben is dus eigenlijk de verkeerde vraag. We zijn niet meer in staat om te hebben als de pijn ons heeft. ~ Femke van Hout
Wenn dir deine Therapeutin sagt, dass nicht absehbar ist, in wie weit dich die nächsten Wochen aus der Bahn werfen werden, weil sie scheiße hart werden können, dann ist das nicht unbedingt beruhigend.
Wenn sowieso grad alles beschissen läuft, dann ist das nicht vorteilhaft.
Wenn du selbst davon überzeugt bist, dass du das nicht aushältst, dann hast du ein Problem.
Und eine Frage die weder du, noch jemand anderes für dich beantworten kann.
Durchhalten, oder abbrechen?
Traumatherapie (Teil 3)
Heute war ein tatsächlich sehr beschissener Tag für mich. Wie einige schon wissen, verarbeite ich durch die Therapie unter anderem die Trennung von meinem Exfreund. Gestern schickte ich ihm sein letztes Kleidungsstück, welches ich aus Zufall gefunden hatte, zu. Durch die Sendungsverfolgung konnte ich sehen, dass es heute Mittag angekommen ist und seitdem ging es mir scheiße. Ich hatte Flashbacks, heulte, sah ihn immer wieder vor meinen Augen und erlebte praktisch das was er angetan hat immer wieder. Es geht mir elendig und ich bekam heftige Suizidgedanken. Gott sei Dank konnte ich mich aufraffen zur Therapie zu fahren, obwohl der Weg echt eine Tortur war, sonst schaff ich es locker.
Angekommen bei der Therapie, merkte meine Therapeutin das heute nicht so mein Tag ist. Ich sagte, dass ich mich gerne besaiden würde. Sie fragte, ob es mit einen der "schwarzen Punkte" (=schlechte Erlebnisse) zutun hätte. Ich sagte ja. Wir sprachen etwas darüber, ständig musste ich meine Tränen verdrücken. Sie holte dann ein EMDR Gerät, das spielt immer abwechselnd auf jedes Ohr ein Geräusch. Und während wir geredet haben, lief das Gerät. Sie lenkte dann etwas vom Thema ab, wir sprachen über meine Weihnachtsewünsche, dann fragte sie, ob ich jetzt bereit für eine Übung wäre. Die Übung war folgende. Ich sollte benennen, wo im Körper ich das negative Ereignis spüre - überall im Körper.
Gibt es eine Stelle, wo ich es nicht so intensiv spüre - rechte Hand.
Dann sollte ich beiden Bereichen eine Farbe geben. Negativ war in dem Fall rot, das andere war blau. Nun sollte ich mir vor meinem geistigen Auge vorstellen, dass die blaue Farbe immer weiter durch den Körper wandert und dabei das rot = negativ verdrängt. Tatsächlich funktioniert diese Übung sehr gut und nach 5 Minuten konnte ich wieder lachen, war nicht mehr so kraftlos und der Druck löste sich aus meinem Körper.
Mag für einige vielleicht kurios sein, doch es hat geholfen, man muss sich drauf einlassen und dazu noch eine gute Vorstellungskraft haben, aber es funktioniert.
Am Ende meinte meine Therapeutin dann, dass ich nun aus Freude trinken kann, nicht weil ich etwas verdrängen muss. ;)
Vielen Dank fürs Lesen.
"Wenn man nach der Therapie nicht mal duschen darf. "
oktober-maedchen1
Traumatherapie Teil 2
Ich weiß, dieser Teil kommt extrem verspätet. Nun, was soll ich sagen. Es hat sich so viel geändert, dass an die Therapie, wie sie eigentlich geplant war, nicht mehr zu denken ist. Eigentlich ging es um Stabilisierung, um das zusammen ziehen von mir und meinem (Ex-)Freund und um Angstbewältigung. Daran ist nun nicht mehr zu denken. Denn damals braucht ich die Therapie für die Beziehung. Jetzt brauch ich sie um darüber hinweg zu kommen. Es war eine miese Trennung, verbunden mit Panik und posttraumatischen Stress. Meine größte Angst ist war geworden und somit ein großer Halt in meinem Leben weggebrochen. Die erste Zeit ging es mir echt mies, ich brauchte 24 Stunden Betreuung und an Therapie war erstmal nicht zu denken.
Aber nun geht's weiter.
Jede Woche Donnerstag sind nun feste Termine. Wir haben heute vorallem organisatorische Dinge besprochen, bezüglich des Führerscheins den ich machen will. Außerdem haben wir überlegt, wo ein zukünftiger Lebensort sein kann und wann es Sinn macht dorthin zu ziehen. Desweiteren haben wir über ein neues Praktikum gesprochen, wo ich vermutlich nächste Woche mal Anfragen werde, da es meinem Traumjob sehr nah kommt.
Eine kleine Übung gab sie mir mit, die ich nun immer machen soll, wenn es mir gut geht und nicht über ihn nachdenke. Grundsätzlich geht's dabei um Gedanken, der Gedanke die Zukunft groß und die Beziehung ganz klein zu machen. Hört sich beschissen an, hilft aber, denn so kann das Gehirn verarbeiten, ohne direkte Bilder oder Erinnerung. Denn man stellt sich alles in Formen und Farben vor. Das ist das was ich an dieser Therapieform liebe. Zu verarbeiten ohne Flashbacks oder Panik.
Ich hoffe, ich kann die Reihe etwas weiter führen, ob wöchentlich oder dann eben mehrere Termine zusammengefasst weiß ich noch nicht, lasst mir gerne ein Feedback da.
Könnt mir auch gerne Fragen dazu stellen, ob anonym oder per PN ist egal.
Danke fürs Lesen, passt auf euch auf!