Die öffentliche Meinung wird immer mehr polarisiert, gesteuert von Staaten und Konzernen – unter der Oberfläche des Sichtbaren. Was kan man

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Die öffentliche Meinung wird immer mehr polarisiert, gesteuert von Staaten und Konzernen – unter der Oberfläche des Sichtbaren. Was kan man
Nutzerzahlen der Twitter-Alternativen
Was man über Elon Musks Wüten bei Twitter hört, wird immer unerträglicher: Nicht nur die Farce seiner Idee, blue check marks zu verkaufen, auch seine Reaktionen auf Kritiker sind alles andere als vertrauenserweckend.
Intern hat er bei Twitter seit der Übernahme am 28. Oktober Medienberichten zufolge die Belegschaft von knapp 7.400 auf unter 1.000 Festangestellte reduziert. Die Massenentlassungen und -kündigungen sind unter anderem das Ergebnis einer neuen Arbeitskultur, die von den zukünftigen Beschäftigten eine, laut Musk, "Extrem hardcore"-Einstellung hinsichtlich Leistung und Überstundenbereitschaft erfordere. Dieser Strukturwandel könnte allerdings von Ausfällen bis hin zu einem totalen Zusammenbruch der Seite führen, da zahlreiche Teams, die Kernelemente der Plattform betreut haben, stark dezimiert oder nicht mehr existent seien. Trotz des Exodus der Mitarbeitenden bleibt Twitter hinsichtlich der Nutzer:innenzahlen allerdings noch weit vor der direkten Konkurrenz, wie unsere Grafik zeigt. [Quelle: Statista, s. Infografik: Twitter-Alternativen weit abgeschlagen | Statista]
Das dieser Blog auf Tumblr läuft, stellt sich mir aber die Frage, ob Tumblr als einziger zahlenmäßig konkurrenzfähiger Dienst FUNKTIONELL eine Alternative zum interaktiven Nachrichtenticke Twitter sein kann?
Diese Grafik zeigt ausgewählte Microblogging-Dienste nach aktiven Nutzer:innen.
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DIE Fachveranstaltung zur digitalen Modernisierung von Verbänden im Januar über den Dächern von Berlin (Mitte). Mit Show Cases aus der Praxis von Verbänden, für Verbände.
Exklusiv für Mitarbeiter von Verbänden und verbandsähnlichen Organisationen.
Die Grafik bildet den Absatz ausgewählter Geräte aus dem Bereich Consumer Electronics in Deutschland
Intelligentes Kommunikationsmanagement - Social Media Monitoring und mehr
Ein Artikel zu diesem Thema war in der Oktober-Ausgabe 2012 im Verbändereport erscheinen - hier ein Auszug.
Bei Social Media stellt sich für Verbände nicht primär die Frage nach einer Facebook-Seite, einem Tweet, Youtube Kanal oder Google+ Profil. Entscheidend ist vielmehr, wie man die Aktivitäten in externen sozialen Netzen zusammen mit den Verbandsinternen verbinden, verarbeiten und für eine Zielgerichtete Informations-, Kommunikations- und Netzwerkarbeit nutzen kann. Der Artikel von Thomas Klauß zeigt anhand von Beispielen und praktischen Lösungsoptionen, wie Verbände strategisch in und mit Social Media agieren können.
Der Titel verweist auf den Begriff „Business Intelligence“, der bereits 1958 durch einen Beitrag im IBM-Journal durch den deutschen Informatiker Hans Peter Luhn etabliert worden ist. In der freien Wirtschaft versteht man darunter „Verfahren und Prozesse zur systematischen Analyse (Sammlung, Auswertung und Darstellung) von Daten in elektronischer Form. Ziel ist die Gewinnung von Erkenntnissen, die in Hinsicht auf die Unternehmensziele bessere operative oder strategische Entscheidungen ermöglichen. Dies geschieht mit Hilfe analytischer Konzepte, entsprechender Software bzw. IT-Systeme, die Daten über das eigene Unternehmen, die Mitbewerber oder die Marktentwicklung im Hinblick auf den gewünschten Erkenntnisgewinn auswerten.“ (Wikipedia)
Übertragen auf Social Media und Verbände bedeutet das die systematische, organisatorisch und technisch unterstützte Sammlung, Auswertung, Darstellung und Verwertung von Daten zur Kommunikation von und mit Meinungsführern, Experten, Medien, Politik, Öffentlichkeit aktuellen und potenziellen Mitgliedern.
Auf der im Januar gemeinsam vom Institut für Verbandsmanagement und Xpoint0 durchgeführten Konferenz „Moderne Verbandsarbeit und Social Media“ (s. http://konferenz.moderner-verband.de) hat sich klar gezeigt, dass bei Verbänden, die bereits aktiv in Social Media sind, ein großer Bedarf nach verwertbaren Analysen und Auswertungen zum Kommunikationsumfeld und den Effekten Ihrer Maßnahmen besteht.
Für Verbände geht es dabei vor allem um:
Das Aufzeigen und Verfolgen von Trends und Themen
Die Identifikation und Profilierung von Meinungsmachern
Die Erfolgsmessung von Kampagnen
Die Erstellung von Social Media Auswertungen für strategische oder Business Reviews
Schematisch läßt sich das wie folgt darstellen:
Social Media Management für Verbände
[…]
Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den Autor: [email protected]
Social Media Monitoring
Die meisten Organisationen beschäftigen sich mit Social Media, weil sie berechtigte Bedenken haben, sonst den Anschluss an eine nicht auf zu haltenden Entwicklung zu verlieren.
Aus diesem Gefühl heraus versuchen viele, die auf den bekanntesten Plattformen Twitter, Youtube, Facebook oder auch Google+ nach aussen sichtbare Lücke zu schließen, indem sie sich dort so schnell und mit so wenig Aufwand wie möglich präsent zeigen.
Nur sind es meisten strategisch und konzeptionell nicht ausgereifte Ergebnisse, mit denen sie sich der kritischen Web-Öffentlichkeit zeigen. Das Ergebnis ist, das viele dieser Auftritte veraltet, verweist und schlecht besucht sind.
Es grenzt an Ironie, dass viele der sich so darstellenden Verbände von Glück sagen können, dass über Ihre Facebook und Twitterkanäle nicht mehr Anfragen und Rückmeldungen kommen, weil sie gar nicht darauf eingestellt wären, diese angemessen und zeitnah zu bearbeiten!
Als Beispiel mag ein nicht genannter Berufsverband gelten, der große Probleme hatte, die Vielzahl von Rückmeldungen – einige negativ -, die eine sehr gut besuchte YouTube-Kampagne ausgelöst hatte, zu bewältigen. Das Problem wurde „zu seinem Glück“ dadurch gelöst, dass Youtube das Video wegen ungeklärter Gema-Rechte vom Netz genommen hatte.
Das Hinterherrennen hinter immer neuen Plattformen führt auch zu immer mehr verweisten, nicht mehr gepflegten Auftritten, weil kaum jemand mit der parallelen Pflege dutzender Kommunikationskanäle hinterherkommt.
Drei Lehren können daraus gezogen werden:
Basis jeglichen Handels in den Sozialen Medienist eine klare Strategie
Vor dem Agieren steht das Beobachten der relevanten Kanäle, etwa welche eigenen Themen von wem wo, wie kommuniziert werden (auch dafür braucht man ein strategisches Konzept)
Weiter unverzichtbar ist die technische-organisatorische Einstellung auf das fortwährende, professionelle Beobachten und Agieren oder ggf. die Suche nach externen Partnern, die einen Großteil dieser Kompetenz abdecken
Kaum ein Verband kann jedoch die personellen, zeitlichen Ressourcen bereitstellen, um mindestens halbtagesaktuell alle relevanten Kanälen nach allen relevanten Beiträgen zu durchsuchen und dann auch in kürzester Zeit dauarf zu reagieren. Für eine Auslagerung an externe Dienstleister fehlen nicht wenigen die finanziellen Ressourcen zumal damit auch noch keine Lösung für die kurzfristige Reaktion gefunden ist - diese bedarf interner Ressourcen und Prozesse.
Für ein effizientes Bobachten und (Re)Agieren in den sozialen Kanälen gibt es aber glücklicher Weise Software-Werkzeuge, die es ermöglichen, die wesentlichen Kanälen nach den wesentlichen Kriterien automatisch zu screenen, zu filtern und bis zu einem gewissen grad auch zu analysieren, so dass nur noch für die (Re-)Aktion nennenswerte Ressourcen anfallen.
Software zum Social Media Monitoring durchsucht das Internet anhand vorgegebener Themen oder anderer Kriterien (Reichweite, Medium, Region…) nach relevanten Beiträgen und Kommunikatoren. Diese werden auf Dashboard komprimiert, übersichtliche dargestellt. In den Dashboards können sich die Benutzer Details wie Autor, Medienanbieter, Zahl der Reaktionen und Verweise u.v.a.m. anzeigen lassen und sogar direkt in den Kommunikationsfluss eingreifen, etwa indem Sie auf einen negativen Beitrag mit einem entsprechenden Kommentar reagieren.
Hier ein Beispiel für ein in ein CRM-System integriertes Social Media Dashboard, welches den zeitlichen Verlauf der Tweets zu einem bestimmten Thema mit deren Autoren anzeigt.
Beispiel für ein Social Media Cockpit
Fazit: Ohne Strategie keine gezielte Medienbeobachtung, keine erfolgreichen organisatorische und technische Vorbereitung und letztendlich keine erfolgreichen Medien-Maßnahmen.
Bei der Beobachtung und Reaktion auf Social Media Aktivitäten sind spezielle Tools fast unverzichtbar, wenn man einen Großteil der Leistungen nicht an externe Dienstleister abgeben will.
Review Verbandskonferenz Moderne Verbandsarbeit und Social Media vom 19. Januar in Berlin
Vor zwei Wochen fand eine neue Konferenz speziell für Verbände, Kammern und vergleichbare Non-Profit-Organisationen statt. In der von Xpoint0 - Moderner Verband und dem Institut für Verbandsmanagement organisierten Veranstaltung trafen sich in Berlin Experten von Branchen-, Personen-, Dachverbänden und Handelskammern, um über die Verbandsarbeit im 21. Jahrhundert zu konferieren. Dabei ging es vor allem um die Möglichkeiten und Auswirkungen aktueller Informations- und Kommunikationstechnologien wie Social Media auf die Verbandsarbeit. Unter dem Stichwort “Aus der Praxis, für die Praxis” referierten Vertreter des Verbandes der Chemischen Industrie, des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, der Familienunternehmerverbandes ASU und des Bundesverbandes für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau anhand eigener Fallbeispiele Ihre Erfahrungen auf diesem Terrain. Als Exempel ein Zitat von Klaus Rother, Verband der Chemischen Industrie (VCI): “Im neuen Internetportal des VCI haben wir Wert auf eine ansprechende Gestaltung, eine gute Usability und Aktualität gelegt. So bringen wir die Inhalte unseres Internetportals besser zur Geltung, erreichen unsere Zielgruppen besser und erzeugen Mehrwert für unsere Mitglieder. Das hat sich gelohnt, wie wir an höheren Verweilzeiten und mehr Seitenaufrufen merken.”
Verbandsvertreter und Verbandsexperten
Ungeachtet der unterschiedlichen Organisationstypen ähnelten sich vielen Erfahrungen vor allem beim Umgang mit Social Media, etwa: Um erfolgreich dort auftreten zu können, muss man sich den Anforderungen des Mediums stellen, dazu zählen Reaktionsschnelligkeit, Authentizität, Dialogbereitschaft und Transparenz. Für Institutionen, die es gewohnt sind, Ihre Kommunikationsarbeit möglichst gut abzustimmen und zu kontrollieren sind diese Anforderungen kaum mit den herkömmlichen Organisationsabläufen zu erfüllen. Wie alle Referenten betonten, genügt es eben nicht, die einschlägigen Kanäle nur irgendwie zu belegen - das kann oft eher Image schädigend, als fördernd sein. Dies wurde auch von den Teilnehmern bestätigt, hierzu Dr. Klaus-R. Frisch vom Deutschen Verband Flüssiggas e. V.:”Der erfolgreiche Einsatz dieser Kommunikationswege, die sehr schnell, sehr knapp und sehr prägnant sind, bedeuten auch für die „Lieferanten“ der Inhalte in den Fachabteilungen eine noch zu lernende Veränderung.”
Eine Alternative - auch da waren sich alle einig - ist ein Heraushalten aber auch nicht, weil in den digitalen Medien über die eigene Institution und/oder die relevanten Themen kommuniziert ist und man das Feld nicht anderen überlassen will.
Nach den Fallbeispielen wurden in den von Dr. Hans Werner Busch vom IVM – Institut für Verbandsmanagement und Thomas Klauß Xpoint0 – Moderner Verband geleiteten Workshops Maßnahmen, Werkzeuge, Prozesse und Strategien herausgearbeitet, mit denen sich Organisationen fit für die neue Informations- und Kommunikationswelt machen können. Der Veränderungsdruck kommt schließlich nicht nur von aussen, sondern auch von aktuellen und potenziellen Mitgliedern und von immer mehr Mitarbeitern.
Ein Fazit der Konferenz war, Zitat Thomas Klauß “dass nur eine zeitgemäße, effiziente Organisation und Infrastruktur hinter der Bühne einen gelungenen Auftritt im Web 2.0 ermöglicht; Und am Anfang steht immer eine Strategie”.
Praxisbuch Social Media in Verbaenden u.a. mit Beitraegen von Dr. Busch und Klauss
Anfang Juli ist ein neuer Praxisreader der DGVM u.a. mit Beiträgen von Dr. Hans-Werber Busch und Thomas Klauß erschienen. Darunter finden sich drei von den beiden Autoren zusammen analysierte und ausführlich beschriebene Fallbeispiele zu einem Personen-, einem Dach- und einem Branchenverband. Der Beitrag von Thomas Klauß unter dem Titel “Der Einfluss von Social Media auf die Verbandsorganisation” wirft einen Blick auf grundlegende sozio-kulturelle, motivationale und technische Fragestellungen und beleuchtet einen sonst meist unterbelichteten Aspekt der Einführung von Social Media Maßnahmen: Die strategische und organisatorische Auf- und Einstellung als Voraussetzung für erfolgreiche Social Media Maßnahmen.
DGVM-Praxisreader: Social Media in Verbänden
Die Intention der Herausgeber ist, erstmals einen möglichst umfassenden Überblick über den Stand der Nutzung sozialer Medien in Verbänden zu liefern und zugleich ein Praxishandbuch zu erstellen, das den Verbandsverantwortlichen die Grundlagen der Nutzung sozialer Medien anschaulich – anhand zahlreicher erfolgreicher Praxisbeispiele aus Verbänden – vermittelt.
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