Ergebnisse aus dem D21-DIGITAL-INDEX 2021/2022
Über den Digitalindex wurde bereits in mehreren Medien berichtet. Für Verbände finde ich insbesondere die folgenden Ergebnisse interessant:
Digitalisierung & Gesellschaft Fast 60% der nach per Telefoninterview anhand einer bevölkerungsrepräsentativen Zufallsstichprobe zwischen 08/2020 und 07/2021 befragten Jugendlichen und Erwachsenen meinen, dass sie persönlich(!) insgesamt von der Digitalisierung profitieren:
Dem entgegen steht die Einschätzung zur gesamtgesellschaftlichen Wirkung digitaler Informations- und Kommunikationsplattformen, beispeilhaft dargestellt am Einfluss auf Demokratie und Meinungsbildung:
"Ein gutes Viertel der Bevölkerung sieht auch in Deutschland in der Digitalisierung eine Gefahr für die Demokratie. Besonders deutlich wurde diese Gefahr im Diskurs um die politischen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, von der Aufwiegelung in Gruppen auf dem Messenger Telegram bis hin zur versuchten Erstürmung des Reichstags. Die gezielte Verbreitung von Desinformation – von manchen als »Infodemie« bezeichnet – kennzeichnet diese Entwicklung. Bedenklich: Nur etwas mehr als die Hälfte der BürgerInnen traut sich zu, unseriöse Nachrichten zu erkennen, bei Menschen mit niedriger Bildung sogar nur jede bzw. jeder Dritte!"
Hier tragen auch Verbände eine sehr große Verantwortung, vertrauenswürdige, Faketn basierte Nachrichten emotionalisierenden Posts Vorrang zu geben, auch wenn letzteres mehr Follower und Likes bringt!
Neue Arbeitswelt (New Work)
"Die Arbeitswelt unterliegt seit vielen Jahren einem Transformationsprozess. Die Corona-Pandemie be- schleunigte und verstärkte diesen Wandel für Unter- nehmen und ArbeitnehmerInnen noch einmal spürbar.
Die in manchen Berufsbildern abrupte und umfassende Umstellung auf mobiles Arbeiten offenbarte, wo die digitale Transformation bereits vorangeschritten war und wo sie noch gar nicht richtig begonnen hatte. Es zeigten sich große Unterschiede bei der Ausstattung mit entspre- chender Hard- und Software, an den sicherheitsrelevanten Vorkehrungen für eine datenschützende und datensichere Arbeit von zu Hause aus und den digitalen Kompetenzen der ArbeitgeberInnen wie ArbeitnehmerInnen. Im ersten Jahr der Pandemie verdoppelte sich der Anteil der Berufs- tätigen, die mobil arbeiteten, auf einen Rekordwert von fast einem Drittel, wo er sich mit 31 Prozent in diesem Jahr [2021] vorerst eingependelt zu haben scheint."
Im "war for talents", Wettbewerb mit Digitalplattformen, für die Gegenwarts- und Zukunftstauglichkeit der eigenen Organisation und um den Erwartungen der Mitglieder gerecht werden zu können, benötigen Verbände ein Upgrade ihrer Arbeitsgestaltung und Arbeitsweise (mobiltauglich, digital, nachhaltig, effizient, effektiv, personalisiert...). Wie Verbände dies erreichen können, siehe
> NEW WORK FÜR VERBÄNDE
> DER HYBRIDE VERBAND
> AGIL? HYBRID!
[Quelle: https://initiatived21.de/d21index21-22/]












