Und wieder eine Woche geschafft! Seit zwei Wochen bin ich jetzt schon an der Uni und arbeite an drei Tagen die Woche an meiner Webseite. (Lachhaft, ich weiß. Aber für jemanden der das letzte halbe Jahr im Prinzip nichts getan hat, die perfekte, sanfte Rückführung in den Unialltag!) Sie nimmt so langsam Gestalt an, meine Webseite und es macht wirklich Spaß sich die passenden Codes raus zu suchen, zu erstellen und zu schreiben! Der Moment wenn du eine halbe Stunde lang verzweifelt Buchstaben und Ziffern angestarrt hast und endlich, ENDLICH den Fehler gefunden hast und die Seite so aussieht wie man es sich wünscht ist einfach großartig! Ich hoffe mal, dass ich meine Gestaltung auch so umsetzen kann, wie ich es mir vorstelle. Zum Glück habe ich ein gutes Programm für HTML und CSS und kann mich am Wochenende intensiv damit beschäftigen. Ich will das es gut wird! Denn diese Seite wird mein Portfolio. Das heißt samt Lebenslauf und bisherigen Arbeiten. Wenn ich dann also auf Jobsuche bin, schicke ich die Webseite an den Arbeitgeber. Das hinterlässt bestimmt Eindruck? (”Ja, ja die habe ich selbst gemacht!”) Zudem wird es ja auch benotet. Mein letztes Uni Semester war das beste bis jetzt. Je länger ich in der Uni war, desto besser wurden meine Noten. Ich arbeite daran, dass es auch so bleibt. Die Tatsachen, dass ich noch nicht wirklich Kontakt zu jemandem aus der Uni gefunden habe, ein Mitbewohner wieder nach Frankreich zurück gezogen ist und die andere über ihrer Bachelor Abschlussarbeit sitzt, führen zu viel Zeit am Wochenende. Vermutlich gehe ich aber Morgen wieder mal irgendwo hin. Ich möchte neue Fotos machen. Killney Hill fand ich ziemlich schön, da hat man einen bombastischen Ausblick und ich will von dort liebend gerne noch den Sonnenuntergang fotografieren. Ich hab einfach nen Fabel für Sonnenuntergänge!
Ansonsten möchte ich hiermit auf meine Kochkünste aufmerksam machen. Ja, ich lerne kochen! Ich bin sogar ziemlich gut darin. Diese Woche habe ich einige neue Sachen ausprobiert. Von in Tomaten gebackenen Eiern über Ratatouille bis hin zum Salat mit Putenstreifen. Ich war ja nie der Gemüseliebhaber, aber seit ihr hier bin und für mich selber sorgen muss, probiere ich so viele neue Dinge aus. Ich reise, ich wandere, ich gehe alleine in Pubs, ich lerne einfach so neue Leute kennen, da war es nur eine Frage der Zeit, bis ich auch beim Kochen an den Punkt komme. Seit drei Monaten koche ich jetzt für mich selbst. Wie ich es gehasst habe. Doch letzte Woche habe ich den Rezepte-Ordner auf meinem Desktop von “Drecks Kochen” zu “Kochen” umbenannt. Ein Zeichen! Ein Zeichen!! Ich bin auch ganz gut im improvisieren geworden. Ich gehe nur ein mal die Woche einkaufen, das hab ich mir angewöhnt und daran versuche ich mich so gut wie möglich zu halten. Wenn mir also (wie jetzt gerade) die Kartoffeln ausgehen, muss ich umschwenken. Was im Kühlschrank ist wird verarbeitet! Abgesehen von der Sahne. Der Mist wird bei mir immer schlecht. Doch wer weiß, in drei weiteren Monaten weiß ich vielleicht endlich was ich damit anfangen kann? Dann natürlich mit frischer Sahen und nicht der die ich aktuell im Kühlschrank ignoriere.