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Geralt of Riva by Versfarben
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als hätte das regen eingesetzt
als hätte das regen eingesetzt / julinacht wir regen uns um uns selbst, husten und merkwürdige flecken im blick / und entschuldigungen, die unter die haut gehen das licht ist schummrig und schwer ein vorklang des neuen tages: müdehell als er ganz schön wirklich wird / wir lieben uns hat sie gesagt und wenn wir glück haben im leben, führen wir noch einige schöne dialoge
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Nach langem mal wieder mein Grafiktablett abgestaubt und bisschen gekritzelt. Über die Feiertage hat man ja endlich mal Zeit :) Ich will Schnee ;_;
Naht am Sekundenzeiger
Schwarzes Meer in weißem Porzellan Wärmt raue Winterhaut, Die Erinnerungswellen brechen An der Tasse, Halte mich am Leben Du hältst mich auf
Im Stimmengewirr schwimme ich Auf Einsamkeit und Koffein, Naht am Sekundenzeiger, Falsche Gestalten flimmern Im Augenwinkel Bist du nicht.
Wir haben die Wahl über die Farben der Erdkugel, doch wir fressen sie nur auf.
Schon wieder
Die Welt lebt von versunkener Liebe stirbt an Menschenfleisch rundherum. Nicht geradeaus. Drogen und durchnässte Asche in den Adern Wir grinsen Augen leuchten im Karussellfeuer lichterloh Musik starrt aus der Wand heraus.
Regenlicht
Wege zerfallen zu Glanz und Schein im Takt der Straßen, im Takt der Zeit fließt diese davon. Allmählich. Treibend. Auf nassem Asphalt, dort spiegelt sich nichts, nur ich und Regenlicht.
Inspiriert von dem Stück “Die Zeit” von twillecke
Liberté, égalité, fraternité
Zeichne die Welt mit zarten Linien nach, fühle ihren Puls in dir, in mir
unter ihrer dünnen Haut, die Wunden bluten!
Lasse sie leben uns leben uns lieben. Sei die Welt mit zarten Linien.
die zeit zieht fäd en w e i l
du fehlst .
Insel
Ich sitze im Geiste in deinem Zimmer. Draußen flucht der Donner über den Blitz, Regentropfen tippen an die Fensterscheibe wie ruhelose Kinderhände an das Aquariumglas. Niemand ist bei mir. Und doch liegt mir Einsamkeit fern. Der Geruch von Tee schwebt durch die zart erhellte Räumlichkeit und legt die Spur eines Erdbeerfeldes. Deine Musik begrüßt mich und ich lächle anerkennend, während Erschöpfung und Aufregung zugleich die Außenwelt, weit weg, in Schleier hüllen. Du nennst es unhöflich. Ich nenne es Geborgenheit.
Bis sie trocknen
Jene Ruhe lässt Gedanken zählen, Zärtlich gesäumt, blutig gewürgt Strömen sie im Angesicht ihrer feuchten Konturen hinab in die Seelentinte.
© versfarben
Fragile Seelen
Fragile Seelen brennen Sich nieder, denn Sie wollen es Nicht Fragile Seelen brennen Nicht Schon wieder.
Versfarben
La Campanella
Draußen klirrt Besteck aus Hintertüren des Gasthauses, heißer Wasserdampf entdeckt die Gasse im Frühling und tanzt zu den Perlensprüngen von La Campanella.
Nächte verloren in Der Abwesenheit Balanciert meine Vernunft, Sie fällt und Fällt.