Nebenbei bemerkt ist alles, was Du tust und was Du lässt, Ausdruck einer Stimmung, einer inneren und einer äußeren. Es gibt Augenblicke, sehr viele Augenblicke, da beschreibt das, was ich lasse, eine Stimmung eher, als das, was ich tue. Tun kann ich meist nur eines pro vergehender Zeit. Lassen muss ich dann alles andere. So besehen ist praktisch jedes Tun ein Sieg über die Aussichtslosigkeit. Sogar das Nichtstun ist ein Tun, entscheiden sich Nichtstuende doch für das Nichts. Sie scheiden das Tun des Nichts für eine Zeit von anderem Tun jedweder Art. Entscheiden ist kein aktiver Prozess. Entscheiden beschreibt faktisch, was ist, manchmal auch das, was hätte sein können und unausgesprochen beschreibt es alles, was nicht ist. Entscheiden ist ein Prozess der Trennung des Tatsächlichen vom Möglichen und Unmöglichen. Von daher gibt es niemanden, der nicht entscheidet. Na ja… Für die frühesten und spätesten Entscheidungen mag ich andere Parameter anwenden müssen… aber darüber entscheide ich später!