Leere‘!
Ich wache auf
und da ist nichts,
kein Gewicht auf der Brust,
kein Ziehen,
kein Gedanke, der anklopft.
Die Welt passiert,
aber sie erreicht mich nicht.
Worte gehen vorbei,
wie Regen,
der den Boden nicht berührt.
In mir kein Lärm,
keine Bilder,
nicht einmal Dunkelheit.
Nur ein offener Raum,
der sich selbst nicht betrachtet.
Ich frage nichts,
denn es gibt keine Frage.
Ich hoffe nicht,
denn es fehlt nichts.
Diese Leere
ist kein Schmerz
und kein Frieden.
Sie ist einfach da,
still,
unbeteiligt,
ohne Richtung.
Und vielleicht
muss sie nichts bedeuten.
Vielleicht ist sie nur
ein Moment,
in dem alles schweigt,
auch ich.






