Zwischen Alltag und Wahnsinn…verzaubert im Nebelschleier. Die Abendsonne voller warmer Wonne, ich träume, so tief lass ich mich fallen. Die Gedanken so laut, eine kühle Sommerbrise schmeichelt mir, den Atem innegehalten. Der Moment des Luftanhaltens , so vertraut. So gespiegelt seh ich es im Außen. Ein Zucken, eine kleine Veränderung, ein Notzustand der Nervenbahn. Nichts scheint zu beruhigen, nichts scheint so zu sein, wie ich es sehe. Keiner versteht. In mir auf Spannung, verkrampft, kann nicht loslassen, kann nicht ich sein. Doch wer bin ich ? Bin ich „eine“ Anspannung, ein Ventil der Energieflüsse die auf mich zuströmen ? Ein kleiner Fisch im Haifischbecken, so flink, so wendig. Zum Verstecken geeignet, jede Nische, mein Schutzwall. Die Mauer, die nicht zerbricht. Der Hochsicherheitstrakt meiner selbst. Ich fühle mich aber nicht sicher. Panik, unkontrolliert und unaufhaltsam. Kein Vertrauen, nicht in mich, nicht in anderen. Jeder Reiz eine Aufgabe, Aufgaben die kaum zu bewältigen scheinen. Routinen die sich nicht festigen, nicht weil man nicht Will.
Der Wille ist da, die Stärke ist da, ich bin überzeugt, doch wer kann mir Helfen..wer schafft es mir seine Hand zu reichen und diese nicht loszulassen?
Herausforderungen über Herausforderungen..bist du ausdauernd genug, selbst wenn ich den Halt, wieder und wieder verlier. Ich kann nichts dafür, ich versuche lediglich nur zu überleben. Tag ein, Tag aus. Mein größter Kampf. Kann es nicht bezwingen, zwischen Genie und Wahnsinn ist ein ganz schmaler Bindfaden gesponnen.
Hältst du ihn für mich, wenn ich es mal wieder nicht schaffe?
Ich sehe dich, aber siehst du mich ?!
Die Seele so rein wie klares Wasser. Auch im klaren Wasser spiegelt sich die Tiefe des Ozeans, mystisch, verborgen, geheimnisvoll…schwimmst du Richtung Meeresgrund, wachsam, die Augen aufhaltend, lauschend, tiefgründig…doch was siehst du insgeheim….???
















