"All Inclusive" - Urlaub mal anders...
„Einmal Falaffel mit alles“
Um irgendwelchen Diskussionen aus dem Weg zu gehen, da einige zum Lachen in den Keller verschwinden und die „Sunny Side of Life“ in ihrem verklemmten Dasein als grenzdebiler Dauernörgler nicht mehr geniessen können: ALLES, was hier geschrieben wird, entspricht Tatsachen (naja... vielleicht ein bischen überspitzt – ok... total überspitzt), die erlebt wurden und erlebt werden. Es geht nicht um Diskriminierung und/oder allem, was damit zu tun hat. Der RESPEKT als Ausländer im Ausland den Inländern gegenüber ist Regel Nr. EINS (als Zahl: 1) !!! Sollten Namen genannt werden, sind diese FREI erfunden. Sollte sich jemand selbst darin erkennen oder sich damit identifiezieren, ist es keine Absicht (oder doch gewollt) und/oder rein zufällig. Alle vorkommenden ausländischen Personen aus der „westlichen“ Fraktion bekommen den Namen „Jeremy-Pascale“ (bei männlichen Vertretern der Gattung Mann) und „Chaqueline-Mechthild“ (bei weiblichen Vertretern der Gattung Frau). Darüber hinaus werden auch Inländer (das sind die Menschen, die hier in Ägypten mit Recht und „mehr oder weniger“ Rechten leben) vorkommen. Diese Menschen werden in diesem Bericht „Einheimischer“ genannt.
Denke mal, damit ist allen Spassbremsen erst einmal der Wind aus den Segeln genenommen und alles geklärt !!!
Familie „Jeremy-Pascale“ landet nach 4 Stunden Horrorflug mit „COCONUT-AIRLINES“ aus Europa am Flughafen „HRG“ (für Erdlinge, die nur „tanzen“ und „klatschen“ in der Schule hatten, DAS ist der 3-Letter-Code für Hurghada).
Tja, für 222,00 Euro pro Person (8 Wochen „All Inclusive“ im 2* Hotel inkl. Flug) kann man nicht erwarten, dass die Beinfreiheit der vom A380 in der First Class entspricht.
Eingedeckt mit „JIL SANDER SUN“ aus dem Duty Free (wollte Chaqueline-Mechthild schon immer mal haben) und einer Flasche billigstem „Fusel“ aus dem selbigen Duty Free (hilft ja gegen die Scheisserei hier) stehen sie OHNE Einreiskarte am Flughafen und folgen den restlichen Mitreisenden zur Passkontrolle. Familie „Jeremy-Pascale“ bekommt den ersten Schock !!!
Wildes Hin und Her... Lauter Ausländer hier... (NEIN: es sind Inländer...IHR seid die Ausländer). Dann sprechen die auch noch so komisch. Man versteht ja kein Wort. Der nette unterbezahlte Reiseleiter von „NCBT“ (Never Come Back Travel) bei dem sie gebucht haben, begrüsst sie dann doch noch...
Und Familie „Jeremy-Pascale“ sieht wieder Licht am Ende des Tunnels: WELCH` GLÜCK !!!
Warmherzig (sagen wir: eher schweisstriefend) kommt der „2. Ass. Executive Arsch vom Dienst“ (mit leicht sächsischem Dialekt aus den neuen Bundesländern in seinem Traumberuf) auf Familie „Jeremy-Pascale“ zu. „Welcome to Äääääägypten... Welcome to Africa... haben sie ihre Pässe, die Einreisekarte und die 60 Euro pro person für´s Visum dabei ???“
WIE ??? Afrika ??? Pässe ??? 60 Mark Euro ??? (Papa „Jeremy-Pascale“ hat schon einen Puls von 180...)
Papa „Jeremy“ wollte gar nicht nach Afrika, denn da gibt es ja nur „Maximalpigmentierte“... Pässe sind Fehlanzeige. Und die 100 Mark Euro in den 8 Wochen als „Urlaubsgeld“ reichen gerade mal, um für „Chaquelinde“ noch eine Goldkette zu kaufen, die normalerweise 12548000 Mark Euro in Deutschland kostet (und die ist echt „ECHT“) . 5 Mark Euro sind noch für die Postkarte an Oma „Jeremy-Pascale“ kalkuliert... Der Rest ging schon für das „Parfume“ und den „Sprit“ im Duuuuuuty Free drauf !!!
Nachdem „Papa“ die Lage geklärt hat, Tochter „Chaqueline-Mechthild“ für knapp 785 Kamele (fast) verkauft wurde, Sohn „Jeremy-Pascale“ die Zusage als Geschäftsführer mit 78%iger Beteiligung für einen „W-LAN Kabel - Shop“ hat und „Mama-Jeremy-Pascale“ ihren 12. Heiratsantrag bekommen hat, schafften sie es tatsächlich (gemeinsam) im „2*-AI Hotel“ anzukommen.
Gut, die 3-stündige Reise vom Flughafen zum (eigentlich) „Zielort“ in HRG (wie man es klatscht und tanzt, wissen ja die Einen oder Anderen jetzt) hätte man auch in 10 Minuten schaffen können. Hey... was soll`s... Man hat schon mal einen Eindruck von den anderen Hotels bekommen...
Man macht sich auch keine Gedanken mehr, dass die abgeschlossene Lebensversicherung umsonst war – auch wenn alle, die davon „Profit“ schlagen sollen, neben einem sitzen... (die, die eigentlich für 2126 Kamele schon verkauft werden sollte kotzte doch tatsächlich in die Duty Free Tüte... volle Lotte auf „JIL SANDER“... das Erbe fällt somit eh aus...)
Der 14-jährige Busfahrer (lass ihn 16 sein...) hatte den 54-Sitzer von „Mercedes“ ürigens voll unter Kontrolle (selbst bei 125 km/h durch die Stadt). Das nennt man „deutsche Qualitätsarbeit“.
DAS ist übrigens noch kein KULTURSCHOCK !!! DAS kann passieren, wenn man denkt, man ist „schlauer“ als alle Anderen... Das sind dann die Urlaubs-Kommentare, die man im „Forum“ liest...
Die Steigerung folgt noch !!!
Denn das sind NUR die Erlebnisse von „Familie Jeremy-Pascale“...
Was wirklich abgeht, da ist Chaquelinde und ihre 45879 Kamle noch harmlos dagegen.
Wenn der Vollmond das Fehrsehprogramm stört, da er den Satelliten verdeckt... (bei Halbmond ist das kein Problem...da bekommt man ALLE Programme rein...)
Wenn man mit einem der 2458 Lichtschalter im seinem Wohnzimmer die halbe Nachbarschaft zur verzweiflung bringt, da alle anderen Häuser daran gekoppelt wurden...
Wenn das „Taximeter“ ausserhalb von HRG nicht mehr funktioniert... und wenn man dann doch noch ein „W-Lan-Kabel“ in seinem Gepäck hat, dann weiss man, dass man angekommen ist...
Kinders... DAS LEBEN HIER IST SOOOOOOOOOOOOOOOOOOO GEIL !!!
Wir lieben es... Wir leben es... Wir geniessen es... Wir waren nicht anderes am Anfang wie/als „Jeremy-Pascale & Chaquelinde !!!“
JEDER sammelt seine Erfahrungen hier... WIE ??? Das muss man selber entscheiden. Glaubt man, oder vertraut man ???
Familie „Flodder“ (Jeremy-Pascale, Chaquelinde und ihre lustigen Kinder waren noch nicht einmal im Zimmer... geschweige denn auf der Strasse... Das „Dschungel-Camp“ ist der „Jacobsweg“ im Vergleich....).
Hehe... ich schmeiss mich gerade selber auf den Boden vor lachen... NUR die härtesten der Harten wissen, was ich damit meine... alle, die ratlos dastehen und mich hassen, mich verfluchen, selbst die Freundschaft auf FB kündigen, sollten noch in bischen abwarten... es geht weiter...
WIE kann ich so was nur schreiben ??? Ganz einfach !!!
DAS ist der erste Eindruck von vielen „Touristen“... LEIDER
PS: Hey... mir ging es vor 18 Jahren nicht anders... Da konnte man sich wenigstens noch mit „Kugelschreiber“ am „alten Flughafen“ freikaufen... Wenn man die „Jungs“ hier kennt und weiss wie sie „ticken“, will man NIE wieder zurück in die „normale Welt“ !!! Das Leben ist soooooooooooo GEIL !!!
Und das ist noch immer „NUR“ Teil 1 von „unendlich“ vielen Kapitel... !!!
Mein Ziel ist es, die Angst zu nehmen vor einem Land, dass in den Medien schlecht dargestellt wird. Es ist nicht alles „perfekt“ hier... das stimmt... ist alles perfekt in „Australien“, „Asien“, „Europa“ ??? Sicher nicht... GENIESST DEN URLAUB !!!
PPS: bucht man richtig, dann bekommt man dieses „Horrorszenario“ nicht...
PPPS: Falaffel mit einmal alles sind verdammt lecker...
(sollte jemand einen guten Rechtsverdreher kennen der mich aus der Nummer wieder rausboxt, dann bitte gleich Info an mich...)
KULTURSCHOCK !!! (Teil 2)
Cluburlaub im Designerhotel
Der erste Eindruck vom Hotel ist der wichtigste. Den hatten Familie Flodder auf ihrer 3-stündigen Touristen-Verteilaktion vom Flughafen zu ihrer Unterkunft ja schon von allen anderen Bettenburgen - die um Welten schöner waren.
Ihr Glückshotel „CLUB ALDI-SÜD“ liegt zentral versteckt, gut 4 Kilometer vom Strand entfernt, direkt in einer herrlichen Wüstenlandschaft, gespickt mit 1000 und 1 Plastiktüte. (...und hat nichts mit der Discounterkette zu tun, die tatsächlich das gleiche Logo verwendet...)
Papa Jeremy-Pascale hat sich schon im Bus „Urlaubsfein“ umgezogen. Abgeschnittene Jeans, Feinripp-Muscle-Shirt, Tennissocken - und die Birkenstock passen perfekt zur überdimensionalen goldenen Panzerkette. Der Urlaub kann beginnen.
Mama Chaqueline-Mechthild strahlt neben ihrem 4. Ehemann in den pinkfarbenen Leggings, ihren kniehohen Lackstiefeln und dem bauchfreien Top, als würde sie gerade bei „Germanys Next Topmodel“ in den „Recall“ kommen. Die wasserstoffblonde Dauerwelle mit roten Strähnen hat schon im Bus den Halt verloren. Macht aber nix.
Sohn Jeremy-Pascale, versucht noch immer auf seinem iPad die Gewinnspanne als „Geschäftsführer“ im W-Lan-Kabel Shop zu errechnen. Da er schon 8 Stunden ohne Internet ist, wird ihm dieser Wirtschaftszweig noch deutlicher und verdoppelt schon mal vorsichtshalber sein eigenes Gehalt.
Tochter Chaqueline-Mechthild, die übrigens im Partnerlook ihrer Mutter angezogen ist und auch den gleichen Friseur hat versucht ebenfalls schon seit Stunden mit dem Handy online zu gehen um auf Facebook das Bild mit der vollgekotzten „JILSANDER SUN“ Tüte zu posten. Beim ewigen rumtippen sind ihr schon 4 Kunst-Fingernägel abgefallen. Dafür hat sie schon 48 Visitenkarten und weitere drölf Telefonnummern seit der Ankunft am Flughafen bekommen.
Mama schaffte es auf lasche 24 Telefonnummern – sie hat aber schon ein „Date“ mit dem 14-jährigen Busfahrer.
So stehen sie nun da. Direkt vor ihrem Urlaubsdomizil.
Die beiden Neonröhren lassen das Hotel erstrahlen wie den „Burj al Arab“ in Dubai. Nur eben ein bischen kleiner.
Noch keine 3 Minuten aus dem Bus, hat der in „VERSACE“ und „DOLCE & GABBANA“ gekleidete „Edelpage“ das ganze Gepäck der Flodders in die Lobby verschwinden lassen. Mama-Jeremy-Pascale ist ein bischen aufgeregt und kann es noch gar nicht fassen. Die Kofferträger tragen hier NUR Markenklamotten der feinsten Designer. In dem Hotel sind bestimmt alle Zimmer mit Whirlpool und goldenen Wasserhähnen ausgestattet. Vielleicht treffen sie auch noch auf „Promis“.
Beim Betreten der Lobby kommt keiner mehr vom staunen raus. Der „Check-in Bereich“ (der zugleich: Telefonzentrale, Hausmeisteroffice, Küche, Handtuchausgabe, VIP-Lounge, Internetcaffee, Wechselstube, Basar, Tierheim, Autowerkstatt, Apotheke, Handyladen, Supermarkt, Spielhalle und Check-Out Bereich ist) wird von atemberaubenden Plastikblumen geziert, die es seit den 60igern nicht mehr im Handel gibt.
Der hyperaktive „GIANNI VERSACE“ bewacht die Koffer von Familie Jeremy-Pascale und hat
den „2nd Manager on Duty Night and Day Coordinator Head of Lobby Departement and Salesrepresentive“ schon angerufen, dass die Neuankömmlinge ihr Suiten beziehen wollen.
Nach gut 30 Minuten kommt der „2nd Manager on Duty Night and Day Coordinator Head of Lobby Departement and Salesrepresentive“. Er musste noch auf der Hochzeit seines Freundes die 100000 Watt Musikanlage im Wohnzimmer installieren.
Papa Jeremy-Pascale hat präventiv schon einmal die Flasche „Fusel“ ausgetrunken, da sie so viel hunger haben und gleich essen gehen wollen. Komatös erklärt er in perfektem Hochdeutsch GIANNI VERSACE nebenbei den Kolbenhub seines frisierten Mofas und dass er bei der Freiwilligen Feuerwehr Maschinist ist.
Mama Chaqueline-Mechthild hat Tochter Chaqueline-Mechthild die 4 Fingernägel wieder rangetackert und Sohn Jeremy-Pascale grübelt schon über eine Filiale des W-Lan-Kabel Shops in China. Rein rechnerisch sollte eine Weltherrschaft und die Übernahme von Apple in 14 Monaten möglich sein.
Der „2nd Manager on Duty Night and Day Coordinator Head of Lobby Departement and Salesrepresentive“ freut sich schon jetzt auf 8 Wochen „Familie Flodder“.
KULTURSCHOCK !!! (Teil 3) Mögen die Spiele beginnen !!
KULTURSCHOCK !!! (Teil 3)
Mögen die Spiele beginnen !!!
Papa Jeremy-Pascale ist sich verdammt sicher, dass er mit „GIANNI“ einen ganzen dicken Freund fürs Leben gefunden hat.
Mama Chaqueline-Mechthild wäre schon froh, wenn sie die Reiseunterlagen finden könnte und Tochter Dumpfbacke sucht gemeinsam mit ihrem Bruder verzweifelt Internetempfang.
Nur der „2nd Manager on Duty dingsbums“ braucht nicht mehr suchen. Der hat schon alle Ausreden parat, die er noch brauchen wird. Das weiss aber Mama-Jeremy-Pascale, die gerade zwischen dem Familienstammbuch und den Impfpässen die Reiseunterlagen hervorzaubert, noch nicht.
Überglücklich fächert und fuchtelt sie damit rum und grinst schon wieder, als hätte sie bei der Tombula eine Thermoskanne gewonnen.
Leicht irritiert bittet sie jetzt doch ihren Göttergatten, dass er sich und seine besoffenen Birkenstock mal Richtung VIP-Lounge bewegen könnte. Die Meldescheine wären zum Ausfüllen.
Nachdem Papa Jeremy-Pascale die Lebensgrosse „Anubisstatue“ mit einem freundlichen „Helau“ begrüsste, den Infoständer von „Michael Schuhmacher´s Taxiservice“ durch eine leichte Koordinationsstörung im Gleichgewichtssinn quer durch die Lobby, direkt in den Blumeneimer schleuderte, wurde ihm klar, er hätte doch 2 Flaschen Fusel kaufen sollen.
Mit einem leicht seuseligen Blick steht er genauso schlau vor den Meldescheinen wie die Dame in pinken Leggings neben ihm.
Alles ausländisch hier. Die Kinder müssen ran. Für was weckt man sie täglich und schickt sie in die Schule. Genau !!! Englisch ist jetzt sehr gefragt.
Sohn Jeremy-Pascale erkennt das sofortige Scheitern seiner Schwester und füllt die „Registraishn forms“ ordungsgemäss und nach bestem Wissen und Gewissen aus.
Papa ist jetzt von Beruf „Professor der Quantenphysik“, Mama ist „Stellvertretende Bundeskanzlerin der DDR“, Schwesterchen ist „Leitende Angestellte im horizontalen Gewerbe“ und er natürlich kurz und bündig: „CEO“.
Die anderen Familienmitglieder fröhnen sich gerade am Welcomedrink. Ausser Papa Jeremy-Pascale. Der hat es gerade noch in die Keramikabteilung geschafft und unterhält sich mit dem „grossen weissen Telefon“. Auf gut deutsch: Er lässt dich den Fusel noch einmal durch den Kopf gehen.
Der „2nd Assi dingsbums“ drückt aus Sicherheitsgründen dem wohl mit den am meisten Gehirnzellen gesegneten Flodder die 2 Zimmerschlüssel in die Hand.
„GIANNI“ wird ihnen die Suiten zeigen und die Koffer auch entsprechend dort hinwuchten.
Da der Fahrstuhl gerade „OUT OF ORDER“ ist, latschen sie gemeinsam im viel zu engen Treppenhaus ohne Geländer in den vierten Stock. Unterwegs treffen sie schon auf 4 weitere Gäste des Hauses, die sich zum Essen aufmachen. Es sind 3 Kakerlaken und ein Gecko.
Papa Jeremy-Pascale regt sich noch immer künstlich über den unfreundlichen Gesellen aus der Rezeption auf, da er nicht zurückgegrüsst hat. Er löchert den guten „GIANNI“ auf dem Weg nach oben schon die ganze Zeit, wie und wo man wieder an Fusel rankommt. Er wäre heute in „Laune“ seiner Leber einen linken Haken zu verpassen.
Der CEO und Tochter Chaquelinde halten beide ihre Handys mit gestreckten Armen in die Luft, in der Hoffnung, dass sie ein W-Lan Netz bekommen. Ob jetzt mit oder ohne Kabel ist egal.
Mama-Jeremy-Pascale geht in Gedanken noch mal genau durch, was sie jeden Tag zu welcher Zeit anziehen wird und ist schon jetzt der Meinung, dass 24 Bikinis, 16 Wickeltücher und die 49 Paar Schuhe nicht ausreichen werden. Vom Haarspray gar nicht zu sprechen.
Während Papa Jeremy-Pascale im 3. Stock noch einmal beherzt in der Kurve mit dem Kopf gegen die Wand klatscht, sperrt „GIANNI“ voller Elan bereits die Zimmer auf.
Bis in den 4. Stock schafft er es gar nicht mehr, da ihm die ganze Gurkentruppe inklusive „GIANNI“ wieder entgegen kommt.
Ohne ein Wort sagen zu können folgt er ihnen und fragt sich innerlich, wer von allen hier eigentlich einen im Tee hat. Vorbei an den Kakerlaken und dem Gecko direkt wieder zurück in die VIP-Internet-Supermarkt-Autowerkstatt mit der Möglichkeit hier auch einzuchecken.
Wild fuchtelt Mama-Jeremy-Pascale wieder mit den Reiseunterlagen rum und stürmt ungebremst auf den „2nd Manager on dingsbums“ zu. Unterwegs kickt sie den wieder aufgestellen Infoständer von „Michael Schuhmacher´s Taxiservice“ zielsicher zurück in den Blumeneimer. Der beneidende Blick aller Zeugen war nicht zu übersehen. Respekt !!!
Der „2nd Manager on dingsbums“ hat sofort einen Gesichtsausdruck der viel Ähnlichkeit mit dem des Geckos in Etage 2 hat und stellt sofort fest, dass er sich alle Fluchtmöglichkeiten verbaut hat.
Jetzt hilft nur eins: Er muss zugeben, dass er auch der deutschen Sprache mächtig ist um ein „Remake“ von „Kettensägenmassacker“ zu vermeiden.
Freundlich lächelt er, begrüsst noch mal alle und will doch sooooooooo gerne wissen, wie er denn helfen kann.
Die Dauerwelle gibt ihm erst einmal den Tarif durch !!!
Whirlpool muss ja nicht sein, die güldenen Wasserhähne kann sie auch noch verschmerzen. Aber pro Zimmer nur EIN kleines BETT !!! DAS GEHT NICHT !!!
Cool und locker holt er die Kopie der Reiseunterlagen raus, zündet sich genüsslich eine Zigarette an und meint ganz entspannt:
„Hier steht: EINZELZIMMER zur DOPPELBELEGUNG. Welcome im „Club ALDI-SÜD“
Es geht heiter weiter... bald gibt es das komplette und detaillierte "Urlaubserlebnis" HIER