Heute wird der bislang wohl spannendste Tag. Wir sind zu Besuch im Impact Lab San Francisco. Ein Tag gefüllt mit Workshops, Pitches, Ideenaustausch, und Firmenbesuchen.
Los geht es heute Morgen mit einem Meditationsworkshop bei Kim Nicol - der “Silicon Valley Meditation Teacher”. Meditation und Achtsamkeit sind eines der großen Trends in der Startup-Szene in Silicon Valley, wie auch schon die ZEIT berichtete.
Warum Achtsamkeit und Entschleunigung in der hektischen Startup-Welt? Laut Kim hat dies mehrere Gründe.
Viele Menschen hier sind so gestresst, dass sie nach neuen Lösungsansätzen suchen um damit zurechtzukommen. Meditation hat sich als sehr hilfreich erwiesen.
Andere hier sind auf der ständigen Suche nach Selbstoptimierung und haben festgestellt, dass Meditation und Achtsamkeitsübungen von vielen Vorbildern angewandt werden. Sie wollen also noch mehr aus sich selbst herausholen. (Laut Kim kommt man mit reiner Disziplin und “Durchpowern” nur bis zu einem bestimmten Level an Erfolg)
Mittlerweile fordern immer mehr Investoren es als Training für die CEOs der Startups, in welche sie investieren - um sicherzustellen, dass diese auch mental optimal auf die Herausforderungen vorbereitet werden.
Laut Kim ist der Vorteil von 5 Minuten täglicher Achtsamkeitsübung immens und es lohnt sich anzufangen, sich damit auseinanderzusetzen.
Im Alltag ruhig und gelassen zu bleiben, trotz Stress, das ist die höchste Form der Selbstbeherrschung (”Self-Mastery”). Und wie Kim so schön sagte:
"It is easy to be peaceful next to a waterfall. The real challenge is to remain peaceful in your daily life.”
Der erste Schritt dazu sind einfache Achtsamkeitsübungen wie das Fokussieren auf dem Atem (bspw. durch den “After-Exhale-Moment”) oder das ausprobieren von speziellen Apps (”Headspace”, “Calm”, “Mindfulness Daily”)
Mehr dazu auf ihrer Website und ihrem Soundcloud-Account.
Kim kriegt die wärmste Empfehlung von uns. Wir fanden diesen ersten Workshop heute ungemein interessant und werden dem künftig für uns selbst weiter nachgehen.