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Die Bilder vom Skydive in Taupo
Die Bilder vom White Water Rafting in Rotorua
In den Herbstferien haben wir an einem wunderschönen Tag einen Tandemsprung in Taupo gemacht.
Rafting in Rotorua & Skydive in Taupo
Am 24. April sind Annika, Meike und ich nach einer Woche des Faulenzens in Marton nach Rotorua gefahren. Als wir am frühen Nachmittag dort angekommen waren, sind wir direkt zum Treffpunkt für die White Water Rafting Tour, die wir im Voraus gebucht hatten, gefahren. Da wir aber etwas zu früh waren, haben wir die Zeit damit verbracht, etwas zu essen und einem Paar dabei zuzusehen wie sie mit ihrem Hund gespielt haben.
Schließlich waren alle da und die Tour konnte beginnen. Wir haben einen Neoprenanzug, Schuhe, eine Jacke, Rettungsweste und einen Helm bekommen und uns umgezogen, bevor wir mit einem Bus zum Fluss gefahren sind.
Am Fluss angekommen wurden wir von unseren Guides in Gruppen aufgeteilt und haben eine kurze Einführung zum Paddeln bekommen. Wir sind zusammen mit einer Gruppe von vier anderen Deutschen, die zusammen gereist sind in einem Boot gelandet.
Auf dem Fluss angekommen haben wir noch ein paar Mal geübt, was wir zu tun haben, wenn das Boot einen Wasserfall herunterfällt. Nach kurzem Warten auf den Rest der Gruppe waren wir dann aber auch schon sofort mitten im Geschehen und es ging den ersten von drei großen Wasserfällen auf unserer Route hinunter. Zum üben war dieser sehr gut geeignet, da er nur einen Meter hoch war. Unten angekommen hatten wir aber keine Zeit uns zu Freuen, denn es ging sofort den zweiten Wasserfall hinunter. Mit zwei Metern war dieser zwar schon größer als der Erste, aber viel kleiner als der Dritte.
Unten angekommen waren wir aber alle erst einmal froh, dass uns das Boot nicht umgekippt und niemand im Wasser gelandet war. Eine kurze Zeit entspanntes Paddeln später haben wir uns dem größten der drei Wasserfälle genähert. Mit sieben Metern Höhe ist dieser der höchste zum kommerziellen Raften nutzbare Wasserfall in Neuseeland.
Unser Weg nach Unten begann anders als von unserem Guide geplant, da meine sechs Mitstreiter sehr viel enthusiastischer gepaddelt haben, als er gedacht hatte. Ich habe davon aber nur wenig mitbekommen, da ich bereits im Boot gehockt habe. Mit sieben Insassen plus dem Guide waren wir das größte Boot und meine Position ganz hinten im Boot war anders als die der sechs Leute vor mir. Aus Sicherheitsgründen konnte ich deshalb nicht mitpaddeln.
Der Fall war komplett anders als die Zwei davor. Das Boot war komplett unter Wasser aber wir sind nicht umgekippt und ich bin nicht aus dem Boot gefallen, obwohl ich mit zwischenzeitlich nur noch an den Seilen am Boot festgehalten habe und nicht mehr im Boot saß. Heil unten angekommen war die Freude natürlich groß. Nur Meike hat sich ein mysteriöses blaues Auge geholt.
Den Rest der Strecke haben wir ein paar lustige Stunts an den größeren Stufen im Fluss gemacht, bei denen wir kräftig nass geworden sind. Kurz nach den großen Wasserfall, den alle Boote ohne Probleme überstanden haben, ist das letze Boot in der Gruppe an einer super kleinen Stufe im Fluss zur großen Belustigung des Rests der Gruppe dann doch umgekippt.
Ich konnte genauso wie Annika an einer Stufe ganz vorne auf dem Boot sitzen. Nachdem das beide Male gut gegangen war, hat sich auch unser Guide auch vorne aufs Boot gesetzt und uns allein das Boot steuern lassen.
Nass aber glücklich sind wir zwei Stunden später wieder am Start angekommen und haben uns wieder umgezogen.
Wir sind dann wieder Richtung Taupo nach Süden gefahren, damit wir am nächsten Tag eine kürzere Anfahrt zum Skydive zu haben.
Am Mittwoch sind wir von unserem Freedom Campingplatz nach Taupo gefahren. Während Annika nach Postkarten gesucht hat, haben Meike und ich in Karlchen gechillt. Um zwölf hatten wir dann unseren Tandemsprung. Nach einer Einführung und einer Sicherheitsbelehrung sind wir entsprechend unser Buchungen in Gruppen eingeteilt worden. Meike, Annika und ich sind zusammen in der ersten Gruppe gelandet und konnten uns sofort unser Equipment abholen. Wir haben einen Anzug, eine Kappe mit Brille, und einen Gurt bekommen.
Nachdem wir unsere Tandemmaster getroffen hatten, sind wir ins Flugzeug gestiegen und sind über dem See auf Absprunghöhe geflogen. In 3600 Meter Höhe bin ich als erste aus dem Flugzeug gesprungen.
Die 45 Sekunden freier Fall waren sehr interessant. Zuerst war alles in Ordnung aber nach ein paar Sekunden ist meinem Gehirn aufgefallen, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Es war aber auf jeden Fall eine unglaublich tolle Erfahrung.
Die Aussicht über den See war beeindruckend. Da das Wetter so gut war, konnte man ziemlich weit sehen sehen. Das Tongariro Crossing, das wir vor zwei Wochen gemacht hatten, war auf der Südseite des Sees prima zu sehen.
Der Moment, in dem der Tandemmaster den Fallschirm geöffnet hat, war echt seltsam. Zum einen haben wir uns nach oben bewegt, weil sich der Fallschirm geöffnet hat, zum anderen sind wir aber auch schnell nach unten gefallen, weil wir in diesem Moment senkrecht nach unten gefallen sind.
Gelandet bin ich sehr gut. Obwohl der Tandemmaster gesagt hat, dass wir wahrscheinlich über die Wiese rutschen würden, sind wir laufend gelandet. Von unten konnte ich dann den Anderen dabei zuschauen, wie sie langsam alle auch unten angekommen sind.
Nachdem wir alle wieder sicher am Boden waren, haben wir noch unsere Bilder abgeholt und sind dann wieder zurück nach Hause gefahren.
Bilder vom Tongariro Crossing
Tongariro Alpine Crossing
Am 8. April hatten Annika, Meike, Alice und ich endlich Zeit das Tongariro Crossing zu machen. Zum ersten Mal im letzten Monat mussten wir nicht am Wochenende arbeiten und die Wettervorhersage war gut genug, dass unser Shuttle zum Start des Treks nicht abgesagt wurde. Bei unserem letzten Versuch zwei Wochen vorher war das Shuttle nämlich aufgrund schlechten Wetters kurzfristig abgesagt worden.
Da die Dauer der Wanderung mit 6-8 Stunden angegeben wird haben wir uns morgens kurz nach halb sechs auf den Weg gemacht. Nach ungefähr 2 Stunden Fahrt Richtung Norden sind wir am Ende des Treks am Ketetahi Carpark im Tongariro National Park angekommen. Obwohl wir für unser Shuttle etwas früh dran waren, war der Parkplatz bereits überfüllt als wir angekommen sind. Schließlich sind wir per Shuttlebus zum Mangatepopo Carpark am Anfang des Treks auf der anderen Seite des Berges gefahren.
Beim Tongariro Crossing handelt es sich dem Namen nach um eine Wanderung, bei der man einen Teil des Tongariro National Parks durchquert und als solche hat sie einem anderen Start- und Endpunkt. Dieser Umstand macht die Buchung eines Shuttles notwendig, sofern man nicht erst ungefähr sieben Stunden in die eine Richtung wandern will, nur um umzudrehen und genau den gleichen Weg nochmal zurück zu gehen.
Gegen neun Uhr haben wir uns den Weg durch eine Schulklasse am Anfang des Treks gebahnt und haben unsere Wanderung begonnen.
Die ersten zehn der insgesamt 19,4 km ging es die ganze Zeit bergauf. Die ersten viereinhalb Kilometer vom Mangatepopo Carpark zu den Soda Springs haben wir recht schnell hinter uns gebracht da der Anstieg nur gering war. Das Wetter war gut aber der Blick auf dem Mount Ngauruhoe war durch Wolken verdeckt.
Die nächsten zwei Kilometer waren super steil. Es ging ca. 300 Meter nach oben auf nicht enden wollenden Treppen. Auf der passend benannten Devil’s Staircase (Teufelstreppe) hatte uns die Schulklasse durch sehr motiviertes Laufen inzwischen ein- und überholt. Leider ist das Wetter schlechter geworden und wir konnten Mount Ngauruhoe immer noch nicht sehen, da wir lange Zeit in einer sehr tief hängenden Wolke mit kaum mehr als zehn Metern Sicht gelaufen sind.
Auf dem nächsten Abschnitt im South Crater konnten wir uns etwas erholen, denn wir konnten einen Kilometer durch den ebenen Krater laufen. Während sich das Wetter und die Sicht Richtung Norden gebessert haben, haben wir die Schulklasse während einer ihrer Pausen überholt.
Danach ging es auf dem nächsten Kilometer wieder steil bergauf. Zum Red Crater, dem höchsten Punkt der Strecke auf 1886 Metern, ging es auf diesem Kilometer noch mal 200 Meter nach oben. Leider haben sich Wetter und Sicht wieder verschlechtert. Ich fand diesen Abschnitt am schwierigsten, weil es auf dem Bergkamm furchtbar windig und kalt war.
Kaum oben angekommen ging es die 200 Höhenmeter auf dem nächsten viertel Kilometer auch schon wieder nach unten zu den wunderbar grün und türkis gefärbten Emerald Lakes. Auf der geschützteren Nordseite war das Wetter dann sofort wieder besser und wir haben sogar mal wieder die Sonne gesehen.
Zur Entspannung konnten wir dann erstmal wieder ein das letzte ebene Stück der Streck laufen. Nach einem halben Kilometer hatten wir den nördlichen Rand des Central Craters erreicht. Leider war der Mount Ngauruhoe beim Blick zurück Richtung Red Crater aufgrund der dichten Wolken auf der Westseite des Crossings immer noch nicht zu sehen.
Vom nördlichen Rand des Kraters sind wir auf den nächsten 750 Metern nochmal 100 Meter bergauf zum Blue Lake gegangen. Auf dem letzten Anstieg der Strecke hat sich das Wetter noch einmal verschlechtert und wir waren wieder inmitten einer Wolke.
Ab dann ging es die verbleibenden 9,4 Kilometer nur noch mehr oder weniger steil bergab.
Nach drei Kilometern Serpentinen haben wir eine etwas längere Pause an der Ketetahi Hut eingelegt. Ein kurzes Picknick später haben wir uns aufgemacht das letzte Stück des Wegs zurück zum Parkplatz zurückzulegen.
Auf den letzten sechs Kilometern wurde das Wetter immer besser und sonniger und es wurde endlich wieder wärmer, nachdem wir das alpine Klima wieder verlassen hatten. Die Aussicht auf den Lake Rotoaira war sehr schön.
Kurz vor vier sind wir auf der anderen Seite des Tongariro Crossings angekommen und sind dann nach kurzer Pause zurück zu unserem Auto gelaufen.
Insgesamt haben wir also etwas unter sieben Stunden gebraucht, was uns positiv überrascht hat, da wir schneller waren als wir im Voraus erwartet hatten. Wir haben 1892 Höhenmeter überwunden; davon ging es 766 in der ersten Hälfte bergauf und dann 1126 in der zweiten Hälfte bergab.
So haben wir es am frühen Abend sehr erschöpft aber glücklich und nach einem kurzen Stop bei Burger King wieder zurück nach Hause geschafft.
Summer Holidays Master
In den Sommerferien habe ich viel erlebt und bin auf meinen beiden Reisen insgesamt einmal durch ganz Neuseeland gereist.
Hier geht’s zu meinem Trip um die Nordinsel und
Hier zu meinem Trip um die Südinsel.
Summer Holidays - Going South
In den Sommerferien sind wir aufgebrochen und haben die Südinsel Neuseelands bereist. Eine dreiwöchige Rundreise, viele Erlebnisse und eine Autopanne reicher sind wir wieder nach Marton zurückgekehrt.
Vom 9. bis zum 28. Januar sind wir gemeinsam um die Südinsel gereist und haben viele schöne Orte gesehen während wir gegen Sandflys gekämpft haben.
Hier könnt ihr unsere Reiseroute nachvollziehen:
Mehr zum Lesen gibt es hier, hier und hier.
Amazing Cloud above Mount Cook!
we were very lucky it was such a lovely day!
Bilder von der Südinsel Teil 3.3
Bilder von der Südinsel Teil 3.2
Bilder von der Südinsel Teil 3.1
Summer Holidays - Going South - Part 3
Das letzte Drittel unserer Reise haben wir mit einem Abstecher Westen zum Mount Cook begonnen. Zuerst waren wir am 23. Januar bei den Clay Cliffs, bevor wir zum Berg gefahren sind.
Die Clay Cliffs waren schon schön aber der Blick auf die Ebene vor den Klippen fand ich besser.
Die fahrt durch das Gletschertal in den Mount Cook National Park war unglaublich beeindruckend. Im Dorf am Fuß des Berges angekommen, sind wir ins Besucherzentrum gegangen und haben uns einige kürzere Wege zum wandern herausgesucht.
Zuerst sind wir zum Kea Point gegangen und haben einen wunderschönen Blick auf den Mount Sefton und den Mount Cook genossen.
Der Mount Cook war unglaublich schön und da das Wetter zur Abwechslung einmal gut war hatten wir bombastische Aussichten auf dem Weg.
Zurück von unserer ersten kleinen Wanderung sind wir auf der anderen Seite des Mount Cooks zum Tasman Glacier Viewpoint gegangen. Der Weg war extrem anstrengend denn er bestand ausschließlich aus Treppen und es war wegen des unerwartet guten Wetters sehr heiß in der Sonne. Die Aussicht die uns oben angekommen erwartet hat, war es aber wert. Im Tasman Lake konnten wir sogar Eisberge sehen, die vom Gletscher abgebrochen sind.
Um von und zum Mount Cook National Park zu kommen muss man am Lake Pukaki entlangfahren. Wir wurden während eines kurzen Stopps auf jeden Fall mit einer weiteren unglaublichen Aussicht auf den Mount Cook belohnt.
Da der Lake Tekapo (ein weiterer großer See am Mount Cook) und der Mount Cook National Park in einer Dark Sky Reserve mit fast keiner Lichtverschmutzung liegt hatten wir gehofft nachts einen besonders guten Blick auf die Milchstraße zu erhaschen aber als wir am Campingplatz angekommen sind war es wieder einmal bewölkt und regnerisch. Auf dem Campingplatz haben wir eine Gruppe betrunkener Leute getroffen, die gerade dabei waren sich auf den Heimweg zu machen und uns eine Zucchini schenken wollten.
Am nächsten Tag wollten wir zuerst zum Mount Somers, haben uns dann aber doch dagegen entschieden und sind stattdessen direkt nach Christchurch gefahren.
Nachdem wir mit einigen Mühen endlich einen Parkplatz in der Nähe der Innenstadt gefunden hatten, haben wir uns aufgemacht, diese zu erkunden. Wir sind entlang des Avon River erst Richtung Worcester Boulevard und dem Canterbury Museum gelaufen. In der Straße gab es viele schöne, alte Gebäude, die durch das Erdbeben nicht zerstört wurden und es fand gerade ein Kleinkunstfestival statt. Danach waren wir bei der Containermall, die kleiner war als wir erwartet hatten und sind danach in ein Einkaufszentrum gegangen um der Hitze zu entfliehen. Außerdem mussten wir immer noch ein Geburtstagsgeschenk für Wiebke kaufen.
Später waren wir in Willowbank Wildlife Reserve und haben dort Kiwis in einem Kiwi-Haus gesehen. Da Kiwis nachtaktiv sind, war es im Kiwi-Haus so dunkel, dass ich leider keine Fotos machen konnte.
Übernachtet haben wir auf einem Campingplatz in Kaiapoi kurz außerhalb von Christchurch.
Am Donnerstag sind wir auf die Banks Peninsula, eine Halbinsel bei Christchurch, gefahren. Auf dem Weg haben Annika und Ronja den Bridle Path Walk angefangen um zu einem Aussichtspunkt auf Christchurch zu gelangen. Da das Wetter aber zu diesig war, sind sie recht schnell wieder zurückgekommen.
Auf der Halbinsel waren wir in Akaroa. Die Kleinstadt war sehr niedlich und hatte einen starken französischen Einfluss. Wir konnten uns diesen nicht wirklich erklären, waren aber dankbar, denn in einem Café haben wir ein richtiges Baguette gefunden!
Wir haben uns einen entspannten Tag gemacht und sind Souvenirs kaufen gegangen und haben schließlich noch den Leuchtturm am Ende des Strands besichtigt.
Auf dem Weg Richtung Hanmer Springs sind wir noch an einem schönen Strand in der Gore Bay vorbeigefahren.
Am nächsten Tag waren wir in Hanmer Springs. Dort sind wir auf dem Waiau River Jet Boat gefahren, was sehr viel Spaß gemacht hat, obwohl wir dabei sehr nass geworden sind.
In Hanmer Springs selbst gab es nicht sehr viel zu sehen, da die Stadt vor allem für ihr Spa bekannt ist. Zum Wandern in der Gegend war uns das Wetter zu schlecht, weswegen wir nur Essen waren und danach noch kurz spazieren waren bevor wir Richtung Kaikoura weitergefahren sind um am nächsten Tag pünktlich beim Whale Watching zu sein.
Den vorletzten Tag unserer Reise haben wir in Kaikoura verbracht. Am Morgen sind wir von unserem Campingplatz in die Stadt gefahren und haben Ronja bei ihrer Kayaktour abgesetzt. Danach hatten Annika, Meike und ich noch Zeit bevor wir beim Whale Watching sein mussten. Deshalb sind wir in der Stadt spazieren gegangen.
Das Whale Watching war super und wir haben mehrere Pottwale, einen Albatros und einen Buckelwal gesehen. Wale sind übrigens ungefähr so groß, wie man sie sich vorstellt; also sehr groß.
Albatrosse dagegen sind riesig und ich hätte nie gedacht, dass sie so groß sein würden. Delfine haben wir nicht gesehen, da wir stattdessen mit dem Boot zum Buckelwal gefahren sind und für beides war keine Zeit mehr.
Nachdem wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten haben wir darauf gewartet, dass Ronja uns auf dem Parkplatz trifft und wollten dann noch nach Blenheim fahren bevor der State Highway über Nacht aufgrund von erdbebenbedingten Straßenschäden schließt. Leider war uns das nicht möglich, da Carlchens Motor nicht mehr anspringen wollte. Auch diverse Menschen auf dem Parkplatz, die uns helfen wollten konnten nichts machen uns so blieb uns nichts anderes übrig als der neuseeländischen Version des ADAC beizutreten. Da es schon nach 17 Uhr war, hatten die Autowerkstätte in Kaikoura nämlich bereits geschlossen und AA war unsere einzige Möglichkeit noch an diesem Tag abgeschleppt zu werden. Unsere Hoffnung, dass Carlchen am nächsten Tag repariert werden könnte ist leider auch nicht aufgegangen. Wir mussten uns dan erstmal einen Campingplatz in Kaikoura suchen und haben einen Bus nach Picton gebucht, um am nächsten Tag wenigstens noch unsere Fähre nach Wellington zu kriegen. Carlchen musste leider noch eine Woche auf der Südinsel bleiben, bevor andere Freiwillige von Via ihn für uns auf die Nordinsel zurückgebracht haben.
Am 28. Januar haben wir uns anders als erwartet auf den Heimweg nach Marton gemacht. Zuerst sind wir mit dem Bus von Kaikoura nach Picton gefahren. Dort haben wir Wiebke und Sophia an der Fähre wieder getroffen, mit der wir nach Wellington zurück auf die Nordinsel übergesetzt haben. In Wellington angekommen sind wir dann alle in den nächsten Bus eingestiegen und bis nach Bulls gefahren, wo uns Vicky abgeholt hat bevor sie mit uns nach Marton gefahren ist. Wir haben also den ganzen Tag von ungefähr 9 Uhr morgens bis 21 Uhr abends nur damit verbracht zurück nach Hause zu kommen.
Sehr erschöpft sind wir schließlich an der Schule angekommen und haben dann sofort Alice, die neue Tutorin aus Australien, die ein Paar Tage zuvor angekommen war, kennengelernt bevor am nächsten Tag für uns die Arbeit wieder losging.
Bilder von der Südinsel Teil 2.3
Bilder von der Südinsel Teil 2.2