Alle posten ihre „heal era“,
Manifestationen, Gym-Selfies
und diese perfekten Morgenroutinen
mit Matcha, Sonnenlicht
und irgendeinem Satz darüber,
wie wichtig Selbstliebe ist.
Und ich?
Ich trinke meinen Kaffee kalt,
höre nachts Musik,
die mich an Dinge erinnert,
die ich längst vergessen wollte
und tue so,
als wäre schwarzer Humor keine Bewältigungsstrategie.
Aber vielleicht sind wir alle einfach nur müde Menschen,
die gelernt haben,
ihre Melancholie hübsch aussehen zu lassen.
Ein bisschen Ironie.
Ein bisschen Sarkasmus.
Ein bisschen „mir egal“,
obwohl es das nie wirklich ist.
Und trotzdem scrollen wir weiter,
suchen zwischen Zitaten, Bildern und Liedern
heimlich nach etwas,
das sich nach Verständnis anfühlt.













