Vielleicht warst du nie dafür bestimmt, für immer in meinem Leben zu bleiben. Vielleicht warst du nur dieser eine Mensch, der für einen kurzen Moment etwas in mir berührt hat, was viel zu lange still gewesen ist.
Und jetzt sitze ich hier, mit all diesen Gefühlen, die nirgendwohin können.
Mit Blicken, die ich nicht mehr suchen sollte, mit Sehnsucht, die keinen Platz haben darf, mit einem Herzen, das gleichzeitig loslassen und festhalten will.
Du warst nie wirklich mein und trotzdem fühlt sich der Abstand an, als hätte ich etwas verloren.
Vielleicht nicht dich, vielleicht nur dieses Gefühl, das entstanden ist, wenn du mich angesehen hast, als wäre ich mehr als nur meine kaputten Gedanken.
Du hast etwas in mir geweckt, das ich längst begraben glaubte. Nähe, Lebendigkeit, Verlangen, die Fähigkeit, mich überhaupt noch emotional zu verlieren.
Und jetzt soll ich plötzlich wieder vernünftig sein, wieder Abstand halten, wieder so tun, als hätte das alles nicht gebrannt.
Aber mein Körper erinnert sich an jedes Lachen, jede Nachricht, jeden Moment, in dem ich vergessen habe, wie einsam ich mich eigentlich fühle.
Vielleicht ist genau das das Grausamste daran, dass etwas wunderschön sein kann, obwohl es niemals bleiben sollte.
Und trotzdem bereue ich dich nicht, denn für einen kurzen Moment habe ich mich gesehen gefühlt. Nicht perfekt, nicht angepasst, nicht genug gemacht für irgendwen, einfach nur gesehen.
Und vielleicht ist das der Grund, warum es jetzt so weh tut.
@eponomasie #meins








