Ich schreie nach Nähe, aber hab Angst vor ihr.

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Ich schreie nach Nähe, aber hab Angst vor ihr.
Du kamst, als mein Herz längst aufgehört hatte zu suchen. Du bliebst, als ich noch lernte, wieder zu vertrauen. Und du gingst, als ich endlich wusste was Liebe ist. Du warst der Einzige, der es schaffte, meine Schutzmauer zum Fallen zu bringen. Und jetzt bist du der Grund, warum ich sie Stein für Stein wieder aufbaue - höher als je zuvor.
- cryinginpoetry
du hast gesagt du wirst dich ändern,
doch du hast nur mich durch dich verändert
- iamthedisorder
Ich schreie nach Nähe, aber hab Angst vor ihr.
sie schaute mich mit glasigen und traurigen Augen an und sagte: "aber du musst mich doch nur lieben."
Angstwellen
Da ist sie wieder, diese Bindungsangst.
Diese Angstwelle.
Der innige Wunsch in mir und die Suche nach dieser Art von Nähe,
nicht nur körperlich, sondern tiefergehend,
um innerlich berührt zu werden.
Emotionaler Austausch auf Augenhöhe, Verletzlichkeit, Authentizität,
in einer Verbindung suchend.
Kaum ist sie da, diese Verbindung,
meldet sich meine innere Zerrissenheit.
Meine Angst vor dieser Nähe.
Der Kampf in mir beginnt zu toben.
Wie ein Sturm fällt er über mich ein, diese Angstwellen.
Das Gefühl, sich in dieser Nähe zu verlieren.
Die Angst, nicht genug zu sein,
oder vielleicht sogar zu viel.
Unsicherheit inmitten der Angstwellen.
Es überschwemmt mich wie eine zu hohe Welle,
ich drohe in meinen Ängsten zu ertrinken.
Der Gedanke an Flucht kommt auf,
ein Kampf gegen die Ambivalenz,
gegen die innere Zerrissenheit dieser Gefühle.
Angstwellen machen sich breit,
und der Verlust meiner klaren Rationalität
ertrinkt in diesem Meer aus Ängsten
und den emotionalen Wellen, die über mich einbrechen.
Mein Überlebenskampf beginnt erneut.
Die Luft zum Atmen fällt mir schwer,
ich schmecke das salzige Meer auf meiner Zunge
und versuche, nicht in ihm unterzugehen.
Verloren in meiner Angst,
sie übernimmt.
Und los geht die altbekannte Reise.
Ich verliere die Kontrolle über mein inneres Schiff
und werde über Bord gefegt.
Sehnsucht nach Nähe
und die darauf folgende Angst,
der Sturm, den sie in mir auslöst.
Ein Wechselspiel der Wellen.
Bindungsangst in ihrer Vollkommenheit,
mit all ihren Facetten.
Also, was bleibt mir,
als dieser Angst ihren Raum zu geben,
mich ihr zu stellen, ihr zu trotzen
und dem Sturm, den sie mit sich bringt.
Ich kenne die Unwetterfront, die sie mit sich bringt.
Ich klettere wieder auf mein inneres Schiff
und übernehme den Kurs.
Ich korrigiere ihn Stück für Stück, übernehme die Kontrolle
und segle mit jeder Welle,
nicht gegen die Wellen,
um den Sturm hinter mir zu lassen.
So trotze ich ihr, wachse daran
und setze den Kurs aus dem Sturm heraus.
Ich blicke zurück und sehe,
das Unwetter liegt erneut hinter mir.
Die Bedrohung weicht dem Strahlen der Sonne,
die Wellen werden seichter,
und die Erleichterung,
einen weiteren Sturm gemeistert zu haben,
macht sich breit.
Ich setze Kurs Richtung Heimathafen,
um mich von der harten Reise zu erholen
und den festen Boden endlich wieder
unter meinen Füßen spüren zu dürfen.
Kein Sturm reißt mich in den Abgrund.
Es tut mit leid, dass ich mich nicht melde... Ich habe im Moment nichts zu erzählen, was positiv ist...Ich habe keine Kraft, Gespräche zu führenIch will niemanden mit meiner Laune runterziehen Ich kann auf Fragen wie "wie geht's dir?" nicht ehrlich antwortenIch weiß nicht, über was ich reden kann/sollIch habe so viel selbstgemachten StressIch habe Angst, mich zu melden, habe Angst vor Ablehnung Ich habe sowieso oft das Gefühl, dass ihr mich gar nicht mögt, und nur noch aus Mitleid mit mir schreibt Ich habe mich oft gemeldet, aber ihr habt nur kurze Antworten geschrieben und wart selbst abwesend, ich habe mich fehl am Platz gefühlt Wenn ich euch gefragt habe, wie es euch geht, kam sehr oft einfach nur "alles gut", das zeigt mir, ihr möchtet nicht mit mir redenIch weiß nicht, wo ich bei euch steheIch kann im Moment nicht mal wirklich SmaltalkIch kann das Glück anderer im Moment nicht sehen, weil ich mich sonst noch wertloser fühle, dennoch freue ich mich für euchIch sehne mich nach Nähe, doch meine Ängste lassen es nicht mehr zuIch habe das Gefühl euch nur noch auf den Sack zu gehenIch will nicht mehr abhängig sein von anderenIch brauche im Moment einfach Zeit für michIch würde gerne jemanden zum Reden haben, aber traue mich nicht darüber zu redenIch habe Angst, ihr seht mich als Versagerin an, so wie ich mich seheIch würde mich gerne melden, doch habe ich immer das Gefühl, dass ich nerve oder einfach nur unerwünscht binIch stehe mir einfach selbst im WegSeid mir bitte nicht böse. Ich kann im Moment einfach nicht. Ich bin einfach am Ende und muss dennoch irgendwie weiter machen.
Wir finden uns auf Tumblr
und dann wundern wir uns über Bindungsangst.
Inspiriert by
Airtag - Kayef