08.03.2026 - At the Revolutionary Women's day protest in Berlin
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08.03.2026 - At the Revolutionary Women's day protest in Berlin
Sara Rukaj über pseudofeministische Wellnessliteratur.
Die Austreibung
Sara Rukaj über pseudofeministische Wellnessliteratur.
Dear FRIENDS, LGBTQIA+ and allies. I'm Kelly and I'm queer f… Justicefor Cleo needs your support for SOLIDARITY & MUTUAL AID FOR A QUEER
"My name is Georgina. I am 23 years old, and for most of my life, I have been a ghost in my own country. I was born intersex, but the world
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Ein Blogbeitrag von mir Lesezeit: ca. 5 Minuten.
In diesem Blogbeitrag schreibe ich abwechselnd von Frauen und FLINTA*-Personen. Am Ende des Beitrag findet ihr zahlreiche Fußnoten mit verlinkten Artikeln, Statistiken und einige Erläuterungen. Inhaltswarnungen: Erwähnung von: häuslicher Gewalt, Vergewaltigung, sexuelle Belästigung, Fem*z*d
Link zum Blogbeitrag:
Einen fröhlich wütenden Feministischen Kampftag euch allen. Wir sehen uns in Dresden auf der Demo und morgen beim Generalstreik. 🔥🔥🔥
Versuch #933: Die Frau
Sie erinnert sich kaum daran, wie es war, ein Mädchen zu sein, wie es war, für eine kurze Zeit nichts zu müssen, sondern einfach nur zu leben. Als Mädchen konnte sie auf Bäume klettern und an Kirschkern-Weitwurf-Wettbewerben teilnehmen, als Mädchen konnte sie mit zerkratzten Knien und Schlamm im Gesicht nach Hause rennen um dort Kekse von der Anrichte zu stehlen, ohne sich die Hände zu waschen. Als Mädchen konnte sie sich an Stangen hochziehen, konnte nackt im See plantschen, konnte Regenwürmer sammeln.
Wie schnell sich das alles änderte.
Auf einmal verschob sich ihr Körperschwerpunkt, ihr Gesicht änderte sich, ihre Haut bekam weiße Risse an den Hüften und an der Brust, sie selbst bekam heftigste Unterleibsschmerzen, an Bäume klettern war gar nicht mehr zu denken, auch nicht an Rennen, denn ihre Beine wurden schwer und unförmig, alles an ihr wurde rund, weich. Plötzlich wurde sie anders angeschaut, und diese Blicke, die waren ihr erst unangenehm, aber sie gewöhnte sich daran, sie lernte, zurückzulächeln. Ihre alte bunt gemischte Gruppe von Freunden zerbrach, auf einmal hatte sie nur noch Freundinnen, mit denen sie - statt auf Bäume zu klettern oder eine Schlammburg zu bauen - langsam den Park abschritt, sich dabei über Frisuren und "die Jungs" unterhielt. Auf einmal musste sie dies und jenes, sie musste lernen, auf Stöckelschuhen zu laufen, Mascara an die Wimpern zu bekommen, das Kleid zu bügeln, die Waschmaschine zu bedienen, Staub zu wischen, Zwiebeln zu schneiden und Kartoffeln zu schälen. Ihr zwei Jahre jüngerer Bruder musste nichts davon, und als sie ihre Eltern danach fragte, sagen sie, dass er dafür noch zu klein ist, und "außerdem ist er ein Junge." Sie fühlte die Ungerechtigkeit, wollte aber die zwei Jahre Unterschied abwarten - vielleicht würde er auch mit vierzehn mit Aufgaben überhäuft werden. Natürlich wartete sie vergebens.
Es änderte sich weiter, sie studierte und führte Beziehungen, und in den Wohnungen ihrer Freunde wischte sie Staub und spülte das Geschirr. Nicht, weil ihr das gesagt wurde, das hätte sich keiner von ihnen getraut, sondern, weil sie es selbst nicht taten. Das dreckige Geschirr verschimmelte in der Küche, "ach, ich wollte das morgen machen", sagte ihr Freund, also zog sie die Gummi-Handschuhe an und spülte den Dreck weg. "Es ist doch nicht so schlimm", sagte der nächste Freund über die schmutzigen Fenster in der nächsten Wohnung. "Wenn meine Eltern zu Besuch kommen und sehen, wie es hier aussieht, dann gibt's einen Aufstand!", dachte sie und putzte die Fenster. "Ich habe doch keine Ahnung, welches Programm ich in der Waschmaschine einstellen soll", sagte der übernächste Freund, und sie seufzte schwer, denn so viele Knöpfe hatte die Waschmaschine nicht, und die Anleitung, die hätte er ganz einfach im Internet finden können.
Sie hatte sich über ihr erstes richtiges Gehalt gefreut, und über die Möglichkeiten, die sich ihr in der Firma boten. Ihre Vorgesetzte - auch eine Frau, sieh einer an, dabei ist es ja gar kein Frauenberuf, den sie gewählt hatte - versprach ihr gute Aufstiegschancen. Die Chancen nahm sie wahr, arbeitete hart, bereitete sich auf alles vor. Als sie zweiunddreißig wurde, stand die nächste große Beförderung an, sie konnte endlich Bereichsleiterin werden. Aber ein halbes Jahr vorher, da hatte sie ihren Freund geheiratet, einen, der die Waschmaschine bedienen kann und die Spülmaschine ausräumt, bevor sie ihn darauf hinweist. Und ihr neuer Vorgesetzter fragte sie: "Sie haben doch jetzt geheiratet, sind Sie sicher, dass sie überhaupt noch Bereichsleiterin werden wollen? Das ist kein 0815-Job, da werden Sie nicht abends im Kreis der Familie das Abendessen kochen. Wollen Sie nicht lieber ihre aktuelle Position behalten?" Sie wollte sagen, sie koche zu Hause überhaupt nicht, ihr Mann war ein viel besserer Koch, aber die Worte blieben nur in ihrem Kopf, und sie entschloss sich, nach einem neuen Job zu suchen.
"Anfang dreißig, verheiratet, noch keine Kinder?", fragten die HR-Frauen in den Interviews natürlich nicht, denn das wäre gegen das Gesetz, aber das dachten sie sich, und sie wusste es auch. Also nahm sie das, was man ihr gab, eine weniger gute Position, ein geringeres Gehalt, denn sie brauchte erstmal etwas, danach würde sie es ihnen schon zeigen.
Aber das "danach" kam nie, denn die HR-Frauen hatten recht, und sie bekam ein Kind, einen Jungen. "Ich verdiene sowieso mehr", sagte ihr Mann. "Das ist okay, du kannst ja dann später wieder mehr arbeiten, wenn er in die Schule geht."
Jetzt ist die Frau Anfang vierzig, und abends dreht sich ihr Kopf vor lauter Sachen, die sie muss. Sie muss die Nachhilfe-Lehrerin bezahlen, sie muss die Brottüte packen, sie muss die Hemden für ihren Mann - der jetzt übrigens Bereichsleiter ist - zur Reinigung bringen, sie muss sich um ihren Vorsorge-Termin kümmern, denn ihre Mutter hatte letztes Jahr ihre Brustkrebs-OP und sie selbst gehört zur Hochrisiko-Gruppe, sie muss sich eine neue Haarspülung kaufen, denn ihr Haar ist stumpf und spröde geworden, und das lässt sie älter aussehen. Sie muss das Osterfest bei ihren Eltern planen, sie freuen sich jedes Jahr so auf Ostern, und selbst schaffen sie die Vorbereitung nicht. Sie muss...
männer, die heute fragen und wann ist weltmännertag" sind so ungefähr auf der ebene von josef burkard der kostenlose periodenprodukte mit kostenlosem alkOhOl für alkOhol!ker gleichstellt
Es gibt einen Männertag, aber da sich die Männer ja selber darum kümmern müssen, geht er unter. Muss ich mehr sagen?