Warum hast du mir Hoffnungen gemacht, obwohl du wusstest, dass es keine waren? Warum hast du mit meinem Herzen gespielt, als wäre es ein Zeitvertreib für deine Einsamkeit? Du hast doch gesehen, wie sehr ich an dir hing. Wie sehr ich mich bemüht habe, dich zu verstehen, dir gerecht zu werden, stark zu sein, auch für zwei. Ich habe dich verteidigt, selbst als du nicht an meiner Seite standest. Ich habe dich entschuldigt, als du dich nicht erklärt hast. Ich habe auf dich gewartet, auch wenn du längst gegangen warst. Du hast es gewusst. Du hast alles gewusst. Das ich dir verfallen war. Das ich mich verbogen hätte, um dein Lächeln ein wenig länger zu sehen. Das ich alles getan hätte, für unser Wir. Aber vielleicht war es nie ein Wir. Vielleicht war es nur ein Ich. Mein ich. Und du? Du hast dich bedient, hast genommen was du brauchtest, hast dich Sonnen lassen in meiner Liebe, ohne selbst davon ein Stück zurück zu geben. Du warst nie ehrlich nicht mit mir, nicht mit dir selbst. Du hast gewartet, bis ich leer war. Bis ich zu müde war, noch einmal nachzufragen. Bis aufgehört habe dich zu bitten. Aber weißt du was? Jetzt ist es vorbei. Und das meine ich nicht als Drohung, sondern als Befreiung. Egal ob du mich jetzt willst oder nicht. Egal ob du endlich begreifst, was du an mir hattest. Ich gehe nicht mehr zurück. Nicht zu dir, nicht zu uns. Nicht zu der Person die ich war, als ich dich geliebt habe. Ich bin frei. Frei von den Fragen die mich nachts wach gehalten haben. Frei von der Hoffnung, du würdest dich ändern. Frei von der Angst, dass ich ohne dich weniger bin. Denn ich war nie zu wenig. Ich war nur zuviel für jemanden, der nie gut genug war und das erkenne ich jetzt.
Zu spät für dich aber gerade noch rechtzeitig für mich..















