Ich will von dir nichts mehr hören. Kein Wieso, kein Weshalb. Kein verzweifeltes "Lass es uns nochmal versuchen". Du hattest genug Zeit. Mehr als genug. Ich hab dir zugehört, immer wieder. Hab Verständnis gezeigt, wo eigentlich hätten Grenzen sein sollen. Hab Fehler verziehen, die ich nie hätte entschuldigen dürfen. Nicht weil ich schwach war, sondern weil ich geglaubt habe, dass man für Menschen die man liebt kämpft. Aber kämpfen sollte man gemeinsam.Nicht allein. Du hast mich vertröstet, immer wieder. Mit deinen Worten, die nie gehalten haben was sie versprochen haben, mit Blicken, die mir Hoffnung gemacht haben, während deine Hand längst an etwas anderem festhielt. Und jedesmal habe ich mir eingeredet, dass es irgendwann besser wird, dass du es irgendwann begreifst, dass du mich irgendwann wirklich siehst. Aber du hast mich nur gehört, wenn ich geschrien habe und selbst dann hast du weggesehen. Weißt du, es geht nicht mehr darum wer Recht hat, nicht mehr darum wer verletzt wurde oder wer zuerst gegangen ist. Es geht darum, dass ich gelernt habe, dass Liebe nicht bedeutet sich selbst zu verlieren. Also nein, ich will nichts mehr hören. Kein "ich hab's eingesehen" kein "ich vermisse dich", denn ich habe genug vermisst.Mich. Und dieses Mal bleibe ich bei mir. Nicht aus trotz, nicht aus Stolz. Sondern weil ich es satt habe, mir selbst ständig weh zu tuen, nur um dir wieder die Tür zu öffnen. Diesmal bleibt sie zu.
Endgültig
















