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Fred Weasley x Reader German!
Part 1
*enthält sexuelle Erwägungen*
Ich huschte durch die Korridore von Hogwarts, ich war schon spät dran zur Zaubertrankstunde bei Professor Snape. Erleichternd stellte ich fest das er noch nicht in Klassenzimmer war, warnende Blicke schossen von meinen Klassenkameraden zu mir herüber, bloß keine Punkte verlieren für das Shlyterin Haus.
"Wo warst du denn", zischte meine angebliche Freundin aus meinem Haus. Innerlich stöhnte ich auf und winkte ab, man war unglaublich einsam als Shlyterin, jeder schien einen zu hassen und im Haus herrschte nur Argwohn und was deine Abstammung war. Etwas was ich nie verstand, es schien dem Hause hier extrem wichtig zu sein genauso wie meinen Eltern schien es ums Blut zu gehen, mir wurde schon als kleines Kind eingetrichtert Schlammblüter und Blut Verräter zu hassen, welches ich absolut nicht verstand da wir doch alle Hexen und Zauberer waren?
Augen bohrten sich in meinen Rücken und als ich mich umdrehte starrten mich Draco Malfoys graue Augen kalt an, das mit der Einsamkeit war so eine Sache, man begeht blöde Fehler. Einer davon war mit Malfoy rumzumachen, es beschert einen zwar einen gewissen Stand bei den Slytherin aber man war trotzdem am Ende alleine. Malfoy war auf Veranlassung von Snape in dem Kurs von uns, angeblich als Hochleistungskurs da er ja so was besonderes wäre. Eigentlich war es ja unter meiner Würde mit einem 2 Jahre jüngeren etwas anzufangen, aber wie gesagt der Rang und die Einsamkeit verbiegen alles.
Der Unterricht begann und wie in jedem stellten die Weasley Zwillinge Unsinn an, Fred und George glichen sich wie ein Ei dem anderen, die selben feuerroten langen Haare, Schokobraunen Augen und Sommersprossen zierten ihre Gesichter. Mein Kopf pochte schmerzhaft als ich mich versuchte auf die komplizierten Tränke zu konzentrieren und die nervigen Zwillinge auszublenden, Snape reagierte schon gar nicht mehr auf die blöden Scherze, grade als ich Zustaten auf mein Pergament schrieb traf ein grüner Feuerball die Lampe und sprang ab, genau auf meine Notizen und verbrannte sie. Mit einem wütenden Aufschrei sprang ich auf, einer der beiden schüttelte sich vor Lachen und der andere duckte sich mit seinem Zauberstab in der Hand und biss sich auf die Lippen um nicht laut loszuprusten, ehe ich drüber nachdenken konnte zog ich meinem Stab und schrie "Expelliarmus!", damit entwaffnete ich den sich duckenden Zwilling. Sein Zauberstab wirbelte durch die Luft und landete im Kragen eines dunkelhäutigen Gryffindors.
"ZAUBERSTAB FALLEN LASSEN!", brüllte Snape. Mir wich jegliche Farbe aus dem Gesicht "20 Punkte Abzug für Slytherin und Gryffindor! Miss (L/N), Mr Weasley 1 Woche Nachsitzen, Sie melden sich bei mir nach Ihren Unterrichten", zischte Er. Ich sank auf meinen Stuhl zurück, das Gefühl richtig Mist gebaut zu haben zerdrückte mich beinahe. Die Stunde endete und ich schlurfte den Gang entlang zum Lehrerzimmer, leider fing mich vorher Draco am Handgelenk ab.
"Was hast du dir dabei gedacht?! Sich so was von einem Weasley bieten zu lassen. Du kostest uns 20 Punkte!", seine Worte waren bedrohlich und sein Griff quetschte mir das Handgelenk welches morgen sicher Blau sein würde, meine Augen verengten sich zu Schlitzen "was glaubst du wohl was ich gemacht habe?", zischte ich leise zurück. In Dracos wütenden Augen funkelte etwas, blitzschnell packte er meinen Kiefer und zog mich dicht an sein Gesicht "vorsicht wie du mit mir sprichst", seine Stimmlage war nun Zuckersüß und ich wusste das er kurz vorm explodieren war, er drehte schmerzhaft meinen Kopf zur Seite nahm einen tiefen Atemzug an meiner Schläfe und küsste meine Wange. Mein Herz raste vor Angst und ich musste schnell die aufsteigenden Tränen unterdrücken als er von mir abließ und wegging. Keine Frage Draco Malfoy war ein gefährlicher junger Mann.
Der Zwilling (welcher sich als Fred Weasley herausstellte) und ich wurden verdonnert die Pokale im Pokalzimmer zu putzen, per Hand und ohne Magie. Wie Snape sagte er fände zu 100 Prozent raus wenn wir Magie benutzen, in dem Raum waren an die 1.000 Pokale! Zu unserem Verdruss schienen die Pokale eine extra Staubschicht bekommen zu haben, fast wie durch Zauberhand. Nach meinem 15 polierten Pokal pustete ich mir müde eine meiner Haarsträhnen, welche mir aus meinem Zopf gerutscht ist aus dem Gesicht und drehte mich nach Fred um, dieser saß entspannt auf dem Holzfußboden und futterte Bertie Botts Bohnen in sich hinein ohne auch nur einen Pokal geputzt zu haben.
"Ist das dein Ernst?", fuhr ich ihn an. "Oh ich bitte dich, morgen sind Sie genauso staubig wie heute. Ein Fluch liegt drauf, noch nicht bemerkt?", er schenkte mir ein schiefes Grinsen, meine Wangen wurden warm vor Scham "natürlich weiß ich das!", ich wusste es nicht.
Mürrisch beobachtete ich Fred wie er sich bestens gelaunt die Bohnen in den Mund schnippte "starren ist unhöflich", bemerkte er und klopfte mit seiner linken Hand auf den Holzboden um mir zu signalisieren ich sollte mich setzten, kritisch beäugte ich zuerst ihn und dann die Pokale, ich konnte es mir nicht leisten noch mehr Punkte zu verlieren aber ... mit einem Seufzen ging ich zu Fred auf die andere Seite des Raumes und setzte mich, er bot mir ein paar Bohnen an, sie schmeckten nach Zimt. "Das Feuerwerk sollte dich eigentlich nicht treffen", Freds braune Augen wanderten im Raum umher "wie bitte ein Feuerwerk? Das war kein Feuerwerk sondern ein brennender Funken!", "es ist noch kein Feuerwerk", "verdammt Weasley, ich hab 20 Punkte verloren wegen noch keinem Feuerwerk?", müde drückte ich mir die Schläfen. Zu meiner Überraschung lachte Fred laut auf und steckte sich noch paar Bohnen in den Mund. "Ich bin Fred, nur damit du mich nicht verwechselst..", er zwinkerte mir zu "..und wie sagtest du noch gleich heißt du?" Eigentlich war es uns verboten mit solchen wie den Weasleys umzugehen geschwiege denn sich mit Ihnen anzufreunden, es waren Blutsverräter. Jedoch war es so einfach sich bei Fred wohl zu fühlen "ich sagte es nicht" in dem Augenblick kam Professor Flitwick herein und erklärte uns das unsere Bestrafung für heute vorbei sei. Schnell sprang ich auf und flitzte zum Slytherin Sektor damit mich ja nicht Fred Weasley nochmal ansprechen konnte.
Im Gemeinschaftsraum der Slytherin stellte sich heraus das keiner Anstalten machte mich anzuschauen geschweige denn mit mir zu reden, die Gemeinschaft hatte beschlossen sauer auf mich zu sein wegen meines Fehltrittes. Ich hatte sonst tadellose Noten aber dies schien nicht zu intressieren! Wütend schnappte mich mir Nancy Edwards meine Freundin unter dem Arm und zog sie beiseite, ärgerlich schüttelte sie meine Hand weg. "Was soll das Nancy?", "verdammt (Y/N) was hast du getan? Es sind doch nur ein Pack lästiger Blutsverräter gewesen, für so Jemanden opferst du 20 Punkte? Du bringst einem Schande", sie ging einfach weg und lief zu ihren Schlafräumen hoch. So wird es also die nächsten Wochen laufen, jeder hasst mich und grenzte mich aus. Wohoo. Damit könnte ich leben jedoch.. Malfoy tauchte plötzlich hinter mir auf und packte mich bei der Hüfte, er zog uns zum Sofa. Er taxierte Mich so das ich auf seinem Schoss saß, es war unglaublich unangenehm, denn Malfoy war einfach nur lästig, die Bequemlichkeit was es mit sich brachte jedoch nicht (Ansehen und Respekt), normal würden mich die Shlyterin schon mit Flüchen oder schlimmeres belegen, doch ich war Dracos momentan. Er schlang seine langen Arme um mich und küsste mir den Nacken, es stellten sich meine Armhärrchen auf, jedoch nicht vor Extase sondern vor Abscheu. Seine Finger pressten sich auf meinen Oberschenkel und drückte mich an ihn, man konnte ganz genau Malfoys Erregung spüren, unbehaglich saß ich da und ließ einfach alles über mich ergehen, aus dem Wissen, dass wenn man sich Draco verweigerte noch was weitaus schlimmeres passieren würde als nur verstoßen zu werden.
Die Tage vergingen und die Zwillinge wuchsen mir allmählich ans Herz, es waren zwar nur 2 Stunden nach dem Unterricht aber ich lernte viel über die Familie der Weasleys. Sie waren eine unglaublich warmherzige Familie, die zwar selber sehr wenig Besaß aber trotzdem alles für Familie und Freunde aufgeben würde. Ich erkannte sogar die leichten Unterschiede der Zwillinge, zB waren die Gesichtszüge unterschiedlich, wenn Sie über etwas Lachten verzog sich George Mund leicht nach rechts. Auf der anderen Seite hatte ich unglaublich viel Druck aus meinem Haus, seit ich bein Nachsitzen mit Fred war schien Draco kaum von meiner Seite zu weichen, er wollte wissen ob ich Schwachstellen von Harry Potter heraushören konnte etc. Das schlimmste an allem war das ich wenn andere Slytherin Schüler in meiner Nähe waren so tun musste als ob ich Fred nicht kannte bzw nicht leiden konnte... es brach mir das Herz aber ich war zu feige.
Am Donnerstag zwischen den letzten zwei Stunden begegneten Draco, Crabbe, Goyle, Nancy und ich den Zwillingen im Schlepptau mit Harry Potter, Ron Weasley und Hermine Granger mitten auf dem Gang. "Na wen haben wir denn da, Potter und seine Gang von Minderbemittelten", spottete Draco und mir lief es eiskalt den Rücken herunter. Die beiden stritten sich heftig, ich suchte verzweifelt den Blick von Fred, dieser war jedoch auf Malfoys Gesicht gerichtet, Freds Gesicht fast genauso rot wie Haar. "ach halt dein Maul Malfoy", brüllte George und wurde dabei leicht von Fred am Umhang zurück gezogen "Oh erbärmlich Potter, kannst du nicht mal für dich selber kämpfen sondern schickst deine abgehalfterten Soldaten, das nächste mal Weaselbee wenn du einen von uns angreifst hab ich wohl (Y/N) schon gezeigt wie sie euch Pack mit nur einem Schwung unschädlich macht ... für immer", zischte Draco mit einem kalten Lächeln zu Fred und George. Mir war als würde der Boden unter meinen Füßen weggezogen werden, die Zwillinge richteten ihre Blicke nun auf mich, ich konnte den Schmerz und die Wut in deren Blick erkennen, ich konnte nicht antworten, meine Zunge war wie aus Blei... als Draco merkte das ich nichts erwiderte legte er seinen Arm um meine Schultern und sagte laut so das es alle mitbekamen "Komm (Y/N) hier fängt es an nach Abschaum zu stinken!", er vergrub sein Gesicht an meinem Scheitelansatz, mein Atem ging Stoßweise und mir war tot schlecht, ich erhaschte den Ausdruck noch auf Freds Gesicht, der Verdruss und der Schmerz waren deutlich. Es brannte in meiner Brust und ich machte einen Entschluss.
Mir graute es vor der Strafarbeit, es war ein Rundumschlag gewesen den Malfoy ausgeteilt hatte. Mit hämmernden Herzen betrachtete ich die staubigen Pokale, ich hörte Schritte und wartete gespannt wie ein Flitzebogen, die Minuten verstrichen und nichts kam mir zu Ohren. Langsam drehte ich mich um, Fred stand am anderen Ende des Raumes mit dem Rücken zu mir, energisch polierte er die Pokale.
"Sind verflucht, weißt du noch?", versuchte ich die Stimmung aufzulockern, Fred verharrte in seiner Bewegung. Ein tiefer Atemzug war zu hören, Fred strich sich sein Haar hinters rechte Ohr, man erkannte deutlich die rote Verfärbung. Er war wütend.
Fred fuhr herum und ging mit großen Schritten auf mich zu, seine sonst so glückliche Miene war wutverzerrt, mein Herz rutschte mir in die Hose. "Das ist nicht dein Ernst! Bin ich dir jetzt nicht mehr peinlich? Jetzt da keiner Zusieht?!", "n-nein das hab ich nicht so gemeint", meine Stimme brach. Er raufte sich die roten Haare und ging ein paar Schritte wieder weg von mir, der verletzte Ausdruck erschien wieder auf seinem Gesicht "weißt du ich habe angefangen dich zu mögen, da wusste ich aber noch nicht das du der Hund von Draco Malfoy bist" mein Kopf wurde blank. Das Herz welches in meine Hose gerutscht war schoss nun mit aller Kraft in meinen Hals, ich stürmte los und bohrte ihm meinen Zeigefinger in seine Brust "ICH BIN NIEMANDES HUND!", brüllte ich "dann benimm dich nicht wie irgendein feiger, getretener Köter", unsere Gesichter waren jetzt nur wenige Zentimeter von einander entfernt. Ehe ich mich versah crashten unsere Lippen aufeinander, seine waren erstaunlich weich, etwas flammte zwischen uns auf. Ich schnappte an seinen Lippen nach Luft welches er als Gelegenheit nutzte sein Zunge in meinen Mund gleiten zu lassen, unsere Zungen kämpften um Dominanz. Hände erforschten einander und kamen nicht zu Ruhe, es war wie ein Rausch! Unsere Krawatten wurden durch den Raum geschleudert mit ungeduldigen Fingern wurden die Knöpfe unserer Blusen geöffnet, durch einen Windzug wurde ein Fenster mit einem lauten Knall zugeworfen.
Keuchend und schwer atmend fuhren wir auseinander und starrten uns entsetzt an, mein Herz raste und ich wusste nicht was zum Teufel grade passiert sei. Zitternd knöpfte ich wieder meine Bluse zu und versuchte die Schamesröte zu unterdrücken, mit einem kleinen plop waren die Pokale plötzlich lupenrein, im rausgehen blieb ich an einer Vitrine stehen und beobachtete das schillernde Metal. "Verzaubert", seufzte ich und rannte aus dem Raum.
In mir tobte ein Sturm, ich betrachtete mein Spiegelbild im Mädchenklo, meine Wangen waren gerötet und meine Lippen geschwollen, aber dieses Funkeln in meinen (Y/E) war nicht zu übersehen. Ich betastete meine Lippen und ein breites Lächeln erstrahlte, konnte es sein...? Konnte es sein das ich Gefühle für Fred Weasley entwickle?!
Die nächsten Tage verbrachte ich damit Malfoy und den Zwillingen aus dem Weg zu gehen, am schwersten war es in den Unterrichten, vor allem die von Prof. Sprout. Bei den kleinen Gewächshäusern musste man dicht zusammen rutschten, Fred und George wurden von Sprout gleich separiert, das hielt sie zwar meistens nicht ab Streiche zu spielen aber die Kommunikation war schwerer. Fred stellte sich gegenüber von mir an den Tisch, George war neben mir. Ich hatte George alles erzählt von meinen Plänen mich von Draco abzukapseln und eigentlich auch von meinem Haus, das ich die ganzen Werte nicht vertrete und ich defintiv anders bin. Erstaunlicherweise hat George mir lachend in die Schulter geboxt und mir sozusagen verziehen.
Sprout erzählte uns gerade etwas über Düngen einer Venemosa Tentacula, Sie mochte diese Pflanze und erzählte uns leider fast jede Stunde das selbe, die Morgensonne strahlte durch das Gewächshaus, Fred und die andere Tischseite wurde angestrahlt. Ich beobachtete wie sein rotes Haar strahlte, die Sonne seine Gesichtszüge umschmeichelte. Wie seine braunen Augen versuchten heraus zu finden welchen Unfug man mit der Pflanze anstellen konnte, ein sanftes Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus, jedoch verkrampfte mein Lächeln als sich Angelina Johnson verbeugte Fred etwas ins Ohr flüsterte und beide anfingen zu lachen. "Starren ist unhöflich", flüsterte George von hinten ins Ohr so das keiner es hören konnte "den Unterricht mit Gelächter zu stören ist unhöflich", gab ich schnippisch zurück und versuchte mein krampfended Herz zu ignorieren "ja natürlich... welchen Dünger benutzt man denn nun?", ich drehte mich um und funkelte George an, er hatte ein herausforderndes Grinsen aufgesetzt "oh Georgie wenn du aufgepasst hättest wüsstest du es", rasch drehte ich mich wieder um und konnte noch sein ersticktes Lachen hören, Fred nahm uns in Augenschein und legte seinen Kopf leicht schräg. Unter seinem Blick wurde mir warm und meine Knie weich
Nach der Stunde fing uns Fred ab "Oi Georgie! Lee hat mir erzählt der Tintenfisch wurde wieder gesichtet, lass uns hingehen und Tinte zapfen!" George stieß einen dramatisches Quietschen aus "Freddie heißt das etwa..." "Tintenfisch Wrestling!", riefen beide wie aus einem Mund. Ich prustete laut los "nicht euer ernst!" George bückte sich zur mir runter (die beiden waren fast 2 Köpfe größer) und wackelte schelmisch mit seinen Augenbrauen "es gibt nur eine Art und Weise es heraus zu finden", "du kommst mit uns", Fred legte mir und seinem Bruder jeweils einen Arm um die Schulter und zog uns weg von der Schülermeute.
Unten am See wartete Lee ungeduldig, er beäugte mich misstrauisch (es war der Junge gewesen in dem der Zauberstab von Fred landete) wurde aber gleich von Fred und George versichert das es "okay" sei wenn ich dabei war. Ich setzte mich ins Gras und krempelte meinen Pullover hoch, so langsam wurde es richtig warm in Hogwarts. Tränen lachend beobachtete ich wie sich die 3 mit dem roten Tintenfisch abkämpften, dieser war nämlich ganz und gar nicht gewillt Ihnen Tinte zu geben "Ha-ha!", jubelte Lee und hielt ein Fläschen Tinte in die Luft, dabei ließ er den einen Tentakel los. Dieser schnellte unter ihm hinweg und gab ihm einen saftigen Klatscher gegen die Brust, Lee wurde auf den Boden geschleudert, das Fläschen fest unklammernd blieb er liegen. Den Zwillingen erging es fast genauso schlecht, das Tier umwickelte beide an der Hüfte und warf sie ins Wasser. Mit einem Zischen verdrückte sich der Tintenfisch in die tiefen des Sees, Wasser spuckend und Klamotten auswringend kamen die Zwillinge zurück, seufzend ließen die beiden sich neben mir nieder "Sieg", hüstelte Lee matt. "Und dafür all der Aufwand?", fragte ich ungläubig, ich beschwör einen Dürre Zauber herbei um das Wasser aus der Kleidung von Fred und George zu ziehen. "Danke", sagten beide in Einklang "diese Tinte ist magisch, sie verschwindet wenn sie trocknet und taucht er wieder auf wenn man das Pergament nass macht", erklärte Lee.
Die Jungs schienen in der Frühlingssonne zu dösen, ich wurde aber zunehmend unruhiger "Fred... hey Fred. Wir verpassen so viel Unterricht", flüsterte ich ihm jammernd zu, er gab nur einen ächzenden laut von sich, ich rutschte auf Knien dicht zu ihm und begann ihn in die Seite zu knuffen, er versuchte meine Hände abzuwehren, lachend beugte ich mich über ihn und kitzelte seine Nase mit meinen Haaren, er riss seine Augen auf und stützte sich auf seine Ellenbogen. Wir waren so dicht beieinander das ich seinen Atem auf meiner Haut spüren konnte "entspann dich (Y/N)", säuselte Fred und strich mir meine immer mehr errötende Wange. Die Funken die zwischen uns zu sprühen schienen waren wie eine elektrische Ladung, es war wie ein unwiderstehlicher Drang ihn berühren zu müssen, ihm nahe zu sein. "Rictusempra!", der Kitzelfluch traf mich mit voller Wucht und ich ging lachend zu Boden. "Vielleicht entspannt das sie ja", sagte George achselzuckend.
Die Monate vergingen, ich hatte in der Zeit geschafft Draco beizubringen das wir nicht mehr "eine Sache" waren, zu meinem Erstaunen war es ihm fast egal, das krängte etwas mein Ego, allerdings wusste er nicht was oder wer der wahre Grund war. Zwischen Fred und mir ging nichts vor oder zurück, wir stahlen uns heimlich Küsse oder flirteten wenn keiner hinhörte, mehr wurde daraus nicht.
××× Rückblick
Ich hastete zum Unterricht für Zauberkunde, keiner hatte mich heute geweckt aus meinem Haus, ich war in Ungnade gefallen als es aus war mit Malfoy. Die alte Holztüre war schon fast erreicht, da packte mich eine warme Hand am Handgelenk und riss mich mit sich. Fred hatte mich abgefangen und rannte mit mir ums Eck. "Freddie der Unterricht", flüsterte ich, ohne etwas zu sagen presste er seine Lippen auf meine, es war ein zarter Kuss, seine Lippen strichen sanft über die meinen weiter zu meinem Kiefer bis zu meinem Hals, er verteilte hauchzahrte Küsse und ich erschauderte was ihn lächeln ließ an meinem Hals.
×
Es war brühend warm Ende September im Gewächshaus, Prof. Sprout erzählte gerade etwas über die Nachzucht von Dianthuskraut, es war eine Mittelmeerpflanze und bräuchte extra Wärme. Fred stand mit George in der Reihe hinter mir und tuschelten, meine Mitschüler beugten sich gespannt nach vorne und es wurde unangenehm eng, plötzlich streichelte mir jemand den Po! Erschrocken fuhr ich hoch, fast hätte ich Fred mit meinem Schädel eine Kopfnuss gegeben, sein Brustkorb war an meinen Rücken gepresst "engere Hosen hättest du dir nicht anziehen können? Du machst mich wahnsinnig", zischte er mir ins Ohr. Ich würde knallrot und begann zu kichern "oh bitte, es ist so schon heiß genug, Ihr müsst es nicht verschlimmern", stöhnte George und zog uns auseinander, lachend standen wir da und wurden unter wütenden Blick von Sprout getrennt.
×
Nach einer hitzigen Knutschsession saßen wir noch einige Zeit in einem verlassenem Klassenzimmer und unterhielten uns über Gott und Die Welt, diesmal war es was anderes. "(Y/N) lass uns bitte nicht zu viel hierein interpretieren, ich mag dich sehr und unsere Spielchen versüßen mir den Tag, ich möchte nicht das sich das momentan ändert", das war eine fette Ohrfeige für mich "haha ja na klar, ich bin auch noch nicht bereit für eine Beziehung", log ich. An diesem Abend weinte ich mich in den Schlaf.
×××Gegenwart
In ein paar Wochen war der Weihnachtsball und bis jetzt hatte mich noch niemand nennenswertes gefragt bzw nicht die Person mit der ich wirklich hin wollte. Es war langsam keine Seltsamkeit das ich im Gryffindor Gemeinschaftsraum saß, eines Abends waren wir grade uns dort vor dem Feuer zu entspannen als Ron das Thema Ball ansprach.
"Mit wem geht ihr alle zum Ball? Ich wollte evtl Hermine fragen"
"Pff wahrscheinlich Angelina, die sagt immer ja", sagte Fred und zuckte mit der Schulter. Wtf?!
Ich versteifte mich auf der Couch, alles um mich herum wurde dumpf. "Haha Easy Angelina", witzelte Ron. Ich hörte Sie kaum, meine Augen fingen an zu brennen und ich musste do schnell es geht hier raus bevor die Jungs meine Tränen sahen, schlagartig richtete ich mich auf und spurtete zum Portrait.
Gerade als ich raus wollte kam mir Hermine entgegen, erschrocken wich ich ihr aus und genau in dem Moment fingen an die Tränen zu laufen, Hermines Augen weiteten sich und sie wollte etwas sagen aber ich rannte los.
An Archive of Our Own, a project of the Organization for Transformative Works
Chapters: 1/1 Fandom: Hetalia: Axis Powers Rating: General Audiences Warnings: No Archive Warnings Apply Relationships: America/Canada (Hetalia) Characters: America (Hetalia), Canada (Hetalia) Summary:
Alfred war durch Zufall in das Krankenhauszimmer gewandert. Aber wieder kommen, um die hübsche Blondine zu besuchen, die er darin gefunden hat? Das war kein Zufall.
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Chapters: 1/? Fandom: Hetalia: Axis Powers Rating: Teen And Up Audiences Warnings: No Archive Warnings Apply Relationships: Canada/Russia (Hetalia) Characters: Japan (Hetalia), England (Hetalia), America (Hetalia), Canada (Hetalia), Russia (Hetalia) Summary:
Jede Nation hat eine Schwäche, die keine der anderen Nationen kennt. Kanadas erweist sich als etwas gefährlicher für seine Gesundheit als die meisten anderen.
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Chapters: 1/1 Fandom: Hetalia: Axis Powers Rating: General Audiences Warnings: No Archive Warnings Apply Relationships: America/Canada (Hetalia) Characters: America (Hetalia), Canada (Hetalia) Summary:
Alfred war durch Zufall in das Krankenhauszimmer gewandert. Aber wieder kommen, um die hübsche Blondine zu besuchen, die er darin gefunden hat? Das war kein Zufall.
Blindness #1
Ich lief durch die Straßen mit meinem Hund Emma. Sie war Blindenhund. Ja, ich war blind. Ich erinnerte mich immer wieder schwach an die Zeit, in der ich noch sehen konnte. Ich war 9 gewesen als ich mein Augenlicht verloren habe. Jetzt war ich 17. Das Letzte was ich gesehen hatte, war meine beste Freundin Lynn, sie hatte an diesem Abend bei mir übernachtet. Ich war aufgewacht und konnte nichts mehr sehen. In den vergangenen 8 Jahren hatte ich mich daran gewöhnt, nicht mehr sehen zu können und immer auf Andere angewiesen zu sein. Mittlerweile kam ich gut klar, mit Emma war alles gar kein Problem. Ich habe schon immer gerne geschrieben. Jetzt fragt ihr euch bestimmt: Wie will sie denn schreiben? Ich habe einen speziellen Laptop. Auf jedem Buchstaben ist das Zeichen in Blindenschrift. Bei jedem Rechtschreibfehler, vibriert die Tastatur.
Im Moment saß ich in einem Café, mit meinem Laptop und schrieb. Emma lag zu meinen Füßen. Ohne dass ich es wollte, hörte ich in die Gespräche der anderen Gäste rein. Da war ein Pärchen, sie saßen rechts hinter mir. Sie hatten einen Streit, eigentlich mehr eine Diskussion, aber so leise, dass man es kaum hören konnte. Sie hatte offenbar einen Anderen. Ihre Stimme war hoch und klang etwas belegt, wahrscheinlich war sie kurz vorm Weinen. Seine Stimme klang aufgebracht, aber trotzdem irgendwie sanft. Eine Stimme der man gerne zuhörte... Emma winselte leise. Sie wollte Heim und es war auch schon Zeit, wir machten uns also auf den Weg nach Hause. Ihr fragt euch bestimmt was ich mit 17 so machte, oder? Ich ging zur Schule. Eigentlich kamen die Lehrer eher zu mir... Meiner Familie ging es nicht grade schlecht, was das Geld anging. Sie hatten ein halbes Vermögen für Therapien ausgegeben, doch keine hatte etwas gebracht. Ich hatte keine Freunde, wo sollte ich denn auch jemanden kennenlernen?
Am nächsten Nachmittag ging ich wieder in das Café, wieder hörte ich die Stimme von gestern, die des Jungens, er war mit einem anderen Jungen da. Seine Stimme war ähnlich nur melodischer, noch seidener und angenehmer. Ich könnte wetten, dass er später mal mit seiner Stimme arbeiten wird. Außerdem klang er jünger als der andere. Ich drehte den Kopf in ihre Richtung und sofort drehte sich ihr Gespräch um mich. "Schau mal die da vorne" meinte der Ältere "Ben. Du hast dich gestern erst getrennt!" Er hieß also Ben... Ich klappte mein Laptop zu und stand auf "Super Niall, jetzt hast du sie verscheucht" maulte Ben. Niall war also der mit der Traumstimme... Ich wand mich um und ging lächelnd mit Emma raus. War es verrückt, wenn ich seine Stimme liebte? Jetzt nachdem ich sie zum ersten Mal gehört hatte...
- 2 Wochen später -
Nachdem ich die Mathestunde überlebt hatte, ging ich in den Park. Wir hatten 26°C und ich setzte mich auf eine Bank, Emma lag darunter im Schatten und hechelte. Ich genoss die Sonne auf meiner Haut und das
Zwitschern der Vögel. Da setzte sich jemand neben mich. Er roch verdammt gut! Irgendwie musste ich lächeln... "Hey" sagte die seidene Stimme aus dem Café. Ich drehte meinen Kopf zu ihm "Hallo" antwortete ich lächelnd... "Ähm... Haben wir uns schon mal gesehen?" fragte er nachdenklich. Ich musste lachen! Ich konnte einfach nicht anders, verwirrt erkundigte er sich "Was ist denn da so lustig?" Da musste ich nur noch mehr lachen, mit einiger Anstrengung brachte ich dann doch breit grinsend eine Antwort hervor "Ich...ich sehe...nichts". Seine Verwirrung war schon fast spürbar. "Entschuldige. Ich bin Bailey" setzte ich an "Und ähm... naja... ich bin... blind" Ich lächelte ihn an, hielt ihm meine Hand hin und wartete darauf, dass er sie nahm.
Am Händedruck der Leute konnte man viel erkennen. Zögernd nahm er meine Hand. Seiner war feste, er hatte ordentlich Kraft. Seine Hand war weich und warm. "Darf ich?" fragte ich verlegen. "Ähm... ja" antwortete er verwirrt. Ich nahm seine Hand in beide Hände und strich über seine Fingerkuppen. Haltet mich ruhig für total bekloppt, aber es half mir wirklich. Er spielte Gitarre, denn seine Finger hatten leichte Hornhaut. Um sein Handgelenk trug er eine Uhr. Nach diesen 6 Sekunden, gab ich ihm seine Hand zurück. Ich hoffte, er würde mich jetzt nicht für verrückt erklären... Entschuldigend lächelte ich ihn an. "Ich-ich weiß, das klingt vielleicht komisch, aber ich würde dich gerne fragen, ob du vielleicht Lust hättest mal mit mir aus zu gehen? Natürlich nur wenn du wirklich willst. Du kannst natürlich deinen Hund mitnehmen-" bot er mir unsicher an "Gerne." unterbrach ich ihn lächelnd. Wir besprachen noch Ort und Zeit, dann machte ich mich auf den Weg nach Hause.
Badass?! I
-Amelie-
Ich schleppte mich die letzten Meter aus dem Taxi in Richtung Eingang. Den kleinen Fernseher unter den linken Arm geklemmt, meinen einhundertfünfzig Kilo schweren Koffer an der rechten Hand. Dann noch eine Handtasche und das Handy zwischen Ohr und Schulter gequetscht. Meine Mutter, wer auch sonst. „Nein Mum, ich lebe noch. Ja, ich weiß. Jaha...Du hättest mich ja auch fahren können.“
Plötzlich vernahm ich ein Tuten vom anderen Ende. Na super, da hatte sie mal wieder einfach aufgelegt. Wie so oft, wenn es brenzlig wurde- einfach verschwinden. Sie kann es sich ja mit ihrem einen Meter fünfundfünfzig erlauben: wer mal eben so groß ist, dass er über die Theke beim Bäcker gucken kann, fällt einfach mal nicht so sehr auf. Weder sie, noch mein Dad wollten mich hierher bringen, aber beide bestanden darauf, dass ich bloß auf diese komische Privatschule mit Wohnanlagen gehe. Weit, weit weg von Zuhause. Nur damit sie wieder ihre Ruhe hatten. Pah! Als ob die mich so leicht loswerden. Spätestens zu Weihnachten steh ich wieder bei denen auf der Matte und werde Dad beichten, dass Mum eine Affäre hat mit dem süßen Klempner. Oh ja, der ist echt niedlich. Viel zu süß für meine Mutter, aber das gehört hier nicht hin. Fakt ist: ich steh auf diesem Gelände. Alleine. Mit meinem Gepäck. Und das Schlimme ist: ich habe überhaupt keine Ahnung, wo ich hin muss. Wäre ich schlau gewesen, hätte ich diese blöden Unterlagen mitgenommen, aber es musste ja schnell gehen, als man mich loswerden wollte.
„Harry kommt gleich noch einmal vorbei und du möchtest den Krach von den Rohren bestimmt nicht noch mitbekommen, bevor du gehst, oder Spätzchen?“
Der einzige Krach, der mich in diesem Haus angekotzt hat, war der Krach, den sie gemacht hat, während Harry „sich um die Rohre gekümmert hatte“. Mir kommt mein Sandwich wieder hoch, wenn ich nur daran denke. Naja, auf jeden Fall hatte ich es versäumt sämtliche Unterlagen, die mir jetzt behilflich sein könnten, mitzunehmen. Bitter, ich weiß. Noch bitterer war, dass nicht mal mehr der Himmel auf meiner Seite stand. Es regnete plötzlich wie aus Kübeln und ich suchte unter einem Baum Schutz. Meine Sachen hievte ich auf die Parkbank, die darunter stand. Ich sah den Tropfen zu, wie sie nacheinander auf den Boden fielen. Genau so hab ich mir das vorgestellt. Mein letztes Schuljahr in dieser gammeligen, pardon, ranzigen Privatschule, in der ich zu allem Überfluss auch noch wohnen musste. Irgendwo im Nirgendwo. „Wo es auch noch regnet!“, murmelte ich vor mir her. Ich bemerkte, wie die Bank sich auf der anderen Seite sank und sah mich um. Ein anderes Mädchen, so ungefähr in meinem Alter, mit bestimmt doppelt so viel Gepäck setzte sich neben mich. Selbstbewusst, wie ich nunmal bin, ließ ich es mir nicht nehmen sie auch gleich anzusprechen.
„Zum ersten Mal hier?“
Sie sah mich entgeistert an. Ich hatte zwei Optionen. Option A: einfach weiter auf sie einreden oder Option B: LAUF!
Da ich zweiteres für sinnlos und verschwenderisch empfand- meine Haare werden bei hoher Luftfeuchtigkeit lockig, das kann ich nicht auch noch verschlimmern, wenn ich durch den Regenhaufen laufe- blieb ich gelassen sitzen und ließ mein Plappermaul machen.
„Keine Angst, ich hab heute Morgen schon was gegessen. Ich bin Amelie.“ Ich lächelte sie an. Nun hoben sich auch ihre Mundwinkel und sie begann zu strahlen. „Liza, hi. Und ja, ich bin zum ersten Mal hier.“
Trifft sich super, ich auch, Zuckerpuppe. Wenn du mir jetzt auch noch sagen kannst, wo ich hin soll, bist' nen Held.
„Und du hast nicht zufällig 'ne Idee, wo du oder wo vielmehr ich, hin muss?“
Sie schüttelte den Kopf. Super. Dann campen wir eben einfach auf dem Schulgelände, weil ich werde meinen Fernseher- das einzige, was mir geblieben ist, von der Außenwelt- garantiert nicht durch den Regen tragen und somit riskieren, dass ich A: jeden Mittwoch 'Grey's Anatomy' verpasste und B: meiner eventuell unsympathischen Zimmergenossin nicht mehr entgehen konnte.
Ach ja, keine fünf Minuten später war neu erworbene Freundin Liza damit beschäftigt, meinen Fernseher ins Gebäude zu hieven. Zugegeben, das kleine Ding ist nicht so schwer, aber ich fand es dann doch ganz schön anspruchsvoll den Regenschirm zu halten.