Es ist wieder Weihnachten. Die Lichter hängen, aber sie wärmen nicht richtig. Alles glitzert, nur du fehlst.
Ich frage mich, ob du weißt, wie sehr dieser Dezember nach dir riecht. Nach Hoffnung, die geblieben ist, obwohl du gegangen bist.
Manchmal stelle ich mir vor, du sitzt irgendwo ganz oben, mit einem Herzen, das jetzt stark schlägt, ohne Kabel, ohne Alarme, einfach frei. So, wie es hier nie durfte.
Du hast kein Weihnachten zu Hause erlebt. Keinen Baum, keine leise Abende auf dem Sofa. Und trotzdem bist du jedes Jahr da, zwischen den Kerzen, zwischen meinem Atem, zwischen dem, was fehlt.
Vier Weihnachten ohne dich. Und doch mit dir. Weil liebe nicht stirbt. Sie tut nur weh.
Wenn es schneit, dann hoffe ich, du lachst. Und wenn irgendwo ein Stern flackert, tu ich so, als wärst du das.



















