Erdbeer Quark Torte
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Erdbeer Quark Torte
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Italian Salsa Sourdough – Sauerteigbrot mit Umami-Kick
Erinnert ihr euch noch an mein Salsa-Brot, das fast ein Reinfall gewesen wäre? Ich habe es noch einmal gebacken – und diesmal mit Erfolg. Okay, ich habe es ungefähr zehnmal gebacken, bis ich wirklich herausgefunden hatte, wie es am besten funktioniert. Aber es hat sich gelohnt. Herausgekommen ist ein Sauerteigbrot mit Salsa und italienischem Salatdressing, das voller Umami steckt, eine leichte Süße mitbringt und wirklich beeindruckend saftig ist. Das Rezept teile ich heute mit euch.
Der Trick hinter diesem Brot
Die Magie liegt in der Kombination aus Salsa-Dip als Flüssigkeitskomponente und Salatdressing-Pulver im Italian Style, das beim Formen in den Teig einlaminiert wird. Das Ergebnis ist ein Brot mit tiefer, würziger Note – aromatisch, saftig und wirklich einzigartig im Geschmack.
Gerade die Salsa macht es aber auch zur Herausforderung: Der Teig klebt, ist störrisch, und irgendetwas in der Salsa bringt die Hefeaktivität nahezu zum Stillstand, wenn sie nicht ausreichend verdünnt wird. Alle Versuche mit nur 500 g Gesamtmehl sind an dieser Hürde kläglich gescheitert. Ihr seid also gewarnt.
Die Zutaten
Normalerweise gebe ich nicht genau an, welche Produkte ich verwende. Aber da jede Salsa grundsätzlich anders ist und ich nur weiß, was mit meiner funktioniert, mache ich hier eine Ausnahme. Andere Salsa-Dips funktionieren sicher auch – aber dann müsst ihr selbst mit Salz- und Wassermenge experimentieren.
Wichtig für säurelastige Salsas: Der Salsaanteil sollte keinesfalls mehr als 55 % des Mehls betragen, sonst blockiert die Säure die Fermentation.
Zutaten für einen Laib:
600 g Mehl (z. B. 540 g Manitoba + 60 g Vollkornweizenmehl)
120 g aktiver Sauerteigstarter
184 g Wasser
6 g Salz
1 Glas Sun Snacks Salsa-Dip scharf
1 Packung Salatdressing-Pulver – italienische Art
So wird's gemacht:
Dieser Teig verhält sich durch die Säure in der Salsa deutlich anders als ein klassisches Sauerteigbrot – er braucht etwas mehr Geduld und ein anderes Handling.
Schritt 1 – grob verkneten und ruhen lassen Mehl, Starter, Salz, Salsa und Wasser grob verkneten, dann 30 Minuten ruhen lassen. Danach einmal gründlich durchkneten. Normalerweise würde hier schon ein Fenstertest gelingen, aber der Salsateig reißt schneller als gewohnt.
Schritt 2 – Coil Folds Drei Runden Coil Folds im Abstand von je 30 Minuten. Danach sollte eine gute allgemeine Dehnbarkeit vorhanden sein – leicht klebrig bleibt der Teig aber immer.
Schritt 3 – Dressing einlaminieren Nach der Stockgare den Teig vorsichtig ausziehen (lieber zu wenig als zu viel, damit nichts reißt) und gleichmäßig mit dem Salatdressing-Pulver bestreichen. Den Teig dann einmal von der langen und einmal von der kurzen Seite aufrollen, rund schleifen und 20 Minuten entspannen lassen.
Schritt 4 – Formen und Kühlschrankgare Nach den 20 Minuten final formen, in den Gärkorb legen und über Nacht in den Kühlschrank geben.
Schritt 5 – Backen: Im gut vorgeheizten Ofen: 20 Minuten bei 230 °C mit Dampf, dann 30 Minuten bei 210 °C ohne Dampf.
Achtung: Durch den Zucker in der Salsa neigt dieses Brot dazu, schneller dunkel zu werden als gewöhnlich. In der zweiten Backhälfte unbedingt im Blick behalten – bei zu viel Farbe einfach mit Alufolie abdecken.
Mein persönliches Fazit
Das Italian Salsa Sourdough hat mich in zahlreichen Backversuchen fast an den Rand des Wahnsinns getrieben. Und trotzdem – oder vielleicht genau deshalb – ist es eines meiner absoluten Lieblingsbrote geworden. Es ist aromatisch, saftig, wirkt ein wenig rustikal und durch die Kombination aus Salsa und Italian Dressing wirklich einzigartig. Kein Brot, das man mal eben hinwirft, aber definitiv eines, das sich lohnt.
Wenn ihr es ausprobiert, erzählt mir unbedingt, wie es bei euch geworden ist!
Chili-Crisp-Sauerteigbrot aus der Kastenform
Über dieses Brot habe ich immer mal wieder nachgedacht. Chili-Crisp im Sauerteig, scharf und würzig zugleich. Was könnte besser sein? Und da mein Brot zur Neige geht und ich mir die Übernachtgare sparen will, geht es dieses Mal in eine Kastenform.
Das brauchst du für ein Chili-Crisp-Brot
500 g Mehl (ich nehme 450 g Manitoba + 50 g Weizenvollkorn)
100 g aktiver Lievito Madre
355 g Wasser
10 g Salz
2 EL Chili-Crisp
Zubereitung
Autolyse und Teigaufbau
Zuerst vermische ich Mehl, Lievito Madre, Salz, 1 EL Chili-Crisp und Wasser miteinander und lasse den Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen – das gibt dem Gluten jede Menge Zeit, sich zu entwickeln. Am nächsten Morgen wird der Lievito Madre gründlich eingeknetet, bis ein Fenstertest gelingt.
Das Einarbeiten des Chili-Crisps
Nach der Stockgare ziehe ich den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche sanft aus und bestreiche ihn mit dem restlichen Chili-Crisp. Dann rolle ich ihn zunächst von der langen Seite und dann noch mal von der kurzen Seite her auf und shape ihn oval. Anschließend wandert er direkt in die Kastenform, wo er noch mal entspannen darf, während der Ofen vorheizt.
Backen
Gebacken wird im gut vorgeheizten Ofen:
230 °C, 20 Minuten mit Dampf
210 °C, 25 Minuten ohne Dampf
Das Chili-Crisp zieht sich als leicht ölige, würzig-scharfe Schicht durchs ganze Brot. Der Geruch beim Backen ist schlicht unfair gegenüber allen, die gerade hungrig sind.
Bärlauch-Parmesan-Pull-Apart-Sauerteigbrot
Saftiges Sauerteigbrot mit würziger Bärlauchbutter – ideal als Frühlingsprojekt übers Wochenende.
Frischer Bärlauch ist hier entscheidend – tiefgekühlt funktioniert notfalls, gibt aber weniger Aroma.
Teig
370 g Weizenmehl Type 550 200 g Sauerteigstarter (50 % Hydration) 100 g Milch 80 g Wasser 35 g Öl 10 g Honig 10 g Salz
Bärlauchbutter
75 g Bärlauch (frisch) 150 g Butter (weich) 30 g Parmesan (frisch gerieben) 3 g Salz 2 g Pfeffer (frisch gemahlen)
Zum Bestreichen
etwas Milch
Zubereitung
Abends: Teig mischen: Alle Teigzutaten vermengen und 8–10 Minuten kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Der Teig ist zwar fest, aber kaum klebrig.
Anspringen lassen: Teig abgedeckt 1–2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen, dann in den Kühlschrank (8–10 Stunden).
Am nächsten Morgen: Bärlauchbutter vorbereiten: Bärlauch fein hacken. Mit Butter, Parmesan, Salz und Pfeffer gut vermengen. Die Butter sollte streichfähig, aber nicht flüssig sein – falls nötig kurz kühlen.
Teig formen: Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ~30 Minuten akklimatisieren lassen. Dann in 12 gleich große Stücke teilen. Die Stücke zu Kreisen plattdrücken.
Bestreichen und stapeln: Die Teigkreise auf jeweils einer Seite großzügig mit Bärlauchbutter bestreichen und aufeinander stapeln.
In die Form schichten: Den Teigstapel in eine gefettete Kastenform (25 cm) setzen und die Außenseite, die noch keine Butter hat, ebenfalls bestreichen. Wenn noch ein bisschen Luft ist, ist das okay, der Teig geht noch auf. Ich musste nach der Gare trotzdem noch mit etwas Alufolie abstützen. Bei einer kleineren Form besteht jedoch die Gefahr, dass die Butter beim Backen überläuft.
Stückgare: Form abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen, bis der Teig sichtbar aufgegangen ist. Bei 20 °C bis 21 °C ca. 3–4 Stunden einplanen.
Backen: Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Teig mit Milch bestreichen. Mit Dampf anbacken, nach 10 Minuten Dampf ablassen und weitere 25–30 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.
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