13. April 2023
Das Bezahlen für den Parkplatz ist freiwillig und einfach
“Das Bezahlen für den Parkplatz ist freiwillig, aber du kannst dir das ja mal anschauen”, sagt Aleks. Das Bezahlgerät ist ungewöhnlich schlicht – sicher auch weil es keine Parkscheine drucken können muss und weil es mit den angebotenen Bezahlverfahren nicht unbedingt 100% aller Parkenden abzudecken braucht. Hier gibt es genau 1 Bezahlverfahren: Handy dranhalten (Update: siehe Ergänzung unten). Ich habe so was erst einmal gesehen, im August 2019 in einem schottischen Museum.
Aus Neugier, und weil ich Parkplatzinstandhaltung gut finde, halte ich das Handy ans Gerät. Es piepst, dann zeigt das Display an, dass ich gerade 3 Pfund gespendet habe, und mein Handy sagt das auch, zweimal.
Nachträgliche Ergänzung: Aleks wendet ein, dass man doch sicher auch mit der Kreditkarte tap-to-payen kann. Ich suche ein paar Minuten und finde zuerst nur Seiten, auf denen “geht mit Google Pay oder Apple Pay” steht. Dann arbeite ich mich zum Produktgenre “donation box” vor, denn um eine solche handelt es sich, und da gibt es dann viele Bilder, auf denen Karten ans Gerät gehalten werden. Dabei finde ich auch heraus, dass es dasselbe Prinzip schon in der Form goldener Spendenteller für Kirchen gibt, “Custom Built for Religious Digital Giving“.
(Kathrin Passig)













