äh?? was?? Ungarn??
"Disgraced" mit Ungarn zu übersetzen ist schon ein bisschen gottlos

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äh?? was?? Ungarn??
"Disgraced" mit Ungarn zu übersetzen ist schon ein bisschen gottlos
“wie läuft ihre paar beziehung zu ihrem gewehr” “ja auf jeden fall krise” PHILIPP STOPPPPP
(“what about your relationship with your rifle” “definitely a CRISIS”)
Manchmal höre ich in meinen Albträumen noch die Schreie der Vergangenheit. Immer öfter sehe ich sie nicht mehr. Das ist gut so. Sie bleiben in der Dunkelheit, verborgen vor dem inneren Auge.
Schmerz
Schmerz
Er sitzt tief
So tief, dass ich ihn kaum fassen kann
Er zerreißt mich
Alles in mir schreit
Ich will doch einfach nur Stille. Stille Stille Stille.
Doch alles was ich bekomme ist Angst.
Angst nicht genug zu sein, Angst vor dem was war, Angst vor dem was noch kommt. Mein innerstes funktioniert nicht mehr. Wie das Herz einer mechanischen Uhr, welche einfach stehen bleibt.
Mein innerstes schreit. Es schreit und will freigelassen werden, will seinem Ärger Luft machen und sagen, wie sehr es wehtut. Doch nein. Das geht nicht. Es ist keine wahre Wut. Kein wahrer Schmerz. Der kleine wahre Teil ist nur wie ein Wassertropfen so groß. Doch die Angst sie sitzt tief. Tief im Inneren. Sie kommt und verschlingt mich. Sie kommt, um mich zu holen um mir dass zu nehmen, was ich bin. Um mich zu nehmen. Ich will schreien und weinen. Ich will alles rauslassen. Doch wird es davon nicht besser, nein sogar schlimmer. Ich vermisse dich nicht. Und doch tut es höllisch weh, dass ich keinen Blick mehr wert bin. Waren wir doch so lange Teil des Lebens des anderen. Haben wir doch Zeiten durchgemacht, welche andere sofort beendet hätten. Du warst so gut zu mir. Und ich so schlecht zu dir. Wir haben uns nicht gutgetan. Und doch tut es weh. Es tut so verdammt weh, dass ich nicht einen Blick wert bin. Ich bin glücklich. Ich bin glücklich darüber, dass du neues Glück gefunden hast. Ich hoffe sie behandelt dich besser. Ich hoffe sie tut dir gut. Und ich hoffe sie kann dir das geben, was du so sehr verdienst.
Es tut weh. Es tut verdammt weh, dass ich nicht mehr einen Blick wert bin. Eine wertlose Person, die sich vorgegaukelt hat, dass wir uns verstehen würden. Die deine Kette immer noch voller Stolz getragen hat, weil sie diese so gerne mochte. Und jetzt? Schreie sitzen in meiner Kehle, Tränen laufen über meine Wangen und ich fühle nur noch Schmerz. Ich will diese Kette nicht ausziehen. Bedeutet sie mir doch so viel. Erinnert sie mich doch an eine schöne Zeit, mit einer Person, die mir immer noch so wichtig scheint. Welcher ich aber egal bin. Ich habe dir weh getan. Ich bin die Person, der du am wenigsten schuldest. Und dennoch tut es weh zu sehen, dass ich nicht mal mehr einen Blick wert bin. Nicht mal einen winzig kleinen. Ich habe 8 Jahre meines Lebens mit dir verbracht. 8 Jahre, von welchen du 5 Jahre lang nichts von mir wissen wolltest. Jedenfalls nicht ernsthaft. Und dann 3 Jahre voller Liebe, Hass und Schmerz. Ich habe mich dir gegenüber so beschissen verhalten. Wusste ich doch nicht wer ich bin. Aber weiß ich das jetzt? Ich bestehe momentan nur aus Angst. Aus Angst, Schmerz und Hilflosigkeit. Ich will mir selbst Schmerzen zufügen. Keine körperlichen. Aber ich ertappe mich dabei, wie ich mir Dinge anschauen will, welche mir nicht guttun. Ich will dich sehen und wie glücklich du bist. Ich will dir sagen dürfen, wie sehr ich mich freue. Warst du doch so lange Teil meines Lebens. Waren wir nicht so verblieben, dass wir uns melden können? Auch nach langer Zeit? Ich habe das Gefühl ich habe einen langjährigen Freund verloren, welcher nun nichts mehr von mir wissen will. Einen Freund, dem ich so oft so sehr weh getan habe und der dennoch immer zu mir gehalten hat. Welcher mich immer wieder aufgebaut hat und für mich da war. Und ich? Ich habe es mit Füßen getreten. Ich weiß, ich war nicht die Beste Gesellschaft. Und dennoch, habe ich versucht, dir immer zu helfen und für dich da zu sein.
Ich wünschte ich könnte dir das sagen. Aber du würdest nicht reagieren. Und das wäre auch nicht fair dir gegenüber. Wer will schon von seiner Ex hören, wenn man frisch verliebt ist? Ich habe Angst. Angst vor diesem Gefühl und es verunsichert mich, dass ich nichts dagegen tun kann. Das ich sogar fast eifersüchtig bin, weil du dein Glück mit mir nicht teilen möchtest. Weil ich dir nicht sagen darf, wie sehr ich mich für dich freue. Weil du es ignorierst, obwohl es nur aufrichtig ehrlich gemeint war.
Ich fühle so viel Schmerz und ich kann nicht mehr. Mein Körper ist erschöpft. Ich bin erschöpft. Wir beide brauchen eine Pause.
Ich denke an das Leben. Alle Systeme, die ich aufstellen könnte, werden niemals meinen Schreien gleichkommen, den Schreien eines Menschen, der damit beschäftigt ist, sein Leben von vorne anzufangen.
Antonin Artaud: “Surrealistische Texte”, S.61
Hundertzehn Prozent. Funktionieren, Funktionieren, Funktionieren. Betrieb auf Hochtouren. Immer weiter, immer mehr. Noch zu wenig, geht viel mehr. Alarmierende Sirenenschreie. Achtung, Achtung, Achtung. Unzählige Warnleuchten. Immer lauter, immer heller. Keine Beachtung.
Dreamerinalostworld
Alles was ich anfasse zerbricht... ich komm schon irgendwie klar. Ich wäre nur gerne irgendwie glücklich.
Niemand hört meine schreie, ich sterbe einsam und allein.
Aber ich glaube keine Hilfe, es geht mir gut. Diese Lüge liebe ich, sie enttäuscht mich nicht.
Vielleicht kannst du meine Schmerzen verstehen, doch du kannst sie mir nicht nehmen.
Ich halte durch doch kann das kämpfen nicht mehr lange!