Umso mehr man sich bemüht, Verbindung mit Menschen aufzubauen, desto mehr realisiert man wie untragbar einsam man ist, indem man eine Ablehnung nach der anderen erhält.
Irgendwann wird man müde, man gibt auf, wenn es keinen einzigen auch nur ansatzweisen Erfolg gibt.
Es sind noch nicht einmal Rückschläge, die irgendeinen Nutzen haben, denn darin erkennt man nur immer mehr, dass einem keine Chance gegeben wird.
Ich befinde mich auf dieser Welt, doch bin kein Teil davon; Ich bin nur irgendein ungewollter Anhang, ein Fehler, ein Defizit.
Meist werde ich noch nicht einmal toleriert, sondern lande im Fadenkreuz von grausamen Soziopathen, welche sich sozial schimpfen...
Umso mehr ich Verbindung suche, desto mehr werde ich abgelehnt; Also warum versuche ich krankhaft, einer Illusion hinterher zu jagen? ...der Illusion, dass überhaupt irgendjemand etwas mit mir anfangen wöllte?
Was bringe ich denn mit, was kann ich bieten?
...Und um ehrlich zu sein fallen mir nur Dinge ein, die allerhöchstens neutral sein könnten, aber viel öfter doch das Leben nur unnötig schwerer machen;
Wer will mit jemandem zu tun haben, der in allen Positiven etwas Toddepressives erkennt? Wer wöllte denn überhaupt jemanden, dessen einziges Dasein aus Zerstörung besteht und dabei alles mit sich niederreißt?
Ich kann keinem etwas bieten, wo es sich lohnen würde, mich ertragen zu müssen.
Ich bin untragbar und kann's verstehen, wenn niemand so etwas gebrauchen kann.
Doch auch ich wollte nur leben; (Mir wurde die Chance auf Leben genommen.)
Ich habe mir nicht ausgesucht, ein Fremder zu sein.
















