Schrammel (und) die Nervensäge
Das mit dem Weglassen des Digitalen gelang Schrammel noch immer nicht – da war dieser Dauergriff zum Phone aus fomo-artigen Beweggründen trotz dessen bewusster Wahrnehmung samt entsprechender Genervtheit und noch häufigeren Ausfallerscheinungen in Gegenwart der Kollegen.
Wahrscheinlich musste das Ding in einer nächsten Eskalationsstufe dauerhaft ausgeschaltet bleiben, er dürfte es dann konsequenterweise auch gar nicht mehr bei sich haben (allein sich ‘nackt’ zu fühlen ohne ein beschissenes Telefon war so eine Demütigung, aber als Assistent im Sicherheitsbüro wird es diese Option eh nicht spielen!).
Frau Dr. Jung gab ihm den unmissverständlichen Hinweis, dass der Wunsch, beruflich endlich mal “wirklich was mit den Händen” machen zu wollen keinesfalls mit dem eingangs beschriebenen Handeln zusammenpasste. Da hatte sie wohl Recht.
Entweder meinte es Schrammel ernst und würde diesen ganzen Digital-Mist sein lassen, oder es handelte sich bei seinem Wunsch um eine Vision, die sein Kopf nur zurechtromatisiert hatte. Und das Problem lautete wie schon so oft: Wo wollte er eigentlich hin, der alte Kiberer? .

















