Wie aus dem nichts trifft dich eine Welle und die Flut spült dich weg vom Ufer und die innere Gedankengravitation zieht dich unters Wasser, Sicht bezieht sich nur auf das Hier und Jetzt.
Salz auf den Wangen.
Irgendwie schreit meine Lunge nicht nach Sauerstoff sondern nach deinem Duft.
Junge, erklär mir wann die chemische Reaktion in meinem Körper stattgefunden hat, die dich sogar in meine Träume einließ.
Nähe treibt mich fort, Angst, doch diese wird immer noch von der Furcht überschattet, an einem leeren Abbild, der Hülle von dir, festzuhalten, während du schon längst aus dem Bild gegangen bist und woanders Farben zauberst.
Entzieh mir nicht die Farbe! Ich hasse diesen emotionalen Graufilter. Ich liebe Caspar David Friedrich Bilder, aber ich will sie nicht leben.
Es gibt die Tage, die wie Federn dahin fliegen, aber manchmal passiert etwas mit mir und mein Blut wird kalt, meine Augen stumpf und grau und meine Finger taub.
Ich seh euch alle nur noch durch staubige Fenster. Der Film läuft einfach weiter und ich habe vergessen, warum er mich je interessierte.
Manchmal will man den lebensdämpfenden Luftballon um sich, zum platzen bringen und trifft doch nur immer wieder die eigene Haut.
Tage an denen ich strauchle, bringen das hässlichste in mir hervor.
An dem Tag an dem ich lerne, Gedankengerüste zum Einsturz zu bringen, werde ich auch den Luftballonzerplatzer auf den tiefesten Seegrund verbannen.














