
seen from United States
seen from China
seen from United States

seen from Mexico
seen from China
seen from Germany

seen from United States
seen from China
seen from United States

seen from Netherlands
seen from United States

seen from United States

seen from Philippines
seen from Russia
seen from Australia
seen from Greece
seen from China

seen from United Arab Emirates

seen from Brazil
seen from United Kingdom
Etwa 1960, im Herbst
Poste restante
Meine Tante arbeitet bei der Deutschen Bundespost, nun aber hat sie Urlaub genommen und möchte zum Wandern nach Südtirol reisen. Am Tag vor ihrer Abreise wird sie zum Chef bestellt: Leider muss ihr Urlaub widerrufen werden, denn der Krankenstand im Amt ist ungewöhnlich hoch; wenn nun noch meine Tante wegfährt und dann noch jemand krank wird, kann der Ausfall nicht mehr ausgeglichen werden.
Wenn er geglaubt hat, dass meine Tante das kampflos hinnimmt, dann ist er an die Falsche geraten. Man einigt sich schließlich: Sie darf wegfahren, muss jedoch auf Abruf bereitstehen und nötigenfalls den Urlaub abbrechen.
Nur, wie soll ein solcher Abruf erfolgen? Dass es 1960 weder Handy noch Internet gibt, ist sowieso klar, aber der Bergbauernhof, auf dem meine Tante Stammgast ist, hat auch kein Festnetztelefon. Postkarte? Telegramm? Dort hinauf kommt auch kein Postbote. Am Ende muss meine Tante versprechen, täglich ins Tal abzusteigen und auf dem Dorfpostamt zu fragen, ob ein postlagerndes Telegramm für sie gekommen ist.
Sie erzählt mir die Geschichte so etwa 25 Jahre später. Ich frage sie, bist du dann wirklich jeden Tag da runter- und wieder hochgelaufen? Sie zögert kurz. “Am Anfang schon” antwortet sie schließlich.
(Tilman Otter)
Herbst 1993
Mein letztes Telegramm
Das erste und aller Wahrscheinlichkeit nach auch letzte Telegramm meines Lebens versende ich im Herbst 1993. Da ereilt mich eine Pilzinfektion, von der Sorte, die man Geschlechtspartnern mitteilen sollte. Das ist zunächst nicht so schlimm, nur wohnt meine zu der Zeit bevorzugte Geschlechtspartnerin 300 km entfernt, und durch einen kurz zuvor erfolgten Umzug und die Lahmarschigkeit der Telekom hat sie gerade keine Telefonnummer, unter der man sie erreichen kann. Kein normaler Mensch hat ein Handy, und nur die ausgesprochen IT-Interessierten haben Internet. E-Mail gibt es, aber meine Freundin hat keins, es ist außerhalb der Uni schwer verfügbar und ziemlich unüblich.
Ich könnte einfach warten, dass sie mal anruft, aber mein schlechtes Gewissen und möglicherweise ein Hang zum Drama bringen mich dazu, ihr ein Telegramm zu schicken: BITTE ANRUFEN NIX SCHLIMMES ABER BISSCHEN DRINGEND. ALAN. Das kostet mich vielleicht 10 DM oder so. Einige Stunden später hält meine Freundin das Telegramm in den Händen und ruft mich bei der Arbeit an. So, das hab ich jetzt davon. Eine besorgte Freundin am Telefon, die dringend wissen möchte, was los ist, und rundum Kolleginnen und Kollegen, die nach und nach mitkriegen, wie ich mich winde und es nicht sagen will, und längst begonnen haben, die Ohren zu spitzen. Fieberhaft denke ich nach, ob es ein diskreter gelegenes Telefon gibt, wo sie mich zeitnah anrufen kann, aber mir fällt keines ein. Ich kapituliere und sage ihr, was zu sagen ist. Die Anwesenden im Labor beugen sich tief über ihre Experimente und tun, als hätten sie nichts gehört.
(Alan Smithee)
Dezember 2019
Tim verschickt ein Telegramm, und ich habe auch schon mal eines bekommen
Der zwölfjährige B hat zu Weihnachten einen "Tim und Struppi" Comic bekommen und liest darin:
Bild: Tim hat die Idee, ein Telegramm zu senden. Aus: TIM UND DIE PICAROS, CARLSEN COMICS, (c) Carlsen Verlag GmbH, Hamburg 1997. Aus dem Französischen von Ilse Strasmann. TINTIN ET LES PICAROS. ISBN 978-3-551-73242-2. Zuerst erschienen im September 1975.
B hält inne und fragt mich, was ein Telegramm ist. Ich erkläre ihm, dass das damals eine Möglichkeit war, um wichtige Informationen schnell zu übermitteln, als es noch keine Handys, keine E-Mail und kein WhatsApp gab: der Sender rief dafür bei einer Poststelle an, der Empfänger bekam das Telegramm in ausgedruckter Form als Brief schnell zugestellt – also, was damals halt schnell war: ich glaube, typischerweise so innerhalb weniger Stunden.
Schön in dem Bild auch: Das Telefon in der alten Form als Tischapparat, das B aber noch gut als Telefon identifiziert, und das Telefonbuch, in dem Tim wohl die Telefonnummer des Postamts sucht.
Ich selber habe nie ein Telegramm verschickt, kann diesen Teil also aus eigener Erfahrung nicht beschreiben. Ich kann ihm aber das einzige Telegramm zeigen, das ich in meinem Leben bekommen habe, das war 2003.
(Molinarius)
September 1988
Eine Nacht lang Trenchcoat tragen
Eine Schnitzeljagd mit Auto, Telegramm, Telefonzelle, Audiokassette und Schließfach
Im Laufe meines 21. Geburtstags erhalte ich ein Telegramm. Es wird mir telefonisch durch die Post von einer menschlichen Stimme vorgelesen. Am Tag darauf wird der Postbote es in Papierform überbringen:
Das P.M. steht für den fiktiven Privatdetektiv Philip Marlowe, so viel weiß ich. Das Telegramm kommt aber natürlich nicht wirklich von ihm, sondern von drei Freunden, die mir ein Geburtstagsgeschenk machen, auch das weiß ich. Wenige Minuten vor Mitternacht bin ich mit dem elterlichem Auto an der angegebenen Telefonzelle. Ich trage das, was einem Trenchcoat am nächsten kommt, und habe den Kragen hochgeschlagen. Erst nach einiger Zeit bemerke ich den Zettel, der an der Tür der Telefonzelle klebt:
„Ich bin ein Freund von Raymond Chandler / und Du ab jetzt mein Unterhändler.“ Ich habe P.M. also knapp verpasst und schlage innen in der Telefonzelle im Telefonbuch unter M wie Marlowe nach. Dort finde ich einen Brief mit weiteren Angaben – allen voran der, dass ich um 1 Uhr nachts zu einer bestimmten Adresse müsse (Marlowe habe mich leider verpasst), ein Stadtplan liege hinter der Telefonzelle. Dort finde ich tatsächlich einen Stadtplan von Augsburg, außerdem die eine Hälfte eines in der Mitte zerrissenen Fünfmarkscheins.
Meine Ortskenntnis ist schlecht, ich kann den Stadtplan gut brauchen, und bin Punkt ein Uhr an der angegebenen Adresse. Ein paar Minuten verbringe ich wartend mit einer Zigarette. Ein bisschen mulmig ist mir schon, als ich an der Wohnungstür läute. Ein Wohnblock, 70er-Jahre-Architektur. Ich denke, mich werden meine Freunde erwarten, vielleicht bei anderen, mir noch unbekannten Freunden in deren Wohnung.
Die Türe wird zu meiner großen Überraschung von einer älteren Dame geöffnet. Graue Haare, im Großmutteralter. Ein Uhr nachts. „Ja?“ fragt sie. „Was ist?“
Vermutlich stammle ich nichts sehr Sinnvolles als Antwort. Die Dame sagt, immer noch in der Tür stehend: „Ich glaube, Sie haben etwas für mich.“ Aber sie sagt es mit einem leisen Zweifel in der Stimme, der mir zu signalisieren scheint, dass ohne den halben Geldschein nichts für mich zu holen ist. Da könnte ja jeder mit einer Räuberpistole um ein Uhr nachts kommen und etwas von ihr wollen. Ich gebe ihr meine Hälfte, sie vergleicht sie mit ihrer Hälfte; beide Teile passen zusammen. Daraufhin gibt sie mir eine Audiokassette. Ich verabschiede mich und gehe, angenehm verwirrt, zum Auto.
Die Kassette lege ich ins Autoradio, das auch Kassetten abspielen kann, und höre die Stimme eines Freundes. „Marlowe“ entschuldigt sich, er habe nicht auf mich warten können, aber diese Kassette bei einer alten Wodka-Freundin deponiert. Und dann lotst mich die Stimme auf der Kassette in Echtzeit durch das nächtliche Augsburg. „An der nächsten Kreuzung fährst du geradeaus. Bald siehst du ein großes, gelbes Haus. Dahinter führt eine kleine Straße nach links.“ Und so weiter, eine kleine Weile.
Ich werde zu einer Stelle dirigiert, an der ich einen großen Schuhkarton finde, auf dem geschrieben ist: „Ein alter Chinese gab mir das. Muß ’ne Spur sein. Verfolg sie. Der richtige Umschlag zum einzig möglichen Ziel.“ In der Kiste ist ein dreidimensionales Labyrinth mit drei Ebenen und eine Reihe von Umschlägen. Ich bastele das Labyrinth zusammen, auf dem Parkplatz, mit der Taschenlampe. Das Labyrinth hat drei mögliche Lösungen, nur eine ist die richtige.
Der Schuhkarton enthält drei Briefumschläge mit drei verschiedenen Anweisungen, wie es weitergehen wird; kurze Verse darin lenken mich zu je einem Ort, an dem ich eine Colaflasche zu suchen habe. Da ich den richtigen Weg aus dem Labyrinth finde, wähle ich den korrekten Umschlag und finde am angegebenen Ort die Flasche. Sie enthält in einer Plastikhülle eine Denksportaufgabe und einen Schließfachschlüssel. Ich löse die Aufgabe (eine Rechnung, in der die Ziffern durch andere Symbole ersetzt worden sind; ich muss die Zuordnung der Symbole zu den Ziffern herausfinden) und das Ergebnis verrät mir, zu welchen Schließfächern ich fahren muss: Es sind die am Augsburger Hauptbahnhof.
Im Schließfach finde ich ein großes, wunderschön exotisches, banal in Zeitungspapier eingewickeltes Paket, genau so eines, wie es Sam Spade vom sterbenden Captain Jacobi gebracht wurde. Drumrum eine Schnur, dran eine Karte mit weiteren Versen. Das Paket enthält dann die Statue einer schwarzen Eule, als Ersatz für den Malteser Falken.
Damit ist die Nacht fast zu Ende. Ich fahre nach Hause. Vor der Tür liegt noch eine Schachtel filterloser Zigaretten, eine Karte mit Versen und eine Postkarte.
Im Laufe des nächsten Tages kommt dann ein weiteres Telegramm, in dem sich Marlowe verabschiedet:
Die Kassette gebe ich auf Wunsch nach einer Weile zurück, alles andere Material behalte ich und halte es in Ehren. Mein Freunde sind mir die ganze Nacht über nur jeweils eine knappe Stunde voraus gewesen.
(Dieser Beitrag ist die etwas gekürzte Fassung eines Blogeintrags aus dem Jahr 2007: https://www.herr-rau.de/wordpress/2007/10/eine-nacht-lang-trenchcoat-tragen-schnitzeljagd-ii.htm)
(Thomas Rau)
2000 und 2018
Zum ersten Mal im Internet, mit Telegramm-Funktion!
Ich muss noch mal auf die AOL-CD zurückkommen, die ich unter meinem Bett gefunden habe. Inzwischen habe ich nämlich die beiliegende Anleitung entfaltet, und sie ist voll mit faszinierenden Informationen aus dem Jahr 2000.
Der Einstieg kommt mir aus heutiger Sicht schon mal gar nicht so einfach vor:
Was ein “ISDN-Adapter” gewesen sein könnte, weiß ich gar nicht mehr. Man brauchte Windows 95 oder 98, aber auch mit Windows 3.x ging es noch. Es muss im Jahr 2000 also noch Menschen gegeben haben, die nicht mal Windows 95 hatten. “AOLSETUP.EXE”, so war das früher, Dateinamen hatten maximal acht Buchstaben, Großbuchstaben. Ob alles Weitere dann wirklich wie von selbst geht, kann ich nicht ausprobieren, weil ich weder einen ISDN-Adapter noch ein Modem noch ein CD-ROM-Laufwerk noch Windows 3.x oder 95 oder 98 habe. Nur noch die AOL-CD ist aus dieser Zeit übriggeblieben wie ein Saurierknochen oder eine Münze aus der Römerzeit. Alle Weichteile sind längst verrottet.
Am interessantesten scheint mir Punkt 7: Senden Sie Ihr erstes Telegramm. Aus heutiger Sicht undeutbar, sind womöglich echte Telegramme gemeint? Aber erst mal zurechtfinden:
Das Symbol für E-Mail ist 2018 immer noch ein Briefumschlag. Aber 2000 gab es außerdem einen Briefkasten (in der blauen Spalte links), in dem diese Briefumschläge landeten, und einen Menüpunkt “Postamt”. Den “Marktplatz” würde man heute vermutlich auch noch so nennen, aber was mag der “Kiosk” geboten haben? Dosenbier ... wahrscheinlich eher Zeitungen ... waren Zeitungen damals überhaupt schon im Internet?
Mail funktioniert nicht wesentlich anders als heute. Überraschend ist hier für mich, dass ich die “7 eMail-Adressen”, die die CD verspricht, als 7 Adressen für die Anmeldung an verschiedenen Orten gedeutet habe, 7 Pseudonyme für dieselbe Person quasi. Aber eine ist für die private Nutzung, eine für die berufliche und “weitere 5 für Ihre ganze Familie”. Ob der Inhaber des Accounts und Verfasser der Beispielmail dann auch den gesamten Mailverkehr von “Mausi” und der restlichen Familie mitlesen kann, bleibt offen.
Hihi, “mit Highspeed”, genau wie heute, nur anders. Stimmt ja, man war bei AOL noch gar nicht im Internet, man war erst mal nur bei AOL, das – so wie heute Facebook – ein autarkes System bildete, eine Art Internet im Internet. Die Person, die diese Anleitung getextet hat, fand das auch nicht so toll: Erst wenn man auf die Weltkugel klickt, ist man “richtig drin” und erlebt “die ganze Vielfalt des Internets”. In der blauen linken Spalte: “Homepage”, “WWW”, “Newgroups”, “FTP”, rätselhafte “NetSpecials”, “Newsletter”, “Foren” und eine Suchfunktion.
AOL muss wohl eine eigene Suche gehabt haben, “NetFind”, powered by Lycos. “Nicht suchen, sondern finden!” Wikipedia dazu: “Der Artikel ‘NetFind’ existiert in der deutschsprachigen Wikipedia nicht”, in der englischsprachigen auch nicht. Lycos gibt es nicht mehr.
Man kann seine Freunde zu “Buddies” machen, und ich vermute, bei aller Blödheit des Wortes war das eine klügere Wahl als der Begriff “Freunde” bei Facebook, der viel zu viele Artikel nach sich gezogen hat, in denen sich die Verfasser sorgenvoll fragen, ob Facebookfreunde denn echte Freunde sein können.
Jetzt klärt sich auch die Sache mit dem Telegramm: Man kann keine traditionellen Telegramme versenden, es handelt sich um einen Messenger! So wie heute, naja, Telegram.
Roger findet es also noch potenziell überraschend, so ein Telegramm zu erhalten, in dem es um “das Neueste von Gabi” geht. Das Telegramm “landet direkt auf dem Bildschirm des Empfängers”, nicht im gelben Postkasten. “Schneller als jede eMail” und, hihi, “fast wie am Telefon”.
Ich erinnere mich, dass in den 90ern auch für meine Eltern – genau genommen: den Vater – die Planung von Reisen eine der ersten einleuchtenden Funktionen des Internets war. Man musste nicht mehr ins Reisebüro und dann schriftlich bei allen Campingplätzen, Hotels oder Fremdenverkehrsbüros Informationen anfordern, man konnte zumindest manches schon im Netz erledigen. Aber natürlich hat mein Vater dafür nicht AOL benutzt, von diesem minderwertigen Internetersatz habe ich meine Eltern ferngehalten.
Homebanking gab es auch schon, und zwar angeblich mit allen Banken. Vielleicht habe ich AOL unrecht getan und es war eigentlich gar kein so schlechter Internetersatz. Ich musste noch die Bank wechseln, um Onlinebanking zu bekommen, aber das war auch fünf Jahre früher, also wer weiß.
“Das Faxen ist dabei so einfach wie das Versenden von eMails”, hier kehrt sich die vorherrschende Metaphorik um und die ältere Technik wird unter Zuhilfenahme der neueren erklärt. Vielleicht wurde das Versenden von Faxen immer schon als kompliziert empfunden? Ich würde mich an dieser Stelle mehr über das Fax als Feature lustig machen, wenn ich nicht durch das Techniktagebuch gelernt hätte, dass auch 2018 das Fax in vielen Teilen der Arbeitswelt noch eine wichtige Rolle spielt. Im Jahr 2000 war es sogar noch ziemlich jung: “Heimisch wurde das Faxgerät in den deutschen Büros aber erst Ende der 1980er Jahre. (...) Bereits ab Anfang der 1990er Jahre kam kaum mehr ein Büro ohne Faxgerät aus.” (Wikipedia)
Modernste Technologie also:
Während ich diesen Beitrag schreibe, sitze ich mit Undine Löhfelm in einem Karstadt-Restaurant und erwarte jederzeit bei Twitter davon zu lesen, dass jemand “zwei mittelalte Frauen” an einem Cafétisch dabei beobachtet hat, wie sie mit größter Aufmerksamkeit die Gebrauchsanweisung einer "AOL 10 Stunden gratis”-CD studieren. Aber das ist nur so eine irrationale Idee, in Wirklichkeit sind die meisten Menschen um uns herum noch viel mittelälter als wir und nehmen sich bei dem Anblick höchstens vor, diese Anleitung endlich auch mal genau durchzulesen.
(Kathrin Passig)
Продвижение нового Телеграм канала. Где найти подписчиков?
https://specialcom.net/all/messengers/prodvizhenie-novogo-telegram-kanala-gde-najti-podpischikov/
Эффективное продвижение Telegram-канала как и любого интернет ресурса должно базироваться на комплексном подходе, потому как не существует способа при котором за неделю или две можно создать популярный Телеграм канал, особенно если у вас еще нет ни одного раскрученного интернет ресурса. Где взять
Как взламывают телеграм? Зачем? Как защитить свой аккаунт?
https://specialcom.net/all/messengers/kak-vzlamyvayut-telegram-zachem-kak-zashhitit-svoj-akkaunt/
Для начала необходимо сказать, что не существует технического способа взломать Телеграм, а также не существует каких-либо дыр или лазеек в коде самого телеграмма которыми можно было воспользоваться с помощью вирусов и других внешних программ. А это означает только одно – для получения доступа в ва