Selten
Wenn der Sommerwind den Regen küsst, Verschiebt sich mein Herz Sanft in deine Brust Schweben Wolken hoch über das Paradies, Ist es dieser eine Vers Vielleicht verstehen wir uns eines Tages
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Kiana Khansmith
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@unknownsdiary
Selten
Wenn der Sommerwind den Regen küsst, Verschiebt sich mein Herz Sanft in deine Brust Schweben Wolken hoch über das Paradies, Ist es dieser eine Vers Vielleicht verstehen wir uns eines Tages
Pakt
So stehe da! So ganz allein, Weit weg jedes Sonnenscheins! Hat dich der Mut verlassen, Inmitten all der Menschenmassen?
Wer ist nun dieser Gott, Den alle so preisen? Kannst du dir die Auszeit leisten? Lass mich dir helfen, lieber Mann, Ich zeig' dir, was ich bieten kann!
Gar groß bin ich, Gar stattlich auch! So ist 's in meiner Familie Brauch, Dass der Jüngste, das bin ich, Dem Herren ein Geschenk erbringt!
So nimm es an, Schau nicht ins Maul! Wir wissen beide, wer hier fault! Es schreckt dich nicht, ich seh's dir an, Es abzulehn' wär größte Schand!
Nun denn, du Zar, Bleib ruhig, bedenk'! 'S ist nichts, was ich umsonst dir schenk! Ich halt' mich nicht bedeckt, Doch ist dir das auch recht?
Ich werde handeln, Nichts vergessen! Werde mich mit ihnen messen, Darauf warten, wer sich traut Mir in die Augen zu schau'n!
Wie entscheidest du, Du edler Ritter? Ich will die Welt doch nicht erschüttern! Ich will ihr zeigen, was Schönheit bedeutet, Wenn ich Erlaubnis erhalt vom Teufel!
Routine
Wo bleibt man, wenn man schweigt; Sich der Antwort nicht verneigt? Aus Leichtsinn folgt der Stoß, Vermeidet jede Religion Entgleist aus seiner Bahn War es nie dasselbe Hinter all der Kälte Ist ein Herz doch warm Wer ist man, wenn man schläft; Sich nicht nur im Kopf ‘rumdreht? Verbittert jegliches Gebet Aus dem man seine Liebe pflegt Ziellos durch die Mauern Der matte Tag zieht los Legt sich in des Himmels Schoß - Verbietet jedes Trauern
Achromasie
Mich verwirren all die Farben In der du meine Stadt gemalt Wirst du mir sagen, Wohin wird mich dein Wille tragen? Bin der Welt verkommen Scheint ein Tag vorbei Niemals vollkommen Erhalte den Schein Mich schmerzen die Leben Habe vergessen Mich besessen In mein Bett zu legen Keine Fragen mehr stellen Zu wenig Zeit haben Kann es so enden Oder bitte Fragen?
Tulpen
Ist es kalt Wenn sich der Atem zeigt Sich der Frühling entfaltet Das Leben verweilt
Bibliothek
Hohe Treppen schwinden Fremde Augen verbinden Niemals jemanden erkannt Hoffnungen am Blätterrand
Steht Zeit, Bleibt reichlich weit Redet Mensch, Grenzt endlos fremd
Am untersten Ort Findet mancher Zuflucht dort Verbotene Tür Bis der Atem erfriert
Ich, ich.
Ich sehe Sehe Welten In der nicht meine meine Regeln gelten
Große Wände Wände aus Gold Prachtvoll wie Paläste Paläste verschollen
Liebliche Güsse Güsse des Schnees Verlorene Menschen Menschen im Palais
Ich höre Höre Menschen reden Lügen erstarren Erstarren um zu pflegen
Bieder an der Eleganz Eleganz ganz ohne Platz Hoffnung tritt hinauf Hinauf im schwungvoll'm Satz
Ich will Will erleben können Der Halt entgleitet Entgleitet der Schnellen
Ich bin Bin weil ich bin Hab keinen Grund Bin Ohne Sinn
Nichts
Du wachst auf Die Welt ist leer Schaust dich um Schreist hinaus Niemand hört
Keiner sieht, Atmet, Lebt; Fliehst - Jemand wartet
Stille umgibt dich Das Dunkle erhellt Stimmen, Fragen, Verlorene Welt
Deine Augen fallen Zu, keiner sieht dich Diese Welt bist du.
Hochpunkt
Weiß schien der Mond Stach hervor aus dem Grau Sind die Wellen in Not Hält der Mond sie in Zaum
Wer wacht über die Berge Aus kolossalen Säulen Woher nehmen wir die Stärke Für die unbändigen Freuden
Steigen Ängste aus der Liebe Werden Menschen neugeboren Wollen sie sich nicht verlieren Scheint der Mond ganz unverfroren
Sitzt der quälende Geist Tief in uns'rer Seele Behilft der halbbedeckte Schein Ein Wunder der Gefühle
Wartezimmer
Die Stimmen sausen umher Ordnung gibt es nicht mehr Hast es sicher nicht bereut, Hast dich jahrelang gefreut
Keiner zeigt noch Akzeptanz Als Gefühl bleibt nur noch Angst Hast es sicher nicht bemerkt Weil du sonst nicht hier wärst
Viele Stunden sind vergangen Spürst ein zerstörendes Verlangen Wie viel Tage wird es dauern Damit du nicht mehr trauerst?
Jemand ruft deinen Namen Du darfst keinenfalls verzagen Du blickst auf, doch niemand ruft Diese Stille tut dir gut
Traummärchen
Zweifelnde Blicke haben gar keinen wert Es ist nich die Lüge, die an deinem Verstand zerrt Die Masken, die Menschen, alle sind falsch Zum Glück lässt dich das kalt
Deinen Sinn für Humor hast du lang abgelegt. Wo liegt schon der Sinn darin den Tag zu leben? Hast dich in deinem eigenen Märchen verloren Kein Happy End wird dich je abholen
Die kalte Luft spürst du schon gar nicht mehr Es ist dein Verstand selbst, der an dir zehrt Die Zeiten, die Lichter, die Unendlichkeit Das ist nicht viel von dem, was bleibt
Und du hast diesen deinen Weg gewählt, allein Schmerzhaft; nein qualvoll verlässt du diese Zeit Und du nimmst deine letzte Kraft, die letzte; Ich fange an mein Leben zu schätzen.
Dein Leben
Dein Leben
Kalte Gesichter finden sich wieder Dissonanzen zieren die Lieder Die weißen Wände erkennt niemand mehr, Wenn Traurigkeit an ihnen zehrt
Hätte man doch nur einen Namen Aber dafür müsste man kramen Viel zu beschäftigt sind sie Nachdenken werden sie nie
Zu leer ist die graue Einheit Zu gleich, sodass niemand gleich bleibt Es scheint als würden sie verstehen Was wirklich vor sich geht
Warme Blicke tauschen sich aus Konsonanzen klingen auf Die schwarzen Wände blühen rasch Wenn Glücklichsein ihnen nicht passt
Der Schrei
Stille Stimmen durchdringen meinen Verstand Leises flüstern, ohne jeglichen Gedank' Sie durchbohren mich mit Fragen Gelöcherte Antworten; was sonst soll ich sagen?
Vage Vermutungen füllen diesen Raum Klare Strukturen haben sie mir geraubt Sie würden mein Dasein verbieten Nein, ich kann sie nicht besiegen
Böses Beben erfüllt meine Brust Kleine Gaben geben mir den Schutz Ich habe alles versucht, wurde zerstört Gebete wurden scheinbar nicht erhört
Vergiss mich nicht
Zum Anfang des Jahres musst ich reisen Den Herren auf seiner Jagd begleiten Ich zog von dannen, ließ dich hier Vorerst gibt es kein wir
Man braucht mich im fremden Land Dort werd ich von niemanden erkannt Meine Reise lässt mich Menschen erkennen Die meine Freunde komplett verfremden
Ich muss wachsam sein, sagt er Zu viele Gefahren fliegen umher Mein Verstand muss ihm dienen Darf nicht faul herum liegen
Ein halbes Jahr verging Keine Menschenseele, die ich find Bin allein, keiner hilft Nichts ist Schein, jeder stirbt
Als ich letztendlich die Hoffnung verlor Trat aus dem Schatten mein Herr hervor Er versprach mir mich zu beschützen Denn ich würde ihm unfassbar nützen
Liebe Frau Es gibt etwas, das ich mir nicht trau Ich kann dir nach all den Jahren nicht schreiben Kann mir vorstellen, dass wir beide leiden
Nun ist es geschehen Ich kann mein wohl verdientes Leben leben Nach erfolgreicher Wiederkehr Kann ich leider Stimmen hören
Meine Frau weiß, ich bin da Noch nie hörte ich die Stimmen so klar Eine sagt "Vergiss mich nicht" Wer ist dieser kleine Wicht?
Denkt er, er wäre wichtiger als meine Frau? Ich werd ihm nie mehr in die Augen schau'n Widme mich meinem Brief, halt ihn ins Licht Meine letzten Worte lauten: Vergiss mich nicht
Ich verliebe mich in dich
Ich verliebe mich in dich, es tut mir Leid. Du bist nicht gemacht für das Leben zu zweit.
Ich verliebe mich in dich, so ganz geheim. Hoffe du bemerkst es nicht bei uns'rer gemeinsamen Zeit
Ich verliebe mich in dich, kanns nicht versteh'n. Du kannst es einfach nicht, ist ein Problem.
Ich verliebe mich in dich, doch bleibe still. Vielleicht weil ich weiß, dass du mich nicht willst.
Ich verliebe mich in dich, es hat keinen Sinn. Doch bin mir sicher, dass wir beide wen find'n.
Ich nicht
Ich laufe im Schneckentempo dem Ferrari hinterher. Ich genieße den Sonnenschein trotz den Schatten eines Bergs. Ich versuche in panischer Hektik klassische Musik zu hören. Ich schaffe es, dich im schlechtesten Moment zu stören. Ich schlafe selbst am Tag im stürmischsten Gewitter. Ich glaube fest daran, dass es warm ist im Winter. Ich weine, wenn ich mehr als glücklich sein will. Ich verliere, denn all meine geschrienen Worte bleiben still. Ich bin es nicht, der vergeblich versucht anders zu sein. Nein, ich nicht. Die anderen essen täglich den Einheitsbrei
Die Augen
Du starrst in meine Augen mit drohendem Blick Verharrst viel zu lang an meinem Gesicht Fragst ständig danach wie es mir geht Hakst nach, wie es um mich steht
Und trotzdem bleibst du still Sagst mir ohne Worte das, was du willst
Du gehst mit mir durch jede Lebenslage Fehlst mir, wenn ich mich durch mein Leben plage Verlierst dich, wenn du mal nicht bei mir bist Erfrierst, wenn dich niemand küsst
Und trotzdem sagst du nichts Bleibst bei mir, doch meidest jedes Licht