Thunfisch Tataki / Lachs Yakitori
Zum Muttertag hat mir meine Familie ein ganz tolles Buch von Stevan Paul “Meine japanische Küche” geschenkt. Stevan Paul ist ein deutscher Koch und Buchautor, welcher von der japanischen Küche begeistert ist und auch eine Zeit lang in Tokio gelebt hat, um die Geheimnisse der Kochens auf japanische Art kennenzulernen. Unsere ganze Familie liebt japanische Gerichte, in Köln gibt es ein sehr gutes (und ziemlich teures) japanisches Restaurant Daitokai. Zu Hause haben wir bis jetzt eigentlich nur Sushi und Sashimi gegessen. Jetzt haben wir ja aber das Buch und werden auch andere japanische Gerichte zubereiten. Gestartet haben wir gestern, am Samstag, mit Thunfisch Tataki und Lachs Yakitori. Es hat uns so gut gefallen, dass wir es heute mit Rinderfilet Tataki nochmal wiederholt haben.
Die Sachen werden eigentlich ganz schnell zubereitet, vor allem, wenn man zum Beispiel schon Dashi-Brühe hat. Wenn man die Thunfisch Tataki und Lachs Yakitori einzeln zubereitet, dann dauert das mit allem drum und dran höchstens 20 bis 40 Minuten, aber auch wenn man beide Gerichte macht, dauert das nicht länger, weil man ja viele Sachen parallel machen kann, während ein Gericht ziehen muss, macht man einfach etwas für das andere Gericht. Ich musste ja gestern noch Dashi-Brühe kochen, es hat mich aber die ganze Zubereitung insgesamt ca. 1 Stunde gekostet.
Für die Kölner: alle Zutaten (ausser Fisch und frische Wakame-Algen) haben wir in einem asiatischen Laden nicht weit von Neumarkt besorgt.
30 g Kombu-Alge
1,25 l kaltes Wasser
30 g Bonitoflocken (Katsuobushi)
1. Kombu-Alge mit einem feuchten Tuch abwischen.
2. Die Alge in 1l kaltes Wasser legen, langsam bis zu Siedepunkt erhitzen, aber nicht aufkochen. Vom Herd nehmen.
3. Die Alge 1-2 Minuten im Wasser ziehen lassen. Herausnehmen.
4. Das Wasser aufkochen. Vom Herd nehmen. Dann 250 ml kaltes Wasser hinzufügen.
5. Bonitoflocken dazu geben und warten, bis sie auf den Boden gesunken sind.
6. Die Brühe durch ein feines, mit Küchenpapier ausgelegtes Sieb passieren.
Fertig!
Frisches Thunfischfilet, Sushi-Qualität (alternativ kann man auch Rinderfilet nehmen)
100 g Lieblingssalat
Sojasauce und Wasabi-Paste zum Servieren
Für Salatdressing:
2 EL Sojasauce
4 EL Dashi
süße Chilisauce
2 EL Reisessig
2-3 Sonneblumenöl (ich nahm Walnussöl)
1 Tropfen Sesamöl
1-2 Frühlingszwiebeln
1. Thunfisch von allen Seiten pfeffern und auf dem Grill 2-3 Minuten angrillen (alternativ in der Pfanne kurz anbraten).
2. Alle Zutaten fürs Salatdressing verrühren. Salat waschen und trockenschleudern. Mit Dressing vermischen.
3. Frühlingszwiebeln klein schneiden und etwas salzen.
4. Den Thunfisch dünn schneiden, auf einem Teller mit Salat anrichten und mit Frühlingszwiebeln bestreuen.
Superlecker!
Lachs Yakitori
Lachsfilet
20 g trockene Wakame-Algen (oder ca. 100 g frische)
4 Bio-Snackgurken
1-2 EL Reisessig
Für die Yakitori-Sauce:
50 ml Sojasauce
2 EL Dashi
2 EL Sake
1 EL Zucker
1. Die Lachsfilets in kleinere Stücke schneiden, rundherum mit Meeressalz bestreuen und 20-30 Minuten ziehen lassen.
2. Falls ihr trockene Wakame-Algen verwendet, diese klein schneiden und 10 Minuten im warmen Wasser ziehen lassen.
3. Für den Gurkensalat Gurken in Ringe schneiden, kräftig salzen und Essig dazugeben. 20 Minuten ziehen lassen.
4. Algen abtropfen lassen und zu den Gurken dazugeben. Bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.
5. Für die Yakitori-Sauce Sojasauce, Dashi, Sake, Zucker in einen Topf geben, verrühren, einmal aufkochen lassen und beiseite stellen.
6. Lachsstücke mit Wasser abwaschen, mit Küchenpapier abtrocknen und dann jeweils auf 2 Spieße ziehen.
7. Die Spieße von jeder Seite 2-3 Minuten grillen, alternativ in der Pfanne 3-4 Minuten braten.
8. Mit dem Gurkensalat und der Yakitori-Sauce servieren.
Auch einfach toll!
Mehr japanische Rezepte folgen!