Roggenbrot mit Sonnenblumenkernen
Da wir über die Weihnachtsfeiertage zusammen mit der kompletten Familie bei Saschas Eltern einquartiert waren, ging uns schon am Heiligen Abend fast das Brot aus - und aus dieser "Not" heraus, haben wir uns ganz schnell mit dem, was in der Speisekammer zu finden war, 2 Brote gezaubert, die uns so gut geschmeckt haben, dass wir Sie jetzt noch ein weiteres Mal backen und für euch hier posten.
Die Zutaten reichen für 2 große Laibe:
500 g Weizenmehl
1 Würfel frische Hefe (alternativ auch 2 Päckchen Trockenhefe)
1 EL brauner Zucker
1 1/4 l lauwarmes Wasser
1 kg Roggenmehl
150 g Sonnenblumenkerne
150 g frischer Sauerteig
1 1/2 TL Meersalz
Aus den ersten Zutaten (Weizenmehl bis Wasser) bereitet ihr einen Vorteig zu, den ihr ca. 20 Minuten an einem warmen Ort zugedeckt gehen lasst.
Danach gebt ihr die restlichen Zutaten dazu und verarbeitet alles zu einem geschmeidigen Teig. Lasst den ganzen Ballen nocheinmal so lange gehen, bis sich die Menge verdoppelt hat.
Teilt nun den Teig in 2 gleich große Teile und gebt jeden am besten in einen mit viel Speisestärke sehr gut "ausgemehlten" Gärkorb. Solltet ihr keine Gärkörbe haben, nehmt, falls ihr habt, irgendeinen Korb (z.B. Brotkorb, Osterkorb etc.) und legt, bevor ihr den Teig hinein gebt, ein bemehltes Geschirrtuch hinein. Lasst die Laibe nun ein letztes Mal so lange gehen, bis sich die Teige verdoppelt haben.
Heizt in der Zwischenzeit den Backofen auf 190°C Umluft oder 220°C Ober-/Unterhitze vor. Ihr könnt beide Brote gleichzeitig auf 2 verschiedenen Blechen backen, wenn ihr diesmal Umluft nutzt. Ansonsten müsst ihr die Brote nacheinander backen.
Stürzt hierzu nun die beiden Laibe auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, stellt ein feuerfestes Gefäß mit Wasser auf den Boden des Ofens und backt die Brote für ca. 50-60 Minuten.
Die Umluft benötigt eher ein wenig mehr, als 50 Minuten, aber bei Ober-/Unterhitze reicht das vollkommen aus. Aber natürlich kommt das auch auf euren Ofen an.
Sollte euer Brot von unten nicht ganz fest sein, so dreht es, noch für ca. 5 Minuten auf den Kopf und lasst es noch kurz nachbacken (kann bei Umluft notwendig sein).
Nachdem ihr die Laibe habt auskühlen lassen, könnt ihr sie ganz frisch oder auch erst am nächsten Tag frisch verzehren.
Wir hoffen, dass euch auch dieses Rezept zum Ausprobieren animiert, denn Brote zu backen ist kein Hexenwerk und oftmals schmecken sie fast so, wie frisch vom guten Bäcker.
Solltet ihr unser Rezept verändern, so lasst uns wissen, was ihr alles ausprobiert habt. Wir sind für Veränderungen immer offen.
Lasst es euch schmecken ;-)