Sade Olutola
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@herrderdinge
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Heyho, für ein Uniprojet haben wir diesen Kanal ins Leben gerufen. Ziel ist es aufzuzeigen, dass Konsens nicht einfach nur “Ja-heißt-Ja” ist, sondern eine ganze mehr. Ein Prozess, den man lernen muss. Der aufgrund unserer Sozialisierung neudenken, kritisch hinterfragen und ‘ne Menge cringe bedeutet.
Wenn ihr Ideen, Anmerkungen, Kritik habt immer raus damit! (TW: Konsens. kann sexuelle Gewalt triggern)
#001 aus unserer Reihe: Basic des Marxismus! Als Revolutionär_Innen ist die Arbeiter_Innenklasse für uns das Subjekt, das die Gesellschaft nachhaltig verändern kann. Aber wer steckt eigentlich hinter dieser Arbeiter_Innenklasse? Das versuchen wir kurz und knapp zusammenzufassen.
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Wer schon immer mal meine Stimme in Chipmunkgeschwindigkeit hören wollte, hat jetzt die Möglichkeit dazu! :)
Ana Mendieta, Untitled (Glass on Body Imprints), 1972
“She was like a vision. When I saw her face, her eyes, I thought she was from another world. Her eyebrows together were a swallow in mid-flight.
I was still very much a young girl. Yet, I knew I could love this person. I would sing in the morning. Perhaps not for her, but for my own freedom in love. She loved my singing.
When I said I would leave her one day, my words probably hurt her deeply. But she said, “I know. I can’t bind you to my crutches or my bed. Leave.” And one day, I opened the door, and never returned.”
— Chavela Vargas, about Frida Kahlo, in Chavela (2017). Photography of Frida Kahlo and Chavela Vargas, 1945, by Tina Modotti.
Wir sind eine internationale, unabhängige, kommunistische Jugendorganisation. Unser Kampf und Widerstand richtet sich gegen Krieg, Sozialabbau, Armut, Hunger, Ausbeutung, und Umweltzerstörung. Wir sehen diese Aspekte nicht isoliert, sondern als Auswüchse derselben Ursache. Und diese Quelle hat einen Namen: das kapitalistische System! Dabei gehen wir nicht nur auf Demos oder machen Veranstaltungen, sondern tragen Politik an die Orte, an denen wir uns tagtäglich aufhalten müssen: den Schulen und Betrieben! Du hast Fragen oder willst aktiv werden? Dann schreib’ uns an:
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Women’s Strike for Equality, August 26, 1970
Bei ein paar deiner älteren Posts hast du auf Terre de Femmes verwiesen. Wie ist heute deine Meinung zu denen? 👍 oder 👎?
Hui, das hab’ ich gar nicht mehr im Blick gehabt. Danke auf jeden Fall für’s drauf aufmerksam machen! Erstmal sind NGOs eh eine sehr schwierige Sache, da man sie als Aktivist oder auch wenn man “nur” spendet so gut wie 0 kontrollieren kann. Was sind die Inhalte der Kampagne? Wie sollte was kommuniziert werden? Statt auch großen, gemeinsamen Konferenzen darüber abzustimmen ist das meist ‘ne Entscheidung der Chef- und PR-Etagen. Denn letztenendes ist ‘ne NGO auch kein total gemeinnütziger Verein, sondern denkt auch wirtschaftlich und dort arbeiten Leute, die ihren Job nicht verlieren wollen. Da ist gerade dann gefährlich, wenn man zu radikaleren Mitteln greifen sollte als Petitionen und Spendenaktionen um was zu verändern.
Zu TdF konkret: Ich hab grad nochmal spezifischer nachgeschaut (kannte vorher nur die Ablehnung der Sexarbeit als Petition), aber das sind schon doll radikalfeministisch geprägte Ansichten.(Passt auch zur Entstehungsgeschichte in den 80er Jahren) Also auch die trans* Feindlichkeit und den antimuslismischen Rassismus. Sowas geht halt gar nicht, weil es an sich eine falsche Vorstellung von Geschlecht + Unterdrückung in sich trägt und letztenendes auch Frauenunterdrückung deswegen reproduziert. Also klares 👎, obwohl NGOs allgemein schwierig sind.
Jetzt gibt's jetzt auch auf YouTube in meinem InstaLivestream vom Dienstag. Also schaut rein, ist natürlich nicht alles (und Forderungen gibt's halt zum Schluss), aber ist das erste Video auf YT von mir, deswegen sharing is caring & Kritik ist noch besser. & Sorry schon mal dafür, dass ich die Namen von den Opfern von Polizeigewalt nicht richtig aussprechen konnte. :/
Never have I ever written this.
Ich schreibe, weil ich es irgendwo aufschreiben muss. Am besten dort wo mich Niemand kennt, obwohl ich gleichzeitig mit jenen, die mich kennen darüber reden will. Aber es fühl sich falsch an, deswegen schreibe ich es hier.
Mein Vater ist tot. Ich habe ihn nie kennengelernt. Das einzige was ich von ihm habe sind die Asylanträge. Er ist ertrunken, es gibt kein Grab. Es gab kein präsentes Foto von seinem Gesicht in unserem Haus. Ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen, weil meine Mutter mich nicht haben wollte. Sie haben sich Mühe gegeben, Normalität zu leben. Aber irgendwie hat das nicht geklappt, es war halt nicht genug. Ich habe Depressionen seit dem ich 16 bin. Episoden in unterschiedlicher Schwere. In meiner ersten Therapie habe ich gelernt damit einigermaßen umzugehen. In meiner 2. Therapie setze ich mich aktuell mit den Gründen auseinander. Viele meiner Emotionen werden durch Filme und Serien getriggert. Gerade habe ich “Never have I ever” gesehen und das bringt mich dazu diese Zeilen hier zu schreiben.
Mein Vater war Inder. Das hat in meiner Erziehung wenig Rolle gespielt. Gespiegelt habe ich von meinem Umfeld nur bekommen dass ich “anders” aussehe. Ihr wisst schon Pocahontasstyle oder irgendwie einfach nicht deutsch. Affenwitze in der Grundschule oder dämliche Kommentare wie “die barfüßig gläubige vom Hindukush” (like really, der ist in Afghanistan Leute?!), Sklavenwitze oder das Gerücht, dass ich mir meine Herkunft nur ausdenke, haben mich begleitet. Vom institutionellen Rassismus bin ich jedoch verschont geblieben (deutscher Pass, deutscher Name, nicht so dunkle Haut). Deswegen würde ich auch nicht sagen, dass ich rassistisch unterdrückt bin. Aber ich hab’ grade ein kleines-großes Identitätsproblem.
Um meinen Vater habe ich nie getrauert. Es fällt mir schwer mich mit Indien und Pakistan zu beschäftigen, obwohl ich gleichzeitig ein Verlangen danach habe. In meiner Erziehung hat’s wie gesagt keine große Rolle gespielt. Das erste Mal indisch essen waren wir, weil ich mir das mit 18 gewünscht habe. Die erste Kurta habe ich mit 22 auf einem Flohmarkt gekauft. Das alles war immer so fremd, aber auch irgendwie nah. Und irgendwie schmerzhaft. Ich glaube es erinnert mich indirekt daran, was ich nicht habe. Das ist mir jetzt erst aufgefallen. Es ist der Wunsch nach einer Heimat, der gleichzeitig mit dem Wissen gepaart ist, dass es diese nicht gibt. Es ist der Wunsch irgendwo dazuzugehören, weil es hier nicht passt. Es ist der Wunsch nach Frieden, Liebe, Stabilität, weil es die nicht gibt. Idk, ich vermisse meinen Vater. Vielleicht war er ein Arschloch.Vielleicht aber auch nicht. Aber das “vermissen” gilt er der Funktion, des Fürsorgers, des Bindeglieds zu dem, was irgendwie “natürlich”* sein sollte. Und es ist die Trauer, die mich partiell lähmt. Die Trauer, die keinen Ausdruck findet, weil sie auch nicht weiß wohin und wie sie sich ausdrücken kann. Klar, ich kann mir das Wissen was ich begehre selber aneignen. Ich muss es sogar. Aber es ist so anstrengend und auslaugend, ich weiß nicht wie das klappen soll.
Gruppe ArbeiterInnenmacht was live.
Hallo Leute, ich habe einen Livestream gemacht zur Frage der Proteste um George Flyod. Ich freue mich sehr über Feedback, Ergänzungen und Antworten, wie ihr die Forderungen, die aufgeworfen wurden, findet. Also haut in die Tasten!
(Ihr könnt euch das auch anschauen ohne nen FB Account zu haben)
Look, I don’t know if I’m going to have a career after this but fuck that! - John Boyega
Causes event by Gruppe ArbeiterInnenmacht on Thursday, May 28 2020
Heyho, wer Interesse hat: Ich mache diesen Donnerstag einen Facebooklivestream zum Thema wie Corona Frauen betrifft. Dabei werde ich mir Statistiken anschauen, aber auch versuchen die Frage zu klären, warum sich Sexismus in Krisenzeiten verschärft und was wir dagegen tun können. Wenn ihr also Interesse habt, schaltet ein! Im Anschluss gibt's auch die Möglichkeit via Discord mitzudiskutieren. :) (Sharing ist caring, wenn ihr mögt)
Followerfrage:
Nimmt Jemand von euch auch Antidepressiva und hat die Erfahrung gemacht, dass Menstruationsschmerzen schwächer geworden sind, ebenso wie Stimmungsschwankungen?
Ich find das nämlich total interessant, da ich glaube, dass das bei mir so ist, ich aber den Zusammenhang noch nicht ganz checke (Sport mache ich nicht mehr) und find im wilden, weiten Neuland nüscht dazu. (Könnt mir auch gerne anonym schreiben, wenn ihr wollt)