„Augen zu und durch!“ Genau dieser Spruch ging mir in der vergangenen Zeit ganz oft durch den Kopf, während ich in meiner Küche stand und kochte. Warum nicht einfach die Kamera mitlaufen lassen, während ich Möhren schäle, mein geliebtes Curry zubereite oder wieder einmal leckere Brownies oder Cheesecake backe. Ich persönlich schaue unheimlich gerne Koch- und Backvideos auf YouTube. Aber selber einen YouTube Kanal starten? Würde ich unheimlich gerne, doch habe ich dazu auch ausreichend Zeit? Ich bin mir nicht so sicher.
Vor kurzer Zeit führte Instagram die Livestreaming-Funktion ein, etwas das ich seither mit großer Begeisterung verfolge. Doch was ich bisher darüber sah, waren doch eher Frage-Antwort Formate von vermeintlichen Influencern. Wie könnte man InstaLive sonst noch nutzen? Diese Frage stellte ich mir immer wieder. Und es dauerte nicht lange, bis mir ein Geistesblitz kam. Ich könnte InstaLive nutzen, um Live-Cooking Sessions für meine Follower zu machen, da hatte ich richtig Lust zu. Eigentlich eine richtige Schnapsidee, wenn man bedenkt, dass ich von Natur aus eher zu den zurückhaltenden und schüchternen Personen gehöre. Aber wie so oft, reizen mich Schnapsideen viel zu sehr, als dass ich auf meine Persönlichkeit Rücksicht nehmen kann…. ;-) Klingt verrückt. Vielleicht bin ich ja auch genau das.
Um mir selbst gar nicht erst die Möglichkeit zu lassen, darüber nachzugrübeln, ob ich es machen soll oder nicht, habe ich kurzerhand in den InstaStories meine erste Livecooking-Session angekündigt und mich somit selbst verhaftet. Denn wenn ich etwas verspreche, möchte ich es auch halten. ;-)
Zusammen mit meinen Instagram Followern entschieden wir, dass mein erstes InstaLive eine Backsession werden sollte. Die Mehrheit entschied sich für Amazing Chocolate Brownies nach einem Rezept aus Tanya Bakes*
, dem Backbuch der YouTuberin Tanya Burr. Viele von euch kennen sie bestimmt. Das Spannende an diesen Schokoladen Brownies ist, dass sie völlig ohne Mehl und Industriezucker auskommen, verwendet werden nahezu ausschließlich gesunde Zutaten. Diese besorgte ich also im Vorfeld und schaltete dann an einem Sonntagmittag um 12 Uhr den Livestream an. Mein Herz schlug mir bis zum Hals, aber mindestens genauso groß war auch meine Freude, als ich sah, dass die ersten Zuschauer einschalteten. Was für eine aufregende Situation. Schnell sah ich Herzchen fliegen und bekam ganz liebevolle Kommentare. Und schon waren wir drin, ich rührte live vor der Kamera den Brownieteig an und die Zeit verging wie im Flug.
Heute möchte ich euch aber auch noch das Rezept für die Brownies verraten, danach wurde ich im Nachgang oft gefragt. Wenn ihr zugeschaut habt wisst ihr, dass ich es ein wenig abgewandelt habe, da ich einige Zutaten nicht daheim hatte. Aber auch in meiner Variante wurden sie unglaublich lecker, schokoladig, fudgy… so wie man sich gute Brownies eben vorstellt. :-)
You need
100 ml Erdnussöl (oder Kokosöl)
300 g Zartbitterschokolade (ich habe 200 g Zartbitter und 100 g Kaffee-Schokolade verwendet)
1/2 Avocado
3 Eier
170 g gemahlene Mandeln
130 g Zucker (oder 400 g Kokosblütenzucker)
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Backpulver
How to
Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Öl in einen Topf geben, Schokolade hinzufügen und bei schwacher Hitze schmelzen. Danach direkt vom Herd nehmen und zur Seite stellen.
Halbe Avocado mit einer Gabel oder in einem Zerkleinerer zu einem Püree verarbeiten und zur flüssigen Schokolade geben.
Restliche Zutaten ebenfalls hinzufügen und alles gut miteinander vermischen, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.
Backform (20x20) mit Backpapier auslegen und Teig hineinfüllen.
Die Brownies werden für 30 Minuten gebacken. Anschließend gut auskühlen lassen.
Vielleicht hat ja auch der ein oder andere Blog-Leser zugeschaut? Ich möchte mich auch an dieser Stelle noch mal ganz herzlich für all das positive Feedback und die lieben Privatnachrichten bedanken, die ihr mir geschickt habt. Es war toll zu lesen, dass ihr auch so viel Spaß beim InstaLive hattet und ihr euch schon auf eine Wiederholung freut. Das ist für mich natürlich ein großer Ansporn, so etwas ab jetzt viel öfter zu machen. Stay tuned, mittlerweile habe ich schon ein zweites InstaLive gemacht! Darüber berichte ich in den kommenden Tagen auch noch ausführlicher! :-)
In Zukunft werde ich euch auf meinem Instagram Account immer frühzeitig informieren, wenn ich ein neues LiveCooking über Instagram Livestream plane. So habe ich es bei meiner zweiten Session schon gemacht, damit ihr bei Interesse vorab schon eine genaue Uhrzeit einplanen könnt.
Solltet ihr dieses Rezept mal nachmachen, sendet mir doch gerne bei Twitter oder Instagram unter dem Hashtag #iherzfood euer Ergebnis! Oder postet mir eurer Bild auf meine Facebook Seite! Ich würde mich riesig freuen <3
Der Frühling ist da, könnt ihr es glauben? Ich kann euch gar nicht sagen, wie schön ich es finde, endlich wieder in den Himmel zu schauen und mich von Sonnenstrahlen blenden wärmen zu lassen! Da ist gute Laune doch direkt vorprogrammiert, oder nicht? Ich bin dadurch total motiviert, meinen Sommerurlaub zu planen. Wisst ihr schon, wo es euch dieses Jahr hin verschlagen wird? Ich glaube, mich wird es in die Berge verschlagen um ein bisschen zu entspannen und digital zu detoxen! ;-)
In meinem heutigen Blogpost möchte ich euch ein Rezept verraten, was ganz wunderbar zu dieser Jahreszeit passt. Es gibt einen fruchtigen Reissalat mit frischem Basilikum und Mango. Diese Kombination ist für mich ganz neu, das muss ich gestehen. Umso begeisterter bin ich aber auch von ihr. Wusstet ihr, dass diese zwei Zutaten wirklich sowas von gut zueinander passen? Wenn ja: Warum verrät mir das denn niemand? ;-)
Das Rezept entstammt der Feder von Just Spices* - deren bunte Gewürzmischungen kennen bestimmt viele von euch. Gerade auf Instagram sieht man sie immer wieder, und ja - ich als großes “Verpackungsopfer” wurde hier schon sehr oft verleitet! Aber wie kann man auch Gewürzmischungen widerstehen, die Namen wie “Oatmeal”, “Clean Eating Allrounder”, “Bratkartoffel-Gewürz” oder “Kaffee Kuss” tragen? Lest den Blogpost unbedingt bis zum Ende, denn ich muss euch auch noch von einem ganz tollen Deal berichten! :-)
Was ihr für den Reissalat benötigt? Ganz einfach:
You need (2 Portionen)
100 g Langkornreis
1 rote Zwiebel
1 Mango
100 g Kirschtomaten
1 Bund frischer Basilikum
1 EL Weißweinessig
1 EL Zitronensaft
4 EL Olivenöl (ich habe nur einen verwendet, das reicht meiner Meinung nach auch)
Salz & Pfeffer
2 TL Just Spices, Fruchtiges Reis-Gewürz
How to
Kocht zunächst den Reis nach Packungsanweisung. Lasst ihn anschließend gut auskühlen.
Schneidet die Zwiebel in kleine Würfelchen und viertelt die Tomaten.
Zudem schneidet ihr die Mango in circa 1 cm große Würfel.
In einem Gefäß verquirlt ihr das Olivenöl mit dem Essig und dem Zitronensaft und gebt auch direkt das Reis-Gewürz hinzu. Anschließend schmeckt ihr das Dressing mit Salz & Pfeffer ab.
Fügt dann die Tomaten, Mango und Zwiebeln zum Reis. Außerdem zupft ihr den Basilikum und mischt ihn ebenfalls zum Salat.
Den leckeren Reissalat vermengt ihr nun mit Dressing und dann heißt es auch schon: Guten Appetit!
Wenn dieser Salat mal nicht Frühling pur ist, weiß ich es auch nicht! :-)
Falls ihr die Just Spices Gewürze übrigens mal testen möchtet, habe ich da einen tollen Tipp für euch. Die Telekom* bietet ihren Kunden regelmäßig sogenannte Mega-Deals an. Mal geht´s um Entertainment, mal aber auch um Food. Und seit heute gibt es sogar einen Mega-Deal mit Just Spices*! Wenn ihr Telekom Kunde seid, dann müsst ihr euch unbedingt die kostenlose Gewürzbox sichern. Dort enthalten sind neun unterschiedliche Just Spices Gewürze inklusive tollen Rezeptideen. Die Box hat einen Wert von 13,50 Euro - die spart ihr euch auf jeden Fall. Zu zahlen sind lediglich Versandkosten von 3,90 Euro. Ein fairer Deal, um mal reinzuschnuppern und die Vielfalt der Just Spices Gewürze kennenzulernen, wie ich finde. Ich durfte diese Box offiziell vorab testen und finde die Mischung wirklich gelungen.
Mir sind auf Anhieb einige Rezeptvorschläge ins Auge gesprungen, die ich unbedingt auch noch ausprobieren möchte. Die Erdbeer-Smoothie-Bowl klingt mega lecker, genau so auch der gegrillte Haloumi Käse mit Mango! Mhhhhhhh. :-)
Wie sieht´s eigentlich bei euch aus? Auf welche Rezepte greift ihr im Frühling immer wieder zurück? Und welche Zutat darf bei Sonnenschein auf gar keinen Fall auf eurem Teller fehlen?
Für mich ist es die Mango, ganz klar. Aber ich freue mich auch jetzt schon ganz extrem auf die bald bevorstehende Erdbeer- und Spargelsaison!
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*Disclaimer: Die Gewürze wurden mir kostenfrei von der Telekom zur Verfügung gestellt. Es fand eine unbezahlte Kooperation statt, meine Meinung ist davon nicht beeinflusst.
Wie steht ihr eigentlich zu all den vegetarischen Fleisch-Alternativen, die es derzeit so im Supermarkt zu kaufen gibt? Mittlerweile ist die Auswahl ja wirklich riesig - ob es vegetarische “Fleischwurst”, “Salami” oder “Schnitzel” sind. Ich muss ja zugeben, dass ich mich wirklich gerne durch das ganze Sortiment und alle Hersteller durchprobiere. Sicherlich kann man sich darüber streiten, ob vegetarische Produkte äußerlich den Fleischprodukten 1:1 gleichen müssen, oder ob man Veggie-Produkten Fleisch-Bezeichnungen geben sollte. Ich persönlich finde es jedoch toll, dass man heutzutage eine solch große Auswahl an Ersatzprodukten im Supermarkt vorfinden kann. Das macht es kinderleicht, auf Fleisch zu verzichten und viele der Produkte überzeugen mich auch geschmacklich auf ganzer Linie.
Ein Produkt, dass ich mir immer wieder kaufe, sind die vegetarischen Gemüsebällchen. Ich glaube, ich habe hier schon wirklich jeden Hersteller ausprobiert und finde alle Produkte echt gut, ob vom Discounter oder von großen namenhaften Herstellern. Wenn es mal wieder schnell gehen muss, sind die Veggie-Bällchen einfach perfekt geeignet und lassen sich problemlos in schnelle Gerichte integrieren. So zum Beispiel auch im meine vegetarische Gemüse-Reis-Pfanne. Diese bereite ich mir sehr gerne zu, wenn ich nicht viel Zeit habe, um in der Küche zu stehen und ich mich dennoch gesund und nährstoffreich ernähren möchte.
You need (2-3 Portionen)
1 große Zucchini
500g braune Champignons
1 grüne Paprika
100g Edamame (aus Asia Supermarkt)
125 g Wildreis
Etwas Öl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 TL Oregano
2 TL Majoran
1/2 TL Kerbel
2 TL cremiger Frischkäse
Salz & Pfeffer
How to
Zuerst Zwiebel und Knoblauch zerkleinern und in Öl andünsten.
Gemüse und Pilze in mundgerechte Stücke schneiden.
Pilze mit in die Pfanne geben und rundherum anbraten. Nach ca 5 Minuten restliches Gemüse hinzugeben und weitere 5-8 Minuten anbraten. Mit Gewürzen, Salz & Pfeffer abschmecken.
Währenddessen Reis kochen.
Veggie Bällchen nebenbei in etwas Öl angebraten und später dazu servieren.
Das Ganze mit jeweils einem Teelöffel Frischkäse garnieren. Dieser schmilzt auf dem warmen Gericht schön und gibt dem Ganzen noch eine kleine cremige Note.
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Let´s Party - L´Osteria Eröffnung am Ebertplatz in Köln
Dienstag Abend und die Kölner Stadt verwandelt sich langsam in ein Wespennest aus Autos, die sich hintereinander gereiht durch den Feierabendverkehr schlängeln. Ein typisches Bild, dass jeder Kölner sicherlich kennt, stimmt´s? Dies hat mich letzte Woche aber nicht davon abgehalten, den Weg gen Innenstadt anzutreten.
Zwischen Altstadt und Neustadt-Nord liegt er, der Kölner Ebertplatz, welcher am 20. Januar 2017 um einen wahren Geheimtipp bereichert wurde. Frisch eröffnete hier nämlich eine neue Filiale der L`Osteria Pizzeria. Bekannt ist diese Systemgastronomie für die übergroßen Pizzen, die weit über den Tellerrand hinausragen und welche jedes noch so hungrige Bäuchlein komplett füllen können. Oder aber man teilt sie sich einfach mit seiner Begleitung und lässt jede Pizzahälfte nach Belieben (gerne auch unterschiedlich) belegen.
Gemeinsam mit der neu eröffneten Filiale am Ebertplatz, gibt es die L´Osteria in Köln mittlerweile bereits drei mal: die erste sogar schon seit 2013 in der Hahnenstraße. Die zweite Filiale eröffnete erst jüngst, am 1. Dezember 2016 am Gürzenich ihre Pforten. Und auch im Umland gibt es bereits einige Filialen, zum Beispiel in Bornheim, Hürth und Spich.
Ich freute mich natürlich, als ich eine Einladung zum exklusiven Pre-Opening der L´Osteria am Ebertplatz in meinem Briefkasten fand, denn schon lange steht die L´Osteria auf der Liste der Restaurants, die ich regelmäßig besuche. So war ich natürlich ganz gespannt darauf, bereits einen Tag vor der offiziellen Eröffnung einen exklusiven Blick hinter die Kulissen werfen zu dürfen.
Pünktlich um 18:00 Uhr fanden wir uns am Ebertplatz ein und sahen das hübsche Eckgebäude, in dem die neue L´Osteria nun ihre Heimat gefunden hatte. Beim Betreten der Filiale verspürt man den gemütlichen Flair eines typisch netten italienischen Restaurants. Irgendwie aber dennoch ganz untypisch, ist man von anderen L´Osteria Lokalen doch eher freistehende Gebäude mit hohen Decken und industriellem Charme gewohnt. Mir hat es von Beginn an sehr gut gefallen, denn gerade für dieses Veedel ist diese Art von Location einfach total passend.
Die Luft brannte sprichwörtlich, das Personal wuselte herum, rückte Sektgläser für die spätere VIP-Eröffnungsparty zurecht und hier und dort wurde noch mal kräftig durchgesaugt. Ich fand es herrlich authentisch und fühlte mich ganz geehrt, sowas mal miterleben zu dürfen. Man kann sich ja vorstellen, wie angespannt man wohl sein muss, so kurz vor der offiziellen Eröffnung. In der Küche sah man die Jungs schon kräftig Pizzen backen und man spürte förmlich die Ruhe vor dem Sturm.
Warum man sich für die dritte L´Osteria Filiale ausgerechnet den Standort am Kölner Ebertplatz ausgesucht hatte, erzählten uns Gründer und Unternehmer Kent Hahne und sein Partner Udo Hänold dann in geselliger Runde bei Aperitifs und Pizzen. Kent Hahne kennt man in der Gastronomen-Szene sehr gut, denn vor allem als Mitgründer von Vapiano und Ginyuu hat er sich einen Namen gemacht.
In seiner Jugend verbrachte Kent sehr viel Zeit im Agnesviertel und hielt somit alleine aus nostalgischen Gründen schon sehr lange die Augen nach einer passenden Location offen. Was dieses Kölner Veedel ausmacht ist, dass hier tatsächlich das Kölner Leben stattfindet - es ist eine gewachsene Nachbarschaft. Und genau dieser Charme soll auf die L´Osteria überspringen. Hier erwartet man kaum Laufkundschaft, viel mehr soll hier ein neues Stammlokal für die Nachbarn geschaffen werden.
Alleine in dieser geselligen kleinen Plauderrunde kam das Flair einer Groß-Familie übrigens schon total gut rüber. Zwei riesige Pizzen standen auf dem Tisch und alle Blogger durften sich nach Herzenslust bedienen, während das Personal uns jegliche Getränkewünsche erfüllte.
Früher war in diesem Gebäude mal ein Café und bevor die L´Osteria hier einzog, war es ein Mexikaner. Die Umbauarbeiten haben rund ein halbes Jahr gedauert, denn gerade solche alten Gebäude stellen Gastronomen immer wieder vor Herausforderungen. Falls ihr schon mal eine L´Osteria besucht habt wisst ihr, dass das Herzstück die offene Küche ist. In dieser Filiale ist die Lüftung allerdings im Keller - das sind eher ungünstige Umstände, denn natürlich möchte niemand nach Verlassen des Lokals nach Essen riechen. Insgesamt wurden rund 1,6 Millionen Euro in die Umbauarbeiten gesteckt!
Auch wenn es eine eher kleine L´Osteria ist, gibt es hier dennoch 140 Sitzplätze und im Sommer plant man eine gemütliche Außengastronomie mit ein. Dabei sorgen 40 Mitarbeiter für das Wohl der Gäste.
Die Zeit schritt nahezu im Flug voran und so mussten wir uns beeilen, um noch einen Blick in die Küche werfen zu können, bevor um 19:00 Uhr die geladenen Gäste eintrafen.
Udo Hänold führte uns herum, stellte uns das Küchenpersonal vor und beantwortete geduldig jegliche Fragen der Blogger.
Neben Pizza gibt es in der L´Osteria übrigens auch Pasta aus der eigenen Manufaktur und unfassbar leckere Desserts, wie Tiramisu oder Panna Cotta. Und alles schmeckte wirklich vorzüglich, so wie ich es von meinen bisherigen L`Osteria Besuchen schon kannte.
Und während ich jetzt durch die Fotos schaue und diesen Blogpost schreibe, bekomme ich glatt schon wieder Hunger. ☺ ❤
Falls ihr nun, genau wie ich, einen riesigen Hunger auf knusprige, neapolitanische Pizza mit Röstaromen, fruchtiger Tomatensoße und herzhaftem Belag verspürt, dann kann ich euch das neue italienische Ecklokal in Köln wirklich nur ans Herz legen.
Hier findet ihr die neue L´Osteria:
L´Osteria - Ebertplatz 14-15 - 50668 Köln
An dieser Stelle möchte ich mich noch mal ganz herzlich bei Kent Hahne und Udo Hänold für die wunderbare Einladung und den familiären Abend bedanken. Die Einblicke hinter die Kulissen und in die kleinen und großen Geheimnisse der L´Osteria waren wirklich unglaublich spannend.
Ich hoffe, ich konnte auch euch ein wenig von dem Charme vermitteln. ☺
Wart ihr schon mal bei L´Osteria essen und wie findet ihr es dort?
Nachdem ich euch zu Beginn der Woche mein Rezept für ein wärmendes Currygericht verraten habe, geht es heute direkt weiter mit Soulfood. Gerade jetzt im Winter sind Suppen für mich ein absoluter Alltime Favorite. Sie wärmen einen so richtig schön von innen und sind damit einfach die perfekte Mahlzeit. ❤
Letzten Sonntag habe ich euch auf Instagram mitgenommen, während ich diese leckere Süßkartoffel-Paprika-Suppe zubereitet habe. In den Stories konntet ihr hautnah mitverfolgen, wie ich die Zutaten klein geschnitten habe und währenddessen das VOX Promi Dinner verfolgt habe. Während also Nelson Müller seine Steaks in die Pfanne gab, schälte ich meine Süßkartoffeln und dünstete Ingwer an. ❀ Was gibt es Schöneres, als Kochsendungen zu schauen und dabei selbst in der Küche zu stehen und etwas zu brutzeln? ☺
Ich habe natürlich sofort eine große Portion zubereitet, denn gerade solche Suppen lassen sich anschließend herrlich einfrieren. Wärmt man sie an den folgenden Tagen noch mal auf, schmecken sie sogar noch besser!
Da mich während des Kochens einige nach dem exakten Rezept gefragt haben, möchte ich euch diese heute natürlich sehr gerne verraten!
You need (ca. 6-8 Portionen)
3 große Süßkartoffeln
1,25 l Gemüsebrühe
1 rote Paprika
1 Zwiebel
2 Möhren
1 Jalapeno
1 Stück Ingwer (ca. 5 cm groß)
1 TL Paprika edelsüß
1 TL Paprika (scharf)
2 EL Sojasoße
400 ml Kokosnussmilch
½ TL Muskat
Salz & Pfeffer
etwas Öl
etwas Petersilie zum Garnieren
How to
Ingwer und Zwiebel schälen, dann in kleine Würfel schneiden. Diese in heißem Öl andünsten. Sobald die Zwiebeln glasig sind, Paprikagewürze hinzugeben.
Währenddessen Möhren schälen, Paprika und Jalapeno vom Kerngehäuse befreien. Alles in grobe Stücke schneiden und mit in den Topf geben.
Nun die Süßkartoffel schälen, ebenfalls grob würfeln und zu dem restlichen Gemüse geben. Das Ganze weitere 5 Minuten anschwitzen.
Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen und circa 45 Minuten köcheln lassen.
Nach Ablauf der Zeit, Sojasoße hinzufügen und alles mit einem Mixstab zu einer cremigen Suppe verarbeiten. Diese anschließend mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
Garniert die Suppe beim Servieren mit etwas Petersilie.
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Na, gehört ihr zu den Glücklichen, die sich in den letzten Tagen an Schnee erfreuen durften? Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, aber alles was das Wetter bei uns zu bieten hatte, war trister Nieselregen. ☹
Wollt ihr wissen, wie einfach es zuzubereiten ist? Dann schaut mal her:
You need (6 Portionen)
1 weiße Zwiebel
1 rote Zwiebel
1 Jalapeno-Schote
1 kleines Stück Ingwer (ca. 5 cm groß)
1 frischer Brokkoli
8 kleine Kartoffeln
2 Hand voll frischer Spinat
250 g Tofu
100 g Erbsen (am besten tiefgekühlte)
3 EL rote Currypaste
1 TL Sambal Oelek
4 EL Sojasoße
1 EL Reisessig
Pfeffer
schwarzer Sesam
1 Limette
2 EL Kokosöl
600 ml Kokosnussmilch
200 ml Gemüsebrühe
Beilage: Reis
How to
Kartoffeln gut abwaschen, vierteln und circa 15 Minuten in Salzwasser kochen.
Währenddessen Ingwer und Zwiebeln schälen, in kleine Würfel schneiden und in etwas Kokosöl glasig dünsten. Jalapeno vom Kerngehäuse befreien, in Ringe schneiden und mitdünsten.
Sobald die Zwiebeln glasig sind, Currypaste und Sambal Oelek dazu fügen und weitere 2 Minuten dünsten lassen.
Brokkoli vom Strunk befreien und in Röschen schneiden. Tofu gut abwaschen, trocken tupfen und würfeln. Etwas Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu rundherum goldbraun anbraten.
Kokosmilch und Gemüsebrühe zu den Zwiebeln geben, außerdem die Sojasoße und den Reisessig hinzufügen. Soße zum Kochen bringen.
Kartoffeln abgießen und zusammen mit dem Brokkoli und den Erbsen in die Currysoße geben. Fünf Minuten köcheln lassen.
Anschließend Tofu und Spinat hinzugeben und mit Pfeffer würzen.
Serviert das Curry am besten auf etwas Reis und toppt es mit schwarzem Sesam. Wer mag träufelt außerdem etwas Saft einer Limette darüber.
Wenn ihr das Curry mit Reis serviert, erhaltet ihr wirklich ausreichende Portionen. Solltet ihr nicht alles auf einmal verzehren, kann man es an den Folgetagen wunderbar noch mal aufwärmen. Es schmeckt dann fast sogar noch besser. ❤
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Kartoffel-Avocado-Türmchen mit Gurken-Nudeln und Sesam
Könnt ihr es glauben? Die erste Woche in 2017 haben wir schon fast wieder hinter uns gebracht. Wie läuft es mit euren Vorsätzen? ☺
Diese Woche war für mich ziemlich erfolgreich. Ich habe Sport gemacht und tatsächlich wieder verstärkt darauf geachtet, gesund zu essen. Das abendliche Kochen wurde zum Ritual und ich habe das Gefühl, wieder richtig im “Flow” zu sein. Deswegen möchte ich heute eines meiner Rezepte mit euch teilen. Dieses leckere Kartoffel-Avocado-Türmchen mit Gurken-Nudeln sieht nicht nur unglaublich lecker aus. Es ist eine wahre Vitamin- und Nährstoffbombe und sättigt zudem auch noch ganz wunderbar. ✍ Ich liebe es, wenn gesundes Essen so einfach ist und mit so simplen Zutaten auskommt.
Wie ihr Food-Begeisterten da draußen sicherlich auch, bin ich stetig auf der Suche nach Inspiration. Dazu stöbere ich natürlich unglaublich gerne online durch Plattformen wie Pinterest, Tumblr und Instagram. Doch genauso gerne mache ich es mir abends auf der Couch gemütlich und blättere durch meine riesige Sammlung aus Food-Zeitschriften und Kochbüchern. Dabei ist mir nach längerer Zeit noch mal das Buch “Detox” aus dem GU Verlag in die Hände gefallen.
Sofort hat mich das Foto des Kartoffel-Avocado-Burgers in seinen Bann gezogen, so dass ich unbedingt mal etwas ähnliches zubereiten wollte. Mein Ergebnis seht ihr hier ja. Ich habe es noch ein wenig abgewandelt und ein Bett aus Gurken-Nudeln mit schwarzem Sesam hinzugefügt, denn so ganz “clean” sollte mein Abendessen nicht sein. Zudem habe ich das Ganze mit einem veganen Sylter Dressing abgeschmeckt. Mhhhhhh - es war köstlich. Wollt ihr es mal ausprobieren?
You need (2 Portionen)
4 große Kartoffeln
1 reife Avocado
1 rote Spitzpaprika
1 Gurke
1-2 TL Thai-Curry Gewürz
2 EL schwarzer Sesam
1-2 EL Olivenöl
4 EL veganes Sylter Dressing
Salz & Pfeffer zum Abschmecken
optional: Saft einer Zitrone
optional: 1 Speisering zum Portionieren
Spiralschneider
How to
Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen. Anschließend abgießen und unter kaltem Wasser ausspülen, bis sie vollständig ausgekühlt sind.
Kalte Kartoffeln in eine Schüssel geben, 2 EL Wasser, Thai-Curry Gewürz und jeweils eine Prise Salz und Pfeffer hinzugeben. Mit Hilfe eines Kartoffelstampfers einen groben Kartoffelpüree zubereiten.
Mit Hilfe eines Speiserings circa 6-9 Puffer formen und diese nach und nach in heißem Olivenöl ausbacken.
Währenddessen die Avocado halbieren und mit Hilfe eines Löffels aus der Schale lösen. Fruchtfleisch in circa 1 cm große Scheiben schneiden.
Paprika waschen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Gurke waschen, halbieren und mit einem Spiralschneider Nudeln daraus zubereiten. Diese auf 2 Teller verteilen und mit einem Esslöffel Sylter Dressing, sowie einem Esslöffel schwarzem Sesam vermischen. Darauf die Paprika drapieren.
Jetzt abwechselnd Kartoffelplätzchen und Avocadoscheiben zu einem kleinen Türmchen stapeln. Darauf das restliche Dressing und den Sesam verteilen.
Ich träufel mir über mein Gericht gerne noch etwas Saft einer Zitrone - so bekommt das Ganze noch mal eine ganz besonders frische Note.
Übrigens könnt ihr gleich auch ein paar Kartoffelplätzchen mehr zubereiten. Diese lassen sich super im Kühlschrank aufbewahren (circa 2-3 Tage) und bei Bedarf schnell in der Pfanne wieder erwärmen. Oder ihr nehmt sie am Folgetag als kleinen Mittagssnack mit zur Arbeit oder in die Schule. Auch kalt kann man sie prima essen.
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365 Tage liegen jetzt schon wieder hinter uns - ihr Lieben, ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht? Ich wünsche euch allen ein wundervolles, gesundes und glückliches Jahr 2017 mit großartigen Ereignissen und allem was dazu gehört.
Wie sieht´s aus: Habt ihr euch etwas für die neuen 365 Tage vorgenommen, die nun frisch vor uns liegen? Wie viele von euch sicherlich auch, bin ich kein allzu großer Fan von Vorsätzen, oft ist es doch einfach unrealistisch, sich wirklich ein komplettes Jahr daran zu halten. Und warum einen Jahreswechsel als Anlass dazu nehmen, wenn man immer und zu jeder Zeit anfangen kann, Dinge zu ändern? Ich persönlich finde es dennoch wichtig, Ziele vor Augen zu haben, etwas Großes im Blick zu haben, worauf man hinarbeitet. Im Jahr 2016 war mein großes Ziel, meinen Blog-Relaunch in Angriff zu nehmen. Und was soll ich sagen? Mit diesem Vorsatz bin ich kläglich gescheitert.... ;-) Im Gegenteil, im Jahr 2016 war blogtechnisch viel mehr sogar der Wurm drin, als je zuvor. Aber: Kein Grund Trübsal zu blasen und den Kopf in den Sand zu stecken. Vielmehr bin ich motiviert, dieses Jahr wieder richtig durchzustarten. Einen neuen Blog-Namen habe ich mir schon überlegt und gesichert und im Hintergrund ziehe ich schon fleißig an den Fäden. Dieses Mal werde ich nicht zu viel versprechen, wenn ich sage: Ihr dürft gespannt sein! :-)
Das neue Jahr beginne ich außerdem wieder damit, mehr auf gesunde Ernährung zu achten. Schon in der letzten Woche habe ich mir mal wieder eine richtig leckere Quinoa Bowl zubereitet, die lauter Zutaten beinhaltet, die ich liebe. Avocados, fruchtige Äpfel, aromatischer Schafskäse und knackige Pekannüsse. Abgerundet mit frischem Zitronensaft und ein wenig Pfeffer, hatte ich im Handumdrehen ein leckeres Abendessen gezaubert. Sieht sie nicht zum Anbeißen aus?
You need (1 Bowl)
50 g Quinoa
150 ml Gemüsebrühe
1/2 Avocado
1 Handvoll Pekannüsse
1/2 Apfel
2 Handvoll grüner Salat
40 g Schafskäse (ich verwende gerne Salakis, light)
Saft einer Zitrone
Pfeffer und Salz zum Abschmecken
How to
Zunächst den Quinoa in ein Sieb geben und unter kaltem fließendem Wasser gut abspülen. Währenddessen die Gemüsebrühe zum Kochen bringen.
Quinoa ins kochende Wasser geben und 15 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit vollständig aufgesogen ist.
Übrige Zutaten klein schneiden - Avocado dazu in Scheiben schneiden, den Apfel würfeln und den Schafskäse zerkrümeln.
Den grünen Salat auf einen Teller geben, anschließend alle Zutaten darauf schön drapieren. Zitronensaft darüber träufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.
Das Schöne an solchen Bowls ist, dass man in seiner Kreativität natürlich total freien Lauf. Mögt ihr die ein oder andere Zutat nicht, tauscht sie mit euren Lieblingszutaten aus und stellt euch eure ganz eigene Quinoa Bowl zusammen. In meinen würde ich zum Beispiel niemals auf Avocado verzichten und auch der frische Saft einer Zitrone ist für mich ein absolutes Must Have.
Lasst es euch schmecken und zeigt mir gerne eure Kreationen auf Twitter oder Instagram mit dem Hashtag #iherzfood :)
Einen wunderschönen 4. Advent, meine lieben iHERZfood-Leser. Ist es nicht verrückt, wie schnell die Weihnachtszeit in diesem Jahr voranschreitet? Oder geht es da nur mir so? Mir kommt es jedenfalls so vor, als liefe mir die Zeit nur so davon. Hier ein paar Weihnachtsmarkt-Besuche, dort ein paar Weihnachtsfeiern und schwupps, ehe man sich versieht, steht der Heilige Abend auch schon vor der Türe! ;-)
In diesem Jahr habe ich übrigens darauf verzichtet, richtig klassische Weihnachtsplätzchen zu backen. Gefühlt gibt es die ja sowieso an jeder Ecke, oder? Ich habe mich also bewusst gegen Vanillekipferl, Zimtsterne und Lebkuchen entschieden, dafür aber ein paar andere weihnachtliche Köstlichkeiten zubereitet. Vor ein paar Tagen habe ich euch zum Beispiel das Rezept für meine Spekulatius-Trüffel verraten. Mhhhhhh! :) Auf den dortigen Fotos konntet ihr schon sehen, dass aber auch ganz schön festliche, amerikanisch inspirierte Chocolate-Cookies gebacken habe. Eingekleidet in ein hübsches Gewand aus Zuckerstangen, sind sie ein richtig hübscher Blickfang auf jeder weihnachtlichen Kaffeetafel, finde ich.
Ich bin ein großer Fan davon, klassische Rezepte ein wenig aufzupeppen und sie neu zu erfinden. Für meine Schoko-Kekse habe ich ein Grundrezept, an dem sich so gut wie nie etwas ändert. Fügt man dann unterschiedliche Komponenten hinzu, hat man dann aber schnell etwas anders geschaffen, was ein klassisches Rezept dann doch wieder in einem ganz neuen Glanz erstrahlen lässt. In diesem Fall sind es zum Beispiel Aromen von Orangen und ein Hauch von gebrannten Mandeln, die einen beim Naschen dieser Cookies sofort an Weihnachtsmärkte erinnern. Probiert´s unbedingt mal aus!
You need (12 Stück)
200 Gramm weiche Butter
300 Gramm Zucker (weiß)
1 großes Ei
275 Gramm Mehl
75 Gramm Back-Kakao
100 Gramm Schokolade mit Mandeln
50 Gramm Orangen-Schokolade
200 Gramm Kuvertüre
5 Zuckerstangen
How to
Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
Butter, Zucker und das Ei zu einer cremigen Masse verrühren. Anschließend Mehl und den Back-Kakao hinzugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
Für die besondere festliche Note fügt ihr Orangen- und Mandel-Schokolade hinzu. Dazu die Schokolade in grobe Stücke teilen und vorsichtig unter den Teig heben. Ich habe hier zum Beispiel eine Sorte mit gesalzenen Honig-Mandeln verwendet… soooo lecker!
Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
Aus dem Cookie-Teig 12 gleich große Kugeln formen und auf die Backbleche verteilen. In die Mitte der Teigkugel noch ein Stück ihrer Lieblings-Schokolade geben. :)
Die Kekse werden für 10-11 Minuten gebacken. Nach Ablauf der Zeit sind sie noch sehr weich. Doch keine Angst, durch das Abkühlen härten sie ein wenig nach. In der Mitte bleibt jedoch der weiche Kern bestehen, den man von typisch amerikanischen Cookies kennt.
Cookies vollständig auskühlen lassen. Anschließend Kuvertüre schmelzen. Außerdem die Zuckerstangen in einen Gefrierbeutel geben, diesen gut verschließen und dann die Stangen mit einem Nudelholz zerbröseln.
Geschmolzene Kuvertüre gleichmäßig auf die einzelnen Schoko-Cookies verteilen und mit den Zuckerstangen-Bröseln dekorieren.
Habt ihr auch bestimmte Grundrezepte, die ihr immer wieder abwandelt, um neue Kreationen entstehen zu lassen? Oder setzt ihr da mehr auf Beständigkeit? Verratet es mir unbedingt, ich bin gespannt!
Und welche weihnachtlichen Plätzchen dürfen bei euch in der Adventszeit niemals fehlen? :)
Ihr Lieben, Weihnachten steht vor der Türe und ist sozusagen zum Greifen nah. Habt ihr schon alle Geschenke? Verratet mir unbedingt, was es an den Weihnachtstagen bei euch zu Essen gibt. Stehen eure Menüs schon?
Bei mir wird das wieder mal eine ganz kurzfristige Entscheidung. Ich habe so viele Ideen für das Menü am Heiligen Abend, dass mein Kopf irgendwie aber doch ganz leer ist... #Hilfe
Vor einigen Tagen habe ich mich schon fleißig in der Küche ausgetobt. Da wurde kräftig gebacken und gewerkelt. Ich habe meine persönliche Weihnachtsbäckerei eröffnet und leckere Rezepte für Trüffel und Kekse kreiert. Diese möchte ich unbedingt mit euch teilen, denn vielleicht seid ihr ja auch noch auf der Suche nach Inspiration? :)
Diese leckeren Spekulatius-Trüffel sind im Handumdrehen hergestellt und sind ein echter Gaumenschmauß. Weihnachtliche Aromen treffen auf zartschmelzende Schokolade – wer kann da schon widerstehen. Und auch optisch sind sie wirklich ein schöner Hingucker, findet ihr nicht? Für die hübschen und leckeren Mini-Pralinen braucht ihr nur ganz wenige Zutaten. Aber schaut selbst:
You need (16 Stück)
300 Gramm Butterspekulatius
180 Gramm Frischkäse
1 Tütchen Bourbon-Vanille-Zucker
400 Gramm weiße Schokolade
50 Gramm Milchschokolade
How to
Butterspekulatius in einen Zerkleinerer geben und so lange zermahlen, bis feine Krümel entstehen.
Den weichen Frischkäse und den Bourbon-Vanille-Zucker zu den Krümeln geben und miteinander verkneten. Den Teig anschließend mit den Händen zu 16 walnussgroßen Kugeln formen.
Spekulatius-Trüffel in eine mit Backpapier ausgelegte Schale setzen und für circa 30 Minuten in den Kühlschrank geben.
Weiße und dunkle Schokolade in separaten Schüsseln schmelzen. Die gekühlten Spekulatius Trüffel in die weiße Schokolade vollständig mit weißer Schokolade ummanteln. Anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.
Milchschokolade in eine Spritztülle füllen. Sobald die weiße Schokolade erhärtet ist, werden die Spekulatius-Trüffel in Zickzack-Form mit der Milchschokolade dekoriert.
Was reicht ihr denn an den Weihnachtstagen zur nachmittäglichen Kaffeetafel? Verratet es mir unbedingt! Und schickt mir gerne Fotos, falls ihr die Spekulatius-Trüffel mal ausprobiert! :)
Blueberry Muffins by Tanya Burr with extra portion Walnuts and Cinnamon
Wenn ihr an Muffins denkt: Welche kommen euch da eigentlich als erste in den Sinn? Seid ihr mehr der Schoko-Typ oder steht ihr vielleicht auf leckere Varianten mit Nüssen? Wenn ich daheim vorschlage, Muffins zu backen, dann wird nicht lange darüber nachgedacht, welche es denn sein sollen. Bei mir geht einfach nichts über saftige Muffins mit Blaubeeren. Sie sind ein absoluter Klassiker und das - wie ich finde: zurecht. Denkt nur daran, wie ihr in die knackig, karamellisierte Kruste beißt und sich diese wundervolle Süße schnell mit der fruchtigen Säure von leckeren Blaubeeren paart. Mhhh, mir läuft bei dem Gedanken schon das Wasser im Mund zusammen.
Am liebsten esse ich sie – das darf man ja fast gar nicht zugeben – wenn sie noch leicht warm sind. Wenn man dann in sie hineinbeißt, die Früchte aufplatzen und sich dann der heiße Fruchtsaft mit dem vanillig-zimtigen Teig vermischt. #Heaven
Wie ihr jetzt schon erahnen könnt, gibt es ein paar Komponenten, die bei meinen Blaubeer-Muffins niemals fehlen dürfen. Das ist zum einen der braune Zucker, den ich vor dem Backen auf die Teigoberfläche streue. Dadurch erhalten sie solch eine unfassbar leckere und kackige Kruste. Und zum anderen ist Zimt in meinen Muffins – egal, um welche Sorte es geht – nahezu immer eine ganz wesentliche Zutat für Muffins. Wem geht´s auch so? Zimtmonster vereint euch! :)
Erst kürzlich habe ich euch erzählt, dass ich mir das Buch von Tanya Burr gekauft habe, erinnert ihr euch? Ihr könnt euch vorstellen, welches Rezept aus Tanya Bakes mich sofort in seinen Bann gezogen hat, oder? Na klar, ihr Rezept für leckere Blaubeer-Muffins. Die Zutaten sind sehr übersichtlich, kein Schnickschnack dabei, ach - und eigentlich hat man meistens alles davon sowie schon Zuhause. Ich auch - und deswegen habe ich an einem grauen Sonntag direkt meine Backschüssel rausgeholt und losgelegt. Hier und da habe ich ein paar Abwandlungen vorgenommen - denn wie oben schon beschrieben: auf Zimt als weitere Zutat verzichte ich nur ungern. Aber seht selbst und macht doch einfach direkt mit!
You need (12 Stück)
1 Ei
30 ml Speiseöl
70 g brauner Zucker + etwas mehr für die Kruste
300 ml Buttermilch
300 g gesiebtes Mehl
1 TL Backpulver (optional)
1 TL Natron oder Baking-Soda (optional)
1 TL Zimt (optional)
3 EL gehackte Walnüsse (optional)
200 g Blaubeeren (ich nehme am liebsten frische)
How to
Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Muffinblech mit Muffinmanschetten befüllen.
Verquirlt ein Ei, gebt dann die Buttermilch und das Speiseöl, sowie den Zucker hinzu und vermixt alles gut mit einander.
Vermischt die trockenen Zutaten, also das Mehl mit dem Backpulver, dem Natron und dem Zimt und siebt sie vorsichtig zu dem restlichen Teig. Vermischt alles gut miteinander, bis ein schön cremiger und fluffiger Teig entsteht.
Hebt vorsichtig die Blaubeeren und (optional) die gehackten Walnüsse unter.
Verteilt den Teig gleichmäßig auf die Muffinmanschetten (am besten eignet sich dazu ein Eisportionierer) und bestreut sie mit etwas braunem Zucker.
Die Muffins werden für 20-25 Minuten gebacken. Lasst sie danach auf einem Backrost abkühlen.
Wenn das mal nicht einfach ist, oder? Und ich finde, das Ergebnis kann sich definitiv sehen lassen. Findet ihr nicht, dass sie auch optisch doch sehr nah an die von Tanya rankommen? :) Ich finde es jedenfalls toll, wenn sich Rezepte bewähren und man total zufrieden mit dem Ergebnis ist. Probiert sie unbedingt mal aus, wenn ihr genauso verrückt nach leckeren Muffins seid, wie ich. Und vergesst nicht, mir eurer Ergebnis zu zeigen, ok?
Gebackene Süßkartoffel mit BBQ-Linsen und Sesam-Soße
Hallo Herbst - du siehst wundervoll aus. Findet ihr nicht? All die bunten Blätter an den Bäumen machen richtig gute Laune. Und morgens ist es so schön anzusehen, wie der Nebel über die Felder hinweg zieht. So gefällt mir diese Jahreszeit wirklich gut.
Und passend dazu habe ich heute ein wohlig warmes Rezept für euch, das einfach unfassbar gut in diese Jahreszeit und den nun doch kühleren Temperaturen draußen passt. Es gibt eine wundervolle, aromatische Süßkartoffel aus dem Backofen, die wir mit Barbecue Linsen füllen und mit einer richtig leckeren Sesamsoße abrunden.
Für mich ist dieses Gericht ein absolutes Must-Have im Herbst geworden und gerade sonntags, wenn ich viel Zeit habe, liebe ich es, in der Küche zu stehen und zu kochen, während draußen langsam die goldenen Blätter von den Bäumen fallen. Die Süße der Kartoffel harmoniert hervorragend mit den leicht rauchig, würzigen Linsen. Und wisst ihr was? Dieses Gericht ist sogar vegan!
You need (2-4 Portionen)
2 große oder 4 mittelgroße Süßkartoffeln
200 g Pardina Linsen
225 g gehackte Tomaten (Dose)
240 ml Wasser
1 EL Ahornsirup der Agavendicksaft
1 EL mittelscharfer Senf
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
eine handvoll Frühlingszwiebeln
1 TL Paprikapulver (edelsüß)
1 Prise Salz
1-2 TL Sriracha (je nach gewünschter Schärfe)
1 EL Olivenöl
für die Sesam-Soße
2 EL Tahini
60 g Naturjoghurt
Salz zum Abschmecken
Wasser zum Ausdünnen der Soße
How to
Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Süßkartoffeln waschen, vom Schmutz befreien und mehrfach mit einer Gabel einstechen. Dann mit Alufolie umwickeln und auf ein Backblech geben.
Die Süßkartoffeln kommen für circa 1 Stunde in den Ofen, bzw. so lange, bis sie innen schön weich sind.
Währenddessen werden die BBQ-Linsen zubereitet.
1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Knoblauchzehen klein hacken und in die Pfanne geben.
Nach ca. 10 Minuten Tomaten, Wasser, Ahornsirup, Senf, Paprikapulver und Linsen hinzugeben. Anschließend das Sriracha einrühren. Die Menge richtet sich hier nach eurem gewünschten Schärfegrad. Die Linsen werden nun auf mittlerer Hitze circa 30 Minuten gekocht. Achtet darauf, dass die Linsen nicht zu weich werden.
Für die Sesamsoße werden alle Zutaten miteinander verquirlt. Je nach gewünschter Konsistenz könnt ihr hier mit dem Wasser variieren. Zudem verwende ich auch noch gerne einen Teelöffel Ahornsirup, denn manchmal schmeckt das Tahini etwas bitter.
Sobald die Kartoffel gar sind, holt ihr sie aus dem Ofen und entfernt die Alufolie. Dann werden die Kartoffeln längs eingeschnitten und aufgeklappt. Füllt die Kartoffeln mit den BBQ-Linsen und träufelt die Sesamsoße darüber. Und wer mag, gibt noch ein paar Frühlingszwiebeln dazu.
Ihr seht, dieses Gericht ist super einfach zubereitet, macht aber optisch und geschmacklich richtig was her. Oft werde ich ja gefragt, was ich denn eigentlich koche, wenn ich auf Fleisch verzichte. Hier seht ihr es! Diese Mahlzeit ist sogar vegan und ich versichere euch: Fleisch wird euch hier definitiv nicht fehlen. Ich hoffe, ihr probiert´s mal aus. :)
Solltet ihr dieses Rezept mal nachmachen, sendet mir doch gerne bei Twitter oder Instagram unter dem Hashtag #iherzfood euer Ergebnis! Oder postet mir eurer Bild auf meine Facebook Seite! Ich würde mich riesig freuen <3
Da brutzelt sie in meinem Ofen – die Birnen-Feigen-Tarte, die mich gedanklich nicht mehr losgelassen hat, seitdem ich sie in der Lecker-Showküche gemeinsam mit Erna und Jenny zubereitet habe. Es gibt ja diese Geschmackserlebnisse, die einen prägen und die Sicht auf bestimmte Zutaten grundlegend ändern, nicht wahr?
Im Leben hätte ich früher keine Feigen angefasst. Während Hubby sich meistens voller Genuss auf sie stürzt, habe ich bislang immer nur die Nase gerümpft und mich gefragt, wie man dieses „komische Etwas“ nur mögen kann. Mir war das immer zu exotisch, mit dieser dunklen Schale und dem Inneren, das mich immer an etwas Lebendiges erinnert hat - ich gehe mal nicht ins Detail…. ;-) Zugegeben, das Fruchtfleisch spricht mich optisch bis heute nicht an und ich könnte mir auch jetzt noch nicht vorstellen, genüsslich eine Feige aufzuschneiden, um sie mir schmecken zu lassen.
Aber dann gibt es diese Momente, die revolutionieren einfach alles…. ;-) Andere Konsistenzen, andere Temperaturen, und schwupps ist es um einen geschehen. Um mich jedenfalls.
Als ich damals den ersten Happen der Birnen-Feigen-Tarte probierte, habe ich tatsächlich feststellen müssen, wie lecker Feigen sein können. Zumindest im gebackenen Zustand. Da schmecken sie ja so zuckersüß! Und vor allem in Kombination mit den Birnen, dem Käse und dem knusprigen Mürbeteig – ach, was soll ich sagen…. Sofort stand fest, dass ich diese Tarte unbedingt zuhause einmal nachmachen werde!
In meiner einfachen Variante habe ich auf den Ruccola und die Wildblüten verzichtet – ganz einfach aus dem Grund, dass ich so schnell einfach nicht an Wildblüten rangekommen bin. Aber auch in dieser simplen Version schmeckt die Tarte einfach vorzüglich und passt wirklich ganz perfekt in den Herbst.
So bin ich jetzt also langsam auf den Geschmack von Feigen gekommen und wer weiß: Vielleicht probiere ich sie demnächst auch noch mal in anderen Variante aus und wir werden sowas wie „best friends“? ;-)
You need
Für den Teig
250 g Mehl
125 g kalte Butter
1 Prise Salz
4 EL Wasser
1 Ei
Für den Belag
3 Birnen
4 Feigen
200 g herzhafter Käse (z. B. Comté)
Salz & Pfeffer
Optional:
50 g Ruccola
1 TL Wildblüten
How to
Mehl mit dem Salz vermischen, Butter in Flocken zerteilen, zum Mehl geben und sanft verkneten. Ei und Wasser hinzufügen, alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Diesen für 1 Stunde kalt stellen.
Tarteform mit Butter einfetten. Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Anschließend Teig ausrollen, in die Tarteform einpassen und einen Rand hochziehen. Den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen.
Kerngehäuse der Birnen entfernen, Birnen halbieren und dann in 1cm dicke Scheiben schneiden. Feigen ebenfalls in Scheiben schneiden. Abwechselnd Birnen und Feigen schuppenartig auf dem Teig verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Wer mag, gibt noch etwas Ruccola und Wildblüten dazu.
Käse in grobe Würfel schneiden und diese auf der Birnen-Feigen-Mischung verteilen.
Tarte für circa 45 Minuten backen, bis der Teig schön knusprig und der Käse goldbraun ist.
Wie steht´s eigentlich um euch? Mögt ihr Feigen? Oder sind es bei euch andere Lebensmittel, die ihr aus diversen Gründen „eigentlich“ niemals anrühren würdet? Erzählt mal!
Schaut übrigens auch gerne noch mal bei Erna vorbei für das Original-Rezept!
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Gefüllte Paprika verbinde ich irgendwie mit meiner Kindheit. Dieses Gericht gab es bei uns meistens am Wochenende, tendenziell am Sonntag. Klassischerweise waren sie immer mit Hackfleisch gefüllt und dazu gab es Reis und Tomatensoße. Ein passendes Rezept dazu hatte ich euch damals schon mal hier verraten.
Mittlerweile bereite ich sie aber am liebsten in einer vegetarischen Variante zu, oder sogar auch komplett vegan. Ich persönlich vermisse da wirklich kein Fleisch. Vor allem diese Füllung, nämlich eine Mischung aus braunem Reis und Walnüssen, schmeckt einfach nur großartig und ähnelt sogar von der Konsistenz ein wenig an die klassische Hackfleisch Variante. Die Walnüsse sorgen für den nötigen Biss und es ist wirklich mal eine leckere und schöne Abwechslung.
Habt ihr auch bestimmte Gerichte, die ihr total mit eurer Kindheit verbindet?
You need (4 Portionen)
4 große rote Paprikas
2 Zwiebeln
1 große Tomate
2 EL Tomatenmark
125 g grob gehackte Walnüsse
1 Möhre, gerieben
360 g braunen Reis
1 1/4 l Gemüsebrühe
1 TL Olivenöl
Salz & Pfeffer
1 TL getrockneter Oregano
1 TL getrockneter Thymian
optional: etwas Soja-Joghurt
How to
Zunächst die Zwiebeln in kleine Würfelchen schneiden und im heißen Öl andünsten, bis sie glasig werden. Dann die Tomate zerkleinern und hinzugeben.
Tomatenmark mit in die Pfanne geben, kurz verrühren und anschließend Möhren, Reis und die Gemüsebrühe zufügen. Lasst das Ganze circa 15 Minuten vor sich hin köcheln.
Dann gehackte Walnüsse unterheben und weitere 50 Minuten bei leichter Hitze köcheln lassen. Mit Salz & Pfeffer abschmecken. Hin und wieder umrühren. Eventuell etwas Wasser nachfüllen, falls die Konsistenz zu fest wird.
Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Reismischung sollte nach der Kochzeit immer noch recht feucht sein, sie sollte sogar gewissermaßen noch etwas matschig sein. Die überschüssige Flüssigkeit verdampft im Ofen. Hebt noch die Kräuter unter und füllt den Reis gleichmäßig in die ausgehöhlten Paprikas.
Füllt ein wenig Wasser in eine Auflaufform und gebt die Paprikas hinzu. Setzt ihnen den Deckel jeweils wieder auf. Diese kommen dann für eine Stunde in den Ofen.
Als Beilage serviere ich zu den gefüllten Paprikas gerne einen frischen, knackigen Salat. Und wer mag, gibt noch einen Klecks Sojajoghurt über die Paprikas.
Na, seid ihr hungrig geworden? Jetzt, beim Tippen dieses Rezeptes, bin ich es auf jeden Fall! Wird Zeit, dass ich die Paprikas schnellstens wieder mal zubereite - der nächste Sonntag kommt ja bestimmt.... ;-) Probiert die vegane Variante gerne mal aus und überzeugt euch selbst davon. Ich kann sie euch jedenfalls nur wärmstens empfehlen.
Zeigt mir eure Ergebnisse und sendet mir bei Twitter oder Instagram unter dem Hashtag #iherzfood ein Foto davon! :-) Oder postet mir eurer Bild auf meine Facebook Seite! Ich würde mich riesig freuen <3
Wisst ihr, was neuerdings meine Lieblingsbeschäftigung am Sonntag ist? Pssst, ich verrate es euch! Seit ein paar Wochen läuft endlich wieder Das Große Backen auf Sat 1 und ja, ich kann tatsächlich behaupten, dass es momentan keine andere Show gibt, die mich so fesselt und gleichzeitig so entspannt. Ich liebe es, mir es dann auf der Couch gemütlich zu machen, einen leckeren Kaffee zu trinken und die wunderschönen Back-Kunstwerke zu bestaunen. Und was wäre solch eine “köstliche” Sendung, ohne ein Stücken Kuchen oder leckere Cookies?
Vor einiger Zeit habe ich mir das Backbuch von Tanya Burr bestellt - Tanya Bakes . Manchmal verliere ich mich richtig in all den wunderschönen Fotos und den tollen Rezepten. Ich sag´s euch: Das Buch inspiriert mich total und ich würde am liebsten direkt alles ausprobieren.
Seit 2 Wochen ist es nun also zu meinem neusten Ritual geworden, samstags durch das Buch zu blättern und mir ein Rezept auszusuchen, das ich sonntags nach backe. Und genau: Das Ergebnis lasse ich mir dann schmecken, während ich den Kandidaten bei “Das Große Backen” zuschaue! :-)
Mein erstes Experiment waren die unfassbar lecker aussehenden Nutella Cookies mit Sea Salt Flakes. Dafür habe ich mich entschieden, weil die Zutaten wirklich überschaubar sind und... naja NUTELLA halt... muss man dazu noch mehr sagen? ;-)
Das Ergebnis kann sich, wie ich finde, sehen lassen - sie sind tatsächlich so geworden, wie auf den Bildern in Tanya´s Buch und auch geschmacklich haben sie mich total überzeugt. Nicht nur mich, sondern auch meine Kollegen, die am nächsten Tag auch mal kosten durften!
Seid ihr jetzt auch hungrig geworden? Dann schnell: Schüssel und Knethaken rausgeholt und los geht´s. Immerhin kommt später auch schon wieder die nächste Folge vom großen Backen.... hihi!
You need (10 - 12 Cookies)
200 g weiche Butter
300 g Zucker
1 Ei
325 g Mehl
200 g Nutella
1 TL grobes Meersalz / Sea Salt Flakes
How to
Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Weiche Butter mit dem Zucker und dem Ei verquirlen, bis eine cremige Masse entsteht.
Mehl hinein sieben und alles zu einem Teig verarbeiten.
Mit einem Teigschaber vorsichtig das Nutella unterheben, der Teig sollte dabei leicht marmoriert aussehen.
Teig in 10 - 12 gleichmäßige Kugeln formen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Teigkugeln mit Meersalz bestreuen.
Die Cookies für 12 Minuten backen. Sie sind dann noch weich, aber keine Sorge: beim Abkühlen härten sie dann noch ein bisschen aus.
Auch wenn die Kombination aus süßem Nutella und Meersalz erstmal sehr ungewöhnlich klingt - ich würde sagen: Gebt dem Ganzen ganz dringend mal eine Chance. Ich finde die Mischung extrem schmackhaft und einfach mal was anderes. Es schmeckt interessant und tatsächlich suuuuuper lecker! Und wisst ihr was? In meinen Instagram Stories nehme ich euch sonntags sogar meistens mit, wenn ich backe! ;)
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Ach Leute, könnt ihr es glauben - wir gehen jetzt langsam aber sicher tatsächlich auf den Herbst zu. Verrückt, wie schnell der September zu Ende ging, oder? Mir kam es jedenfalls so vor, als hätte ich nur mal kurz geblinzelt.... ;-)
Wisst ihr, womit ich mir den Übergang in den Spätsommer letztens verschönt habe? Mit dieser bunten Tomaten-Schafskäse-Tarte nämlich! Ich finde, rein farblich macht sie ja schon solch gute Laune! Und wisst ihr was? Jetzt wo die Temperaturen wieder runtergehen, habe ich auch wieder richtig Lust bekommen, den Ofen wieder öfters anzuschmeißen!
Diese Tarte lässt sich ganz schön schnell zubereiten und natürlich könnt ihr sie abwandeln und jegliches andere Gemüse verwenden. Aber ich versichere euch: Die Kombi aus Tomaten, Schafskäse und der süßlich schmeckenden Balsamico Reduktion ist einfach fantastisch! Hierfür verwende ich übrigens gerne den Balsamessig mit dem geschützten g.g.A Siegel aus dem Consorzio Tutela Aceto Balsamico di Modena. Dieser Balsamico-Essig ist tiefbraun, hat eine dickflüssige Konsistenz und einen unschlagbar aromatischen Geschmack. Probiert´s unbedingt mal aus und holt euch noch ein bisschen Sommer-Feeling ins Haus!
You need
für den Teig
250 g Mehl
125 g kalte Butter
1 Ei
1 Prise Salz
4 EL kaltes Wasser
für den Belag
100 g Schmand
1 Ei
4 Zweige frischer Thymian
100 g Schafskäse
1/2 TL Salz
1/2 TL Pfeffer
500 g bunte Cocktail-Tomaten
für die Balsamico-Reduktion
150 ml Aceto Balsamico di Modena g.g.A. (invecchiato)
150 g Rotwein oder roten Traubensaft
1 kleines Stück Ingwer (20 g)
1 TL Honig
1 Zweig Thymian
Hinweis: Rechteckige Form 35x13 cm oder runde Form mit 24 cm Durchmesser
How to
Die Zutaten für den Teig miteinander verkneten und für circa 30 Minuten kalt stellen.
Ofen auf 210 Grad, Ober- / Unterhitze vorheizen.
Die Tarteform einfetten, den Teig ausrollen und in die Form einpassen, dabei einen Rand hochziehen.
Schmand mit einem Ei, Salz und Pfeffer verquirlen und auf dem Teig verteilen. Tomaten darauf drapieren und den Schafskäse darüber bröseln. Thymianblättchen vom Stil abzupfen und über die Tarte streuen.
Die Tarte für circa 40 Minuten backen, beziehungsweise so lange, bis der Teig goldbraun ist und die Tomaten ein wenig zusammenfallen.
Während die Tarte im Ofen ist, Balsamico und Rotwein (oder Traubensaft) in einen Topf geben. Gemeinsam mit den Gewürzen und dem Honig aufkochen, bis eine sirupartige Konsistenz erreicht wird.
Die Tarte aus dem Ofen nehmen und kurz etwas abkühlen lassen, dann aus der Form heben. Anschließend mit der Balsamico-Reduktion beträufeln und genießen! :)
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und wünsche euch noch ein paar wunderschöne Spätsommertage! :-)
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Dieser Blogpost entstand in Zusammenarbeit mit H+P Public Relations GmbH und Aceto di Balsamico Modena g.g.A.
Ihr Lieben, erinnert ihr euch noch an meine feurigen Corn Fritters - die kleinen, leckeren Maispuffer mit Guacamole-Dip? Mit diesem Rezept hatte ich damals am Blogger-Wettbewerb von Lecker.de teilgenommen, und tatsächlich: Mein Rezept hat es unter die 10 Gewinner geschafft, die in die Lecker-Showküche nach Hamburg eingeladen wurden! Wahnsinn! :-)
Und so saß ich an einem sonnigen Freitag gegen 6 Uhr schon im Zug gen Norden und freute mich darauf, mal hinter die Kulissen des Lecker Magazins schauen zu können. Wann hat man dazu schon mal die Möglichkeit? Schon seit Ewigkeiten gehören vor allem die Lecker-Special Magazine zu meinen Lieblings-Food-Zeitschriften und dienen mir immer wieder als große Inspirationsquelle.
Das Verlagshaus liegt in Hamburgs Kontorhausviertel - übrigens eines der UNESCO Weltkulturerben. Diese Kulisse ist schon ganz schön beeindruckend und immer mal wieder einen Besuch wert. Auch das Gebäude, in dem der Bauer Verlag beheimatet ist, strahlt wunderschönen, alten und erhabenen Charme aus. Schaut euch nur mal diese imposante Wendeltreppe an:
Eingefunden haben wir Gewinner uns dann im Konferenzraum der Lecker-Redaktion. Mit einem Meeting-Raum, wie ich ihn von meiner Arbeit her kenne, hatte dieser allerdings gar nichts gemeinsam. Es war sooooo gemütlich eingerichtet: An der einen Wand ein riesiges Bücherregal mit einer Vielzahl an Kochbüchern, ach was sag´ ich - ich glaube, da war so gut wie jedes Kochbuch vorhanden, das es auf dem Markt gibt. ;-) Ein absoluter Traum - sowas hätte ich auch gerne! Im hinteren Bereich seht ihr eine riesige Tafelwand (so eine habe ich in meiner Küche auch <3 ) auf der wir Blogger herzlich Willkommen geheißen wurden zum Comté-Event. Und ein weiteres Highlight war natürlich der riesige und wunderschön gedeckte Frühstückstisch.Wie sich später beim Fotografieren herausstellte: der perfekte Bloggertisch, aufgrund des gemaserten Holzes. Ach, man hat sich einfach von der ersten Minute an wohl gefühlt.
Los ging es dann mit einer Verkostung von Comté-Käse in den verschiedensten Reifegraden. Dazu gab es Wein, Trauben und ganz viele Hintergrundinfos aus erster Hand. Herr Schuster von Comté ist extra aus Stuttgart angereist, um bei dem Event dabei zu sein. Eine wirklich gesellige und nette Runde, die da zusammengekommen ist und ich habe mich riesig gefreut, wieder mal ein paar neue Foodblogger-Kolleginnen kennen zu lernen, die man sonst immer nur auf Instagram und Co sieht.
Nach der Verkostung durften wir dann endlich rein - in die Showküche des Lecker-Magazins. Hier werden die Gerichte, die man aus den Magazinen so kennt, gekocht und geshootet. Und wirklich: Wenn ich jetzt durch die Hefte blättere, erkenne ich das ein oder andere Detail sogar wieder. Die Küche ist im Landhausstil eingerichtet und weist in jeder Ecke was zum Gucken auf. Seien es schöne Kochbücher, tolle Küchenwaagen, oder wunderschöne Wildblumen. Und schaut mal hier: Sogar Claudelle Deckert und Jochen Schropp standen schon mal in dieser Küche - erkennt ihr sie wieder?
In der Mitte der Küche lagen auch schon diverse Zutaten bereit. Da waren zum einen frische Brombeeren, Möhren und ein Haufen wunderbarer Kräuter. Denn 3 der eingereichten Rezepte haben wir an diesem Tag vor Ort nachgekocht . Besonders angesprochen hatte mich die Birnen-Feigen-Tarte mit Ruccola und Wildblüten von Ernas Liebe. Und so hieß es dann auch ganz schnell: Schürze an und Messer schnappen. Mein Team bestand natürlich aus Erna und der lieben Jenny von JennyBackt. Ein echtes Dreamteam, wie ich finde. Das Wuseln mit den Mädels hat richtig viel Spaß gemacht und ich finde: Das Ergebnis kann sich doch wirklich sehen lassen.
Während die Tarte in den Ofen kam und auch die anderen Gerichte fertig zubereitet waren, hieß es: Auf zum Foodstyling. Ich finde es ja immer wieder super interessant zu sehen, wie Profis das Essen anrichten. Wusstet ihr, dass alle Gerichte, die im Lecker-Magazin abgebildet sind, nach dem Fotografieren tatsächlich auch gegessen werden können? Man hört ja oft, dass manche Gerichte nur durch Rasierschaum und Haarspray ansprechend aussehen - diesem Klischée wurde hier aber gleich mal aller Wind aus den Segeln genommen! ;-)
Ein Tipp, den ich zukünftig auf jeden Fall beherzigen werde: Fotografier dein Essen im kalten Zustand. Lieber eine Portion mehr machen und diese für´s Fotografieren aufheben, als dass man sein Essen kalt zu sich nehmen muss. Die Foodblogger unter uns wissen ja, wie das so ist…. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft mein Essen nur noch lauwarm war, weil ich “noch eben schnell” ein Foto machen wollte… hehe.
Und wo ich gerade von Fotos spreche: Tipps und Tricks vom Profi Fotografen gab´es auch gleich mit dazu! Mein Wunschzettel ist dabei gleich wieder etwas länger geworden, denn so ein wunderschönes Objektiv hätte ich auch sooo gerne!
Den Abend haben wir dann am Hamburger Fischmarkt ausklingen lassen. Im Restaurant Lutter & Wegner haben wir den Tag Revue passieren lassen, lecker gegessen und mit Aperol Spritz angestoßen.
Ach ja, das war auf jeden Fall ein wunderschönes Erlebnis und ein ganz großartiger Tag in Hamburg. Ich hoffe, ich konnte euch durch meine Erzählungen ein bisschen daran teilhaben lassen und euch das Gefühl geben, dabei gewesen zu sein! :-) Neben all den tollen Impressionen von der Lecker-Redaktion ist mir vor allem auch die Birnen-Feigen-Tarte in ganz besonders guter Erinnerung geblieben. Diese werde ich in den kommenden Tagen auf jeden Fall auch mal zuhause zubereiten. Das Ergebnis wird es dann natürlich auch hier auf dem Blog zu sehen geben!