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@klingenliebe91
Der mentale Zustand, in dem ich bin, macht mir Angst.
Eigentlich gehöre ich in die Psychiatrie so beschissen wie es mir gerade geht...
Aber die Ironie an der Sache ist, dass mich die eine Psychiatrie nicht will und bei der anderen habe ich erst am 05.12 ein Vorgespräch.
Solange heißt es irgendwie durchhalten, das wie bleibt offen...
Du löscht mich aus deinem Leben.
Tust so als hätte es mich nie gegeben.
Und ich trage Narben davon, den Kampf um eine einzige Freundschaft habe ich nie gewonnen.
Was geblieben ist, ist Misstrauen in Menschen, weil kein einziger beginnt um mich zu kämpfen.
So bleibe ich wohl einsam und allein,
und lächele nur zum Schein.
Ich bin nur eine von Vielen...
Uninteressant...
Die Wahrheit ist:
Diese Einsamkeit bringt mich langsam aber sicher um.
~ es gibt keinen der es lange mit mir aushält.
Ich sehe überall Zweisamkeit, aber mich prägt seit Jahren die Einsamkeit.
Ich bin alleine Tag ein Tag aus.
Mir schreibt kaum noch jemand...
Bin ich wirklich so unwichtig?
Jeder der mal an meiner Seite war,
ist es heute nicht mehr.
Ich will nicht mehr ausgenutzt werden,
weggeworfen wie ein Artikel den man irgendwann nicht mehr braucht.
Darum lasse ich gerade auch keinen mehr an mich ran,
aber es interessiert sich ja auch keiner für mich.
Traurig aber wahr. Mit dem Umzug vor 2 Jahren hat sich alles geändert.
Ich bin umgezogen, in eine andere Stadt, nicht in ein anderes Land,
aber dennoch ist es so als hätte man mich nie gekannt.
Die Tage werden wieder düsterer,
die Nächte werden länger,
meine Psyche schreit:
"Ich kann nicht mehr!"
Körperlich kraftlos...
Und ich weiß nicht was ich tun soll.
Die Realität zeigt mir wieder wie wertlos ich bin, warum sonst haben sich alle von mir abgewandt und ich habe keine Freunde?
Meine Seele wiegt schwer wie ein Stein und mit jedem Lächeln im Gesicht, fress ich Tränen in mich rein...
Meine Arme sprechen eine Sprache die niemand versteht und sieht.
Die Schnitte werden tiefer.
2022:
Anfang des Jahres: Allein
Ende des Jahres: Allein
2023:
Anfang des Jahres: Allein
Ende des Jahres:
Wenn ich denke ich kann nicht mehr, muss die Klinge her, es ist eine Sucht, sie tröstet mich und zeigt mir, dass ich nicht alleine bin, dass ich mit jedem Schnitt doch noch lebe und aufatmen kann...