Glauben=Wissen? Beitrag von C. Cardeneo
Wir sollten nicht meinen, zu wissen. Sondern wissen, zu glauben. Da Wissen ein vollendeter Begriff ist. Wir denken, dass Wissen Macht ist und uns weiterbringt. Es ist vollkommen, doch hat Wissen seine Grenzen. Deswegen ist Wissen nicht mehr ausbaufähig und wird teilweise missbraucht. Allerdings der Glaube versetzt Berge, da der Glaube an sich selbst oder der Glaube an etwas, dazu motiviert, sich weiter zu entwickeln. Man ist bereit, Fehler zu erkennen und mit diesen in neuen Kapiteln abzuschließen. Man ist dazu fähig, offener zu sein und Fragen zu stellen. Man sucht also gewiss nach Antworten, doch lässt man sie nie endgültig erscheinen. Wir pachten unser Wissen aber für wie lange? Viele Menschen erkennen leider zu spät, an etwas zu glauben, was sie vorantreibt. Und sei es an sich selbst. Sie sind voreingenommen von ihrem Wissen und bleiben an Ort und Stelle. Weil es für sie da am Sichersten scheint.
Wäre Wissen ein Puzzle, so würde es nie vollendet sein. Man lernt nie aus und am Ende weiß man es immer besser. Wenn Wissen aber ein Puzzle wäre, dann sei es doch auch wichtig, dass man sein Puzzle soweit zusammenfügt, wie nur möglich- Am Ende bleibt es aber immer offen. Und wenn du dein Puzzle am Ende jemandem weitergibst, so führt er es weiter fort. Und so lässt man der Entwicklung des Glaubens und am Ende auch des Wissens beständig freien Lauf und “weiß” zumindest, dass man einen Grundbaustein für nächste Personen im Umfeld, oder sogar nächste Generationen gelegt hat.
Also sollte man sich nie auf seinem Wissen ausruhen, sich dabei auch immer die Faszination erhalten an was zu glauben, denn so entwickelt man seinen Geist beständig weiter. Man belehrt nicht, sondern lernt dazu und ist bereit, Neues zu entdecken. Und letzten Endes profitiert jeder davon.
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