Warum Smart TVs doof sind!
Fernseher mit Apps, sogenannte Smart TVs, sind in meinen Augen ja schon etwas überflüssig. Die Updates sind langsam, die Bedienoberflächen langweilend - und im Ernst, wer bitte twittert von einem 55-Zoll-Bildschirm aus? Aber jetzt können wir einen weiteren Grund zu dieser Liste hinzufügen: Sie sind für Hackerangriffe empfänglich. Gut, mag der eine oder andere unter euch jetzt denken, da hat Cpt. Obvious mal wieder ganze Arbeit geleistet. Aber bisher wurde das tatsächlich noch nicht offiziell demonstriert. Jedoch haben jetzt ein paar Sicherheitsberater in dem Video unten gezeigt, wie tief sie sich in den Samsung Smart TV eingraben können. Diese Schwachstelle birgt nicht nur das Potenzial für eine Menge Unsinn (Fernbedienung aus echt großer Entfernung, Widgets neu arrangieren, muahaha!), Hacker könnten auch die Webcam kapern, deine Passwörter abgreifen oder Malware installieren. Zwar bräuchten Hacker doch noch physischen Zugriff auf das Samsung Smart TV, aber alles, was man braucht, ist ein USB-Stick am rechten Fleck - hinter dem Fernseher, wo es nie jemandem auffallen wird - und schon hat's dich erwischt. In einer Welt, in der wir auf so vielen Ebenen angreifbar sind, ist es doch recht ernüchternd, dass der als einzig sicherer erachtete Platz, nämlich die große Glotze im Wohnzimmer, nur ein weiterer Angriffsvektor sein könnte. Mein Tipp: Wenn du wirklich einen Fernseher mit Internetanschluss und Apps willst, dann kaufe ein billigeres Modell und dazu einen günstigen, kleinen PC mit Android oder etwas vergleichbares, einen Nettop zum Beispiel. Das spart Geld, Nerven und unter Umständen ist es sogar etwas sicherer.
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Euer Pulstech Team!















