Szczecin (Stettin), 2016.

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Szczecin (Stettin), 2016.
Szczecin (Stettin), 2016.
Wroclaw (Breslau), November 2016.
Selbstportrait vor Sonnenuntergang (2017).
Brandenburg, nordöstlich (2016).
Seit Urzeiten verspürt der Mensch den Drang, in Dinge mit Öffnungen hineinzukriechen. Ich bin da keine Ausnahme. (2016)
Diese Woche, genauer: am 2. Februar im Jahre 17, jährte sich zum 70sten Male der Tod des von mir und ein paar Unerschrockenen hochgeschätzten russischen Dadaisten und Dichter Daniil Charms. Wer war Daniil Charms?, fragt der Wissbegierige. Der Poet einst sagte: “Gestern hat Papa zu mir gesagt, solange ich Charms bleibe, würde mich die Not verfolgen.” (Notizbuch 1936). Die dürren Fakten besagen: Anfang 1942 verhungerte der Dichter Daniil Charms, nachdem man ihn als nicht zurechnungsfähig freigesprochen hatte, in einem Leningrader Gefängnis. Das unsägliche Grauen, dass zu diesem Ereignis führte, kann man nicht beschreiben. Stalin, der georgische Priesterseminarist, fraß noch viele andere, und alle waren sie Menschen. Was mir bleibt, im unschuldigen Jahre 17 im fetten Lande Deutschland, ist die Geschichte vom Tisch, beispielhaft. Ich neige mein Haupt und erblasse. “Gegrüßet seist du Tisch viele Jahre hast du mir Lampe und Buch gehalten auch verschiedenfarbige Bouletten unter dir bin ich gegangen ohne den Kopf zu beugen Kissen sammelnd für gedachte Käfer Wahnsinniger! was hat dich geritten alles auf den Boden zu werfen was der Mensch deiner Vernunft anvertraut hat bleib stehen hölzerner Tunichgut.”
Moabit, Oktober. (2016)
Jeder kennt das: Ich wollte gerade unauffällig einige nichtsahnende possierliche Wolken aufnehmen, da schob sich dieses halbblinde Haus in mein Gesichtsfeld und glotzte mich verständnislos an.
Bei Weißwasser, Lausitz 2013.
Vier Uhr nachmittags. (2013)
Abends halb sechs. (2013)
Serie “Dunkles Spiel”, Mykey Mynety. Berlin 2011.
Serie “Dunkles Spiel”, Lady Nico. Berlin 2011.
Antonia, Juni 2011.
Antonias Veranda, Juni 2011.
Schloss Baumersroda, 2016.
Schloss Baumersroda, 2016.