„Ich gehe nur rückwärts um Anlauf zu holen.“
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Für mich ist es einfach der perfekte Ausgleich zu meinem Beruf und Studium, ich bin zeitlich nicht gebunden, es kostet nichts und ich kann die Natur genießen.
Wenn ich laufe lass ich einfach den ganzen Stress hinter mir und atme alles Negative aus mir raus. Es ist für mich ein Ventil, bei dem ich neue Kraft schöpfen kann.
Ich power mich dabei so richtig aus und fühle mich danach wieder wohler in meiner Haut.
Wenn man es schafft sich zwei Mal wöchentlich für 30 min zu bewegen, hat man gleich einen netten Nebeneffekt, denn Laufen formt deinen Körper und du verbrennst zusätzlich einige Kalorien.
Außerdem ist es eine wirksame Therapie gegen Cellulite.
Eine Sportart bei der man fit bleibt und seelischen wie körperlichen Ausgleich findet.
Ob es regnet oder schneit, laufen kannst du mit der richtigen Ausstattung eigentlich immer.
Wenn man den Kampf gegen den inneren Schweinehund überwunden, hat steht einem guten Run nichts mehr im Weg, nicht mal Regen oder Schnee, denn:
„Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Bekleidung.“
Zu der unsichtbaren und unverzichtbaren Ausstattung einer jeden Läuferin zählt der richtige Sport BH. Er garantiert eine Stützfunktion und kann die Eigenbewegung der Brust um 75 Prozent verringern, außerdem gewährleistet er einen optimalen Feuchtigkeitstransport und ist atmungsaktiv.
Dein T-Shirt sollte atmungsaktiv sein.
Die Regen- oder Windjacke solltest du immer dabei haben, nicht nur als Regen und Windschutz, sondern um dich vor Erkältungen zu schützen, denn wenn du zu schwitzen beginnst und dein Körper nach der Bewegung wieder abkühlt, verkühlt man sich schneller als man denkt.
Die Laufhose, sollte eher eng anliegend sein und bei der Bewegung nicht rutschen.
Beim Laufen müssen die Fußgelenke das zwei- bis dreifache deines Körpergewichtes abfangen, daher ist es besonders wichtig, dass dein Laufschuh die Dämpfung und Elastizität gewährleistet.
Die richtigen Laufsocken geben dir den nötigen Halt, damit nichts verrutschen kann und keine Druckstellen entstehen.
Die Pulsuhr zeigt dir die optimale Pulsfrequenz an in der du dich bewegen solltest. Ich achte darauf, dass sich meine Pulsfrequenz zwischen 130 und 140 Herzschlägen pro Minute liegt, aber jeder tickt anders. Du solltest immer so schnell laufen, dass du noch mit deiner Laufpartnerin reden kannst und nicht aus der Puste kommst.
Achte darauf, dass du vor dem Laufen ausreichend trinkst und ein bis zwei Stunden davor nichts isst.
Nach dem Laufen sind Essen und Trinken besonders wichtig, da dein Körper viel Flüssigkeit verloren hat, leicht verdauliche Lebensmittel sind zu empfehlen, die deinen Verdauungstrakt nicht belasten.
Bevor du beginnst, nimm dir Zeit für Stretching:
Jede Übung sollte 20 Sekunden statisch gehalten werden, so dass Sie einen Dehnungsreiz, aber keine übermäßigen Schmerzen spüren. Nach einem kurzen Auflockern sollten Sie die Übung insgesamt 3 Mal wiederholen. Zwischen den einzelnen Übungen sollten Sie eine Pause von 30 Sekunden einhalten und sich kurz lockern, bevor Sie mit der nächsten Übung beginnen.
Übung 1 Dehnung der Oberschenkelinnenseite
Begib dich in eine weite Schrittstellung. Verlagere nun das Gewicht auf das vordere Bein strecken das hintere durch, bis du eine Dehnung an der Oberschenkelinnenseite spürst. Zur Stabilisation kannst du die Hände auf dem vorderen Bein abstützen. Halte diese Position für 20 Sekunden und lockere dann die Beine. Wiederhole diese Übung 3 Mal auf jeder Seite.
Tipp: Probiere verschiedene Winkel der Beine aus, um den Dehnungseffekt zu verändern.
Übung 2 Dehnung der Wadenmuskulatur
Für diese Übung stelle dich vor eine Treppenstufe oder einen Gehsteig. Stelle nun die Füße so nach vorn, dass die Ferse den Boden berührt und der Vorderfuß an den Gehsteig gelehnt ist. Nun strecke die Beine durch und bewegen den Oberkörper nach vorne, bis die Dehnung in der Wade zu spüren ist. Halte die Dehnung für 20 Sekunden und lassen Sie dann locker. Nach 3 Wiederholungen wechsle das Bein.
Übung 3 Dehnung der Oberschenkelvorderseite und der Hüfte
Stelle dich fest auf den Boden, die Füße geschlossen. Winkel dann das rechtes Bein nach hinten und umgreife es mit der rechten Hand. Nun schiebe das Becken nach vorn, bis ein Dehnreiz spürbar ist. In dieser Position solltest du 20 Sekunden verharren und dann das Bein lockern. Wiederholen diese Dehnübung auf jeder Seite 3 Mal.
So nun seid ihr richtig aufgewärmt und es kann endlich losgehen!!
Falls ihr das erste mal eine Runde läuft beginnt mit 15 Minuten, um euch nicht zu überfordern und steigert dann beim nächsten mal auf 20-25 Minuten.
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Ihr könnt auch kleine Steigungen einbauen und abseits der Asphaltstraße Waldwege oder Schotterstraßen erkunden.
Wenn ihr gerne abends läuft, kann es oft gruselig sein, daher sollte man die Umgebung immer gut beobachten, nicht mit MP3 Player oder anderen Kopfhörern im Ohr laufen, immer auf stark frequentierten Gegenden, die Laufzeit und die Strecke täglich ändern und sich selbstbewusst bewegen.Achtet darauf dass eure Kleidung reflektiert und ihr eine kleine Taschenlampe mitnehmt.
Am besten trägt man immer ein Handy bei sich um im Ernstfall schnelle Hilfe zu holen.
Befolgt man diese Tipps steht einem Lauftraining auch im Dunkeln nichts mehr im Wege. Am besten ist es nicht alleine zu laufen und auch das Training mit Freunden kann Spaß machen, wenn man vorher das Tempo und die Zeit festlegt.
Hab ich euch noch immer nicht überzeugt???
……….dann folgen hier noch ein paar Motivationsbomben :
Das Herz wird leistungsstärker. Es pumpt mehr Blut durch den Körper.
Regelmäßiges, vernünftiges Laufen senkt das Risiko, an einer Herzkrankheit zu sterben, um bis zu 40 Prozent.
Laufen baut Stresshormone wie Adrenalin ab. Und die greifen langfristig Blutgefäße an
Es verbessert den Stoffwechsel.
Das Lungenvolumen nimmt zu. Wir atmen besser.
Außerdem beugt es Infektionskrankheiten vor, zum Beispiel Erkältungen.
Laufen bringt das natürliche Sättigungsgefühl zurück, weil es den Insulinspiegel reguliert.
Mit der richtigen Technik belastet Laufen das Knie nicht, sondern schützt es. Joggen senkt das Gewicht und dadurch auch die Belastung für die Gelenke. Außerdem wirkt eine starke Beinmuskulatur unterstützend.
Serotonin und Endorphine bringen dem Körper einen Glückskick.
Laufen verbessert die Blutzirkulation. Das wiederum beugt Blutgerinnseln vor.
Joggen erhöht die Konzentrationsfähigkeit, weil das Gehirn besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird.
Trainierte schlafen besser und tiefer.
Sie haben straffere Haut.
Und sie haben seltener Kopfschmerzen oder Migräne, weil beim Sport schmerzlindernde Stoffe ausgeschüttet werden.
Ausdauersport verbrennt Fett, beugt Diabetes und anderen Krankheiten vor, die durch Übergewicht verursacht werden.
Der Körper bildet mehr von einem Nervenprotein, das Demenz, Depression und Schizophrenie vorbeugt: Der sogenannte Brain Derived Neurotophic Factor stärkt außerdem kognitive Fähigkeiten.
Laufen stärkt die Muskulatur im unteren Rumpfbereich und schützt vor Rückenschmerzen.
Die Leber spült Schadstoffe schneller aus dem Körper.
Laufen kann das biologische Alter um bis zu 12 Jahre senken.
und noch ein paar Übungen für danach:
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….und noch mehr Dehnübungen, um den Muskelkater eins auszuwischen…
Go for it- ihr werdet es lieben!
Lauf dich fit „Ich gehe nur rückwärts um Anlauf zu holen.“ Warum ich laufe,…. Für mich ist es einfach der perfekte Ausgleich zu meinem Beruf und Studium, ich bin zeitlich nicht gebunden, es kostet nichts und ich kann die Natur genießen.