Unser Gemüt unterwirft sich allzu oft keinen Regeln. Deshalb das Schweigen. Weil wir es nicht verständlich machen können. Und das ist einer der Gründe, weshalb Literatur so wichtig ist. Würden wir nicht lesen, die mögliche Skala des Menschlichen wäre für uns so winzig, dass wir sie durch harte Urteile ersetzen würden. Was allzu oft geschieht.
Irmtraud Gutschke: “Liebe und mache” in: “Der Freitag/ Nr.36/ 3. September 2020″, S.18













