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tagsüber denke ich nicht an dich,
nachts fühle ich mich in konflikt geraten.
du berührst mich wieder in meinen träumen.
nur jeden morgen ohne dich aufwachen.
und dann verbringe ich den tag damit,
nicht an dich zu denken.
© j.k / gedankensprache
Existiert Ehrlichkeit?
Ehrlichkeit verrinnt in dem Moment, in dem man diese aussspricht (sofern es sie je gab), da sie nur eine Bestandsaufnahme dessen ist, was wir in diesem Moment als wahr betrachten. Zu berücksichtigen ist dabei, dass unsere eigene Wahrnehmung (Sinne, Verstand) eingeschränkt ist und unser Urteil durch emotionale Regungen ggf. verfälscht werden (oder echter gemacht?). Das Unterbewusstsein verschleiert sich nur all zu gern vor uns selbst und vor anderen. Gründe hierfür sind beispielsweise Ängste, Erwartungen und der pure Selbstschutz. Daher ist das, was wir in Trunkenheitszuständen, im Schlaf oder im Affekt äußern vermutlich oftmals das, was dem eigenen Sein (emotionaler Istzustand) am nähsten liegt. Tagsüber wird unser Handeln und Denken von sehr vielen Komponenten (bsp. gesellschaftliche Anforderungen) beeinflusst. Daher ist es schwer fest zu machen inwiefern man dann auch vor sich selbst ehrlich sein kann. Darüber nachzudenken ist allerdings ein lohnenswerter Ausflug.
die vernetzte welt ist eine zerrissene,
die jagd nach aufmerksamkeit raubt uns freiheit.
wirbelnde konzepte erweitern,
werden zufällig zugeordnet.
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die einsamkeit des nachtwandlers
wo wachheit und schlaf spazieren gehen,
üben ungeahntes verlangen
nach flüchtiger präsenz.
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die dämmerung setzt feurige töne,
in gekrümmter zeit,
über die eissplitter im kiefernwald,
flüsternt: ,,darf ich in deinen tiefen ruhen?"
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wohin ging die straße,
die kein vogel besang
in einem herzen weit weg?
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es herrschte brüllende stille,
als wir eine bank besaßen
und den lauten
der frühlingsvögeln lauschten.
-
woher wissen wir nun, wohin wir gehen
und
was ist die absicht dahinter?
© j.k / gedankensprache
Warum sind wir Männer so wie wir sind?
Warum haben wir so riesige Probleme damit über unsere Gefühle zu sprechen?
Nunja die Ursachen dafür sind einige:
Deiner der Hauptgründe ist wohl die Erziehung, wir bekommen von Kleinauf verschiedene Dinge gesagt welche sich wohl im Unterbewusstsein festsetzen.
Ein Indianer kennt kein Schmerz.
Männer weinen nicht.
Männer müssen stark sein.
Männer müssen kräftig sein.
Du hast keinen Grund zu weinen.
Und noch etliche Aussagen mehr.
Ja das hat sich festgesetzt, ja das machen unsere Eltern und Großeltern das wohl seit Generationen.
Weil Männer die Schwäche zeigen sind keine Männer, sie sind Schwach oder geradezu weiblich.
Aber Männer dürfen Schwach sein und Schwach werden, genauso wie viele Frauen verdammt Stark sind, vielleicht stärker als manche Männer welche solche Aussagen tätigen.
Dem Patriarchat und der toxischen Männlichkeit sei Dank wird es wohl auch weiterhin so bleiben denn die Lösung des Problems liegt bei jedem Einzelnen von uns. Diese Lösung passiert aber auch nicht von jetzt auf gleich, sie wird über Generationen hinweg andauern.
Und Nein, ich möchte mich nicht von diesem Problem lossagen. Ich war und bin genauso Teil dieses Problems und ich würde lügen wenn ich sage das ich diese Aussagen nicht meinem Sohn gegenüber getätigt hätte.
Aber ich habe inzwischen Verstanden das es verkehrt ist.