Zwischen doofen Verboten geboren,
längst toten Geboten gehorchen
und Freiheit der Gottheit geschenkt.
Das Licht aus meim Herzen genommen,
so sind dann die Schmerzen gekommen,
wurd künstlich, von Außen beschränkt.
"Der Gott dort im Himmel wirds haben,
Dein Licht, bist du in seinen Armen,
dann kriegst du es wieder zurück."
Doch will für den Scheiß ja nicht sterben,
denn vorher war Licht in meim Herzen
und Freude und Frieden und Glück.
Und wofür soll ich denn noch beten,
mein Gott hat mich doch nur getreten,
sein Herz war randvoll, nur mit Hass.
Hasst Glotze und Gameboy und zocken,
schuf Masern, Corona und Pocken,
hasst Leben und Freude und Bass.
Hasst Tanzen, die Mucke, das Gute,
schickt Väter, zu nutzen die Rute,
hasst Kinder und Liebe und Frau'n.
Hasst Springen und Singen und Lachen,
wollt nur zu nem Sklaven mich machen
und ließ mich vom Vater verhau'n.
Will frei sein und pflücken, vom Leben,
will high sein, vor Glück in den Venen
und stärke die Wärme in mir.
Der Sinn meines Lebens ist Freude,
ich leb nicht im Jenseits statt heute,
ich finde das Licht stets im Hier.
Bin weiter im Kopf und im Herzen,
als jene mit Stock in den Ärschen,
die hassen, aus Ideologie.
Aus Sekte und Glauben entkommen,
voll Sekt und voll tausenden Wonnen,
bleib weiter gescheiter, als die.