Immer heißt es:
"Ich hör dir zu, ich hör dir zu."
Aber man hört mir nicht zu, man hört vielleicht das was ich sage, doch man versteht nicht was ich meine.
Und jeden Tag bekomme ich es aufs neue bewiesen...
Ich bin es leid, ich will nicht mehr reden!
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Immer heißt es:
"Ich hör dir zu, ich hör dir zu."
Aber man hört mir nicht zu, man hört vielleicht das was ich sage, doch man versteht nicht was ich meine.
Und jeden Tag bekomme ich es aufs neue bewiesen...
Ich bin es leid, ich will nicht mehr reden!
Die Worte werden immer weniger und weniger und irgendwann ist es ganz still.
die qualen in meinem kopf,
meine neuronen,
die zerknittert sind wie das papier,
das sie nicht verzieren können.
ein zecken im mund,
klingt mit den bissen ab,
und jedes unausgesprochene wort,
das am wenigsten geteilt,
aber am meisten herausgefordert wird,
bleibt am besten in den ecken meines kiefers
verschüttet.
© j.k / gedankensprache
Hörst du das? Das ist die kosmische Hintergrundstrahlung, welche nach deiner dummen Frage verstummte.
Dafuq is wrong?
Kaum seh ich dich, verstummen die Gespräche und meine Stimmung fällt für einen Augenblick.
krieg mit sich selbst
ringen um worte,
balgen um formulierungen,
verirren in eindrücken.
waten durch den schlamm des eigenen kopfes.
oder auch herzens.
zerre an meiner haut,
um den sätzen raum zu geben,
ziehe sie aus ohren und nase,
mund und augen.
vieles da draußen,
dass einen verstummen lässt.
wenig,
das bestehen bleibt.
außer die paar worte,
die man sich abgerungen hat.
© j.k / gedankensprache
k/alte erinnerungen
sobald
jemand
meine
haut
berührt,
sind
die
schmerzen
wieder
hier.
-
pochendes
herz,
schnellender
atem,
feuchte
augen,
rasende
gedanken.
-
die
wände
sind
stumme
zeugen.
-
wenn
diese
wände
sprechen
könnten.
-
sie
würden
schreien,
sich
die haare
raufen,
um
meine
unschuld
trauern,
dein
verkommen
beweinen.
© j.k / gedankensprache
eine plötzliche stille fällt,
wenn sie bemerkt,
dass alle ihre worte nichts bedeuten.
© j.k / gedankensprache