In einem großen Topf genügend Wasser für die Reisnudeln erhitzen.
Die Zucchini waschen und entweder in mundgerechte ca. 2-3 cm lange flache Streifen schneiden oder alternativ mit dem Spiralschäler in lange Streifen hobeln.
Die Mango schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
Die Kräuter waschen und die Basilikumblätter grob zupfen. Minze und Petersilie klein schneiden.
Die Kirschtomaten waschen und vierteln.
In einer großen Schüssel Zucchini, Mango, Ingwer, Knoblauch, Erdnüsse und Tomaten vermengen.
In einer zweiten, kleineren Schüssel Limettensaft, Sesamöl, Sojasauce, Chileflocken und Zucker vermischen und über das Gemüse geben. Gut durchmengen und für ca. 10 Minuten marinieren lassen.
In der Zwischenzeit die Reisnudeln kochen und anschließend mit dem Salat vermengen.
Auf Tellern oder in Schüsseln anrichten und mit den Kräutern und dem Sesam dekorieren.
Mein Fazit: Ein ganz hervorragender Salat für warme Tage, der noch dazu in ca. 20-25 Minuten komplett fertig angerichtet ist. Durch das Dressing sowie Erdnüsse und Sesam bekommt das Ganze einen ordentlich asiatischen Flair, den ich sehr mag. Optional können die Reisnudeln natürlich auch weggelassen werden (oder durch andere, zum Beispiel Buchweizennudeln, ersetzt werden).
Das Rezept habe ich entdeckt auf dem famosen Blog “What’s for Lunch, Honey?” und leicht abgewandelt.
Tarte Tatin mit Aubergine, roter Zwiebel und Pinienkernen
Rezept für 4-6 Personen
Zutaten (für den Teig):
300 Gramm Mehl
1 Prise Salz
150 Gramm Butter
1 Ei
1 EL Thymian (oder andere mediterrane Kräuter)
Zutaten (für die Füllung):
2 Auberginen
4 rote Zwiebeln
Olivenöl
2 EL Rohrzucker
2 EL Linienkerne
1 EL fein gehackter frischer Salbei
Salz und Pfeffer
75 Gramm Feta
Zubereitung:
Ofen auf 180°C vorheizen.
Das Mehl mit dem Salz vermengen und die (kalte!) Butter Stück für Stück hinzugeben. Das Ei, den Thymian und ein paar Tropfen eiskaltes Wasser dazugeben und alles mit am besten ebenfalls eiskalten Händen zu einem glatten Teig verkneten. Wie für jeden guten Mürbeteig gilt: schnell arbeiten und so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich kneten. Teig (in Frischhaltefolie oder gut abgedeckt) für 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Die Auberginen waschen und in knapp 1 cm dicke Scheiben schneiden. 1 oder auch 2 Backbleche mit Olivenöl gut einfetten (das geht auch auf Backpapier) und die Stücke darauf verteilen, so dass sie nebeneinander liegen. Salz und Pfeffer darüber streuen. Die Auberginen im Ofen für 20 Minuten oder etwas länger backen. Zwischendrin nach ca. 15 Minuten einmal wenden.
In der Zwischenzeit die roten Zwiebeln in Ringe schneiden und bei mittlerer Hitze in eine Pfanne mit Olivenöl gut anschwitzen bis sie weich sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Eine Springform mit Backpapier auslegen und gut mit Olivenöl einfetten (auch den Rand!). Erst Rohrzucker, dann Pinienkerne in die Form streuen. Darauf Auberginenscheiben und Zwiebelringe schichten. Zwischendurch den gehackten Salbei auf das Gemüse streuen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis ausrollen und ihn dann wie einen Deckel über die Füllung legen. Am Rand gut andrücken und in die Mitte eine kleine Öffnung schlitzen, so dass beim Backen Feuchtigkeit entweichen kann.
Die Tarte ca. 35 Minuten oder etwas länger backen, bis sich der Teig goldbraun färbt und das Gemüse karamellisiert. Aus dem Ofen nehmen und ca. 5 Minuten stehen lassen. Dann auf einen großen Teller stürzen.
Die Tarte mit dem zerkrümelten Feta bestreuen und warm servieren. Dazu passt zum Beispiel gegrillter grüner Spargel oder ein grüner Salat. Guten Appetit!
Mein Fazit: Das Rezept braucht zwar ein bisschen Zeit für die Zubereitung, aber ich finde den Geschmack der Tarte einfach grandios! Die leichte, karamellige Süße (auch der abgeschmelzten Zwiebeln) zusammen mit der Konsistenz der Auberginen und der Herbe des frischen Salbeis harmonieren ganz wunderbar. Ein tolles, sommerliches Gericht - dass sich auch gut vorbereiten und zum Beispiel zum Picknick draußen mitnehmen lässt.
Das Rezept stammt aus dem schönen Kochbuch “Sommer” von Yvette van Boven - das schon allein von seiner Gestaltung her ein Genuss ist.
Mediterranes Graupenrisotto mit getrockneten Tomaten und Zitronenthymian
Rezept für ca. 4 Personen
Zutaten:
125 Gramm Graupen
2 TL Gemüsebrühe
2 EL gutes Olivenöl
1-2 Schalotten
1 mittelgroße Zucchini
2 mittelgroße Möhren
250 Gramm braune Champignons
5-6 getrocknete Tomaten
1 Handvoll frischer Zitronenthymian
1/2 Handvoll frischer Majoran
1/2 TL Aci Pul Biber (optional, wahlweise auch ein wenig Chilipulver)
Meersalz
schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
Graupen und Gemüsebrühe in 1 Liter Wasser zum Kochen bringen und ca. 30 köcheln lassen, bis die Graupen bissfest gegart sind.
Währenddessen Schalotte(n) schälen und klein schneiden. Möhren schälen und fein würfeln. Zucchini waschen und ebenfalls würfeln. Champignons putzen und in scheiben oder Viertel schneiden. Getrocknete Tomaten in feine Streifen schneiden.
In einer großen Pfanne das Olivenöl auf mittlerer Hitze erhitzen. Schalotten hinzugeben und goldgelb dünsten. Karotten hinzugeben und ca. 2 Minuten weiter dünsten.
Dann Zucchini, Champignons und getrocknete Tomaten hinzugeben und unter regelmäßigen Bewegen in ca. 10-15 Minuten gar dünsten. Abgezupfte Blättchen von Oregano und Zitronenthymian untermengen, ebenso ggf. Aci Pul Biber. Mit Meersalz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschmecken.
Graupen in ein Sieb abgießen. Wer es weniger sämig mag, spült sie noch einmal mit kaltem Wasser ab, das löst die Stärke ab (und die Graupen sind weniger „schleimig“ - ich mag es aber gerade so).
Graupen unter das Gemüse mischen, auf Tellern anrichten. Guten Appetit!
Mein Fazit: Ich mag Graupen sehr gerne, vor allem im Winter. Und hatte noch eine Packung im Vorratsregal. Da der Sommer ja draußen weiterhin etwas auf sich warten lässt, habe ich diese Verarbeitungsvariante getestet - und dem Ganzen durch den Zitronenthymian eine frische, sommerliche Note gegeben. Die getrockneten Tomaten harmonieren sehr gut mit dem Gemüse und die knackige, aber doch weiche Konsistenz der Graupen passt sehr gut dazu. Ein schönes Abendbrot (oder Mittagessen). Dazu passt ein würziges Bier oder ein nicht zu leichter, trockener Weißwein. Das Rezept ist außerdem vegan.
Die Rote Bette in grobe Würfel schneiden. Zusammen mit der Creme fraîche in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab glatt pürieren. Mit Meersalz und Pfeffer kräftig abschmecken. Nicht abschrecken lassen, wenn das Ganze ziemlich flüssig ist.
Fenchel waschen, Schalotten/Zwiebel schälen und beides in nicht zu große, feine Scheiben schneiden. Den Feta grob zerbröseln oder in sehr kleine Würfel schneiden.
Den Pizzateig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausrollen. Ihr habt zwei Optionen: Entweder den Teig schon vorher in mundgerechte Stücke schneiden (das habe ich gemacht, siehe Bild oben) oder im Ganzen belegen und nach dem Backen schneiden (das würde ich beim nächsten Mal so machen).
Die Rote Bete-Sauce auf den Teig geben und verstreichen. Mit Fenchel und Zwiebel belegen und den Feta darüber geben.
Bei 180° C etwa 15-20 Minuten backen, bis der Teig goldgelb ist.
Mein Fazit: Tolle Idee! Und superleicht gemacht. Die Pizzettis schmecken wirklich sehr lecker, durch die Rote Bete wunderbar erdig und rund - der Fenchel gibt dann dazu noch eine sehr schöne feine Note als Ergänzung. Passt super als abendlicher Snack zum Wein oder auch als Begleitung zum gemeinsamen Grillen. Schmeckt warm und kalt.
Das Rezept stammt vom wunderbaren Blog “Bake or Die” (sonst eher süß ausgerichtet).
1 reife Banane
1 großes Ei
1/2 halbes Glas Erdnussbutter, wahlweise crunchy oder auch nicht (ca. 125 g)
ca. 30 g Kakaopulver
3 EL Honig oder Agavendicksaft
1 EL Vanilleextrakt (z.B. 1 Packung Dr. Oetker Bourbon-Vanille-Extrakt)
1/2 TL Natron
1 Prise Salz
ca. 50 g Schokoladentropfen (oder 1/2 Tafel Zartbitterschokolade, grob gehackt)
Zubereitung:
Den Backofen auf 190 Grad vorheizen. Ein Mini-Muffin-Blech gut fetten.
Die Banane schälen und in Stücke schneiden.
Alle Zutaten bis auf die Schokoladentropfen in einen Standmixer geben und mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Geht wahlweise auch mit einem Pürierstab.
Die Schokoladentropfen bis auf eine Handvoll davon von Hand unterrühren.
Die Masse in die Mini-Muffin-Formen füllen, so dass sie jeweils zu 2/3 gefüllt sind. Je ein paar Schokoladentropfen darauf geben.
Im Ofen ca. 8-12 Minuten backen (je nachdem, wie voll die Formen sind und wie groß die Banane war). Am besten nach 8 Minuten mit einem Zahnstocher prüfen und ggf. weiter im Ofen lassen.
Mein Fazit: Lecker! Und pretty easy zuzubereiten, da alle Zutaten einfach in den Mixer kommen. Ich glaube, so einfach habe ich noch nie zuvor Muffins gemacht. Durch die recht ordentliche Menge an Kakao werden die Muffins super schokoladig. Erdnussbutter und Banane geben ihnen eine interessante Geschmacksnote. Insgesamt: Note 1 mit Sternchen. Zumindest, wer es schokoladig-bananig-erdnussig mag.
Das Rezept stammt vom wirklich schön gemachten Blog "Averie Cooks", das sich ganz auf "sweet treats" spezialisiert hat.
Zutaten:
ca. 400 g Hokkaidokürbis
ca. 400 g Kartoffeln
ca. 400 g Möhren
1 mittelgroße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
1/2 TL Kreuzkümmel (ganz)
1/2 TL Senfsamen
1/4 TL Koriander (ganz)
1 1/2 TL Garam Masala
etwa 1 Liter Wasser
1 TL Meersalz (evtl. mehr)
1/4-1/2 TL Chiliflocken (nach Belieben)
1 TL Agavendicksaft
1 Handvoll Pinienkerne
1 Handvoll glatte, frische Petersilie
Zubereitung:
Hokkaido waschen, Kerne entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Kartoffeln und Möhren waschen, putzen und ggf. schälen. Ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
In einem weiten Topf das Olivenöl, Kreuzkümmel, Senfsamen und Koriander bei mittlerer Hitze erhitzen bis die Senfsamen platzen. Achtung, Deckel drauf: Die Senfsamen springen nach oben! Zwiebel hinzugeben und glasig dünsten. Dann Knoblauch und weiterdünsten. Schließlich Garam Masala hinzugeben und gut verrühren.
Hokkaidokürbis, Kartoffeln und Möhren mit in den Topf geben, gut umrühren und alles bei mittlerer Hitze ca. 7 Minuten dünsten. Wasser hinzufügen bis alles reichlich bedeckt ist, aufkochen lassen und alles ca. 20 Minuten köcheln lassen.
In einer kleinen, trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze die Pinienkerne hellbraun rösten. Petersilie waschen und hacken.
Wenn das Gemüse gar ist, den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit dem Pürierstab nach Belieben fein pürieren. Mit dem Salz würzen. Agavendicksaft und Chiliflocken unterrühren.
In Schüsseln anrichten. Mit Pinienkernen und Petersilie garnieren. Guten Appetit!
Mein Fazit: Die erste Kürbissuppe des Jahres! Diesmal in einer etwas indisch-orientalischen Variante. Würzig und mit fein-zimtiger Note durch das Garam Masala. Die Gewürze passen gut zum warmen Geschmack des Hokkaidokürbis. Mit Chiliflocken lässt sich dem Ganzen noch die nötige Schärfe verleihen, sofern gewünscht. Insgesamt ein recht schnell gemachtes, unkompliziertes Gericht. Gut für Spätsommer- oder Frühherbstabende, an denen es doch schon etwas kühler draußen ist.
400 g Wirsing
1 kleiner Zwiebel
150 g Räuchertofu
100 ml trockener Weißwein
100 ml Pflanzensahne
1 TL Agavendicksaft
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Bio-Zitrone
Zubereitung:
Die äußeren Blätter des Wirsings entfernen und ihn waschen, putzen und vierteln. Den Strunk herausschneiden. Die Viertel nochmals längs halbieren und quer in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
Den Räuchertofu in ca. 1 cm große Würfel schneiden. 1 EL Olivenöl in eine Pfanne oder einen weiten Topf geben und erhitzen. Den Tofu darin in ca. 3 Min. bei großer Hitze kross braten. Herausnehmen und beiseite stellen.
Das übrige Öl in die Pfanne bzw. den Topf geben und den Wirsing darin ca. 4 Min. anbraten. Die Zwiebel dazu geben und glasig dünsten. Mit Weißwein und Pflanzensahne ablöschen und mit Agavendicksaft, Salz und Pfeffer würzen. Das Gemüse zugedeckt ca. 20 Min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Kurz vor Ende die Tofuwürfel unterheben. Zwei oder mehr Scheiben Schwarzbrot knusprig toasten.
Die Zitrone heiß abwaschen, trocknen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Erst einmal die Hälfte von Zitronenschale und -saft unter das fertige Gemüse rühren. Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und weiterer Zitrone abschmecken. Auf Teller geben und das Schwarzbrot dazu reichen.
Mein Fazit: Ich bin ein großer Wirsing-Freund. Neue Wirsingrezepte sind deswegen stets willkommen in meiner Küche. Spannend an diesem Gericht ist die Kombination mit Weißwein und Zitrone. Beim Abschmecken während des Kochens dachte ich schon: "Hm, recht lecker.", aber den richtigen Kick bekommt das Ganze durch die Zitronenschale und den -saft am Schluss. Dadurch wird die Wärme des Wirsingzwiebelgeschmacks hervorragend um einen Schuss zitronige Frische ergänzt. Sehr lecker! Und vegan noch obendrein.
Das Rezept stammt aus dem sehr schön gestalteten und wirklich informativen Kochbuch "La Veganista" von Nicole Just. Eine Empfehlung für alle, die schon immer mal wissen wollten, wie man denn nun diese ganzen Sachen wie Eier, Sahne etc. einfach ersetzt. Vom Fleisch mal ganz abgesehen.
In einer Schüssel Haferflocken, geschmolzene Butter und Rapsöl vermengen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und die Haferflocken darauf verteilen. Im Ofen für 15-20 Minuten rösten. Dabei mehrmals wenden und darauf achten, dass sie nicht zu dunkel werden.
Haferflocken aus dem Ofen nehmen und beiseite stellen. Hitze auf 160 Grad reduzieren.
In einer trockenen Pfanne Walnüsse und Mandeln hellbraun rösten. Pfanne vom Herd nehmen.
In einem nicht zu kleinen Topf Rohrohrzucker, Honig, Apfelsaft und Zuckerrübensirup vermengen. Unter Rühren erhitzen bis sich der Zucker auflöst. Vanilleextrakt unterrühren. Topf vom Herd nehmen.
Geröstete Haferflocken, Dinkelpops, Mehl und Nüsse vermengen. Zucker-Sirup-Mix unterrühren und gut mit den trockenen Zutaten vermengen.
Masse auf einem mit Backpapier ausgelegten tiefen Backblech verteilen und festdrücken (geht mit nassen Händen am besten).
Im Ofen ca. 20-25 goldbraun backen. Abkühlen lassen und in Stücke schneiden.
Mein Fazit: Ich war auf der Suche nach einem kleinen energiereichen Snack für zwischendurch, der einen wieder auf die Höhe bringt, egal ob Kopf oder Körper gerade mal schlappmachen. Dieses Rezept ist auf jeden Fall dafür geeignet. Ziemlich süß, aber nicht zu sehr. Durch den Zuckerrübensirup mit einem interessanten malzigen Touch. Und schön nussig-haferflockig. In jedem Fall ist die amerikanische Zuckerbombenherkunft nicht zu verleugnen, aber manchmal muss es ja gerade genau das sein. In dem Sinne: Einmal kräftig zubeißen, bitte!
Und wer sich wundert, wie er denn die ganzen komischen Tassenmaße abmessen soll: Eine Möglichkeit ist es, das zum Beispiel hier umzurechnen. Viel einfacher ist es aber, sich einfach einen entsprechenden Meßbecher zu kaufen.
Das Rezept stammt vom gern gelesenen (weil sehr unterhaltsam geschriebenen) Blog "The Pioneer Woman Cooks" von Ree Drummond.
Sommerliche Linguine mit Shrimps und Cherrytomaten
Rezept für 2 Personen
250 g Linguine (wahlweise auch Spaghetti)
250 g Shrimps (TK oder frisch)
60 g Butter
2 Knoblauchzehen
250 g Cherrytomaten
1 EL Olivenöl Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Handvoll Petersilie, fein gehackt
Zubereitung:
Shrimps unter laufendem warmem Wasser auftauen.
Ca. 2 Liter Wasser in einem Topf zum Kochen bringen.
Währenddessen Knoblauchzehen schälen und Cherrytomaten waschen und vierteln.
Linguine (oder Spaghetti) mit 1-2 TL Salz in das Nudelwasser geben und al dente kochen.
Butter in einem weiten Topf zerlassen. Knoblauchzehen hinein pressen und Shrimps unter Rühren darin andünsten.
In einer kleinen Pfanne Olivenöl erhitzen und die Cherrytomaten darin anbraten, bis ein leichter Sugo entsteht. Leicht pfeffern.
Cherrytomatensugo zu den Shrimps geben.
Linguine (oder Spaghetti) abgießen und ebenfalls in den Topf zu Tomaten und Shrimps geben. Petersilie dazugeben und alles vermengen. Eventuell noch etwas salzen.
Auf Tellern anrichten und mit einem leichten Weißwein servieren.
Mein Fazit: Dieses Gericht ist eine Variation eines All Time Sommer-Favorits von mir. In 15 Minuten fertig und einfach lecker. Wichtig ist die Butter für die Shrimps und den Knoblauch, dadurch verteilt sich der Geschmack so richtig schön im ganzen Gericht. Die Petersilie gibt einen frischen Touch. Für den Tomatenanteil habe ich hier zum ersten Mal Cherrytomaten verwendet und sie vorher angedünstet. Passt sehr gut! Eine andere Variante ist, Strauchtomaten kurz in heißes Wasser zu geben, zu häuten, die Kerne zu entfernen und in Würfel zu schneiden. Etwas aufwendiger, aber ähnlich lecker (vor allem, wenn man Tomatenhaut nicht so sehr mag).
Victoriabarsch auf Backofengemüse mit Pistazienpesto
Rezept für 2-3 Personen
Olivenöl
400 g kleine glattschalige Kartoffeln, geputzt und je nach Größe halbiert oder geviertelt (ich hab Drillinge verwendet)
200 g Möhren, geputzt, halbiert und in ca. 3 cm lange Srücke geschnitten
200 g grüner Spargel, geputzt und in ca. 3-4 cm lange Stücke geschnitten
1 Bio-Zitrone, gewaschen und in Scheiben geschnitten
1 Handvoll Rucola, gewaschen
Salz
Pfeffer
500 Fischfilets (ich habe Victoriabarsch verwendet, es eignet sich aber prinzipiell jeder weiße Fisch, am besten frisch)
1 Bund glatte Petersilie, gehackt
3 EL grüne Pistazien, geschält und ungesalzen (ich habe gesalzene verwendet, geht auch)
4-5 EL Olivenöl
etwas Zitronensaft
Zubereitung:
Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
Kartoffeln und Möhren in eine große Auflaufform geben. Mit Olivenöl vermischen, salzen und 15-20 Minuten im Ofen rösten lassen. Zwischendrin ein bis zwei Mal wenden.
Währenddessen alls Zutaten für das Pesto mit dem Pürierstab zerkleinern, dabei das Olivenöl einlaufen lassen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Spargel zum Gemüse geben, vorsichtig durchmischen und die Zitronenscheiben obenauf legen. Weitere 5 Minuten in den Ofen schieben.
Die Fischfilets leicht einölen, salzen und pfeffern.
Den Rucola zum Gemüse geben und die Fischfilets darauf verteilen. Die Auflaufform nochmal für 8-10 Minuten in den Ofen schieben, die der Fisch gar ist.
Die Form aus dem Ofen nehmen, etwas Pesto auf die Fischfilets geben und den Rest dazu reichen. Dazu passt ein frischer Weißwein oder trockener Sekt.
Mein Fazit: Ein tolles Rezept! Das Pistazienpesto ist der Knüller, hier bloß nicht am Zitronensaft sparen, das verleiht eine sehr frühsommerhafte Frische. Auch gut gefallen haben die Zitronenscheiben auf dem Gemüse, beim Essen schmeckt nachher ab und zu immer ein Stück Gemüse besonders zitronig, aber das Gericht wird nicht davon überlagert, sehr fein. Insgesamt sehr einfach zuzubereiten und alle Arbeitsschritte kann man schön nacheinander ausführen. Und zum Schluss vorm Essen sogar noch die Küche aufräumen :) Insgesamt sehr zu empfehlen für laue Frühsommerabende!
Das Rezept habe ich leicht adaptiert von Petras gern gelesenem Blog "Chili und Ciabatta".
Grün-weiße Spargel-Makkaroni-Päckchen auf mediterraner Basis
Rezept für 4 Personen
je 500 g weißen und grünen Spargel, beste Qualität
1-2 EL Olivenöl
2 Schalotten, geschält und fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, geschält und fein gewürfelt
1 frische Chilischote, entkernt und fein gewürfelt (wahlweise auch 1 getrocknete oder 1-2 TL Chiliflocken, je nach Schärfewunsch)
2 EL brauner Zucker
2 EL Tomatenmark
600 g gehackte Tomaten aus der Dose
300 g Makkaroni/Makkaroncini (z.B. No. 10 von Barilla)
ca. 400 rohen Schinken (z.B. Parma, Serrano oder Katenschinken) 2 EL Butter
6-7 frische Salbeiblätter
Zubereitung:
Den Spargel putzen und schälen. In einem Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen, etwas salzen und eine Prise Zucker zugeben. Den Spargel zusammen in etwa 5-7 Minuten bissfest garen.
In der Zwischenzeit in einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, zuerst die Zwiebeln hinzugeben, dann Knoblauch und Chilischoten. Alles gut andünsten, dann den Zucker darüber geben und karamellisieren lassen. Anschließend das Tomatenmark hinzugeben, kurz anrösten und mit den gehackten Tomaten ablöschen. Hitze etwas reduzieren und für ca. 10 Minuten köcheln lassen. Ab und zu umrühren.
Den Spargel aus dem Kochwasser nehmen und mit kaltem Wasser gut abschrecken. Das Wasser wieder zum Kochen bringen, noch etwas Salz zugeben und darin die Makkaroni in ca. 8 Minuten al dente kochen.
Den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Die Spargelstangen je nach Dicke eventuell längs halbieren.
In eine mittelgroße Auflaufform den Tomatensugo geben.
Auf einem Küchenbrett 1-2 Schinkenscheiben ausbreiten. Darauf im Verhältnis 1:1 Makkaroni und Spargel legen und fest einrollen.
Die Spargel-Makkaroni-Päckchen nebeneinander in die Auflaufform legen.
Im Ofen in etwa 20 Minuten backen, bis der Schinken knusprig wird.
Währenddessen die Butter in einer Pfanne schmelzen und darin die Salbeiblätter frittieren.
Die Spargel-Makkaroni-Päckchen mit etwas Tomatensugo auf Tellern anrichten und etwas von der Salbeibutter darüber geben.
Dazu schmeckt ein frischer Weißwein.
Mein Fazit: Eine interessante und sehr leckere Variante der Spargelzubereitung! Wer keine Sauce Hollandaise mehr sehen kann und trotzdem noch Bock auf Spargel hat, dem sei dieses Gericht empfohlen! Besonders gut gefällt mir das Süßscharfe des Sugos im Zusammenspiel mit dem feinen Spargelgeschmack. Aufpassen, dass ihr nicht zu viel von der Salbeibutter verwendet, diese ist schnell sehr dominant im Geschmack. Die Makkaroni passen gut und geben dem Ganzen die sättigende Fülle. Tipp zum Ausprobieren!
Das Rezept stammt von "Issdiesdas", dem feinen Kochblog von Jette und Chris.
500 g Spargel, beste Qualität
250 g Risottoreis
1 Glas Weißwein
1-2 EL Olivenöl
2 kleine Möhren (optional, ich würde sie sogar eher weglassen, da sie aber auf dem Foto drauf sind, erwähne ich sie)
1 mittelgroße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 unbehandelte Zitrone
ca. 1 Liter Gemüsebrühe
ca. 100 g Parmesan
etwas frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
evtl. etwas Salz
1 EL Butter
1 Handvoll Zitronenthymian (optional)
Zubereitung:
Den Spargel schälen und in ca. 1-2 cm lange Stücke schneiden.
Die Zwiebel und evtl. die Möhren schälen und fein würfeln, die Knoblauchzehe schälen und in feine Scheiben schneiden.
Die Schale der Zitrone mit einem Zestenreißer ablösen oder abreiben. Die Hälfte der Zitrone auspressen. Den Parmesan hobeln. (Eventuell: Den Zitronenthymian waschen und die Blätter abzupfen.)
In einem weiten Topf das Olivenöl erhitzen und bei mittlerer Hitze die Zwiebel glasig dünsten. Knoblauch, evtl. Möhren und Risottoreis hinzugeben.
Wenn der Reis glasig wird, das Ganze mit dem Weißwein ablöschen.
Nach und nach die Gemüsebrühe zugeben und unter Rühren bei reduzierter Hitze weiterköcheln lassen.
Nach etwa 10 Minuten den Spargel und die Zitronenschale hinzugeben und reichlich Gemüsebrühe angießen.
Wenn der Reis gar ist, den Topf vom Herd nehmen und Parmesan, Zitronensaft und evtl. Zitronenthymian unterrühren. Die Butter auf das Risotto geben und den Topf mit einem Deckel verschließen. Ca. 2-3 Minuten ruhen lassen.
Die Butter unter das Risotto rühren und mit etwas Zitronenschale und evtl. Zitronenthymian garniert servieren. Dazu schmeckt ein spritziger Weißwein.
Mein Fazit: I just love Spargelrisotto! Das ist für mich die Krönung der Spargelzubereitung. Naja, neben ein, zwei anderen Gerichten vielleicht. Auf jeden Fall harmonieren der Spargeleigengeschmack, die Zitronenfrische und das Würzige des Risottos ganz hervorragend miteinander. Wenn man Zitronenthymian zur Hand hat, unbedingt verwenden, das gibt dem Gericht noch ein spezielles Etwas.
4-6 Merguez (meine kamen vom Bio-Metzger)
200 g Drillinge
500 g grüner Spargel
125 g Cocktailtomaten
1 mittelgroße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
grobes Meersalz
Rosmarin, Thymian und Chiliflocken
Olivenöl
Zubereitung:
Die Drillingen waschen und in einem kleinen Topf in etwa 15 Minuten gar kochen. Aufpassen, dass sie nicht zu weich werden.
In der Zwischenzeit den Spargel waschen und putzen, eventuell holzige Stellen entfernen. In ca. 3 cm lange Stücke schneiden.
Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden, die Knoblauchzehe schälen und in feine Scheiben schneiden. Die Cocktailtomaten waschen und halbieren.
In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und kurz dünsten. Spargel und Cocktailtomaten dazugeben und 5-8 Minuten bei gelegentlichem Wenden garen. Das Gemüse darf ruhig noch etwas Biss haben. Mit Meersalz, Rosmarin, Thymian und Chiliflocken würzen.
In einer kleinen Pfanne einen Spritzer Olivenöl erhitzen, die Merguez hineingeben, scharf anbraten und dann bei mittlerer Hitze auf jeder Seite etwa 3-5 Minuten braten (je nach Größe).
In einer dritten Pfanne wiederum etwas Olivenöl erhitzen und darin die Drillinge kurz anbraten, bis sie goldbraun glänzen. Mit etwas Meersalz bestreuen.
Alles auf Tellern anrichten. Dazu passt ein Glas Rotwein oder ein kühles Bier. Am besten auf dem Balkon an einem lauen Frühlingsabend essen :)
Mein Fazit: Eine sehr leckere Kombination! Ich hatte grünen Spargel und Merguez eingekauft, weil es sie am Wochenende auf dem Markt gab. Mit dem Spargel wollte ich eigentlich was ganz anderes machen, aber dann kam mir diese Rezeptidee. Und ich muss sagen: Wird wieder gemacht! Die Würze der Merguez harmoniert wunderbar mit der Zartheit des grünen Spargels. Und Drillinge sind sowieso immer lecker. Ich habe dem Gericht durch Thymian und Rosmarin einen leicht mediterranen Touch gegeben, man könnte da natürlich auch in eine andere Richtung experimentieren.
1 mittelgroße Zwiebel
1 rote oder orange Paprikaschote
1 Dose Gemüsemais
1 EL Butter oder Margarine
1 TL Weizenmehl
400 ml Gemüsebrühe
100 ml Schlagsahne
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 TL Currypulver
5-6 Spritzer Tabasco 150 g Shrimps oder Nordseekrabben (optional)
eine Handvoll Cashewnüsse, grob gehackt
Zwiebel abziehen und in feine Würfel schneiden. Paprikaschote halbieren, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Mais in einem Sieb abtropfen lassen.
Butter oder Margarine in einem Topf zerlassen. Zwiebel- und Paprikawürfel darin andünsten. Mais hinzufügen und kurz mitdünsten. Das Gemüse mit dem Mehl bestäuben und unter gelegentlichem Rühren etwa 2 Minuten dünsten lassen.
Gemüsebrühe und Sahne hinzugießen. Die Zutaten zum Kochen bringen und zugedeckt bei schwacher Hitze 8-10 Minuten kochen lassen. Nach etwa 6-7 Minuten eventuell die Shrimps hinzugeben.
Die Suppe mit Salz, Pfeffer, Curry und Tabasco würzen. Mit den Cashewnüssen garniert servieren. Dazu schmeckt frisches Baguette.
Mein Fazit: Die Rezeptidee stammt dieses Mal von meinem Mitbewohner. Im Original werden Sahne und Gemüsebrühe zu gleichen Teilen verwendet. Das fand ich deutlich zu schwer. Abgesehen davon ist die Suppe ziemlich lecker, besonders die Shrimps und die Cashews obendrauf fand ich spannend und eine gute Kombination. Am Curry nicht sparen. Tabasco gibt dem Ganzen eine leicht säuerliche Note, die sehr passend ist zum süßen Mais.
Das Rezept stammt aus dem Kochbuch mit dem schönen Titel "Studentenfutter - multikulti" von Dr. Oetker.
1 TL Honig in 250 ml ca. 40 °C warmem Wasser auflösen.
250 g feines Roggenschrot einrühren
über Nacht ca. 35°C warm stellen (z.B. im Schraubglas mit ins Bett nehmen)
2. Tag morgens:
250 g feines Roggenschrot und 250 ml warmes Wasser dazugeben
abgedeckt warm stellen (in die Sonne oder auf die Heizung)
2. Tag abends:
1500 g Roggen (oder Dinkel oder Weizen) mittelfein schroten
3 EL Kümmel (frisch gemahlen) und 6 EL Koriander (fein gemahlen) dazugeben
eventuell auch Leinsamen oder Trockenfrüchte (je nach Geschmacksrichtung)
soviel Flüssigkeit dazugeben, dass ein feuchter Teig entsteht (wahlweise Wasser, Molke oder Buttermilch)
abgedeckt warm stellen
3. Tag morgens
1 kg Dinkel (oder Weizen) mehlfein mahlen und dazugeben
6 (gestrichene) TL Salz dazu geben
soviel Flüssigkeit dazugeben, dass ein formbarer Teig entsteht
gut durchkneten
ca. 2 Stunden warm stellen
dann aus dem Teig Brote formen (oder in Formen füllen)
ca. 1 Stunde gehen lassen
dann in den Backofen
10 Minuten bei voller Hitze (250°C) backen
danach 1-1,5 Stunden bei 180°C backen (je nach Dicke der Brote)
Anmerkung: Ein Teigrest kann bis zu einer Woche im Kühlschrank aufbewahrt werden. Mit ihm kann weitergearbeitet werden wie ab dem 2. Tag morgens.
Mein Fazit: Ein Klassiker aus der Backküche meiner Mutter. Sehr lecker, sowohl frisch als auch einige Tage alt (im Brotkorb bis zu 2 Wochen). Das Brot hält sich ziemlich lange. Die Zubereitung nimmt zwar einige Zeit (und Arbeitsschritte) in Anspruch, ist aber im Grunde sehr einfach. Und irgendwie ist es ja auch schön, die Brote so langsam entstehen zu sehen.
Für die Bologneser Sauce:
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
400 g Rinderhack
2 Dosen à 400 g stückige Tomaten
125 ml Gemüsebrühe
1 EL Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
1 TL geräuchertes, edelsüßes Paprikapulver
1/2 EL gehacktes Basilikum (oder gleich Tomaten mit Basilikum kaufen)
Salz
Für die Bèchamelsauce:
30 g Butter
25 g Weizenmehl
300 ml Milch
200 ml Gemüsebrühe
200 g geriebener Gratin-Käse
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
12 Lasagneblätter (knapp 250 g, ohne Vorgaren)
etwas Fett
Zubereitung:
Für die Bologneser Sauce Zwiebeln und Knoblauchzehe abziehen und beides würfeln. Öl in einem Topf oder einer Pfanne erhitzen. Das Hack darin unter Rühren braten, dabei Klümpchen mit einer Gabel zerkleinern. Zwiebel und Knoblauch dazu und mitdünsten.
Tomaten mit Saft, Gemüsebrühe, Tomatenmark, Paprika, Lorbeerblatt und Basilikum zum Hack geben und etwa 5 Minuten leicht kochen lassen. Mit Salz abschmecken. Den Backofen auf etwa 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Für die Béchamelsauce Butter in einem Topf zerlassen. Mehl unter Rühren so lange darin erhitzen, bis es hellgelb ist. Milch und Gemüsebrühe zugießen, mit einem Schneebesen durchschlagen. Dabei darauf achten, dass keine Klümochen entstehen. Sauxe einmal aufkochen. Ein Drittel des Käses unterrühren, die Sauce mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Das Lorbeerblatt aus der Sauce nehmen. Auf den Boden einer eckigen Auflaufform (gefettet, etwa 20x30 cm) etwas Bologneser Sauce geben. Darauf eine Schicht Lasagneblätter legen, dann wieder Bologneser Sauce daraufgeben und mit etwa 3 EL Béchamelsauce beträufeln. Nacheinander wieder Lasagneblätter, Bologneser Sauce und Béchamelsauce einschichten. Die restliche Béchamelsauce auf die oberste Lasagneschicht streichen, restlichen Käse daraufstreuen.
Die Form auf dem Rost auf mittlerer Einschubleiste in den vorgeheizten Backofen schieben. Lasagne etwa 35 Minuten backen, bis der Käse goldbraun ist. Dazu schmeckt ein Feldsalat mit Honig-Senf-Dressing. Und ein Glas Rotwein.
Mein Fazit: Dies war eine Premiere. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich eine Béchamelsauce gemacht. Ging viel einfacher als gedacht. Die Lasagne hat mit dem Rinderhack sehr lecker gemschmeckt. Ich bin ja sowieso ein Fan der Bolognese und in dieser Aufmachung schmeckt sie besonders gut. Ein einfach zubereitetes Essen, das schön wärmt. Sollte ich öfter mal machen.
Das Rezept habe ich adaptiert aus dem "Schulkochbuch" von Dr. Oetker.
Rezept für etwa 24 Stück (in der Mini-Muffin-Form):
Für den Teig:
115 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Ei
1/2 TL Salz
1/2 TL Vanille-Extrakt
140 g Mehl
50 g Kakaopulver
Für die Füllung:
115 g weiche Karamellbonbons (ich habe Storck Karamell-Riesen verwendet)
45 ml Schlagsahne
Für die Ganache:
130 g dunkle Schokolade, gehackt
90 ml Schlagsahne
Zubereitung:
In einem Gefäß Butter und Zucker schaumig schlagen. Ei, Salz und Vanille-Extrakt dazugeben und weiter schlagen. In einer Schüssel Mehl und Kakao vermengen und die Butter-Zucker-Ei-Mischung unterrühren, so dass ein weicher Teig entsteht.
Den Ofen auf 180 °C Grad vorheizen. Eine Mini-Muffin-Form gut (!) buttern. Aus dem Teig Bälle mit etwa 2 cm Durchmesser formen. In jede Form einen Ball drücken und mit dem Daumen an den Rändern hochziehen. Wenn der Teig klebt, den Daumen mit etwas Wasser oder Öl befeuchten. David Lebovitz schlägt vor, die Form jetzt für etwa 20 Minuten in den Tiefkühler zu geben. Das habe ich nicht gemacht und halte es auch nicht für unbedingt notwendig. Wer aber möchte, jetzt wäre der richtige Zeitpunkt.
Die Tartlets für 8-10 Minuten backen, bis der Teig trocken und durch erscheint. Aus dem Ofen nehmen und mit dem Stiel eines Holzlöffels in Form drücken, sollten sich Blasen oder ähnliches gebildet haben. Komplett abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und auf einen Rost setzen.
Für die Karamellfüllung die Sahne mit den Karamellbonbons in einem kleinen Topf erhitzen, umrühren bis die Bonbons komplett geschmolzen sind. Die Füllung auf die Tartlets verteilen.
Für die Ganache die Sahne erhitzen und die Schokolade hineingeben. Kurz ruhen lassen und dann verrühren, bis sich eine cremige Masse ergibt.
Auf jedes Tartlet etwas von der Ganache geben und mit einem Messer glatt streichen. Optional auf jedes Tartlet noch etwas Fleur de Sel geben.
Mein Fazit: Oh. My. God. Die totale Schokoladigkeit. Ich wollte schon länger etwas von den süßen Köstlichkeiten ausprobieren, die David Lebovitz auf seinem Blog beschreibt und ich sage euch: Es lohnt sich! Es braucht etwas Zeit, bis die verschiedenen Arbeitsschritte durchgeführt sind (und eine Mini-Muffin-Form sollte man auch besitzen), aber abgesehen davon, sind die Tartlets wirklich einfach zuzubereiten und belohnen mit einem Geschmack, bei dem man sich erstmal setzen muss. Super.
Das Rezept habe ich adaptiert vom wunderbaren Blog von David Lebovitz, der momentan in Paris lebt und von dort sehr schöne kulinarische Geschichten (samt Rezepten) erzählt.