I remain silent
in your arms
while I throw
myself into the sea
just to prove
that I don´t need you
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@bewusstseinsvoegel
I remain silent
in your arms
while I throw
myself into the sea
just to prove
that I don´t need you
Ich bin stolz auf diese Ruine,
der kein Sturm mehr etwas anhaben kann.
Sie lässt den Orkan einfach durch sich hindurchziehen.
-Schönheit des Zerfalls-
Ich verstecke ganze Berge und Täler in mir.
Warum bin ich noch immer leer?
Unser Leben ist aus dem Ruder gelaufen. Warum setzen wir nicht die Segel und lassen uns treiben?
Niemand kann mit dem Strom schwimmen,
ohne sich selbst zu ertränken.
Der natürliche Feind des Menschen :
Sein Verstand.
Unter dem Mond, der heute wie die Sonne strahlt und Sternschnuppen, die wie Schmetterlinge tanzen, schlagen wir unser Zelt aus Träumen auf und Wurzeln schlagend, fliegen wir zu den Sternen rauf. Getragen von laut gesungenen Hymnen aus ungesagten Dingen, begleiten wir mit seidenen Schwingen die Nacht in ihrem Lauf. Keine bleierne Sorge hält uns mehr auf. Und wenn die Finsternis der silber-roten Dämmerung weicht, können wir uns endlos in die Augen sehen ohne jemals an unbekannten Ufern zu stehen. Wahrheit und Wahrhaftigkeit sind nicht immer leicht, doch allein getragene Gedanken sind viel schwerer. Sie wurzeln und ziehen ins Gedankenreich so tief, dass selbst das robusteste Zelt irgendwann zusammenfällt.
Ich wünschte, meine Gedanken kämen mit dem Hinweis ‘trigger warning’
Tag für Tag sehen wir uns an
und blicken in dieselben Gesichter
ohne dabei dieselben Menschen zu sein.
Nichts macht so blind wie die Zeit.
Das Universum geht nicht unter,
bloß weil ein Stern verglüht.
Genauso wenig stirbt die Liebe,
bloß weil du sie grade verloren hast.
Der Himmel ist noch immer voller Sterne.
Ich frage mich,
ob manche Blumen sterben,
ohne je geblüht zu haben.
Wir alle sind gefangen und so einsam.
In Isolationshaft fantasieren wir von Freiheit.
Und auch wenn wir uns sagen: “Alles wird gut“,
so wollen wir noch immer gehen.
Jeder lebt in seiner eigenen Hölle,
doch brennen tun wir gemeinsam.
Während ich den Leuten meine Sonne zeige,
drehe ich mich um und starre in die Schatten.
Andere Menschen haben Schmetterlinge im Bauch.
Ich habe Feuerqualleln im Hirn,
die jeden schönen Gedanken ungedacht verbrennen.
Vielleicht sind wir wie Galaxien. Wir sind einander Sonne und Mond und versprechen uns die Sterne. Wir kreisen umeinander und uns selbst. Leuchtend, glühend, glitzernd. Von außen. Doch in unser aller Innern existiert dieses schwarze Loch, das selbst die Sonne fürchtet, das alles Leben verschlingt, ehe wir es retten können.
Du fühlst dich wundervoll In deinem Traum als Prinz, der mich rettet.
Ich sag´ dir was:
Ich bin die Prinzessin, die ihre Drachen selbst bekämpft. Ich bin die Prinzessin, die sich mit Schwert und Schild einen Weg aus jenen Gefängnissen kämpft, in die man sie sperrte, weil sie für sich selber sprach. Ich bin die Prinzessin, die jeden Graben überwindet, um endlich in Freiheit zu leben.
Ich bin die Prinzessin, die ihre Narben wie Juwelen und ihre Kraft wie eine Krone trägt.
Ich befreie mich selbst.
Ich bin die Königin. Mein Geist ist mein Palast. Mein Körper ist mein Königinreich.
Während ich versuche, die Gedanken zu ordnen, schreit meine Angst so laut, dass Herz und Bauch verstummen. Taub versuche ich, die richtigen Worte zu treffen, deren Bedeutung ich nicht kenne, weil alles Gefühl längst ertrunken ist in diesem Ozean aus Angst.
Und während ich noch versuche, nicht schwarzzusehen, werden meine Augen farbenblind.
Und während ich noch versuche, zu atmen, ist meine Lunge längst erstarrt, unbeweglich wie Beton. Kein Brustkorb, der sich noch hebt. Kein Herz, das noch richtig schlägt.