Komm raus meine kleine!
Ich kann deine Nähe fast spüren.
Kann deine Angst fühlen.
Das Zittern deiner Haut.
Vor Kälte und vor Furcht.
Hier sind nur wir.
Ich,
du,
… und der große stille Wald …
trying on a metaphor
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styofa doing anything

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Komm raus meine kleine!
Ich kann deine Nähe fast spüren.
Kann deine Angst fühlen.
Das Zittern deiner Haut.
Vor Kälte und vor Furcht.
Hier sind nur wir.
Ich,
du,
… und der große stille Wald …
. . . hallo, meine beste freundin. das warst Du. wir haben alles geteilt. haben uns alles anvertraut. waren so eng zusammen. nichts konnte uns trennen. ich habe dir vertraut. wir haben alles geteilt. nur ihn nicht. aber du hast ihn dir genommen. warum? egal. nun bist Du ja hier. bei mir. ganz allein mit mir. und wir sprechen. über uns. über ihn. über Dich. vor allem über dich. und wir kommen uns näher. näher als dir lieb sein wird.
(c) 2016, LeFox . . . keine panik, alles ist gut. nur eine bilderserie. die zwei mögen sich immer noch ... danke Euch für das klasse shooting. . . .
bitte, mein herr. ich habe ein geschenk. für Dich! nur für Dich! ich will mich Dir schenken.
bitte, mein herr. nimm das geschenk an. leg mir das halsband um. mach mich Dein. lass mich endlich sein.
bitte, mein herr. willst Du das geschenk? ich wünsche mir, Du willst es. endlich bin ich. endlich kann ich sein.
bitte, mein herr. nimm mich auf. lösch mich aus. mach mich ... zu mir!
die.freundin
gefangen. in einem dunkeln keller. seit wochen ist nur SIE da. die namenlose frau im schwarzen business kostüm. sie fragt. sie fordert. sie ist der schnittstelle zum leben. sie wird vertraute. sie bringt das leben in den dunkeln leeren raum. sie füllt die leere. sie fordert antworten. sie macht druck. sie will namen, daten, fakten. sie verursacht plötzlich schmerz. sie zieht ein messer. sie hält es an ihre brust. sie fragt. sie wird laut. sie bestimmt. sie ist!
schnitt.muster
er geht um sie herum. jedesmal schneidet er ein stück des kleides auf. jedesmal wenn er wieder vor ihr steht. sie steht da. sie kann sich nicht rühren. spürt den kalten stahl der schere auf ihrer haut. hofft, er schneidet nur das kleid. sie zuckt zusammen. sie spürt seine nähe. sie spürt, dass er sie entblößt. jeder seiner schnitte macht sie verletzlicher. jeder schnitt, schneidet in ihre seele. stille. nur seine schritte. nur die schnitte der schere.
feel.it
„Knie dich auf das Bett!“
Sie folgte seinem Befehl und kniete sich hin. Hinter ihr öffnete sich die Kiste. Aus dem Augenwinkel konnte sie sehen, wie er Seile auf das Bett legte. Sorgsam aufgewickelt, eines neben das nächste. Sie wartete wortlos, was wohl passieren würde. Er griff nach einem der Seilte und kniete sich hinter sie. Seine Hände umgriffen sie und drückten sie an sich. Sie holte tief Luft. Er griff ihre Handgelenke und drückte sie auf dem Rücken zusammen. Dann legten sich Seile darum. Langsam spürte sie, wie er ihr wieder die Freiheit nahm. Ein Knoten schloss die Fessel. Wieder zog er ihren Körper an seinen, ganz eng. Das Seil führte er über ihre Haut, über ihre Brust. Eng zog es sich um sie. Ihre Arme wurden hoch an den Körper gezogen. Mit jeder Windung wurde sie wehrloser. Aber eigentlich war sie es schon. Sie schloss die Augen und holte tief Luft.
Die Seile schnüren Sie ein, es tut weh die Arme so zu halten. Bewegungslos. Er wirft sie nach vorne. Ihr Oberkörper ist fest und regungslos verschnürt. Seile halten die Arme fest und legen sich um Brust und Schultern. Er drückt sie auf das belederte Lacken. Seine Hand greif ihre Fußknöchel. Er drückt Sie nach oben und fest gegen die Oberschenkel. Wieder spürt Sie seine Hände. Er ist sanft und bestimmt. Er schnürt sie ein. Stück für Stück. Regungslos. Sie atmet fester. Spürt, dass es sie erregt. Sie kann sich kaum noch bewegen. Ist Spielball seiner Hände. Er drückt die zusammengefesselten Beine auseinander. Wieder greif er nach Seilen und fixiert die gespreizten Schenkel am Bettgestellt. Er beugt sich über sie. Sein Hemd berührt ihre nackte Haut. Er lässt seine Hände über ihre Haut fahren. Über ihren Rücken. Dann ist da ein Knebel. Er schiebt ihn zwischen ihre Zähne. Sie öffnet den Munde. Stille, schweigen. Die Schnalle schließt sich mit einem ruck fest hinter ihrem Kopf. Ein hilfloses stummes Stück Fleisch liegt da auf dem Bett. Sie atmet flach und ist feucht. Wird er es sehen? Sie muss vermutlich auslaufen. Nein, er darf es nicht sehen. Er greift in ihren Nacken.
„Genießt du das?“ fragt er leise.
(c) LeFox, 2016
sonnen.schein
Die Sonne strahlt zwischen den weißen Schäfchenwolken hindurch. Strahlend blauer Himmel über ihr. Sie liegt auf einer Wiese. Es duftet nach Sommer, und Leben. Alles um sie herum ist schön. Sie liegt in seinem Schoß und er streichelt sanft ihre Kopf. Kann man noch glücklicher sein? Sie lächelt ihn an. Sein Blick ist sanft, zärtlich und liebevoll. Nicht und niemand kann diesen Moment zerstören. Es scheint so, als wäre die Zeit stehen geblieben. Seine Hand und die warme Sonne auf ihrer Haut. Es tut gut, so geborgen zu sein. Sie fühlt ihr Leben. Er beugt sich zu ihr herunter und ihre Lippen berühren sich sanft. Sie hat ihre Augen geschlossen. Will das alles einfach nur fühlen.
Ein Geräusch. Sie schlägt die Augen auf. Die Dunkelheit hat sie wieder eingeholt. Gleich wird er kommen, und er wird ihr wieder weh tun …
danke an die “hex” ... kani (MK).
die hex
Halbdunkles Licht von Fakeln umscheint ihren nackten Körper. Sie liegt auf der Streckbank. Arme und Beine sind mit dicken Stricken gebunden. Sie weiss, dass sie gleich Schmerzen haben wird. Die Folterknechte bereiten die Geräte zu peinlichen Befragunng vor. "Hexerei", so lautet die Anklage. Das Vieh vom Mindler Bauer soll sie krank und tot gemacht haben. Der Sohn vom Dorfschmied hat ihren Fluch gehört. Sie atmet schwer. Sie hat geschworen unschuldig zu sein. Bei allen Heiligen hat sie es geschworen. Doch der Amtsmann hat ihr nicht geglaubt. Gleich wird der Inquistor kommen. Er wird die Wahrheit finden. Er wird die Hex befragen, nach Recht und Gesetz. Sie hört die beiden Folterknechte über ein groben Witz lachen. Ihr ist kalt. Sehr kalt. Dann hört sie Schritte. Ein Schatten nähert sich. "Sprich zu mir, mein Kind." hört sie leise eine Stimme. Sie schließt die Augen.
Danke an die wunderbare Aimee.
http://khalidas-erlebniswelt.tumblr.com/
stehen.spüren
Spüren, stehen, fühlen, allein … Allein in der weite der Dunkelheit. Allein mit den eigenen Gedanken. Allein mit den Geräuschen der stille. Allein mit dem Schmerz
Spüren, stehen fühlen … Sich selber fühlen. Die Seile fühlen. Die Kälte fühlen. Die leere fühlen.
Spüren, stehen ... Bewegungslos stehen. Stehen voller schmerzen. Gebunden stehen. Gerade stehen für sich.
Spüren … Nichts spüren. Alles spüren. Spüren zu leben. Nähe spüren.
© LeFox, 2016
seil.tanz
Sie biss ihre Zähne fest aufeinander, als er ihre Arme mit einem ruck hinter dem Rücken nach oben zog. Kein laut kam über ihre Lippen. Ihr Körper neigte sich nach unten, und sie versuchte irgendwie auf ihren nackten Füssen so etwas wie einen festen Halt zu bekommen. Schmerz durchflutete ihren Körper. Schmerz in den Armen, schmerzt in den Beinen und den Schultern. Tanzen auf den Zehenspitzen, tanzen auf der Stelle.
Er verknotete das Seil ihrer Folter und setzte sich auf einen Stuhl, der etwa vier Meter vor ihr stand. Nein, sie würde nicht schreien. Sie würde es aushalten. Würde ihm ihren Stolz zeigen. Er lachte nur.
„Wie lange wirst Du es aushalten?“ fragte er und lehnte sich zurück. Wie tänzelte sie. Doch egal was sie tat, der Schmerz verlagerte sich nur zunehmend von einem Körperteil zum nächsten. Die Sonne schien durch die Fenster. Sie sah ihren Schatten tanzen. Blickte hoch. Sah ihn auf dem Stuhl. Regungslos beobachtete er ihren Tanz mit den Seilen. „Möchtest Du etwas sagen?“ fragte er leise.
Sie senkte den Kopf. Hielt inne und ergab sich dem schmerz ihrer Haltung. Sie ergab sich ihrer selbst …
Böses.Spiel
Deine Wohnung. Meine Regeln. Du bist gefesselt. Ich bestimme. Du schweigst. Liegst da. Atmest leise. Atmest schwer. Spürst dich. Sonst nichts. Grosse Augen. Grosse Blicke. Voller Angst. Voller Fragen. Siehst mir zu. Was ich tue. Was ich vorbereite. Mit dir. Für dich. Schmerz kommt. Es wird weh tun. Du wirst spüren. Das böse Spiel. Es beginnt ... jetzt!
leFox, 2016
Die Liebende
Das ist mein Fenster. Eben bin ich so sanft erwacht. Ich dachte, ich würde schweben. Bis wohin reicht mein Leben, und wo beginnt die Nacht?
Ich könnte meinen, alles wäre noch Ich ringsum; durchsichtig wie eines Kristalles Tiefe, verdunkelt, stumm.
Ich könnte auch noch die Sterne fassen in mir, so groß scheint mir mein Herz; so gerne ließ es ihn wieder los
den ich vielleicht zu lieben, vielleicht zu halten begann. Fremd, wie niebeschrieben sieht mich mein Schicksal an.
Was bin ich unter diese Unendlichkeit gelegt, duftend wie eine Wiese, hin und her bewegt,
rufend zugleich und bange, daß einer den Ruf vernimmt, und zum Untergange in einem Andern bestimmt.
Aus: Der Neuen Gedichte anderer Teil - Rainer Maria Rilke -
rest.posten
"Bestellnr. 2016/00234445" stand oben auf auf dem Zettel, der an der Palette klebte. Man hatte sie hier gezerrt. Wer die Frau ihr gegenüber war, dass wusste sie nicht. Jeder Laut war verboten. Sprechen war undenkbar. Nur leises Athmen unterbrach das geschätigte hin und her in der Halle. Sie wartete. Ihre Auslieferung stand kurz bevor, dass wusste sie nun. Erst kurz vorher wurden die Lieferungen auf die Paletten gesetzt. Wohin würde die Reise gehen? Und zu wem? Der Stapler hob ihre Palette an. Der maskierte Fahrer setzt das Gerät in Bewegung durch die weitläufige Halle. Sie schloss die Augen und spürte die Haut der fremden an ihrer Haut. Sie spürte Angstschweiß, die Bewegung der Frau während der Stapler durch die Halle rollte und die Hitze des fremden Körpers. Die Fahrt ging vorbei an den in reihe stehenden Käfigen. Dort hatten sie alle auf die Bestellung gewartet. Der Stapler fuhr leise auf ein Rolltor zu. Das Schild über dem Tor war groß und in roten Buchstaben deutlich lesbar. Es öffnete sich … „Warenprüfung“ … Sie schloss die Augen …
seine.schritte
die halle ist leer, still und einsam. er ist gegangen, nachdem er sie dort gefesselt hat. jedes seil mit bedacht gesetzt. jeder knoten hält. sie ist blind. das tuch nimmt ihr die sicht. stille, dunkelheit und kein boden unter ihr. wo ist er hin? wie lang ist er fort? ist da sonst noch wer? "schweige", hat er gesagt. sie schweigt. sie fragt nicht, als seine schritte leider werden. sie verhallen langsam im nichts. sie schwebt und fühlt wie der kalte wind ihre haut umspielt. stille und leere werden eins. sie spürt, wie sie wegdriftet, obwohl sie gegen den schmerz der seile kämpfen muss. ein abtauchen in eine andere welt beginnt. die zeit entgleitet ihren gedanken. und plötzlich sind da wieder schritte. sie ist wieder ganz da. ist er das? gefühle überschlagen sich. angst kommt hoch. sie zappelt im seil. der schmerz des hängens erfüllt sie nun ganz. kurz überlegt sie zu fragen. doch sein befehl war klar. die schritte werden lauter. "schweige". wieder fällt ihr der deutliche befehl ein. jemand steht vor ihr. ihr herz pocht wild und laut. dann ... eine berührung. eine hand streift ihre haut. sie kennt die antwort ...
lefox, 2016