Der Beginn einer neuen Ära
Die neue Saison hat begonnen und ob man es glauben will oder nicht, GFH Capital hat doch tatsächlich etwas Geld in die Hand genommen und Spieler an die Elland Road gelotst. Mit Luke Murphy wurde ein wichtiger Spieler fürs Mittelfeld geholt, welcher sogar mehr als eine Million kostete! Auch Noel Hunt konnte verpflichtet werden und ist bereits jetzt ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft, kostete jedoch keine Ablöse, da sein Vertrag im Sommer auslief.
Doch die Mannschaft hatte in den ersten Spielen mit ein paar Ausfällen zu kämpfen. Vor allem Starspieler Sam Byram fehlte dem Verein mit einer Hüftverletzung. Vor kurzem hieß es sogar, dass eine Operation von Nöten sei. Gute Besserung in Richtung Leeds, doch Gott sei Dank hat man mit Lee Peltier einen Ersatzmann der fast Nahtlos die Lücke füllen kann.
Vor der Saison hatte ich auf ein 4-3-3 getippt, ich lag nicht ganz falsch, da Brian McDermott sich für ein 4-3-1-2 entschied, wobei Noel Hunt, Luke Varney und Ross McCormack immer wieder rotiert haben und somit je nach Situation die Plätze gewechselt haben. Die Rochade hat bisher recht gut funktioniert, und wird bei etwas mehr Praxis sicher für noch mehr Gefährlichkeit sorgen. Im ersten Spiel gegen Brighton & Hove Albion wirkte die Mannschaft jedoch noch etwas nervös. Einige Fehlpässe passierten, viele Zweikämpfe wurden verloren, doch was die Chancenerarbeitung und die Laufbereitschaft angeht, kann man die Mannschaft nur loben.
Die Mannschaft trat gegen im ersten Heimspiel der Saison gewohnt mit Paddy Kenny im Tor und mit Lee Peltier, Tom Lees, Jason Pearce und Stephen Warnock in der Verteidigung an. Im zentralen Mittelfeld war man mit Paul Green, Luke Murphy und Michael Tonge recht gut aufgestellt. Paul Green als Dauerläufer und Arbeiter, Luke Murphy als Pirlo der Elland Road, der immer wieder mit wichtigen Pässen Angriffe einleitete, und letztlich Michael Tonge der mit seiner Abgebrühtheit und seinen seltenen, aber doch manchmal sehr guten Pässen, einen wichtigen Anteil im Mittelfeld hatte. Wie oben bereits erwähnt standen im Angriff mit Ross McCormack, Noel Hunt und Luke Varney drei Spieler am Platz die ihre Sache sehr gut machten, und vor allem mit Rochaden, Lauf- und Kampfbereitschaft und guten Abschlüssen, wobei jedoch viel zu wenige aufs Tor gingen, auffielen.
Doch aufgrund einer der vielen Fehlpässe kam auch Brighton schon früh zu ersten Chancen. Während der erste Angriff noch vereitelt werden kann, gelang den Gästen mit dem zweiten auch schon das Führungstor. Nach einem guten Pass von der linken Seite lässt Tom Lees Leonardo Ulloa zu viel Platz. Dieser nutzt seine Chance und verwertet den Ball meisterlich. Die Führung für die Gäste aus Brighton bereits in der 11. Minute.
Nach dem Tor kommt es zu keiner Chance. Viel Tumult im Mittelfeld, viel Pressing, viele Fehlpässe. Nach einem Fehlpass von Orlandi bekommt Leeds Paul Green den Ball. Nach einer Flanke von Michael Tonge verlängert Stürmer Luke Varney per Kopf zu Ross McCormack, welcher den Ball mit viel Glück ins Tor bringt, da Kuszczak den Ball nur leicht erwischt. Ausgleich in der 18. Minute. Der erste Treffer in der ersten Hälfte seit dem 22. Dezember 2012. (Luciano Becchio gegen Middlesborough)
Mit dem Ausgleich bekamen die Whites auch mehr Spielanteile. Viele
Chancen werden erarbeitet, doch die Verteidigung der Gäste war hellwach und vereitelte viele Chancen in letzter Sekunde.
Nach einem guten Start von Brighton, übernahm ab der 30. Minute Leeds United das Ruder, doch nach der Halbzeitpause sah alles wieder ganz anders aus. Die Seagulls gaben Gas und spielten viele Großchancen heraus. Tom Lees und Jason Pearce stellten sich sehr ungeschickt an und ließen viele Chancen für Ulloa, Barnes & Co. zu. Der einzige Grund wieso es nicht zu dem Ausgleich kam war der Spieler des Tages, Paddy Kenny. Obwohl ich oft ein schlechtes Wort über ihn verliere, da er sehr oft Mal danebenfasst, ziehe ich an diesem Spieltag den Hut vor dem bereits 35-jährigen Torwart. Er hat die Mannschaft 90 Minuten über im Spiel gehalten. Erst mit der Einwechslung von Dominic Poleon in der 67. Minute, kam die Mannschaft wieder zu mehr Chancen und am Ende sogar zu mehr Ballbesitz.
Die 33.500 Zuseher bekamen ein schnelles, offensives Spiel geboten, vor allem sah man immer wieder Paddy Kenny, fliegen, parieren und schreien. Aber am Ende gab es dennoch ein Happy End. 94. Minute, langer Pass von Innenverteidiger Jason Pearce und Luke Murphy schließt ab. Ein wahrer Last-Minute-Treffer.
Bloß vier Tage später folgte auch schon das nächste Spiel. Die Peacocks trafen in der ersten Runde des League Cups auf den Viertligisten Chesterfield FC. Die Mannschaft trat mit einer A bis B-Mannschaft auf und schonte ein paar Spieler.
Änderungen zum Spiel gegen Brighton & Hove Albion waren: Zac Thompson, eigentlich zentraler Mittefeldspieler – voriges Jahr an Bury FC verliehen, spielte statt Lee Peltier als rechter Verteidiger. Adam Drury spielte auf der linken Seite anstatt Warnock. Also deutlich defensiver und weniger flügellastig. Gleiches gilt für das Mittelfeld. Anstatt laufstarker Spieler, welche sich immer wieder ins Offensivspiel integrieren, spielten Paul Green, Michael Brown und David Norris. Einzig Green stand vier Tage zuvor schon in der Startelf der Whites.
Vor allem in der Offensive hatte sich einiges geändert, doch was sofort auffiel: der Angriff wurde deutlich jünger. (Durchschnittsalter gegen Brighton: 28,6 / Durchschnittsalter gegen Chesterfield: 21,3)
Mit Dominic Poleon, Matt Smith und Aidy White standen drei sehr junge Spieler auf dem Platz, wobei zwei (Poleon und White) aus der eigenen Jugend stammen. Für Aidy White war es das bereits 100. Spiel seiner Karriere, und das erst mit jungen 21 Jahren, für Tormann Paddy Kenny das bereits 600.
Smith, mit einer Größe von 1,98 Meter, erwies sich überraschenderweise als laufstark und zeigte großen Einsatz, doch aufgrund seiner Größe war das schnelle Umschalten und Positionen wechseln wie bei den schnelleren Hunt, McCormack und Varney, zu vergessen. White, den ich mir vor der Saison offensiver wünschte und mit Gareth Bale verglich, wurde überraschenderweise tatsächlich als Flügelstürmer eingesetzt. Und sogar Dominic Poleon, den ich gerne mit White als Flügelkombination sehen wollte, kam als Flügelspieler zum Einsatz. Vielleicht liest ja Trainer Brian McDermott meinen Blog, wer weiß …
Rund 17.000 Zuseher waren zu Besuch, eine unglaubliche Zahl für eine uninteressante Partie in der ersten Runde. Auch der Support der Fans war unglaublich, jedoch nicht nur der der Leeds United-Fans. Hiermit ein Lob an die Fans von Chesterfield.
Das Spiel war einfach gesagt nicht gut. Es kam auf beiden Seiten nicht viel zustande, es kam kaum zu Chancen und es gab kaum Schüsse. Die erste nennenswerte Szene ist die Führung von Chesterfield FC in der 19. Minute. Eine gute Kombination mit Jimmy Ryan und dem rechten Verteidiger Drew Talbot. Dieser mit einer perfekten Flanke zur Mitte zu Eoin Doyle, welcher ungedeckt freisteht und von Tom Lees komplett alleine gelassen wird. Kopfball, Tor, Führung!
Nach einem einfachen Pass von Aidy White zieht Holzhacker Michael Brown aus rund 20 Metern ab. Der Ball zieht wie ein Strich ins lange Eck und landet wunderschön im Netz des Tores. Der verdiente Ausgleich für Leeds United in der 28. Minute.
Nach einem viel zu leichten Pass von Innenverteidiger Ryan Edward kann sich Aidy White den Ball erobern, passt ihn sofort zum schnellen Dominic Poleon, welcher Edwards perfekt aussteigen lässt und, mit einem tollen Schuss in kurze Eck die Mannschaft zur Führung schießt.
Die restliche Spielzeit war er jedoch nicht zu sehen. Das Spiel gegen den Viertligisten ist ein wahrer Kampf, Chancen sind Mangelware, doch Chesterfield hätte beinahe den Ausgleich erzielt. Der schnelle Tendayi Darikwa lässt Paddy Kenny aussteigen, und schiebt den Ball ins leere Tor, doch Jason Pearce kann knapp vor der Linie den Ball weggrätschen.
Gegen Ende ließ Matt Smith noch ein paar gute Chancen liegen, doch für ein Debüt war es ein guter Anfang. Gleiches gilt für Aidy White, es war zwar nicht sein Debüt sondern sein 100. Einsatz, doch er machte einfach viel zu wenig aus seinen Chancen. Er erarbeitete sich viel, doch letztlich waren die entscheidenden Pässe, Flanken oder Schüsse einfach viel zu schwach. Spiel vorbei und gewonnen. Das ist alles was zählt.
Wenn wir schon bei Sachen sind aus denen zu wenig wurde: Brian McDermott ist mit dem bisherigen Transfersommer sehr unzufrieden. Laut dem ehemaligen Reading-Trainer steht man derzeit mit 8 Spielern in Verhandlungen, wobei jedoch bereits einer ablehnte. Bisher gab es Gerüchte zu über 30 Spielern, doch nur das Gerücht zu Noel Hunt bewahrheitete sich.
Doch auch wenn der Sommer bisher ein bisschen floppte, ist er für die Leeds United-Fans ein wahrer Erfolg. Der ehemalige Besitzer Ken Bates wurde entlassen. Viele Jahre litten die Fans unter der Führung des ehemaligen Chelsea-Besitzers. Bates vergraulte viele Stars, und verkaufte viel Ur-Leedser für wenig Geld an andere Vereine. Doch schließlich der acht Jahre anhaltenden Ära kann das Kapitel Bates für Leeds United geschlossen werden.
Der 82-Jährige hatte vor einen Deal mit einer Fluglinie auszuhandeln, die ihn von seinen Urlaubsdomizilen nach England zu den jeglichen Spielen zu fliegen. Kosten dieses Deals: 500.000 Pfund. Auf die Entlassung antwortete er: „I did it in the best interest of the club“.
Nach Verpflichtung wie Matt Smith schien die Vorfreude auf die Saison bereits vor dem Anfang verflogen, doch nachdem David Haigh bekannt gab, dass „Bates will now no longer have any role within the football club“ schien die Euphorie neu aufzuleben. Außerdem gab er bekannt den „letzten schlafenden Riesen im englischen Unterhaus“ zu wecken und in zwei Jahren bereits in der Premier League sein zu wollen. Klingt eigentlich nach ganz guten Nachrichten, doch nach so kleinen Investitionen denke ich wird das nicht so ganz funktionieren liebes GFH Capital-Team!
Doch auch ein paar Tage nach dem ersten Spielen scheinen keine weiteren Spieler zu folgen. Von den acht Spielern mit denen man in Verhandlungen sei, lehnte nun ein Zweiter ab. Der einzige Name der vor kurzem in den Medien genannt wurde war Matthew Taylor von West Ham United, jedoch soll er nur bei den Whites unterschreiben, wenn die Londoner noch Konkurrenz für seine Position holen, doch bis dahin muss Leeds United ohne Verstärkungen am Sonntag zu Leicester City. Doch eine neuen Spieler im Kader gibt es sehr wohl: Eoghan Stokes, ein 17-jähriger Ire aus der Reserve von Leeds United, hat seinen ersten Profivertrag unterschrieben.
Leicester City stand noch vor ein paar Wochen in den Play-Offs und scheiterten im Halbfinale an Watford FC. Eine Mannschaft die als klarer Favorit ins Spiel geht, und das obwohl die Mannschaft keine namhaften Spieler verpflichtet hat, doch sie haben viel Altlast abgegeben. Die Foxes sind eine eingespielte, junge Mannschaft, die diese Saison sicherlich wieder ganz oben mitspielen wird. Sie hatten einen ähnlichen Start wie Leeds United und haben am 1. Spieltag sowie im League Cup, genauso wie Leeds, beide Spiele mit 2:1 gewonnen.
Vor dem Spiel habe ich mir folgende Aufstellung erwartet. Paddy Kenny im Tor, am rechten Flügel Peltier, auf der linken Seite würde ich mit Warnock rechnen, doch auch Adam Drury könnte in die Mannschaft rücken, da er der defensiv Versiertere ist. In der Innenverteidigung werden Jason Pearce und Tom Lees spielen, obwohl ich gerne mal wieder Tom Lees auf der Bank sehen würde, vor allem nach einer nicht allzu guten Vorbereitung und den schlechten Leistungen gegen Chesterfield und Brighton & Hove Albion, doch ich vergaß … Leeds United hat ja bis auf Lees, Pearce, und den Pechvogel Ross Killock keine Innenverteidiger im Kader. Killock ist er 19 Jahre alt und hat noch keine Minute für die Whites absolviert, und stand erst am letzten Spieltag der vorigen Saison das erste Mal im Kader. In der Vorbereitung brachte er ab und zu recht akzeptable Leistungen, verlor jedoch gleich zwei Mal ein paar Zähne bei Zusammenstößen.
Im Mittelfeld könnte Rodolph Austin nachrücken. Der bullige Jamaikaner wurde vorige Saison mit drei Spielen sperre bestraft und hat diese nun abgesessen. Er könnte im Mittelfeld statt Michael Tonge zum Einsatz kommen und somit neben Luke Murphy und Paul Green spielen. Im Angriff erwartete ich mir keine Veränderungen zum 1. Spieltag.
Und wie sich herausstellte kam es wie gedacht! Die einzige Veränderung zum 1. Spieltag war tatsächlich der Rückkehrer Rodolph „The Beast“ Austin, noch dazu als Kapitän. Die Fans freuten sich auf die Rückkehr der Kampfmaschine und posteten auf twitter Sätze wie „Austin wears a helmet when he rides his bike to protect the ground from his head. Doch es hatte sich noch etwas geändert. Trainer Brian McDermott hatte sich gegen einen 3er-Angriff entschieden und probierte es ohne die Rochaden. Stattdessen spielte man nun mit einem 4-4-2 mit Ross McCormack am linken Flügel und Paul Green am Rechten, während Varney und Hunt den Angriff formten.
In der vorigen Saison konnte Leeds United gegen Leicester City ein 1:1 erringen, sowie das Heimspiel 1:0 gewinnen. Damals erzielten Sam Byram beziehungsweise Luciano Becchio die Tore für die Whites.
Leeds begann mit sehr schnellem Offensivspiel, und befand sich die ersten fünf bis zehn Minuten beinahe durchgehend in der gegnerischen Hälfte. Die Heimmannschaft aus Leicester wusste sich mit starkem Pressing zu helfen, doch statt mit kurzen, flachen Pässen zu antworten, wurden oft wahllos die Bälle noch vorne gedroschen. Das Kopfballduell wurde dann meistens natürlich auch noch verloren ...
Nach 30 Minuten ein Spiel mit viel Tempo aber ohne auch nur kleinste Torchancen. Ein wirklich langweiliges Spiel um sich kurz zu fassen, die Stimmung jedoch war wie immer hervorragend. Die Fans der Whites übertönten minutenlang die Fans von Leicester mit „We All Love Leeds“. Die erste Halbzeit endete torlos.
Nach Beginn der zweiten Halbzeit war es erneut Leeds United die mehr vom Spiel hatten, doch bereits zehn Minuten später übernahm Leicester City das Spiel. Sie versuchten einige Angriffe die jedoch alle vereitelt werden konnten. Immer wieder kam es zu Eckbällen, die zwar alle sehr schön geschlagen wurden, jedoch nicht verwertet wurden. Nach 65 Minuten der erste Wechsel der Whites. Noel Hunt kam nicht gegen das 3-5-2 der Foxes an und wurde ausgewechselt, für ihn kam der junge Dominic Poleon ins Spiel.
Nur eine Minute nach der Einwechslung der erste richtige Schuss – doch dieser kam nicht von einem Leeds United-Spieler. Ein toller Pass auf Drinkwater, der sich den Ball mit dem Außenrist annimmt und aus der Drehung sofort abzieht. Der Ball geht nur knapp über das Tor, Paddy Kenny hätte keine Chance gehabt den Ball zu halten.
Nach ein paar Minuten kommt auch Leeds United zu mehr Chancen. Unter anderem hat Ross McCormack probiert einen „vereitelten“ Kopfball ins lange Eck zu drehen, doch mit Abstoß folgte ein Konter. Ein langer Ausschuss von Ex-Leeds United-Tormann Kasper Schmeichel, die Verteidigung passt nicht gut auf und Vardy scheitert nur knapp im 1:1 gegen Kenny. Matt Smith kam für den schwachen Luke Varney ins Spiel. Gleich danach folgte eine Flanke nach einem guten Dribbling von Dominic Poleon. Kopfball von Matt Smith, der Ball fliegt zu Paul Green doch der kann das Kopfballduell nur schwer gewinnen und köpfelt über das leerstehende Tor.
Im Gegenzug ein Angriff von Leicester City: Der große Chris Wood mit einem schlechten Dribbling. Erinnerungen an Stefan Maierhofer kommen hoch, doch Stephen Warnock, Rodolph Austin und Tom Lees scheitern daran ihn aufzuhalten. Wood zieht ab und trifft die Stange. In der Nachspielzeit kommt Matt Smith noch einmal zu einem Kopfball, den jedoch Kasper Schmeichel auf der Linie klären kann. Das Spiel endet torlos mit einer gerechten Punkteteilung
Gegen Leicester habe ich vor allem Ross McCormack, der überall zu finden war, zu loben. Der Stürmer machte ein gutes Spiel und zeigte großen Einsatz, ebenso Luke Murphy. Er ist viel gelaufen, hat viele Zweikämpfe gewonnen und seine Passquote (78%) lässt sich sehen. Auch Rückkehrer Austin hat ein gutes Spiel gemacht und wie immer viel Einsatz gezeigt. Er zählte auf jeden Fall zu den Besten des Tages und wurde später zum Man of the Match ernannt.
Aber auch der eingewechselte Dominic Poleon hat erneut gezeigt, dass er an der Startelf kratzt. Der junge Spieler brachte bei jeden seiner Einsätze viel Schwung ins Spiel, und lief die Verteidigung schwindelig. Bitte mehr von ihm Mr McDermott!
Drei Spiele, zwei Siege, ein Unentschieden. Nach all diesen Spielen muss man zusammenfassend sagen, dass die Verteidigung, vor allem die Innverteidigung, der Mannschaft viel zu schwach agiert. Die einfachsten Angriffe werden zu gefährlichen Torchancen. Man kann nur hoffen, dass entweder noch ein Innenverteidiger verpflichtet wird, oder mit der Rückkehr von Sam Byram etwas mehr Ordnung in die Verteidigung kommt.
Herausgestochen haben bisher vor allem Ross McCormack, Dominic Poleon, Luke Murphy und auch Michael Tonge. Bei den Dribblings des jungen Herrn Poleons geht mir das Herz auf, auch wenn seine Torgefährlichkeit am Ende doch noch etwas zu wünschen übrig lässt. Auch Luke Varney hat gegen Brighton & Hove Albio sehr gut gespielt, doch gegen Leicester City gelang ihm rein gar nichts. Wie bereits haben Tom Lees und Jason Pearce keine guten Leistungen erbracht, zwar zeigte Pearce etwas mehr Lichtblicke als Lees, aber wenn man so in die Saison geht, kann man sich auf Herzrasen einstellen.
Noten:
1 – sehr schlecht / 10 – sehr gut
Kenny – 8
Peltier – 7
Lees – 3
Pearce - 5
Warnock – 6
Thompson – 5
Drury – 5
Green – 7
Brown – 8
Norris – 5
Tonge – 8
Murphy – 9
Austin – 8
McCormack – 9
Hunt – 6
Varney – 7
Poleon – 8
Smith – 6
White – 6