Meine 7 Horrorfilm - Empfehlungen für Fans von The Conjuring
Die moderne Ära der Horrorfilme ist in voller Blüte und jedes Jahr kommen wieder tolle aber auch nicht so tolle Filme ins Kino die uns Angst einjagen. Eines der beliebtesten und auch etabliertesten Franchises ist The Conjuring. Die Filme aus dieser Reihe haben eine unglaublich große Fangemeinschaft und das aus guten Grund! Genau deswegen möchte ich hier sieben Filme auflisten die in der Zusammensetzung ähnlich sind, aber doch einen immer anderen Eindruck machen und glaubt mir, sie stehen den beliebten Filmen von James Wan in nichts nach! Kurz noch möchte ich erwähnen das diese Auflistung keine “Top Liste” ist was heißt, dass die Reihenfolge nichts über die Qualität der Filme aussagt.
Insidious hat es als ein sehr bekannter, fast schon “Klassiker” unter den modernen Horrorfilmen geschafft bereits vier Teile zu veröffentlichen wobei ich hier nur den ersten empfehlen möchte, da sie, meiner Meinung nach, mit jedem weiter abgebaut haben. In der Hauptrolle ist auch hier Patrick Wilson und Regie führt James Wan, also kann man hier als Conjuring Fan absolut nichts falsch machen und wer diesen Film noch nicht gesehen hat, sollte das schnellstens nachholen.
In der Geschichte geht es um eine Familie mit drei Kindern, welche in ein neues Haus einzieht in dem ihnen bald schon seltsame Dinge wiederfahren. Das jüngste der Kinder fällt kurz darauf in ein Koma, welches medizinisch nicht erklärbar ist und um es zu retten begiebt sich sein Vater in das Reich der Toten. Viel mehr möchte ich nicht vorwegnehmen, außer, dass die Story nicht wirklich etwas besonderes ist, aber was es dem Film an ausgefallener Story mangelt macht er mit gruseliger Atmosphäre und gut plazierten Jumpscares wieder weg.
Sinister ist einer meiner persönlichen Favoriten, weil ich die Geschichte wirklich gut geschrieben und ausgefallen fand. Auch hier gibt es bereits zwei Teile, aber ich rate euch wieder beim ersten zu bleiben, glaubt mir ihr werdet mir danken! In der Hauptrolle ist Ethan Hawke, welcher eine tolle Leistung abliefert und seinen Charakter wirklich gut verkörpert, was in Horrorfilmen leider nicht immer selbstverständlich ist und hier deswegen umso positiver auffällt.
Es geht um einen Autor, der auf dem Dachboden seines neuen Hauses eine Kiste mit alten Filmrollen und einem Projektor findet. Auf den Filmrollen sind Aufnahmen von schrecklichen Morden, die anfangs unzusammenhängend und skuril wirken. Das Ganze entwickelt sich mit der Zeit fast zu einem Detektiv Film und man will einfach nur herrausfinden, was denn überhaupt passiert ist. Selten war ich so gefesselt von der Story eines Horrorfilms und auch die düstere Atmosphäre und die Schreckszenen sind gut gelungen (manchmal fast zu gut).
Unser aller Lieblingszauberer, Daniel Radcliffe spielt die Hauptrolle in dieser Geistergeschichte, die sowohl bei Kritikern als auch bei Fans erstaunlich gut angekommen ist. Dieser Film hat mich sehr positiv überrascht, da ich ihn mir ohne jegliche Erwartung angesehen habe, aber ich bin extrem froh, dass ich es getan habe, weil ich sonst wirklich etwas verpasst hätte. Ich weiß, dass es schon nicht mehr nach einem Zufall klingt, aber wiedereinmal hat der Film einen zweiten Teil und wiedereinmal rate ich davon ab ihn euch anzusehen (warum tun sich Horrorfilmproduzenten so schwer damit gute Fortsetzungen herauszubringen?).
Die Handlung ist auch hier nichts besonders Ausgefallenes. Der Hauptcharakter kommt in ein Dorf, in dem er eindeutig nicht willkommen ist. Man merkt sofort das dort etwas faul ist, besonders mit den Kindern. Etwas ausserhalb liegt ein großes Herrenhaus, in dem ihm merkwürdige Dinge wiederfahren und bald merkt er, dass es etwas mit der Frau in Schwarz zutun hat.
Der Film hat wirklich gute Schreckmomente und auch die Handlung gibt mehr her, als es auf den ersten Blick aussieht, aber erwartet keine Wunder hier. Trotzdem kann ich ihn sehr empfehlen und jeder Horror Fan sollte ihn gesehen haben!
Ein sehr interessanter spanisch-kanadischer Horrorfilm der uns wieder in die Geister und Dämonenwelt entführt und einem damit wirklich Angst macht. In der Hauptrolle ist hier die überaus begabte Jessica Chastain, die man aus Filmen wie, Zero Dark Thirty, Interstellar oder Die Frau des Zoodirektors kennt.
Die Sache, die wohl für mich am meisten Eindruck gemacht hat, ist hier die namensgebende Mama über die ich nicht zuviel erzählen will, nur das sie euch nicht so schnell wieder aus dem Kopf gehen wird.
Die Geschichte handelt von zwei Schwestern, die von klein an allein im Wald von “etwas” aufgezogen wurden und von ihrem Onkel und seiner Freundin wieder ins normale Leben zurückgebracht werden. Doch als sie in ihr Haus einziehen merken die beiden neuen Eltern sehr schnell das die Mädchen etwas mit aus dem Wald gebracht haben. Der Film ist sehr solide und macht zwar nichts unglaublich gut, aber dafür auch nichts wirklich schlecht und der “Bösewicht” alleine ist es wert einen Blick rein zu werfen.
3. Erlöse uns von dem Bösen
Bis jetzt haben sicher viele von euch schon etwas über die Filme gehört die ich bis hier hin aufgelistet habe, aber dieser hier ist nicht ganz so bekannt was schade ist, weil er meiner Meinung nach viel Anerkennung verdient. Die Regie führt hier Scott Derrickson, bekannt durch Filme wie Doctor Strange, Der Exorzismus von Emily Rose und von dem vorhin schon erwähnten Sinister. Zum ersten Mal geht es hier um Besessenheit und Exorzismus, aber auf eine etwas andere, neuer Art dargestellt. Dieser Film ist mir im Gedächnis geblieben, da er, wie auch Sinister, Dinge einfach anderes macht und das gerade bei Horror-Junkies wie mir wirklich erfrischend wirkt.
Der Film dreht sich um einen Polizisten dem komische, übernatürliche Dinge wiederfahren, welche er sich anfangs nicht erklären kann. Er wird zu merkwürdigen Fällen gerufen und immer tiefer in eine schreckliche Situation verwickelt, die sich langsam und erst mithilfe eines Priesters aufklärt. Einen Polizisten als Hauptfigur zu sehen fand ich toll, da es so selten in einer solchen Art von Filmen vorkommt. Anfangs hatte ich zwar Angst das es nicht funktionieren würde, aber schon nach 20 Minuten war ich so hineingezogen das ich es ganz vergessen habe.
2. Ouija, Ursprung des Bösen
Wer meinen Post über Annabelle 2 gelesen hat wird sich vielleicht noch erinnern wer dieses kleine Mädchen hier in der Hauptrolle ist, nämlich Lulu Wilson welche wieder eine tolle Leistung abliefert. Anfangs war ich skeptisch weil schon viele Filme versucht haben das bekannte Brettspiel “Ouija” zu behandeln, aber keiner es bis jetzt so wirklich gut geschafft hat wie dieser. Der Film ist ein Prequel zum 2014 veröffentlichten Ouija, Spiel nicht mit dem Teufel, und damit der erste auf dieser Liste den ich mehr empfehlen kann als seinen Vorgänger (haben wir also dich einen gefunden).
Die Handlung spielt 1967 in Los Angeles, eine Mutter und ihre zwei Töchter halten in ihrem Haus Séancen ab, oder geben es zumindest vor und als die Mutter eines tages in einem Diner ein Ouija-Brett sieht dachte sie es wäre eine gute Idee dieses in ihre Sitzungen einzubauen. Doch kurz darauf nimmt ihre jüngere Tochter Kontakt mit einem Wesen auf welches Besitz von ihr ergreift und ihr und ihrer Familie Schaden zufügen möchte. Ein relativ “klassisches” Konstrukt mit ein paar schönen neuen Ideen und wirklich originellen Momenten machen diesen Horrorfilm zu einem, den man zumindest einmal gesehen haben muss.
Ok, ok, ok, ich weiß Annabelle hier aufzulisten ist nicht gerade originell und auch etwas unfair da dieser Film Teil des Franchsie von The Conjuring ist, aber ich konnte diese Liste einfach nicht schreiben ohne die beiden Filme über die beliebte Gruslepuppe zu erwähnen. Zur Story der beiden Filme möchte ich hier nicht wirklich etwas schreiben, da ich das in einem eigenen Post bereits getan habe und ihr bestimmt alle damit vertraut seit . Deswegen ist alles was ich noch sagen möchte, wer sich Annabelle oder Annabelle 2 noch nicht angesehen hat, Schande über dich! Hol das sofort nach!