Praxistipp: Flow - lass los und die Wörter fließen
Ihr habt sicherlich alle mal vom Flow-Zustand gehört, oder? Das ist ein Zustand, in dem ihr bei einer Tätigkeit vollkommen das Zeitgefühl verliert, weil sie euch gleichermaßen fordert, erfreut und motiviert.
Meistens sind das so Aktivitäten, bei denen wir voll und ganz im "machen" aufgehen. Heute möchte ich euch ein paar Tipps verraten, wie ich leichter in diesen Zustand hineinfinde.
Inhalt
Was ist der Flow - und was nicht?
6 Tipps für den Flow
Bonustipp
Fazit
Was ist der Flow - und was nicht?
Klären wir doch erst einmal diesen Begriff "flow". Was heißt das eigentlich? Abgesehen davon, dass wir in diesem Zustand völlig das Gefühl für Zeit und Raum vergessen, weil wir so in einer Tätigkeit aufgehen, lässt sich der Flow, also der Zustand des "Fließens", noch anders beschreiben. Wissenschaftlich. Denn der Zustand ist tatsächlich mess- und nachweisbar. Dazu habe ich mir gestern die entsprechende Folge des Podcasts "Betreutes Fühlen" angehört und einiges darüber gelernt. Hört sie euch ruhig an, sie ist sehr gut!
Zum Beispiel lernte ich, dass sich die Hirnwellenaktivität verändert.
Im bewussten Zustand dominieren bestimmte Hirnwellen, während der flow-Zustand viel stärker dem Zustand ähnelt, wenn wir uns im Tiefschlaf befinden (REM-Phase) - andere Hirnwellen sind dann stärker aktiv. Es ist eine Art des Träumens/Schlafens, ein unbewusster und ablenkungsfreier, gleichzeitig unheimlich effizienter Zustand. Wir nutzen in der Zeit unsere Energie am optimalsten, könnte man sagen.
Für Schriftsteller ist diese Zeitspanne das absolut Beste eigentlich, das Nonplusultra der modernen, hektischen Welt voller Distraction. Dann fließen die Worte nur so aus einem heraus und in einem Rutsch aufs Papier. Wir sind mega-konzentriert, gleichzeitig sind wir uns unserer selbst viel weniger bewusst. Wie lässt sich dieser traumhafte Zustand nun aber erreichen? Täglich? Immer wieder? Dafür habe ich die folgenden Tipps notiert.
6 Tipps für den Flow
Der Flow-Zustand ist ein bisschen wie die kreative Muse, die Inspiration. Viele Menschen hoffen, dass dieser Moment im Laufe eines Tages vorbeischaut, aber es passiert einfach nichts. Wie blockiert verharrt man dann mit steigender Frustration vor dem blinkenden Cursor und fragt sich: Warum bin ich heute so blockiert?!
Damit der Flow leichter passiert, hilft vor allem eines: Ablenkungen minimieren. Gut, ich weiß, der Tipp ist inzwischen längst ausgehöhlt und ein alter Hut. Aber trotzdem verbirgt sich dahinter eine wesentliche Wahrheit.
Tipp Nr. 1 - Social Distancing statt Social Media!
Das Smartphone ist heutzutage ja immer dabei. Überall. Ständig ist es in unserer Reichweite und verleitet uns zu allem möglichen Kram - außer der Arbeit. ;)
Also ist es für den Flow natürlich unerlässlich, das Handy wegzulegen. Damit meine ich nicht, es einfach nur neben sich oder in eine Tasche zu stecken.
Ich meine, es ganz aus dem Blickfeld und der Reichweite der eigenen Arme verschwinden zu lassen. Am besten liegt es in ein anderes Zimmer am anderen Ende der Wohnung. Dann lenkt es uns nicht länger (bewusst UND unbewusst) ab.
Tipp Nr. 2 - Vergiss die Zeit!
Ich erlebe es regelmäßig, dass ich beim Schreiben auf die Uhr schiele, die unten rechts in der Taskleiste des Desktops angezeigt wird. Dann sehe ich die Zeit, denke prompt (oft wenig bewusst): "Mist, schon so spät! Schreib endlich schneller, aber zackig, sonst ist der ganze Tag hinüber!"
Das Ergebnis: Druck und Stress.
Das hemmt und blockiert, die Konzentration nimmt ab. Deshalb gewöhne ich mir aktuell an, die Taskleiste automatisch ausblenden zu lassen. Dann seh ich die Uhr nicht länger und sie kann mir nicht länger auf den Zeiger gehen (haha, welch ein Wortspiel, lol).
Tipp Nr. 3 - Vergiss den Wordcount!
Auch das passiert mir immer wieder, ob ich will oder nicht. Besonders bei beruflichen Texten, die sich mehr mit Fakten statt Fiktion befassen, behalte ich konstant den Wortzähler im Auge.
Das lenkt nicht nur vom Wesentlichen (dem Text) ab, sondern macht ähnlich wie die Uhr unnötigen Druck. Z.B. mault direkt der innere Kritiker: "Sieh nur, wie wenig du geschafft hast! Leg mal zu, sonst wird das nix! Und überhaupt: Was für ein Versager bist du eigentlich, dass du nicht mehr in kürzerer Zeit schaffst?!?"
Zugegeben, diese inneren Monologe, die einen nur fertigmachen und aufhalten, bemerke ich erst seit kurzem so deutlich. Deshalb gewöhne ich mir auch hier an, den Wordcount auszublenden. Dadurch seh ich ihn erst, wenn ich mir die Tagesstatistik anzeigen lasse. Das verringert (hoffentlich) den inneren Druck und Stressmacher. ;)
Tipp Nr. 4 - Lenk dich nicht selbst ab!
Habt ihr Fotos oder Spiegel in eurer Nähe? Ich schon. Die Fotos zeigen nicht mich, sondern meinen Partner. Ich habe festgestellt, dass ich ihm gegenüber nicht "versagen", sondern Ziele erreichen will, damit er stolz auf mich sein kann.
Ein ganz simpler Gedanke eigentlich. Aber auch das kann unnötigen Druck verursachen und uns unbewusst hemmen.
Deswegen habe ich alle Fotos rund um meinen Schreibtisch entfernt bzw. umgedreht, damit ich sie nicht mehr sehe. Auf diese Weise fühlt sich mein Gehirn weniger stark unter Druck gesetzt, "Großes leisten" zu müssen. ^.^
Das gleiche funktioniert im Übrigen auch, wenn es sich um Fotos von z. B. der immer kritisierenden Mütter/Väter/Mentoren/etc. handelt. Auch die können uns unbewusst stressen und hemmen.
Tja und beim Spiegel?
Da sehen wir unseren inneren Kritiker praktisch direkt in die Augen - und stören das freie, entspannte Schreiben schlichtweg selbst ganz massiv (Showdown am Schreibtisch, lol).
Tipp Nr. 5 - Sei unnahbar!
Ihr kennt das sicher auch: Ihr habt euch gerade hingesetzt, um zu schreiben, da klingelt der Postbote. Also macht ihr die Tür auf und setzt euch danach abermals an den Tisch - als es erneut klingelt und ein Paket anzunehmen ist. Natürlich für die Nachbarschaft. Und so verrinnt der Tag zwischen euren Händen...
Konzentriertes Arbeiten ist da kaum möglich. Deshalb gewöhne ich mir an, sowohl die Türklingel als auch das Telefon stumm zu schalten. Auf diese Weise ist es, als ob ich gar nicht zuhause wäre (vor allem im Homeoffice ist dieses Vorgehen ratsam, um Unterbrechungen zu vermeiden).
Tipp Nr. 6 - Sorg für Struktur!
Das ist nun ein Tipp, der vor allem für die Chaoskings und Chaosqueens geeignet ist. In meinem Fall habe ich bislang immer viel Zeit und Energie ins Multitasking gesteckt.
D.h. ich habe an einem Text gearbeitet und daneben Recherche-Quellen im Internet offengehabt, um mir die nötigen Infos direkt beim Schreiben der entsprechenden Stellen rauszusuchen. Ich pendelte also konstant zwischen zwei Phasen hin und her:
Schreibphase
Recherche/Planungsphase
Das kostet viel Zeit, wie gesagt. Denn das Gehirn muss sich immer wieder neu auf die verschiedenen Quellen und den Text einstellen.
Es ist ineffizient, auf diese Weise zu arbeiten.
Deshalb gewöhne ich mir jetzt an, ERST zu recherchieren, alle nötigen Informationen stichpunktartig zu notieren, und DANN den Text anhand der Stichpunkte zu verfassen. Vermutlich ist auch das schon längst ein alter Hut für viele von euch.
Ich habe bisher (naiverweise) gedacht, ich sei einfach so gestrickt, weil ich auch zu Schulzeiten so chaotisch meine Aufsätze bearbeitet habe. Es wird also höchste Zeit, dass ich meine Arbeitsweise neu gestalte, um in Zukunft Kraft und Zeit zu "sparen". :)
Bonustipp zum Flow - Wasser, Wasser, Worte!
Ich bin schon einmal vor einiger Zeit auf die Thematik eingegangen. Aber ich sag es gerne noch einmal: Dein Gehirn braucht Wasser! Es ist wichtig, genug zu trinken, um z.B. Unkonzentriertheit zu vermeiden. Fokussieren ist also wichtig.
Der ganze Flow-Zustand ist im Grunde nichts anderes als höchst-effektive Konzentration auf eine Sache (z. B. auf diesen Blogbeitrag, haha!).
Damit die Worte frei fließen können, brauchen sie genügend Flüssigkeit als Grundlage. Achte also darauf, ausreichende Mengen Wasser bzw. ungesüßte Getränke zu trinken.
Fazit
Damit endet auch schon wieder mein Praxistipp für euch. Ich hoffe, ihr konntet ein paar hilfreiche Informationen für euch mitnehmen - mich würd’s freuen! d(^.^)b
Verratet mir gerne, sofern ihr mögt, ob ihr beim Schreiben den Flow-Zustand erfahrt? Erlebt ihr ihn womöglich täglich? Oder nicht so häufig? Selten? Wann stellt sich dieser Zustand bei euch ein? Und wie gelangt ihr dahin?
Wir alle leben in unser eigenen Welt, trotz den gemeinsamen Standorten und Spielern. Was denkst du, sind deine Wochentage langweilig oder fröhlich? Du stehst auf, gehst zu arbeiten, am Nachmittag bist zu Hause, Abendessen, Fernsehen schauen, Facebook und co., vielleicht redest du ein bisschen mit deinem Partner oder Familie und gehst schlafen. Nächster Tag fangt alles von vorne an. Sag mir, ist es langweilig für dich? Ich glaube schon! Warum machst du nicht etwas dagegen? Hast keine Zeit? Hast keine Möglichkeit? Bist du sicher? Oder willst du das glauben, weil es viel einfacher selber zu lügen als anders zu machen? Was wäre, wenn in der früh gleich positive Gedanken hättest? Kannst auf deine Träume, Ziele denken, während Zähneputzen kannst Dankbarkeit üben. Du kannst bedanken alles was du hast. Sicher hast schon tausendmals gehört, aber es ist wirklich sehr wichtig zu ersehen wie glücklich wir sind, so lange wir Gesund sind, Familie, Freunden, Job haben, sogar ein Dach über unseren Köpfen. Wir leben in riesige Luxus! Du kannst auf solche positive Gedanken haben statt gleich auf dein nicht normalen Chef denken, der heute sicher wird was schlimmes auf dein Arbeit sagen, die blöde Kollegen nicht erwähnen, und dazu ist dein Partner auch mit schlechte Laune aufgestanden und fangt den Tag mit Streit an. Und wider diese scheiße Montag!
Hast du schon daran gedacht, du kannst auch „Glücklich" sein, der alles hat? Dass der Geheimnis Glücklich zu sein, ist nur positiv denken. Zwinge dich selbst, so zu denken, du wirst heute ein schöner Tag haben, du kannst alles erreichen, du kannst alles machen! Sei nicht hysterisch!
Meine Wochentage sind fröhlich :) Ich habe auch Problemen, mein Chef ist auch abnormal ab und zu, ich streite auch mit meinem Mann, ABER meine erste Gedanken sind über meine Zukunft, wo ich bin, was ich mache, wie ich aussehe, mit wem ich bin, dann fang ich an zu lachen an Kleinigkeiten -wie mein Katzenbabys spielen, essen, von Tag zu Tag sich verändern-. Ich bin froh wenn die Sonne scheint, weil es warm wird, aber auch wenn´s regnet, wegen den frische Luft. Ich versuche, bei dummen Leuten zu lachen, statt streiten oder ärgern, weil sonst ich nur mich selbst zu vergifte.Beende zu jammern, ändere dein Denkenweise, und genieße besseres, fröhlicheres Leben!
Fröhlichkeit wie ein immer ständige Zustand existiert nicht! Fröhlichkeit ist momentan! Das bedeutet fröhlich zu sein ist gleich immer wieder fröhliche Momente erleben. Suche und schaffe Momente, vondem du fröhlich bist!
Vor ein paar Jahren habe ich einen Kaschmirpullover genauso gewaschen wie andere Kleidung. Das Ergebnis war leider nicht besonders erfreulich. Seitdem gehe ich deutlich vorsichtiger mit solchen Materialien um.
Als ich mich später näher mit dem Thema beschäftigt habe, bin ich auf https://kaschmir-waschen.de/ gestoßen. Einige Hinweise dort haben gut zu meinen eigenen Erfahrungen gepasst und erklärt, warum Kaschmir etwas anders behandelt werden sollte.
Heute nehme ich mir bei solchen Kleidungsstücken lieber ein paar Minuten mehr Zeit. Das Material dankt es einem meistens.
Warum mein Trockner plötzlich nicht mehr richtig trocknete
Ich war schon kurz davor, meinen Trockner für defekt zu halten, weil die Wäsche ständig feucht geblieben ist. Am Ende lag es nicht am Gerät selbst, sondern an verschmutzten Filtern und schlechter Luftzirkulation. Erstaunlich, wie viel Unterschied eine gründliche Reinigung machen kann.
Bei meiner Suche nach möglichen Ursachen habe ich dann https://trockner-trocknet-nicht-richtig.de/ gefunden. Dort wurden einige Fehler beschrieben, die mir vorher gar nicht bewusst waren.
Clevere Wege, chronische Schmerzen im Alltag zu bewältigen
Chronische Schmerzen stellen für viele Menschen eine große Herausforderung dar und beeinflussen den Alltag, die Leistungsfähigkeit und das seelische Wohlbefinden. Auch wenn sie nicht immer vollständig vermeidbar sind, gibt es clevere Strategien, um besser mit ihnen umzugehen und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Ein zentraler Ansatz ist regelmäßige, angepasste Bewegung. Sanfte Aktivitäten wie Spazierengehen, Dehnübungen, Yoga oder Schwimmen fördern die Durchblutung, erhalten die Beweglichkeit und können die Schmerzintensität langfristig verringern. Wichtig ist, auf die Signale des Körpers zu hören und Überlastung zu vermeiden.
Ebenso hilfreich ist eine strukturierte Tagesplanung. Feste Zeiten für Schlaf, Mahlzeiten und Erholungsphasen geben dem Körper Orientierung und verhindern Erschöpfung. Kurze Pausen im Alltag helfen, Energie zu sparen und Schmerzen besser zu kontrollieren.
Wärme- oder Kälteanwendungen können gezielt eingesetzt werden, um verspannte Muskeln zu lockern oder entzündliche Beschwerden zu lindern. Viele Betroffene empfinden diese Anwendungen als wohltuend und entspannend.
Der mentale Umgang mit Schmerzen spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Entspannungstechniken wie Atemübungen, Meditation oder Achtsamkeitstraining helfen, Stress abzubauen, der Schmerzen häufig verstärkt. Der Austausch mit anderen Betroffenen oder professionelle Unterstützung kann zusätzlich entlasten.
Auch eine entzündungshemmende Ernährung mit viel Gemüse, Obst, gesunden Fetten und ausreichender Flüssigkeitszufuhr unterstützt den Körper im Umgang mit chronischen Schmerzen. Kleine, konsequente Veränderungen im Alltag können langfristig einen großen Unterschied machen.
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